Thomas Wolfe Von Zeit und Strom

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Inhaltsangabe zu „Von Zeit und Strom“ von Thomas Wolfe

1935 erschien Thomas Wolfes zweiter Roman 'Von Zeit und Strom'. Nach der berühmt gewordenen Kindheits- und Jugendgeschichte Eugene Gants in 'Schau heimwärts, Engel' ließ Wolfe nun dessen Wanderjahre folgen: Gant verläßt seine Heimatstadt Altamont, studiert in Boston, kehrt zur Beerdigung seines Vaters zurück, von dem er kaum etwas in Erinnerung behält außer seinen kraftvollen Steinmetzhänden, zieht für seinen ersten Job nach New York, dessen Millionengesicht er gierig aufnimmt, reist nach England und Frankreich – ein Getriebener ohne Mittelpunkt. Erst auf der Rückreise, auf dem Schiff und 'nach all der gequälten, blinden Wanderschaft der Jugend' sieht er eine Frau, die die Frau seines Herzens werden könnte …
Wolfe gelingt in 'Von Zeit und Strom' die Gestaltung einer besonderen Vision des Lebens; es ist 'unaussprechlich in endloser Bewegung und unwandelbarem Wandel, wie der große Strom und wie die Zeit selbst'. Dieser Roman gehört noch heute zu den bemerkenswertesten Zeugnissen amerikanischer Erzählkunst des 20. Jahrhunderts. Die kongeniale Übersetzung des expressionistischen Dichters Hans Schiebelhuth, die ihm in Deutschland bei seinem Erscheinen große Aufmerksamkeit verschaffte und Wolfe hierzulande berühmter machte, als er in seiner Heimat war, wurde für die vorliegende Ausgabe behutsam durchgesehen und aktualisiert.

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  • Rezension zu "Von Zeit und Strom" von Thomas Wolfe

    Von Zeit und Strom

    Boris

    08. November 2009 um 12:06

    Heute quälte ich mich bis auf Seite 681 und las folgende Passage: "Rosalind selbst aber war lieblich und süß und stark wie die Erde ringsum. Sie war kein Geschöpf aus einer Elfenphantasie, sie war nicht geschmeidig und schlank und flüchtig wie eine Nymphe, sie war ein Mädchen, warm und mit einem kräftigen Körper, mit weiten, gebärfähigen Hüften, wohlig, sanft und umgängig von Natur wie eine Kuh, aber strahlend und schön von der Helle ihrer Mädchenhaftigkeit, voller Süße, Kraft und zärtlich heiterem Frohsinn." "Schau heimwärts, Engel" habe ich gerne gelesen, was vielleicht auch an der neuen Übersetzung lag, hier kapituliere ich. Die Danksagung dieses Romans ist an den Lektor. Beim Lesen fragte ich mich ständig, was dieser Lektor tat. Viele, viele schiefe Bilder, diese Ansammlungen von Adjektiven die nichts konkret beschreiben, nur irgendwie "Stimmung" erschaffen sollen. Ein Problem der Übersetzung? Keine Ahnung, habe auch keine Lust dieser Frage weiter nachzugehen. Mir wird die Jugend von Eugene Gant noch lange in Erinnerung bleiben, sein Leben als Erwachsener werde ich nicht weiter verfolgen.

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