Eine kurze Geschichte vom Glück

von Thommie Bayer 
3,5 Sterne bei96 Bewertungen
Eine kurze Geschichte vom Glück
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (52):
marcelsarmans avatar

4 von 5 Sternen - durchaus gelungen.

Kritisch (19):
Emma-Ms avatar

Hallo, auch ich fand das Buch sehr enttäuschend, gerade weil ich von "Fallers großer Liebe" so begeistert war. Hier noch eine kurze Frage: R...

Alle 96 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Eine kurze Geschichte vom Glück"

Euphorie und Verzweiflung liegen für Robert Allmann sehr nah beieinander: Am selben Tag, an dem er ein unvorstellbares Vermögen gewinnt, verliert er das Wichtigste in seinem Leben – und ist endlich gezwungen herauszufinden, wer er wirklich ist. Wo liegt das Glück, und wie hält man es fest? Raffiniert und mitreißend erzählt Thommie Bayer von seinem verzweifelten Helden und dessen überraschender Antwort auf eine uralte Frage.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492252997
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.01.2009
Das aktuelle Hörbuch ist am 20.02.2014 bei steinbach sprechende bücher erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,5 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne21
  • 4 Sterne31
  • 3 Sterne25
  • 2 Sterne16
  • 1 Stern3
  • Sortieren:
    marcelsarmans avatar
    marcelsarmanvor 5 Tagen
    Kurzmeinung: 4 von 5 Sternen - durchaus gelungen.
    Rezension zu "Eine kurze Geschichte vom Glück"

    6,2 Millionen Euro – Robert Allmann hat diese Summe im Lotto gewonnen und muss sich in Zukunft keine finanziellen Sorgen mehr machen. Sein bisheriges Leben war eher beschwerlich, als selbstständiger Texter hat er sich mehr schlecht als recht durchgeschlagen. Seine Frau Regina dagegen ist eine gutverdienende Ärztin, die keine Geldprobleme hat. Er erzählt zunächst niemandem von seinem Gewinn und weiß auch nicht, wie er sich seinen Mitmenschen gegenüber verhalten soll. Schließlich kommt Regina nach Hause und sie geraten wegen einer Kleinigkeit in Streit, noch bevor er über seinen neuen Reichtum berichten kann. Regina verlässt wutentbrannt das Haus und meldet sich zunächst nicht mehr. Durch einen dummen Zufall entdeckt Robert, dass seine Frau eine Affäre hat und wenig später ist die Ehe endgültig am Ende. Robert hat nun ein teures Auto, ist ansonsten aber sehr vorsichtig was das Geldausgeben angeht. Seine Freunde wissen immer noch nichts über seinen plötzlichen Reichtum. Er wird zunehmend misstrauischer und eine richtige Entspannung stellt sich bei ihm nicht ein. Richtig glücklich wird Robert durch seinen Gewinn auch in den darauffolgenden Tagen nicht, obwohl er sich immer mehr Luxusgegenstände kauft, von denen er immer geträumt hat. Schließlich bekommt Robert eine schreckliche persönliche Nachricht und wenig später stehen noch zwei brutal aussehende Männer vor seiner Tür.


    Bewertung:

    Das Buch ist witzig und in einer leicht lesbaren Sprache verfasst. Die Charaktere sind absolut glaubwürdig und die Story enthält einige überraschende Wendungen. Der Roman regt zum Nachdenken an und ist kurzweilig zu lesen. Kleiner Minuspunkt ist, dass der Ich-Erzähler bisweilen zu reflektiert rüberkommt und das Ganze an manchen Stellen etwas zu abgehoben und oberlehrerhaft wirkt, deshalb vergebe ich „nur“ 4-Sterne für dieses durchaus gelungene Buch.

    Kommentieren0
    35
    Teilen
    S
    Skipperbastvor 2 Jahren
    Hängt Glück oder Unglück vom Geld ab

    Robert führt eine mittelmässige Ehe und hat keinen anständigen Beruf sondern lebt von einem Aufrtag nach dem nächsten. Leider sind seine Geldsorgen trotzdem sehr gross und seine Frau ist eher alleinverdienerin. 
    Doch dann bekommt er einen Anruf von der Lotto Gesellschaft von Baden-Württemberg in dem ihm gesagt wird dass er 6,2 Millionen Euro gewonnen hat. Er bekommt dann auch noch den Tipp lieber erst mal ein paar Tage zu verreisen um darüber nachzudenken was er mit dem ganzen Geld machen möchte.


    Ich fand es sehr interessant dass nicht nur der Aspekt des Glücks beleuchtet wird sondern auch dass man durch viel Geld den Lauf der Dinge (auch die nicht so schönen Dinge) nicht ändern kann. 
    Es regt einem zum nachdenken an, was man an seiner Stelle denn machen würde, mit so viel Geld. 


    Also man kann es definitiv lesen.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: ist wirklich ein Lottoroman
    6 aus 49

    werden das Buch mögen, der Rest schmökert es so weg, ein Sommertag und dafür ist es gut - nicht für das Regal und nicht die Ewigkeit.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    dominonas avatar
    dominonavor 4 Jahren
    Hoch und runter

    Wie ein Gewinn im Lotto ein Leben verändern kann. Eigentlich reicht dieser Satz schon aus. Allerdings geht es auch um Beziehungen, Freundschaft und Gelegenheit - genutzte und verpasste. Ich weiß nicht, vielleicht ging es nur mir so, aber ich hatte von allem eine genaue Vorstellung, nur den Protagonisten konnte ich lange Zeit nicht richtig einordnen.

    Das Buch ist kurzweilig und an manchen Stellen tiefgründig. Tja, was ist schon Glück?

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Eine kurze Geschichte vom Glück" von Thommie Bayer

    Nette Geschichte für zwischendurch. Habe bis zum Schluss gedacht, dass noch etwas von Bedeutung passieren würde. Das gewisse Etwas fehlt hier leider einfach. Wer den Klappentext kennt, kennt im Prinzip das ganze Buch.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Eine kurze Geschichte vom Glück" von Thommie Bayer

    Ich hätte den Klappentext nicht lesen dürfen - denn wesentlich mehr passiert in dem Buch nicht... Habe die ganze Zeit gehofft, dass noch etwas Entscheidendes kommen würde. Die Handlung plätschert so vor sich hin, die letzten 20 Seiten waren so mit das Aufregendste. Würde ich kein zweites Mal lesen.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Schumi_HBs avatar
    Schumi_HBvor 7 Jahren
    Rezension zu "Eine kurze Geschichte vom Glück" von Thommie Bayer

    Der Werbetexter Robert Allmann, ein ehemals erfolgreicher Musiker, lebt zusammen mit seiner Frau in festgelegten Rollen zusammen. Sie sorgt in einem stressigen Job für das Haushaltseinkommen und er versorgt den Haushalt. Ein Arrangement, mit dem beide mehr schlecht als recht zufrieden sind.

    Als Robert von der Lottogesellschaft die telefonische Nachricht erhält, dass er über 6 Millionen Euro gewonnen hat, möchte er das Leben für sich und seine Frau in neue, in angenehmere Bahnen lenken. Ein verpatzter Zeitpunkt, seiner Frau den finanziellen Zuwachs mitzuteilen und ein Missverständnis sorgen für das Überlaufen ihres Frustfasses und er wird schlagartig von ihr verlassen. Alleine auf der Welt muss er feststellen, dass der Trennungsschmerz nicht mit teuren Ausgaben kompensiert werden kann. Kann verlorenes Glück durch Geld kompensiert werden? Trotz des fetten Siebener BMW fühlt sich alles dumpf an - wie ein Blick durch Milchglas. Seines plötzlichen Reichtumes zum Trotz versucht er so normal wie möglich zu bleiben, dabei würde er doch so gerne seine Freude mit jemanden teilen! Freude ist keine richtige Freude, wenn man sie nicht teilen kann.

    Der Protagonist Robert Allmann, der allen Menschen doch nur das Beste will, tappst von einem emotionalen Fettnäpfchen ins nächste. Neben diversen Nebenhandlungen spielt auch das von ihm vernachlässigte Verhältnis zu seinem kränkelnden Vater eine Rolle, den er in keiner guter Erinnerung hat. Er übersieht dabei, dass sich ein eskalierender Konflikt aufbaut, der kein gutes Ende nehmen wird.

    Die Hörbuchversion, von Mathias Herrmann gelesen, hat meine volle Aufmerksamkeit eingenommen und es wurde in keiner Minute langweilig. In dieser Geschichte mit durchaus moralischem Tiefgang versteht es der Autor, Roberts Gefühle authentisch zu vermitteln. Man möchte Robert am liebsten in den Arm nehmen und ihm sagen "Mann, du bist echt'n Guter". Man wünscht ihm, dass er seine Frau wieder zurückerobern und er das Leben mit ihr genießen kann.

    Es war für mich der erste Roman von Thommie Bayer und nach dem Ende wünschte ich mir mehr vom Glück und mehr von diesem Autor.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    MonaMayfairs avatar
    MonaMayfairvor 8 Jahren
    Rezension zu "Eine kurze Geschichte vom Glück" von Thommie Bayer

    eine sehr traurige, aber schöne geschichte.. herr bayer erzählt seine geschichte in einem fluss, ohne schnickschnack und man mag das buch nicht mehr aus der hand legen.. ich war wirklich etwas traurig, als ich die letzte seite erreichte..

    Kommentieren0
    9
    Teilen
    Juenas avatar
    Juenavor 9 Jahren
    Rezension zu "Eine kurze Geschichte vom Glück" von Thommie Bayer

    (Dies ist eine Rezension die ich mal verfassen musste. Ich hoffe sie ist hilfreich.)

    „'Herr Allmann, Sie teilen sich den Jackpot mit einem einzigen anderen Gewinner. Auf Sie entfallen sechs Komma zwei Millionen.'“, teilt ihm die freundliche Stimme einer Lottofee mit. Für Robert Allmann beginnt nun das große Nachdenken was er für neue Möglichkeiten hat. Er könnte Reisen, sich ein Auto kaufen, seine Familie beschenken, eine Stiftung gründen, letztendlich kommt er zu dem Entschluss seiner Frau endlich das zu bieten, was sie verdient. Als das Abendessen dann jedoch auf dem Tisch steht und Robert sein Glück mit seiner Frau teilen will entspringt ein Ehekrach, wonach sich beide zurückziehen und Roberts Leben durcheinander gerät. „Glück hat keinen Plural“ (Peter Bamm) – damit muss sich die Hauptfigur Robert Allmann nun auseinander setzen, bevor er sagen kann: „In einer Woche kann ich losziehen. Nach Berlin. In mein neues Leben.“. Poetisch und detailliert beschreibt Thommie Bayer diesen Weg aus der Sicht von Robert Allmann.
    Thommie Bayer, Kettenraucher und Espressosüchtiger, wurde am 22. April 1953 in Esslingen am Neckar geboren. Bis er sich entschloss Schriftsteller zu werden war er als Maler, Liedermacher, Bandmitglied, Drehbuchschreiber für das Fernsehen und Kino, Verfasser von Sketchen und Glossen für das Radio und als Kabarettist tätig. Sein Hauptwerk „Das Herz ist eine miese Gegend“ von 1991 war ein großer Erfolg und ging im Gegensatz zu „Eine kurze Geschichte vom Glück“, wie es der Titel auch schon verrät, um Gefühle, jedoch geht der Roman nicht in Richtung Kitsch sondern regt genauso zum Nachdenken an wie dieser über das Glück. „Wer Bayers frühere Werke kennt, der weiß, dass Bayer […] nuanciert die wechselnden Gefühlsstimmungen seiner Charaktere registriert, die nicht selten zu einer gewissen Melancholie tendieren.“. Durch die aneinander gereihten Gedanken von Robert Allmann ist dieser Roman flüssig zu lesen und die Wort- und Gedankenspiele zaubern einem immer wieder kleine Grübchen ins Gesicht. Durch einige Pointen wird die Spannung immer wieder aufgebaut und macht den Roman somit nicht eintönig. Der Charakter von Robert Allmann ist einem so sympathisch, dass der Roman gar nicht mehr aus der Hand zu legen ist.

    Dieser Charakter kann einfach nur gemocht werden, so dass man gerne noch mehr gelesen hätte, doch leider war die Geschichte von Robert schon nach 214 Seiten vorbei und somit bleibt einem nichts anderes übrig als selbst über sein neues Leben nachzudenken. Thommie Bayers Roman „Eine kurze Geschichte vom Glück“ hat die Nominierung für den Deutschen Buchpreis verdient, jedoch hätte er auch einen Platz auf der Shortlist verdient gehabt, denn „er schreibt spannend, amüsant und mit Schwung. Einfach nur klasse.“.

    Quellen:
    Bayer, Thommie: Eine Kurze Geschichte vom Glück. München: Piper Verlag 2007, S. 12

    Bayer, Thommie: Eine Kurze Geschichte vom Glück. München: Piper Verlag 2007, S. 213

    Dengler, Alex: Bild am Sonntag

    Thommie Bayer: Eine kurze Geschichte vom Glück - Buchmesse-Podcast 2007
    http://www.literaturcafe.de/thommy-bayer-glueck-buchmesse-podcast-2007/
    Freitag, 16. November 2007, 20:57:51

    Kommentieren0
    23
    Teilen
    Babschas avatar
    Babschavor 9 Jahren
    Rezension zu "Eine kurze Geschichte vom Glück" von Thommie Bayer

    Ich werd verrückt, ich glaubs ja nicht, wie solls jetzt weiter gehen, was mach ich als Erstes? Typische Gedanken, die auch Robert Allmann, arbeitsloser Pseudokünstler in den besten Jahren, so durch den Kopf gehen, als ihm die freundliche Dame von der Lottogesellschaft mitteilt, er habe soeben den Jackpot mit 6,2 Millionen geknackt.
    Aber beim Geldsegen allein soll es nicht bleiben, denn nicht nur die helle Seite des Schicksals hat mit Robert ein paar Dinge vor, die ihm den Boden unter den Füßen wegziehen…

    Ein schönes, ganz nah am Leben geschriebenes Buch über einen Mann, der aus plötzlich veränderten Lebensumständen heraus gezwungen wird, endlich einmal über sich, das Leben und eigene Wertmaßstäbe zu reflektieren und dadurch als Persönlichkeit massiv wächst. Sehr gelungen vor allem die ausgebreitete Gefühls- und Gedankenwelt des Protagonisten im ständigen Auf und Ab und voller innerer Widersprüche und Zerreißproben, vor allem in der nicht gerade unkomplizierten Beziehung zu seiner Frau und seiner Familie.

    Leseempfehlung zur Entspannung, zwar im Ganzen mit viel Humor, aber durchaus auch als ernsthafter Anstoß zum eigenen Nachdenken geeignet. Habe ich zumindest so empfunden

    Kommentieren0
    30
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Er wird Millionär.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks