Thomas Ziebula Der Gaukler

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Inhaltsangabe zu „Der Gaukler“ von Thomas Ziebula

"Präzise geschrieben, packend geschildert, voller Atmosphäre und mit Charakteren, die einem im Gedächtnis bleiben." RICHARD DÜBELL Kurpfalz, 1622. Schon seit Kindertagen sind die protestantische Schneiderstochter Susanna und der Bauernsohn
Hannes ineinander verliebt. Doch Susannas Eltern sind gegen die Verbindung, da Hannes katholisch erzogen wurde. Als der Krieg ihre Heimat erreicht, werden die beiden getrennt. Susanna flieht ins nahe Heidelberg, wo sie bald die Nachricht
von Hannes Tod erreicht. Als entfesselte Soldaten in der Stadt wüten, rettet der Gaukler David ihr das Leben. Fasziniert von der Welt der Schausteller schließt sie sich David an und heiratet ihn sogar. Doch dann erfährt sie, dass Hannes
noch lebt -

Zu viele Kriegswirren und -erklärungen schmälern das Lesevergnügen. Die Hauptpersonen und Emotionen bleiben leider auf Distanz.

— EFST79

Eine Schauspielertruppe und die Wirren des 30jaehrigen Krieges , mit einer beruehrenden Liebesgeschichte -lesenswert

— elisabethjulianefriederica

Historisches unterhaltsam in eine sehr gefühlvolle Geschichte verpackt - der Leser befindet sich in einer anderen Zeit

— Sporchie

Ein emotionaler Blick in eine chaotische Zeit ... Tolle Lektüre

— UllaW

Beeindruckende Schilderungen und anhaltende Spannung bis zum genialen Schluss

— Amonasro

Ein tolles Leseerlebnis :-))

— schattenkind

Ein Wälzer, der ruhig noch dicker hätte sein können ... ich will noch mehr! :-)

— Ju2612

Spannung, Historie, Liebe und vieles mehr! Sehr lesenswert.

— Panaray

Ein toller historischer Roman, den ich uneingeschränkt empfehlen kann. Das Beste, was ich seit Langem in diesem Bereich gelesen hab!

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  • Der Gaukler

    Der Gaukler

    Duma

    04. March 2017 um 10:21

    Eigentlich lese ich sehr gerne historische Romane. Aber mit diesem Buch habe ich mich von Anfang an schwer getan. Mir ist es nicht gelungen in die Geschichte einzutauchen. Die Protagonisten waren mir nicht wirklich sympathisch, und die Geschichte fand ich eher schleppend und langatmig. Den Schreibstil empfand ich auch als etwas holprig.Zwischendurch spielte ich mit dem Gedanken, das Buch nicht mehr weiterzulesen. Aber da ich hoffte, dass es vielleicht besser wird, habe ich bis zum bitteren Ende durchgehalten.Insgesamt konnte mich dieses Buch leider nicht überzeugen.

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  • Leserunde zu "Die rote Löwin" von Thomas Ziebula

    Die rote Löwin

    ThomasZ

    Liebe Leseratten und Leserättinen! Euch allen ein glückliches Jahr 2017! Buchmäßig fängt es ziemlich gut an, denn am 13. Januar erscheint mein neuer historischer Roman „Die Rote Löwin“. Heute lade ich Euch zu einer Leserunde mit mir und meinem Buch ein. Die Geschichte in wenigen Sätzen: Anno 1205. Nach dem Tod ihrer Eltern sind Rubina und ihr Bruder Waldemar auf sich allein gestellt. In Magdeburg geraten sie in die Fänge des machtgierigen Domdekans Laurenz. Der erkennt in Rubina – „Runja“ – die einmalige Gelegenheit, den Gelehrten Pirmin auszuschalten, seinen Rivalen um das Bischofsamt. Runja hat nämlich verblüffende Ähnlichkeit mit dessen verstorbener Frau. Mit ihrem Bruder als Druckmittel, zwingt Laurenz die junge Frau in den Orden der Vollstrecker, wo der Schwarze Abt Dagomar sie zur Mörderin ausbildet. Doch das Schicksal will es, dass Runja sich in Pirmin verliebt … Vorweg eine Warnung an alle besonders zart besaiteten unter Euch: „Die rote Löwin“ ist ein Thriller und es geht alles andere als friedlich und idyllisch zu in dieser Geschichte. Eine Leseprobe findet Ihr bei Amazon: https://www.amazon.de/Die-rote-L%C3%B6win-Historischer-Roman/dp/3404174763/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1483282238&sr=1-1&keywords=die+rote+l%C3%B6win#reader_3404174763 und demnächst auch auf meiner website http://www.thomas-ziebula.de/ Die Bewerbungsphase dauert bis zum 13. Januar. Mein großzügiger Verlag spendiert 25 Bücher. Ich wünsche mir Leserundenteilnehmer, die bereit sind, ihre Leseerfahrung mit der „roten Löwin“ aufzuschreiben und außer auf LB auch auf Amazon und anderen Plattformen als Rezension zu veröffentlichen. Ich grüße Euch herzlich und bin gespannt auf Eure Bewerbungen. Thomas Ziebula

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    • 400
  • Buchverlosung zu "Die rote Löwin" von Thomas Ziebula

    Die rote Löwin

    ThomasZ

    Liebe Leseratten und Leserättinen! Am 13. Januar erscheint mein neuer historischer Roman „Die Rote Löwin“. Ich verlose fünf Bücher des Titels. Die Geschichte in wenigen Sätzen: Anno 1205. Nach dem Tod ihrer Eltern sind Rubina und ihr Bruder Waldemar auf sich allein gestellt. In Magdeburg geraten sie in die Fänge des machtgierigen Domdekans Laurenz. Der erkennt in Rubina – „Runja“ – die einmalige Gelegenheit, den Gelehrten Pirmin auszuschalten, seinen Rivalen um das Bischofsamt. Runja hat nämlich verblüffende Ähnlichkeit mit dessen verstorbener Frau. Mit ihrem Bruder als Druckmittel, zwingt Laurenz die junge Frau in den Orden der Vollstrecker, wo der Schwarze Abt Dagomar sie zur Mörderin ausbildet. Doch das Schicksal will es, dass Runja sich in Pirmin verliebt … Vorweg eine Warnung an alle besonders zart besaiteten unter Euch: „Die rote Löwin“ ist ein Thriller, und es geht alles andere als friedlich und idyllisch zu in dieser Geschichte. Eine Leseprobe findet Ihr bei Amazon: https://www.amazon.de/Die-rote-L%C3%B6win-Historischer-Roman/dp/3404174763/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1483282238&sr=1-1&keywords=die+rote+l%C3%B6win#reader_3404174763 und demnächst auch auf meiner website http://www.thomas-ziebula.de/ Die Bewerbungsphase dauert bis 5. Januar. Eine Bedingung stelle ich: In den Lostopf gelangt Ihr nur, wenn ihr bereit seid, Eure Leseerfahrung mit der „roten Löwin“ aufzuschreiben und auf Amazon und anderen Plattformen als Rezension zu veröffentlichen. Am 9. Januar schickt mein Verlag die Bücher an die fünf Gewinner ab. Euch allen ein glückliches Jahr! Thomas Ziebula

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    Floh

    03. January 2017 um 08:54
    Marapaya schreibt Ich konnte die Tage zwischen den Jahren endlich dazu nutzen, mit Kalypto 3 zu beginnen und lese so langsam wie möglich, um so lange wie möglich in dieser Welt zu bleiben. Es würde mich schon ein ...

    Den dritten Teil muss ich auch unbedingt bald lesen. Dieser Epos ist fantastisch, die Wortgewald wirklich beeindruckend. Aber auch bei historischen Romanen muss sich der Autor nicht verstecken. ...

  • Leserunde zu "KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges" von Tom Jacuba

    KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges

    TomJacuba

    Hallo, Ihr Leserratten und -rättinnen! Am 12. August ist Kalypto 3 – „Der Wächter des schlafenden Berges“ – erschienen. Heute lade ich Euch zu einer Leserrunde mit diesem Buch ein. Mein Verlag stellt hierfür 20 Freiexemplare zur Verfügung. Ich selbst werde an der Runde teilnehmen. Die Bewerbungsfrist endet am 15. September um Mitternacht. Bitte beachtet die beiden Bedingungen, an die ich dieses Mal die Teilnahme an der Leserunde knüpfe: Erstens wünsche ich mir von allen, die mitlesen wollen mindestens zwei Besprechungen, und eine davon auf der Plattform von Amazon. Zweitens wünsche ich mir ein Leserundenteam, in dem jeder die ersten beiden Bände kennt. Das Kalypto-Epos lebt nämlich stark von seinen Figuren und ihrer Entwicklung, und nur wer die Geschichte bis zum Ende von Band 2 gelesen hat, kennt diese und kann die Erfüllung ihrer Schicksale in Band 3 wirklich „genießen“. Und wird ohne weiteres die beiden folgenden Fragen beantworten können: Wie hieß Lasnics Vater? Und welches „Amt“ bekleidete der Magier Kauzer bei den Waldleuten von Strömenholz? Einzelheiten über die Erzählung des dritten Bandes erfahrt ihr auf meiner Homepage: http://www.thomas-ziebula.de/bucher/fantasy/ Hier – und natürlich in der Buchpräsentation auf Amazon – findet Ihr auch eine Leseprobe und eine Chronologie der Ereignisse bis zu Beginn des dritten Teils (falls noch nicht: mein Webmaster wird die überarbeitete Version demnächst veröffentlichen). Ich freue mich auf Eure Bewerbungen und wünsche Euch einen schönen Spätsommer. Mit herzlichem Gruß Euer Tom Jacuba

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    • 169

    alice14072013

    19. September 2016 um 22:27
  • Ein historisches Highlight

    Der Gaukler

    Finnja

    23. April 2014 um 13:56

    Der Gaukler von Thomas Ziebula erschienen im September 2013 bei Bastei Lübbe 655 Seiten unterteilt in Prolog, 14 Kapitel und Epilog Dem Roman voraus steht eine Karte mithilfe derer man die Route der Gaukler in den Jahren 1622 bis 1628 nachvollziehen kann und im Anschluss gibt es ein Nachwort des Autors, in dem er seine Figuren in historische und fiktive Persönlichkeiten trennt bzw. auf einige der historischen Fakten näher eingeht. Inhalt: Der Roman spielt zur Zeit des dreißigjährigen Krieges. Susanna, eine protestantisch erzogene Schneiderstochter, und Hannes, ein katholischer Bauerssohn, sind seit frühester Kindheit ineinander verliebt und würden gerne heiraten. Doch Susannas Eltern sind strikt gegen eine Verbindung ihrer Tochter mit einem Papisten. Just zu der Zeit, als die beiden beschließen gemeinsam aus der Heimat fortzugehen um ihr Glück zu finden, erreicht der Krieg auch ihr kleines Heimatdorf und Susannas Vater bringt sie und ihre kleine Schwester Hals über Kopf in die vermeindlich sichere Stadt Heidelberg zu Verwandten. Der verzweifelte Hannes wartet vergeblich auf seine geliebte Susanna und weiß nichts über ihren Verbleib. Als Heidelberg fällt rettet David, ein herumziehender Gaukler, Susanna vor den Landsknechten. Da Susanna vom Tod Hannes und seiner ganzen Familie gehört hat, bleibt sie bei David und schließt sich seiner Gauklertruppe an. Doch Hannes lebt... Meine Meinung: Wer nach dieser Inhaltsangabe eine Liebesgeschichte vor historischer Kulisse erwartet, hat nur zu einem kleinen Teil recht, denn dieser Roman ist viel viel mehr. Natürlich geht es hauptsächlich um die drei Protagonisten Susanna, Hannes und David, deren Schicksalswege sie immer wieder zusammen- und auseinanderführt, aber dank Thomas Ziebulas mitreißenden und bildhaften Schreibstils hofft, bangt und leidet man auch mit allen anderen Figuren des Romans mit, wie z.B. mit Stephan und seiner polternden "Landgräfin" Marianne, mit Rübelrap und der auch mit den englischen Komödianten, ja sogar mit Maximilian von Herzenburg. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und als Leser entwickelt man, für fast alle, während des Lesens Sympathie.   Thomas Ziebula gelingt es wunderbar, die geschichtlichen Details und historischen Persönlichkeiten mit seiner erfundenen Geschichte zu verweben, da dass die Geschichte jederzeit spannend und gut unterhaltend bleibt und auch (was ich besonders liebe) immer wieder animiert, sich über das Gelesene hinaus weiter  zu informieren. Sehr spannend fand ich dabei auch, über die Anfänge der Schauspielkunst in Deutschland zu lesen. Wie sich diese hohe Kunst der Unterhaltung vom einfachen Possenreißen  zum tatsächlichen Schauspiel entwickelt hat. Ich vergebe nicht allzu oft volle  5 Sterne, aber dieser Roman hat es verdient und ich kann ihn mit bestem Gewissen jedem Fan historischer Romane nur wärmstens empfehlen. Übrigens: Ein zweiter historischer Roman des Autors mit dem Namen "Die Hure und der Spielmann"  erscheint bereits im August 2014 und ich freue mich schon jetzt darauf

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  • Leserunde zu "Der Gaukler" von Thomas Ziebula

    Der Gaukler

    ThomasZ

    LovelyBooks hat bei mir angeklopft – ob ich nicht Lust hätte, eine Leserunde zu eröffnen; mein neues Buch „Der Gaukler“ würde sich dafür eignen. Bisher hatte ich diese Website nur im Vorübersurfen wahrgenommen; ich bin also neu hier. Nach erstem Stöbern wird mir langsam klar, welche Möglichkeiten LovelyBooks bietet: Einblicke in die Arbeit der Kollegen, Geschichten ohne Ende und vor allem Kontakte zu meinen Lesern. Sehr gut! Und jetzt freue ich mich doppelt über die Einladung zu einer Leserunde und lade meinerseits in die Welt des „Gauklers“ ein – wer liest mit? Um was für eine Geschichte geht es? Der Klappentext fasst sie so zusammen: „Kurpfalz, 1622. Schon seit Kindertagen sind die protestantische Schneiderstochter Susanna und der Bauernsohn Hannes ineinander verliebt. Doch Susannas Eltern sind gegen die Verbindung, da Hannes katholisch erzogen wurde. Als der Krieg ihre Heimat erreicht, werden die beiden getrennt. Susanna flieht ins nahe Heidelberg, wo sie bald die Nachricht von Hannes’ Tod erreicht. Als entfesselte Landsknechte in der Stadt wüten, rettet der Gaukler David ihr das Leben. Fasziniert von der Welt der Schausteller schließt sie sich David an und heiratet ihn sogar. Doch dann erfährt sie, dass Hannes noch lebt ...“ Eine dramatische Liebesgeschichte in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges also. Und noch ein bisschen mehr – ich zitiere aus meinem Nachwort: „David Villachers persönliche Entwicklung vom schlichten Gaukler hin zu einem Schauspieler (...) spiegelt eine kulturelle Entwicklung im Deutschland der frühen Neuzeit wider: Vereinzelt schon während des „Großen Krieges“, in größerer Zahl dann bald nach seinem Ende betraten Männer die Wanderbühnen, die (...) mehr zu bieten hatten als Zoten, Saltos und Tanzbären – in Deutschland entstand die Berufsschauspielerei. Das verdanken wir dem Einfluss der von Shakespeare und dem elisabethanischen Theater geprägten Wanderkomödianten aus England. Ihnen ein Denkmal zu setzen, war ein Ziel meiner Erzählung.“ Ich habe die Geschichte in drei Teile zu jeweils zwölf Kapiteln gegliedert: Erstes Buch „Von der Flüchtigkeit des Friedens“; Zweites Buch „Von der Wildnis des Herzens“; Drittes Buch „Von der Liebe und vom Tod“. Eine Leseprobe findet Ihr hier: http://www.thomas-ziebula.de/der-gaukler-leseprobe/ Wenn Ihr nach diesem ersten Eindruck von meiner Geschichte mitlesen wollt, bewerbt Euch bitte bis zum 9. Oktober 24 Uhr. Bastei-Lübbe hat 25 Freiexemplare des „Gauklers“ zur Verfügung gestellt. Die werde ich unter allen Bewerbern verlosen, die folgende Frage beantworten: An welcher berühmten Straße liegt Susannas Heimatdorf? Vorweg soviel: Susanna, die weibliche Hauptfigur des Romans, stammt aus Handschuhsheim, einem heutigen Stadtteil Heidelbergs. Ich selbst habe mir vorgenommen, mindestens zwei Mal in der Woche in die Leserunde hinein zu schauen, um Eure Fragen zu beantworten und mit Euch zu diskutieren. So, und jetzt bin ich gespannt auf Nachrichten von Euch.

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  • Der Gaukler - Thomas Ziebula

    Der Gaukler

    Wildpony

    07. April 2014 um 12:37

    Der Gaukler - Thomas Ziebula Kurzbeschreibung Amazon: Kurpfalz, 1622. Schon seit Kindertagen sind die protestantische Schneiderstochter Susanna und der Bauernsohn Hannes ineinander verliebt. Doch Susannas Eltern sind gegen die Verbindung, da Hannes katholisch erzogen wurde. Als der Krieg ihre Heimat erreicht, werden die beiden getrennt. Susanna flieht ins nahe Heidelberg, wo sie bald die Nachricht von Hannes' Tod erreicht. Als entfesselte Landsknechte in der Stadt wüten, rettet der Gaukler David ihr das Leben. Fasziniert von der Welt der Schausteller schließt sie sich David an und heiratet ihn sogar. Doch dann erfährt sie, dass Hannes noch lebt... Mein Leseeindruck: "Präzise geschrieben, packend geschildert, voller Atmosphäre und mit Charakteren, die einem im Gedächtnis bleiben." so schreibt RICHARD DÜBEL über das tolle historische Buch. Mir selbst hat die Story, die Hauptprotagonisten sowie der tolle Schreibstil sehr gefallen. Einzig allein war es mir fast ein wenig zu präzise geschrieben. Manchmal dachte ich einfach, etwas weniger wäre mehr gewesen. Aber alles in allem hatte ich großen Lesespaß an dem Buch und war auch total in Inhalt und Story gefesselt. Fazit: Ein toller historischer Roman, der auch ans Herz geht. Hat mir persönlich viele schöne Lesestunden beschehrt und ich kann das Buch auch uneingeschränkt weiter empfehlen. Vor mir gibts daher 4 Sterne und eine Lese-Empfehlunge im historischen Bereich. Werde die Rezension auch bei Amazon und in weiteren zwei Buchforen einstellen.

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  • Schauspielerei und Kriegswirren im 17. Jahrhundert

    Der Gaukler

    Gela_HK

    16. February 2014 um 23:32

    Im Jahre 1622 sind die Schneiderstochter Susanna und der Bauerssohn Hannes einander zugetan. Entgegen dem Willen der Eltern, wollen sie ein gemeinsames Leben beginnen. Doch bevor es dazu kommt, werden sie durch die Kriegswirren des 30jährigen Krieges getrennt. Beide erleben schreckliche Greueltaten und müssen im Ränkespiel der Großen versuchen zu überleben. Susanna findet Unterschlupf bei einer Gauklertruppe und Hannes behauptet sich als Soldat unter verschiedenen Heeresführern. Thomas Ziebula hat einen sehr detaillierten und gut recherchierten Historischen Roman geschrieben. Der Schreibstil ist sehr flüssig und läßt den Leser in die Vergangenheit blicken. Verschiedene Handlungsstränge verbinden sich immer wieder und bilden einen gemeinsamen Spannungsbogen. Man begleitet eine Gauklertruppe von Stadt zu Stadt und erfährt hautnah, wie schwer es war, das tägliche Überleben zu sichern. Parallel dazu befindet man sich mitten im Kampfgetümmel, sieht die Qualen und das Leid der Bevölkerung und verfolgt die teilweise irrwitzigen Entscheidungen der Fürsten und Generäle. Besonders detailliert wird über die Entstehung der Schauspielerei zur damaligen Zeit berichtet. Von plumpen Zoten, über wilde Bären hin zu englischer Bühnenarbeit und Dramaturgie. Mich hat der Roman allerdings erst beim zweiten Versuch in seinen Bann gezogen. Die vielen geschichtlichen Hintergrundinformationen, Namen und Kriegsschauplätze fand ich am Anfang eher verwirrend. Wer sich davon aber nicht abschrecken läßt, wird am Ende mit einem geschichtlich interessanten und unterhaltsamen Roman belohnt.

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  • Leider etwas langatmig

    Der Gaukler

    claude20

    26. January 2014 um 23:24

    Wir schreiben das Jahr 1622. Schon seit Kindertagen sind der Bauernsohn Hannes Stein und die Schneidertochter Susanna Almut miteinander befreundet. Aber schnell verbindet die Beiden mehr. Sie verlieben sich in einander. Dies wird leider von Susannas Eltern nicht gern gesehen, da sie protestantisch sind und Hannes katholisch erzogen worden ist. Susannas Vater überredet Hannes erst einmal seine Gesellenzeit und somit Wanderjahre hinter sich zu bringen bevor er noch einmal um Susannas Hand anhalten darf. Susanna verspricht Hannes auf ihn zu warten. Aber die Kriegsjahre machen es den Beiden nicht leicht und schlussendlich trennt sie der Krieg, als dieser das Heimatdorf der Liebenden erreicht. Susanna flieht zu einem Teil ihrer Familie nach Heidelberg. Dort erhält sie bald Nachricht über Hannes Tod. Aber sie hat keine Zeit zum Innehalten, denn sie wird in den Kriegswirren von einer anderen Gefahr bedroht. Der charismatische Gaukler David hilft ihr zu fliehen und gewinnt schließlich auch ihr Herz. Schließlich heiratet sie David sogar. Aber dann muß sie erfahren, dass Hannes noch lebt.... Diese Geschichte von Thomas Ziebula ist ein sehr umfangreicher historischer Roman, der vom Autor sehr gut recherchiert ist. Schnell kann sich der Leser in die Kriegswirren und in Heidelberg in der Zeit des 17. Jahrhunderts einfinden. Man fühlt richtig die Ängste und Zweifel von Susanna, merkt ihr ihre Unentschlossenheit und Trauer auch an und kann sie nachempfinden.  Weiterhin zeigt uns Thomas Ziebula auch die wunderbare, aber nicht unkomplizierte Welt der Gaukler und ihre Probleme bei der Wanderung von Stadt zu Stadt auf. Hier kann der interessierte Leser einiges über den Beginn der Schauspielerei in deutschen Landen erfahren. Der Broterwerb fürs fahrende Volk war schwer und war meist nur mit einer zusätzlichen Gaunerei zu erreichen. Leider hat sich der Autor in den über 600 seitigen umfassenden Roman auch hin und wieder in der Beschreibung seiner Figuren und der Umfeldbeschreibung regelrecht verloren. Dies hat dazu geführt, dass mir die Geschichte an einigen Stellen etwas zäh und langatmig vorgekommen ist. Leider kann ich aus diesem Grund diese Geschichte nur mit 7 von 10 Punkten bewerten. Eine historische Reise ins 17. Jahrhundert mit viel Krieg, Kämpfen und einen Einblick in die Welt der Gaukler. © claude

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  • Liebe mit Hindernissen

    Der Gaukler

    SDiddy

    1622. Schon seit Kindertagen sind die protestantische Schneiderstochter Susanna und der Bauernsohn Hannes ineinander verliebt. Doch Susannas Eltern sind gegen ihre Liebe, da Hannes katholisch erzogen wurde. Als der Krieg Einzug in ihr Dorf hält, werden die beiden getrennt. Susanna flieht nach Heidelberg, wo sie bald die Nachricht von Hannes‘ Tod erreicht. Völlig mittellos trifft sie auf den charismatischen Gaukler David. Fasziniert von der Welt der Schausteller schließt sie sich David an und heiratet ihn. Doch dann erfährt sie, dass Hannes noch lebt Ein historischer Roman der seinesgleichen sucht. Jeder der dieses Genre liebt wird voll auf seine Kosten kommen. Wer dazu noch Liebesromane mag, den wird dieses Buch begeistern. Der Roman spielt zur Zeit des 30jährigen Krieges. Dem Autor ist es gelungen die Schauplätze sehr bildlich darzustellen und den Leser mitzunehmen auf eine Reise in die vergangene Zeit. Ich komme nicht aus diesen Gegenden und hatte trotzdem am Ende das Gefühl mich dort auszukennen. Achtung nicht weiterlesen, wenn man nichts zum Inhalt wissen will! Die tragische Liebesgeschichte zwischen Hannes und Susanna steht genauso im Vordergrund wie die Geschichte der Gaukler und ihren Reisen zu dieser Zeit. David ist die dritte Person, deren Aufmerksamkeit wir bekommen und der eine wichtige Rolle in Susannas Leben spielt. Er rettet ihr das Leben, er heiratet und liebt sie und dann hintergeht er sie.... Schade dort wird er mir unsympathisch, da ich dachte das er ein ehrlicher Charakter ist und mit so etwas offen umgeht. Das er am Ende Susanna zu ihrem Glück verhilft, macht für mich nicht alles wieder gut. Der geschichtliche Hintergrund ist sehr gut recherchiert und schön in die Geschichte eingebaut. Man fühlt sich nicht nur in diese Zeit versetzt, sondern kann auch Wissenslücken schließen.

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    • 3
  • Der Gaukler

    Der Gaukler

    Mine_B

    13. December 2013 um 10:17

    Der historische Roman „Der Gaukler“ aus der Feder von Thomas Ziebula schildert das Leben in den Jahren des Dreißigjährigen Krieges – dabei werden die Leiden des Volkes und die Probleme, welche durch den Krieg verursacht wurden sind, gut dargestellt.   Kurpfalz im Jahre 1622: Die protestantische Schneiderstochter Susanna verbringt ihre Kindheit mit dem Bauernsohn Hannes aus dem Nachbarsdorf. Schon als Kinder haben sie die gemeinsame Zeit genossen und auch später, als die beiden älter und reifer geworden sind, hält diese Sympathie an. Die beiden wollen heiraten – doch Susannas Eltern sind dagegen, da Hannes dem katholischen Glauben angehört. Die beiden wollen zusammen aus der Heimat fliehen und sich ein gemeinsames Leben aufbauen – doch der Krieg kommt ihnen zuvor. So kommt es, dass Susanna und Hannes voneinander getrennt werden und bald nicht mehr wissen, wie es dem anderen ergeht – ob er überhaupt noch lebt. Als Heidelberg angegriffen wird, rettet der Gaukler David Susanna das Leben. Für Susanna beginnt ein neues Leben, wobei sie aber immer wieder an Hannes denken muss. Finden die beiden sich wieder? Und was erleben die beiden in der getrennten Zeit – welches Leben schlagen sie ein?   Der Schreibstil von Thomas Ziebula ist sehr angenehm. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und Thomas Ziebula schafft es mit seinen bildgewaltigen Worten, dass man sehr gut in die damaligen Zeiten versetzt wird, die herrschende Atmosphäre quasi greifen kann und sich alles gut vorstellen kann. „Der Gaukler“ ist ein gut recherchierter historischer Roman, welcher einen guten Einblick in den Dreißigjährigen Krieg liefert – hierbei werden viele Details über den Krieg in den Roman eingeflochten. Manchmal war es mir persönlich etwas zu ausführlich, wenn strategische Kriegsführungen in dem Buch besprochen wurden sind. Zu Beginn des Buches war es für mich etwas verwirrend, da ich nicht immer gleich wusste, welche Persönlichkeit auf welcher Seite steht. Eine Karte hilft, die Wege der Gaukler nachzuvollziehen. Jedoch hätte ich mir ein Personenregister gewünscht, welches besonders zu Beginn des Buches hilfreich gewesen wäre. Auch eine Angabe der Jahreszeiten über den jeweiligen Kapiteln wäre zu empfehlen, um sich besser orientieren zu können. Die einzelnen Personen sind vielseitig und bringen Leben in das Buch hinein. Jedoch bin ich nicht mit jedem Charakter warm geworden. Gefallen hat mir, dass sich die einzelnen Personen entwickelt haben – manche zum positiven und manche eher zum negativen. Mir schien, sie hätten ein eigenes Leben gehabt. Besonders gelungen fand ich die Darstellung des Gauklerlebens. Ich habe einen guten Einblick in ihr Leben bekommen und dabei viel über die Anfänge der Schauspielkunst gelernt. Positiv fand ich die Entwicklung der Geschichte – hierbei gibt es einige überraschende Wendungen und ein sehr bewegendes Ende, mit dem ich so nicht gerechnet hätte. Dies hat zur Folge, dass das Buch durchweg spannend ist. Negativ ist mir der Klappentext aufgefallen. Ich finde, dass dieser zu viel erzählt und einiges vorwegnimmt. Ich bin schon sehr auf das neue Werk aus der Feder von Thomas Ziebula gespannt.   Mein Fazit: Dies ist ein gut recherchierter historischer Roman, welcher in den Zeiten des Dreißigjährigen Kriegs spielt, der durch seine Charaktere und Wendungen besticht. Es werden einige Fakten über den Dreißigjährigen Krieg eingeflochten. Daher eine Leseempfehlung für Leser, die einen richtigen historischen Roman zu schätzen wissen und dabei noch etwas über die Anfänge der Schauspielerei lernen wollen.  

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  • Eine Schauspieltruppe im 30jährigen Krieg – lesenswert

    Der Gaukler

    elisabethjulianefriederica

    20. November 2013 um 19:15

    In der Kurpfalz 1622 möchte Bauernsohn Hannes, katholisch erzogen, die protestantische Schneiderstochter Susanna heiraten, doch dies scheitert am Veto von Susannas Vater. Die Wirren des 30jährigen Krieges trennen die beiden, Susanna verschlägt es nach Heidelberg und sie muss bald von Hannes' Tod erfahren. Sie wird aus den Greueltaten der Landsknechte gerettet durch den Gaukler David, mit dessen Schauspielertruppe sie dann durch die Lande reist ... Viele Kriegsschauplätze und Greueltaten werden am Anfang dieses opulenten Historiendramas beschrieben, sehr realistisch und hautnah, ich musste mich sehr konzentrieren, um mich beim Lesen nicht in Einzelheiten zu verlieren, aber der Bogen der Geschichte blieb trotzdem immer präsent und fesselte mich. Hilfreich ist die der Handlung vorangestellte Karte, noch nützlicher wäre ein Verzeichnis der handelnden Personen gewesen. Ansonsten ist es ein tolles Buch, gut und fesselnd erzählt, authentisch und gut recherchiert, man erlebt das ganze Verwirrende und Erschreckende des 30jährigen Krieges, die Ängste der Bevölkerung, die immer wieder auf der Flucht ist – aber auch die kleinen Freuden und Erfolgserlebnisse der Schauspielertruppe, die Hoffnung und die Liebe ... Ein wunderschönes ,berührendes und spannendes Buch, das ich gerne weiterempfehle –lesenswert - 5 Sterne.

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  • Ergreifender Roman über den Dreißigjährigen Krieg

    Der Gaukler

    Rissa

    18. November 2013 um 13:41

    Inhalt Umland um Heidelberg, um 1618: Susanna und Hannes sind seit ihrer Kindheit ineinander verliebt, doch Susannas Vater ist gegen die Heirat, da Hannes katholisch getauft ist.  David ist der Ziehsohn des Kroaten Stephan, mit einer kleinen Gauklertruppe ziehen sie von Stadt zu Stadt. Durch Davids Sprüche in seiner Rolle als Jean Potage bereitet er seiner Truppe allerdings immer wieder Probleme. Schon bald verbreiten sich erste Gerüchte über Angriffe auf deutsche Städte durch Tillys Soldaten im ganzen Land. Susannas Eltern jedoch wägen die Familie in Sicherheit, denn die Kämpfe scheinen weit entfernt und Heidelberg gut geschützt. Doch der Krieg rückt näher und wird schon bald große Auswirkungen auf das Leben der drei jungen Leute haben... Meine Meinung Zu Beginn hatte ich leichte Probleme, mich zeitlich zurechtzufinden, da der Autor sparsam mit der Nennung von Jahreszahlen umgeht, es aber insbesondere zwischen den ersten Kapiteln große zeitliche Sprünge gibt. Hier sollte man schon sehr genau lesen, um die Hinweise nicht zu übersehen. Dies gibt sich jedoch ein wenig nach ein paar Kapiteln, spätestens mit dem zweiten Abschnitt, da hier die Kapitel zeitlich dichter aufeinander folgen. Auch wird darauf verzichtet, allzu tiefe Einblicke in die Gedanken der Hauptpersonen zu gewähren, diese muss man aus der Handlung erschließen. Somit hat es ein wenig länger gedauert, bis ich das Gefühl hatte, sie richtig zu kennen. Sie haben mir aber sehr gut gefallen, da sie menschlich wirken und in ihre Zeit passen: David ist jemand, der scheinbar nicht erwachsen werden will und aus seinen Fehlern kaum Lehren zieht, Susanna eine fest verwurzelte junge Frau, die es sich nicht vorstellen kann, ihre Heimat zu verlassen, Hannes dagegen ist ein weitsichtiger Zimmermannsgeselle, der sehr genau plant und Susanna in Sicherheit wissen will. Alle drei machen im Verlauf des Romans eine große Entwicklung durch, ohne aus ihrer Rolle zu fallen. Einzig Susannas Schönheit, durch die sie ungewollt Aufmerksamkeit auf sich zieht, scheint mir ein wenig übertrieben. Während ich eine Weile gebraucht habe, um richtig in den Roman einzusteigen, hat er mich immer mehr gefesselt, je mehr ich gelesen habe. Insbesondere der dritte Abschnitt hat einen tiefen Eindruck hinterlassen. Der Schreibstil des Autors hat mich überzeugt. Auffällig ist, dass darauf verzichtet wird, einigen Nebenfiguren Namen zu geben. Stattdessen werden sie nach Berufsbezeichnung oder Verwandtschaftsgrad benannt. Dies ist ungewohnt, dient aber der Übersichtlichkeit, da man so nicht noch mehr Namen zuordnen muss, sondern sich auf die Handlung konzentrieren kann, die nicht immer unkompliziert ist. Sehr informativ fand ich die Passagen über die Gaukler und Schauspieler, da ich hierüber sehr wenig wusste. In einem Nachwort finden sich hierzu noch mehr Informationen, auch wird dort erwähnt, welche Aspekte fiktiv und welche historisch belegt sind. Man kann diesen Roman auch ohne Vorwissen über den Dreißigjährigen Krieg lesen, es fällt allerdings ein wenig leichter, wenn man schon ein wenig über die verschiedenen Parteien weiß und einige Namen zuordnen kann. Eine Zeittafel oder ein Personenregister wären hilfreich gewesen, fehlen aber leider. Der Klappentext enthält leider massive Spoiler, ich würde davon abraten, ihn zu lesen. Fazit Ein sehr ergreifender Roman über eine traurige Zeit, die durch die Gaukler und Schauspieler ein bisschen weniger trostlos erscheint.

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  • Der Gaukler

    Der Gaukler

    Sporchie

    16. November 2013 um 20:04

    Der Gaukler Thomas Ziebula ist es gelungen - seine Leserschaft durch die Wirren des 30jährigen Krieges zu führen. Viele bemerkenswerte Informationen über den geschichtlichen Hintergrund der vielen Kriegsschauplätze und Gegner versuchte er mit Akribie in die Geschichte einfließen zu lassen. Ein gefühlvoller Roman der die Geschichte der protestantischen Schneiders- tochter Susanna Almut und des Bauernsohnes Hannes Stein, der katholisch erzogen wurde erzählt. Beide sind seit ihrer Kindheit miteinander vertraut und empfinden sehr viel für einander. Doch der Krieg trennt beide und nun verlangen diese schwierigen Zeiten von Susanna und Hannes so vieles, beide werden gezwungen an ihre Grenzen zu gehen und sie verlieren sich aus den Augen. Susanna findet Unterschlupf bei einer umherziehenden Gauklertruppe und verliebt sich in David. Dieser liebt die Schauspielerei sie wird zu seiner Passion. Was diese drei Protagonisten bis zum Ende der Geschichte erleben ist ein großer Lesegenuss und ein wunderbarer Einblick in die Geschichte der Anfänge der Schauspielerei.

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  • Schicksale während des 30jährigen Krieges

    Der Gaukler

    Cloodia

    09. November 2013 um 21:32

    Bereits in ihrer Kindheit spielen Susanna, eine Schneiderstochter und Hannes, ein Bauerssohn, miteinander. Es entsteht daraus eine Liebe, die aufgrund der unterschiedlichen Religionen, von Susannas Eltern, versucht wird zu unterbinden. Letztendlich trennt der Krieg das Liebespaar und jeder ist seinem Schicksal ausgesetzt. Susanna lernt im Laufe der Zeit David kennen, der mit einer Gauklertruppe durch das Land zieht. Sie schließt sich der Gruppe an und gibt David das Ja-Wort. Doch dann erfährt sie, dass Hannes noch lebt. Thomas Ziebula hat mit seinem historischen Roman „Der Gaukler“ das Schicksal der Menschen zu Zeiten des 30jährigen Krieges beschrieben. Als Leser konnte ich die Ängste der Protagonisten vor und während des Krieges gut mitfühlen. Auch die Grausamkeiten, die der Bevölkerung zugefügt wurden und deren psychische Folgen werden thematisiert und gut herausgearbeitet. Zudem werden aber auch Einstellungen, Lebensführung und Pläne der Edelleute, Kriegsführer und Truppen erzählt. Der Einstieg in das Buch fiel zunächst leicht, jedoch zwangen mich häufige Zeitsprünge immer mal wieder zum Zurückblättern. Auch ist es mir schwer gefallen, die verschiedenen Truppen und Lager auseinander zu halten, was jedoch ab Mitte des Romans zunehmend gelang. Den Schreibstil habe ich nicht immer als flüssig empfunden und so zählt dieser Roman für mich nicht zu den Büchern, die ich kaum noch aus der Hand legen mochte. Durch die für meinen Geschmack teilweise zu langen Episoden, die sich mit Kriegstaktik o.ä. beschäftigten, gerieten für mich die Hauptpersonen immer mal wieder zu sehr in den Hintergrund. Dadurch fieberte ich mit ihrem Schicksal streckenweise gar nicht mehr so richtig mit und musste mich wieder neu einfinden. Die einzelnen Charaktere haben im Laufe des Buches zunehmend Gestalt angenommen und ihre Eigenschaften und Ansichten sind passgenau herausgearbeitet. Insbesondere ihre jeweils persönlichen Reaktionen auf die Kriegswirrungen sind sehr realistisch und für den Leser nachvollziehbar. Die Protagonisten entwickeln sich im Laufe des Romans weiter, wobei der Leser dabei mal verwundert, aber auch mal verschreckt wird. Wer gerne historische Romane liest, die neben der erzählten Geschichte auch Wissen um die damaligen historischen Ereignisse vermitteln, der wird hier sicherlich nicht enttäuscht.

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