Thommie Bayer Eine Überdosis Liebe

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Inhaltsangabe zu „Eine Überdosis Liebe“ von Thommie Bayer

Robbis Erfolg als Rockmusiker ist eher mittelmäßig. Zwar hat er sechs Platten herausgebracht, aber leider hat die Firma den Plattenvertrag nicht verlängert. Auch seine Ehe ist nicht mehr das, was sie einmal war. Auf einer Tournee begegnet ihm seine große Jugendliebe Rita wieder – und es funkt zwischen den beiden. Doch bis zu einem möglichen Happy-End ist es noch ein langer Weg … Charmant, ehrlich und witzig erzählt Thommie Bayer von einer ganz und gar nicht alltäglichen Liebe in den bewegten 1980er Jahren.

Anders als seine bisherigen Bücher, aber für mich genauso warm wie alle anderen auch. Berührend.

— Binea_Literatwo

Im Gegensatz zu anderen Büchern von Thommie Bayer, hat mich dieses Buch seltsam kalt gelassen. Die Geschichte des scheiternden Rockmusikers hat mich nicht wirklich bewegt.

— bananen-hugo

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  • Rezension zu "Eine Überdosis Liebe" von Thommie Bayer

    Eine Überdosis Liebe

    Binea_Literatwo

    12. March 2010 um 16:33

    Mit einer Überdosis Liebe im Gepäck stehe ich am Bahnhof, mit einer Überdosis Liebe im Gepäck setze ich mich in den Zug, mit einer Überdosis Liebe im Gepäck schlage ich das Buch von Thommie Bayer auf. Die Überdosis Liebe ist eine ganz andere, als ich erwartete, eine Dosis mit vielen Facetten. Während seine Frau Theodora, die von allen nur Theo genannt wird, schläft, sitzt Robbi, am liebsten würde er gern Robb genannt werden, am Küchentisch und macht sich Gedanken um sein Leben. Soll er sich von Theo trennen, macht eine große Tournee und seine ganze Rockmusik noch Sinn, wird er doch noch Erfolg und eine Karriere haben, eine ganze Reihe Fragen lassen ihn nicht mehr los. „Es war, als wäre die Liebe bloß noch der Deckel auf dem Topf ihres Lebens. Und nicht mehr die Suppe, die darin kochte.“ Warum versuchen, die Ehe aufrecht zu erhalten, wenn es einfacher geht. Robb läuft seine frühere Jugendliebe Rita in die Arme. Heimliche Treffen beginnen, eine Freundschaft wie nie zuvor bahnt sich an, es wird bei Rotwein geredet bis es in den Hälsen kratzte. Robb hätte es gern so einfach, wie es zu Anfang scheint, doch er ist nicht als Lügner geboren und Theo erfährt von Rita. Auch Ritas Freund Arndt merkt, dass Rita und Robbi nicht nur gute Freunde sind. Doch auch Arndt ist kein Kind von Traurigkeit und genießt die Liebe parallel in eine ganz andere Richtung. Früher stellte sich Robb sogar seine spätere Zukunft mal so vor, mit mehreren Frauen leben und lieben und sexuell verkehren. Doch dann verliebte er sich in Theo, vom Freilassen war dann keine Rede mehr, auch nicht von Nichtmonogamie und auch nicht mehr, dass Treue spießig ist und Liebe viel umfassender sei als bloß mit einer Person. Doch Rita löste in Robb Gefühle aus, die er nicht abzustellen schaffte, und eine ganz und gar nicht alltägliche Liebe mit allen Schichten der menschlichen Empfindungen und Emotionen beginnt. „Man kann ja nicht die eine erobern und die andere nicht lassen wollen.“ Thommie Bayer hat mit diesem Roman eine ganz andere Seite von sich und auch seinen Protagonisten beleuchtet. Er beschreibt vor allem seinen Protagonisten Robb sehr witzig, versucht ihn auf einer lockeren und spaßigen Welle gleiten zu lassen. Die Themen Sex, Liebe und die dazugehörigen Gefühle kommen auch hier, genau wie in seinen anderen Romanen, nicht zu kurz. Eine breite Bandbreite der Sexualität zwischen allen Mitwirkenden wird abgedeckt, Robbs Gedanken um sein Leben und seine Lieben werden offengelegt, seine männlichen Ängste mit Dreizehn-Zentimeter-Schwanz und auch die Liebe zu dritt werden angesprochen. Ein Roman, der mich als Leser in einer Flut von Worten baden ließ und mich zum Tauchen nach Perlen animierte und meinen Gedanken freien Flug gewährte. Stellenweise hatte ich genau wie Robb riesige Schmetterlinge in der Brust und Aquaplaning in den Augen.

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  • Rezension zu "Eine Überdosis Liebe" von Thommie Bayer

    Eine Überdosis Liebe

    lavendelfreund

    07. November 2009 um 14:58

    Das bisher für mich wohl schlechteste Buch, welches ich von Thommie Bayer gelesen habe.

  • Rezension zu "Eine Überdosis Liebe" von Thommie Bayer

    Eine Überdosis Liebe

    variety

    16. October 2009 um 15:04

    Das ist das erste Buch von Thommie Bayer, das ich nicht fertig lesen konnte und mich so ärgerte, dass ich auch bei der Bewertung in die unterste Schublade greifen musste (wie er bei der sprachlichen Wahl). Als Mann hätte ich wahrscheinlich mit dem "Helden" mitfühlen müssen, konnte dies aber wegen der betont bemühenden (auf Humor aus gehenden) Sprache nicht. Beispiele gefällig? "Ausser keine grauen Haare und keinen Heiligenschein hatte er auch noch kein Kinn! Und das gleich doppelt." (Ha ha ha...) -- "Die wirklich atemberaubenden Sachen wie Inzest, Musik oder Liebe zu dritt passieren nur Leuten ohne Kinn oder mit Dreizehn-Zentimeter-Schwanz. Ungefähr da liegt nämlich das Wesen der Kunst. Im Kinn. Wenn's fehlt." Und hier hat mir zum letzten Mal der Humor bzw. der Durchhaltewillen gefehlt, also hörte ich mit der Lektüre nach 27 (und gefühlten 50) Seiten auf. Als ich dann die letzten Sätze des Buches (auf Seite 153) gelesen hatte, war mir klar, dass auch dazwischen wohl keine Höchstleistungen zu erwarten sind...!

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