Thomas de Padova

 4.1 Sterne bei 27 Bewertungen
Autor von Das Weltgeheimnis, Nonna und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Thomas de Padova

Thomas de Padova, geboren 1965 in Neuwied, hat in Bonn und Bologna Physik und Astronomie studiert. Er war lange Wissenschaftsredakteur beim »Tagesspiegel« und lebt als freier Publizist in Berlin. Bei Piper erschienen von ihm unter anderem »Leibniz, Newton und die Erfindung der Zeit« und »Das Weltgeheimnis«, das vielbeachtete Wissenschaftsbuch des Jahres 2010 über Johannes Kepler und Galileo Galilei, sowie zuletzt seine Einstein-Biographie »Allein gegen die Schwerkraft«, das Wissensbuch des Jahres 2016.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Nonna

Erscheint am 20.07.2020 als Taschenbuch bei Insel Verlag.

Alle Bücher von Thomas de Padova

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Cover des Buches Das Weltgeheimnis9783492956987

Das Weltgeheimnis

 (9)
Erschienen am 23.05.2013
Cover des Buches Nonna9783446258570

Nonna

 (8)
Erschienen am 29.01.2018
Cover des Buches Leibniz, Newton und die Erfindung der Zeit9783492306287

Leibniz, Newton und die Erfindung der Zeit

 (4)
Erschienen am 16.02.2015
Cover des Buches Allein gegen die Schwerkraft9783492310284

Allein gegen die Schwerkraft

 (2)
Erschienen am 02.05.2017
Cover des Buches Wissenschaft im Strandkorb9783492313711

Wissenschaft im Strandkorb

 (2)
Erschienen am 15.12.2017
Cover des Buches Am Anfang war kein Mond9783608942415

Am Anfang war kein Mond

 (2)
Erschienen am 01.02.2004
Cover des Buches Schlau nach acht9783492313728

Schlau nach acht

 (0)
Erschienen am 15.12.2017
Cover des Buches Die Kinderzimmer-Akademie9783492313735

Die Kinderzimmer-Akademie

 (0)
Erschienen am 15.12.2017

Neue Rezensionen zu Thomas de Padova

Neu

Rezension zu "Nonna" von Thomas de Padova

Die Langeweile kennt einen Namen; sie heißt Nonna
schokoloko29vor 8 Monaten

Nonna lebt in einem kleinen Dorf am Meer. Ihr Mann arbeitet in Deutschland und schickt ihr hin und wieder Geld. Dies reicht bei weitem nicht, so dass sie selbst arbeiten geht und spart. Mit diesem Geld hat sie sich eine Wohnung gekauft. Ihre Ehe ist nicht glücklich. Der Großvater beschimpft sie oder bestraft sie mit Ignorieren.

Sie selbst war mit fünf Jahren in ein Unfall verwickelt  und brach dabei ihre Hüfte. Dieser Bruch wurde nicht behandelt, so dass sie immer am humpeln war. Durch diesen Makel war sie ein Außenseiter und viel alleine. Dann starb noch ihre Mutter an spanischer Grippe als sie sieben war. Der Vater nahm sich eine junge Frau, doch die Npnna mochte sie nicht.

Sie hat eine interessante Lebensgeschichte erlebt, doch dieser Stoff wurde so langweilig, lieblos und ohne Einfühlungsvermögen aufbereitet. Die Frau wurde auch ohne Einfühlungsvermögen an den Leser heran geführt. Sie blieb einem fremd und ohne irgendwelche innerlichen Anknüpfungspunkte konnte ich diese Frau mit ihren Schwächen und Stärken auch nicht näher kennen lernen.


Fazit:

Tolle Inhaltsangabe vom Buch und tolles Motiv. Der Inhalt war eher mau und für mich total langweilig. 

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Rezension zu "Nonna" von Thomas de Padova

Klang vielversprechend, konnte mich aber nicht packen
katzenminzevor 2 Jahren

Als ich auf einem Werbelesezeichen zum ersten mal Cover und Kurzbeschreibung dieses Buches sah, war ich hin und weg: Eine Geschichte „durchzogen von uralten Geheimnissen“, die „wie eine Schatzkammer“ ist und vom Sommer in einem Apulischen Dorf erzählt. Das klang einfach großartig. Eine Familiengeschichte rund um eine typisch italienische Nonna. Genau mein cup of tea! Doch wie das oft so ist mit großen Erwartungen, konnte Thomas de Padoas biografische Geschichte leider nicht mit meinen mithalten.

De Padova schreibt erstmal sehr schön. Besonders den Beschreibungen des Dorfes Mattinata und seiner Umgebung merkt man an, dass er die Gegend liebt. Genauso sind die Beschreibungen seiner Großmutter und ihres Hauses gelungen. Man sieht die aus der Zeit gefallenen Nonna und ihr schummeriges, stilles Haus mit dem schwerem Eichenmöbeln genau vor sich. Trotzdem war sie mir, besonders zu Beginn, wenig sympathisch. Das gibt sich im Laufe der Geschichte etwas aber sie ist definitiv kein Charakter zum liebhaben. In mir wecken bestimmte Arten von Matriarchen (oder auch Patriarchen) immer einen gewissen Widerwillen, den ich nicht abschütteln kann. So ging es mir auch mit der Nonna.

De Padova geht der Vergangenheit seiner Familie auf die Spur, nur sind diese Spuren leider sehr lückenhaft. All die Onkel, Großväter und anderen längst verstorbenen Verwandten Väter- und Mütterlicherseits auseinanderzuhalten viel mir schwer. Ich konnte mich nicht in die Geschichte fallenlassen weil ich immer wieder überlegen musste von welchen Großvater, Sohn oder Vater denn nun die Rede ist. Dazu ist das Wissen über die Ereignisse oft recht Lückenhaft. Es bleibt viel Interpretationsspielraum, der mich einfach zu sehr in der Luft hängen ließ.

Letztlich hat es mich ganz einfach nicht gepackt. Ich habe für die noch nicht einmal zweihundert Seiten über eine Woche gebraucht, obwohl ich so etwas sonst in zwei Tagen lese. Ich hatte keine Muße nach Mattinata zurückzukehren. Wer sich speziell für Apulien interessiert mag hieran mehr Freude haben, ich konnte dem Ganzen nicht viel abgewinnen. Schade, aber eine Schatzkammer war das Buch für mich definitiv nicht.

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W

Rezension zu "Nonna" von Thomas de Padova

Thomas de Padova "Nonna"
wassilkeliestvor 2 Jahren

Mit „Nonna“ hat Thomas de Padova eine ganz wundervolle, autobiographische Mischung aus Kindheits-, Jugenderinnerungen und seiner Familiengeschichte geschrieben. Jedes Jahr im Sommer reist er nach Apulien und besucht seine Nonna, die Großmutter
väterlicherseits. Immer in schwarz gekleidet, sitzt die ältere Dame in ihrem Haus und führt ein bescheidenes, sparsames und sehr frommes Leben. Angekommen in einem Dorf, in dem es scheint, als wäre die Zeit stehengeblieben, kümmert sich der Enkel um die teils kuriosen Bankgeschäfte seiner Nonna, plaudert mit ihr und erfährt dabei die intimsten Familiengeheimnisse...


Durchzogen von traumhaften Beschreibungen Apuliens und des Garganos erzählt Thomas de Padova aus dem Leben seiner Vorfahren. Dabei gibt er auf sehr einfühlsame und persönliche Weise Einblicke in seine Familiengeschichte – vom Urgroßvater über den
Großvater und den Vater bis hin zu ihm selbst - und lässt auch die geschichts- und länderübergreifenden Aspekte gekonnt mit einfließen. Historisches, persönlich Erlebtes und viele wunderbare Anekdoten wechseln sich ab und machen diese Lektüre zu einem
besonderen Leseerlebnis.


Was für eine kluge, anrührende und liebevolle Hommage an Thomas de Padovas Nonna! Ich habe gelacht und geweint, war zutiefst berührt und habe mich dabei immer wieder an meinen letzten Urlaub in Apulien erinnert. Bitte lest „Nonna“!!! Taucht ein in die Welt von Padovas Nonna, lasst Euch während dieser heißen Sommertage nach Apulien entführen und von dieser Geschichte verzaubern! Definitiv eine der schönsten Neuerscheinungen der letzten Monate, die ich Euch wärmstens ans Herz legen möchte!

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