Thomas de Padova

 4,1 Sterne bei 30 Bewertungen
Autor von Nonna, Das Weltgeheimnis und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Thomas de Padova

Thomas de Padova, 1965 in Neuwied am Rhein geboren, studierte Physik und Astronomie in Bonn und Bologna. Er war Wissenschaftsredakteur beim Tagesspiegel und arbeitete 2014 als Journalist in Residence am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte. Zuletzt erschienen bei Hanser Allein gegen die Schwerkraft. Einstein 1914-1918 (2015) und Nonna (2018).

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Alles wird Zahl (ISBN: 9783446269323)

Alles wird Zahl

Neu erschienen am 19.04.2021 als Hardcover bei Hanser, Carl.

Alle Bücher von Thomas de Padova

Cover des Buches Das Weltgeheimnis (ISBN: 9783492956987)

Das Weltgeheimnis

 (10)
Erschienen am 23.05.2013
Cover des Buches Nonna (ISBN: 9783446258570)

Nonna

 (10)
Erschienen am 29.01.2018
Cover des Buches Leibniz, Newton und die Erfindung der Zeit (ISBN: 9783492306287)

Leibniz, Newton und die Erfindung der Zeit

 (4)
Erschienen am 16.02.2015
Cover des Buches Allein gegen die Schwerkraft (ISBN: 9783492310284)

Allein gegen die Schwerkraft

 (2)
Erschienen am 02.05.2017
Cover des Buches Wissenschaft im Strandkorb (ISBN: 9783492313711)

Wissenschaft im Strandkorb

 (2)
Erschienen am 15.12.2017
Cover des Buches Am Anfang war kein Mond (ISBN: 9783608942415)

Am Anfang war kein Mond

 (2)
Erschienen am 01.02.2004
Cover des Buches Die Kinderzimmer-Akademie (ISBN: 9783492313735)

Die Kinderzimmer-Akademie

 (0)
Erschienen am 15.12.2017
Cover des Buches Nonna (ISBN: 9783458681021)

Nonna

 (0)
Erschienen am 20.07.2020

Neue Rezensionen zu Thomas de Padova

Cover des Buches Nonna (ISBN: 9783446258570)Norbert_Hs avatar

Rezension zu "Nonna" von Thomas de Padova

Eine ruhige, liebenswerte Geschichte
Norbert_Hvor 3 Monaten

Ich habe mich für dieses Buch entschieden, da ich lange in Italien gelebt habe und gerade in dieses Zeiten meine Sehnsucht nach Italien sehr groß ist. Ich habe wieder einmal Fernweh und zugleich etwas Heimweh nach Italien. Nie habe ich mich irgendwo wohler gefühlt als dort.


Kurz zum Inhalt:


Thomas De Padova verbrachte seine Sommer stets in einem Dorf am Meer in Apulien, dort wo schon sein Vater, sein Großvater und sein Urgroßvater geboren wurden.  Alle verließen jedoch das Dorf in Italien auf der Suche nach einer neuen Existenz. Lediglich seine Oma, die Nonna ist geblieben. Aber warum? Ganz allein sitzt sie in ihrem dunklen Haus, ganz in schwarz gekleidet und wartet jeden Sommer auf den Besuch ihres Enkels Thomas de Padova. 


Das Cover gefiel mir gleich sehr gut, weckt es doch Erinnerungen in mir. Dem Autor gelingt durch seinen wunderbaren Schreibstil eine bezaubernde Geschichte. Ich spüre gleich bei der Beschreibungen des Dorfes, der Gegend und der Menschen dort, die Verbundenheit des Autors mit der Heimat seiner Väter. 


Auch ist die Nonna sehr gut und detailliert, mit viel Empathie beschrieben und ich sehe sie quasi vor mir, kann den Geruch, welcher sich durch das kleine Haus zieht riechen, die Stimmung dort regelrecht spüren, höre die Geräusche im und um das Haus und doch fühle ich etwas Bedrückendes.


Die Nonna passt nicht mehr in diese Zeit, so glaubt man. Doch wer sich einmal auf den Weg in den Süden Italiens macht und auch mal fernab der Touristenströme das Land erkundet, wird merken, dass es sie wirklich gibt. Diese Menschen, die allein vor ihren Häusern sitzen, sinnieren und dennoch mit sich scheinbar im Reinen sind und in ihrer eigenen kleinen Welt doch zufrieden wirken. 


Zunächst war mir die Nonna nicht wirklich sympathisch, was sich aber im Verlauf der kurzen Geschichte bald legt. Ich mag sie, je weiter ich lese. Und es schweben die ganze Zeit die Fragen über der Geschichte: Warum ist sie allein in Italien zurück geblieben, warum ist sie mit ihrem Mann zusammen geblieben, ja warum haben sie damals überhaupt geheiratet? Thomas de Padova versucht in Gesprächen mit seiner stets wortkargen Nonna all diesen Fragen auf den Grund zu gehen. Wir erfahren die Geschichte seiner Vorfahren, vieles über das Leben im Dorf der Nonna und auch über die Nonna selbst.


Es ist ein einfühlsames Werk, das leise und sehr emotional geschrieben ist und mich mitnimmt in eine ganz bezaubernde Gegend Italiens. Allerdings erschließt sich mir des Rätsels Lösung nicht wirklich und auch der Schluß lässt mich etwas ratlos und allein zurück. 


Ich bin noch hin und hergerissen ob des Schlusses im Buch. Auch wenn ich am Ende nicht hundertprozentig zufrieden zurückbleibe, hat mich der Autor ein Stück weit mit nach Italien genommen und ich bin dankbar dafür, aber mein Heimweh ist dadurch wieder etwas größer geworden.









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Cover des Buches Nonna (ISBN: 9783446258570)schokoloko29s avatar

Rezension zu "Nonna" von Thomas de Padova

Die Langeweile kennt einen Namen; sie heißt Nonna
schokoloko29vor 2 Jahren

Nonna lebt in einem kleinen Dorf am Meer. Ihr Mann arbeitet in Deutschland und schickt ihr hin und wieder Geld. Dies reicht bei weitem nicht, so dass sie selbst arbeiten geht und spart. Mit diesem Geld hat sie sich eine Wohnung gekauft. Ihre Ehe ist nicht glücklich. Der Großvater beschimpft sie oder bestraft sie mit Ignorieren.

Sie selbst war mit fünf Jahren in ein Unfall verwickelt  und brach dabei ihre Hüfte. Dieser Bruch wurde nicht behandelt, so dass sie immer am humpeln war. Durch diesen Makel war sie ein Außenseiter und viel alleine. Dann starb noch ihre Mutter an spanischer Grippe als sie sieben war. Der Vater nahm sich eine junge Frau, doch die Npnna mochte sie nicht.

Sie hat eine interessante Lebensgeschichte erlebt, doch dieser Stoff wurde so langweilig, lieblos und ohne Einfühlungsvermögen aufbereitet. Die Frau wurde auch ohne Einfühlungsvermögen an den Leser heran geführt. Sie blieb einem fremd und ohne irgendwelche innerlichen Anknüpfungspunkte konnte ich diese Frau mit ihren Schwächen und Stärken auch nicht näher kennen lernen.


Fazit:

Tolle Inhaltsangabe vom Buch und tolles Motiv. Der Inhalt war eher mau und für mich total langweilig. 

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Cover des Buches Nonna (ISBN: 9783446258570)katzenminzes avatar

Rezension zu "Nonna" von Thomas de Padova

Klang vielversprechend, konnte mich aber nicht packen
katzenminzevor 3 Jahren

Als ich auf einem Werbelesezeichen zum ersten mal Cover und Kurzbeschreibung dieses Buches sah, war ich hin und weg: Eine Geschichte „durchzogen von uralten Geheimnissen“, die „wie eine Schatzkammer“ ist und vom Sommer in einem Apulischen Dorf erzählt. Das klang einfach großartig. Eine Familiengeschichte rund um eine typisch italienische Nonna. Genau mein cup of tea! Doch wie das oft so ist mit großen Erwartungen, konnte Thomas de Padoas biografische Geschichte leider nicht mit meinen mithalten.

De Padova schreibt erstmal sehr schön. Besonders den Beschreibungen des Dorfes Mattinata und seiner Umgebung merkt man an, dass er die Gegend liebt. Genauso sind die Beschreibungen seiner Großmutter und ihres Hauses gelungen. Man sieht die aus der Zeit gefallenen Nonna und ihr schummeriges, stilles Haus mit dem schwerem Eichenmöbeln genau vor sich. Trotzdem war sie mir, besonders zu Beginn, wenig sympathisch. Das gibt sich im Laufe der Geschichte etwas aber sie ist definitiv kein Charakter zum liebhaben. In mir wecken bestimmte Arten von Matriarchen (oder auch Patriarchen) immer einen gewissen Widerwillen, den ich nicht abschütteln kann. So ging es mir auch mit der Nonna.

De Padova geht der Vergangenheit seiner Familie auf die Spur, nur sind diese Spuren leider sehr lückenhaft. All die Onkel, Großväter und anderen längst verstorbenen Verwandten Väter- und Mütterlicherseits auseinanderzuhalten viel mir schwer. Ich konnte mich nicht in die Geschichte fallenlassen weil ich immer wieder überlegen musste von welchen Großvater, Sohn oder Vater denn nun die Rede ist. Dazu ist das Wissen über die Ereignisse oft recht Lückenhaft. Es bleibt viel Interpretationsspielraum, der mich einfach zu sehr in der Luft hängen ließ.

Letztlich hat es mich ganz einfach nicht gepackt. Ich habe für die noch nicht einmal zweihundert Seiten über eine Woche gebraucht, obwohl ich so etwas sonst in zwei Tagen lese. Ich hatte keine Muße nach Mattinata zurückzukehren. Wer sich speziell für Apulien interessiert mag hieran mehr Freude haben, ich konnte dem Ganzen nicht viel abgewinnen. Schade, aber eine Schatzkammer war das Buch für mich definitiv nicht.

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