Thommie Bayer Weißer Zug nach Süden

(39)

Lovelybooks Bewertung

  • 34 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 23 Rezensionen
(14)
(19)
(6)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Weißer Zug nach Süden“ von Thommie Bayer

Die junge Italienerin Chiara schlüpft in das Leben ihrer Freundin Leonie und begegnet dabei einem Mann, der ihre Gedanken zu lesen scheint - »Weißer Zug nach Süden« erzählt von dem geborgten Leben einer Frau und ist zugleich ein raffinierter Roman über die Unergründlichkeit menschlicher Inspiration.

Stöbern in Romane

Der gefährlichste Ort der Welt

Ein sehr aktuelles Buch über junge Menschen, die dazu gehören möchten, koste es, was es wolle!

Edelstella

Drei Tage und ein Leben

beklemmend, aufwühlend, genial

Kaffeetasse

Die Schlange von Essex

Nicht die erwartete Geschichte, aber ein gutes Zeitbild

Buecherwurm1973

Die Insel der Freundschaft

Ein Roman der ruhigen japanischen Art mit viel Liebe zu Ziegen und dass man seinen Weg verfolgen soll auch mit Hindernissen.

simone_richter

Wo drei Flüsse sich kreuzen

ein spannendes und eindrückliches Buch, die historischen Hintergründe sind gut recherchiert!

Mira20

Die Lichter von Paris

Hat mich leider nicht überzeugt! Ich konnte mit Madeleine überhaupt nichts anfangen. Und die erste hälfte des Buches hat sich sehr gezogen.

Naden

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Nette kleine Geschichte

    Weißer Zug nach Süden

    Traeumerin109

    26. May 2016 um 16:13

    Chiara braucht einen Neuanfang, irgendwo wo keiner sie kennt. Daher entschließt sie sich, das Angebot ihrer Freundin Leonie anzunehmen, und für eine Weile in deren Leben zu schlüpfen, in ihrer Wohnung zu wohnen und ihre Putzjobs zu übernehmen. Einer ihrer neuen Auftraggeber fasziniert Chiara dabei auf ganz besondere Weise. Schon allein in seiner Wohnung fühlt sie sich sofort wohl, aber dann entdeckt sie jede Woche auf seinem Schreibtisch eine scheinbar eigens für sie geschriebene Kurzgeschichte. Diese Geschichten kann eigentlich nur jemand geschrieben haben, der ihre Gedanken lesen kann, aber das ist unmöglich. Oder? Eine kleine Geschichte in einem sehr ansprechenden Schreibstil, sowohl präzise als auch einfühlsam. Dabei finde ich die Idee allein schon sehr gelungen, Kurzgeschichten auf diese Art und Weise innerhalb einer Geschichte einzubauen. Dazu kommt die etwas ungewöhnliche Form des Ganzen, welche mir erst ganz am Ende, auf der letzten Seite, bewusst wurde. Eine erfundene Figur, die beinahe ahnt, dass sie nur eine erfundene Figur ist. Auf jeden Fall sehr faszinierend. Die Hauptfigur, Chiara, mochte ich sofort. Ihre Gedanken und Gefühle sind sehr schön und authentisch beschrieben, sodass ich mit mir mitfühlen und mich mitwundern konnte. Allerdings einen kleinen Abzug muss ich machen: Teilweise ging mir alles ein bisschen schnell, und beispielsweise die abwesende Freundin, Leonie, hat mich nicht überzeugt. Vielleicht war es auch Absicht, zu der Abwesenden keinen Zugang zu bekommen, aber was sie auch sagte oder schrieb, es blieb ein wenig unverständlich. Ihre schnellen Gemütsveränderungen waren fast nicht begründet. Dennoch fand ich dieses kleine Büchlein sehr schön zum Lesen, es bewies zwischendurch erstaunlich viel Tiefgang. Deshalb gebe ich ihm noch vier Sterne.

    Mehr
  • Buchverlosung zu "Weißer Zug nach Süden" von Thommie Bayer

    Weißer Zug nach Süden

    ThommieBayer

    Zum Welttag des Buches verlose ich nochmal fünf Exemplare. Ich signiere sie gern, wenn das jemand möchte.

    • 184
  • Chiara sucht ihr Glück

    Weißer Zug nach Süden

    Simi159

    Die junge Italienerin Chiara ist aus ihrer Heimat geflohen ist und hat in Deutschland Unterschlupf bei ihrer Freundin Leonie gefunden. Neben Leonies Wohnung hat sie auch deren Job und Leben übernommen. Chiara putzt. Sie liebt es in die fremden Wohnungen Ordnung in das Leben der Besitzer zu bringen. Bis sie für Herrn Vorden anfängt aufzuräumen. Chiara liebt seine Wohnung, stellt sich seine Eigenarten und Vorlieben genau vor, ohne ihn jemals persönlich getroffen zu haben. Sie badet in seiner Badewanne und liest jede Woche die neuen Kapitel seines Buches, die der Schriftsteller, für sie auf seinem Schreibtisch zu platzieren scheint. Stück für Stück, Seite für Seite verstricken sich die Bande der Beiden.... Woher weiß Vorden so viel über Chiara? Zufall? Und werden die beiden sich jemals treffen? Fazit: Dieses kleine Buch "Weißer Zug nach Süden" von Thommie Bayer hat es in sich. Es enthält die kleine Geschichte, um Chiara, die fern der Heimat, ihr Glück sucht. Und ihre Leibe zum Leben der Menschen, deren Wohnungen sie reinigt, spürt man als Leser von der ersten Seite an, und Bayer beschriebt das in klaren Worten, die tolle Bilder im Kopf entstehen läßt. Ebenso wie Chiara, malt man sich den Charakter von Vorden aus, denn er tritt auch für den Leser nicht in Erscheinung. Bei den Charakteren ist der von Chiara sehr gut beschrieben, und man erfährt von ihr fast alles, Vorden bleibt etwas wage. Man weiß wie er lebt, was er schreibt, doch wie er aussieht bleibt geheim. Als Leser ist man gespannt, ob sich die beiden endlich treffen, denn so manches was der Autor, Vorden, in seiner Geschichte schreibt und Chiara zum Lesen hinlegt, ist unheimlich, scheint er doch die Gedanken seiner Leserin genau zu kennen. Bayer hat so eine leichte Schriebe, dass es einem Spaß macht und sehr leicht ist, in diese Geschichte hineinzukommen. Man rätselt und hofft und hat sehr ähnliche Fragen wie Chiara. Die Charaktere, das Setting und auch die Sprache ist, wie immer bei Bayer, toll. Eine Stern ziehe ich bei der Bewertung ab, das das Ende mich etwas ratlos zurück gelassen hat. Von mir gibt es dafür 4 STERNE.

    Mehr
    • 2
  • Auf der Suche nach dem eigenen Leben

    Weißer Zug nach Süden

    Corsicana

    02. January 2016 um 13:53

    Dies ist eine kleine, feine Geschichte, nur ca. 150 Seiten, literarisch gut komponiert und gut geschrieben - inklusive einiger kleiner eingebetteter Kurzgeschichten.  Die Geschichte handelt von Chiara, einer Deutschitalienerin, die wegen einer  unglücklichen Geschichte aus Italien geflüchtet ist (was es genau war, erfährt man erst kurz vor Schluss)  und nun in Deutschland im Haus von Leonie wohnt, die ihrerseits ein neues Leben in New York versucht zu finden. Praktischerweise hat Leonie ihre Putzjobs an Chiara vererbt, deshalb kann sich Charia komplett in Leonies Lebenswelt einrichten und sehr zurückgezogen leben. Chiara gefallen die Putzjobs, vor allem die Wohnung eines Herrn Vorden  gefällt ihr sehr gut, sie fängt an sich dort sehr wohlzufühlen und auch der Bewohner scheint gefallen an ihr zu finden, obwohl sie sich nie sehen. Und Herr Vorden schreibt kleine Geschichten, die sehr viel mit Chiaras Leben zu tun zu haben scheinen.... Für mich hatte das Buch eher Novellencharakter - für einen Roman fehlten mir doch einige Ausführungen zu einigen Themen und das Ende fand ich persönlich eher unbefriedigend. Sprachlich jedoch hervorragend - ich. werde sicher noch andere Bücher dieses Autors lesen.

    Mehr
  • Geschichte in der Geschichte

    Weißer Zug nach Süden

    anushka

    31. December 2015 um 00:09

    Chiara muss aus ihrem Heimatdorf Castelnuovo "fliehen". Da kommt ihr ein Angebot ihrer Freundin Leonie gerade recht, deren Haus und auch deren Kundschaft zu übernehmen. Und so geht Chiara nun putzen und wirft einen Blick in das Leben anderer Leute. Besonders fasziniert sie dabei die Wohnung des Herrn Vorden, der jede Woche eine Geschichte auf dem Schreibtisch zurücklässt, in denen Chiara sich mehr und mehr selbst wiedererkennt, obwohl sie Vorden niemals getroffen hat. Da das Buch nur knapp 150 Seiten hat, ist es ein schneller Lesegenuss. Trotzdem sollte man immer wieder einmal innehalten und die Referenzen sowie die Sprache genießen, denn Chiara ist nicht einfach eine Putzfrau, sondern ist studierte Kinderbuchillustratorin mit künstlerischen Interessen und Hintergrundwissen. Auch Vorden scheint sehr kultiviert. Durch die Parallelen zwischen Chiara und den Kurzgeschichten und wahrscheinlich auch zwischen den Kurzgeschichten und Vorden lernt man beide Figuren kennen und verstehen. Letztendlich geht es um Geschichten in der Geschichte oder auch umgekehrt. Auf diesen wenigen Seiten wird Chiaras aktuelle Lebensepisode nachfühlbar und fesselnd erzählt, obwohl ihr Leben eigentlich gar nicht so spannend ist und sachlich betrachtet aus immer den gleichen Abläufen besteht. Und doch wird sie einem nahe gebracht, eingängig beschrieben und schließlich auch aufgerollt, warum sie aus ihrem Heimatort wegmusste. Ich habe vom Autor bislang noch nichts gelesen, aber dieses Buch hat mich überzeugt, auch weitere Bücher von ihm zur Hand zu nehmen. Wie es ihm gelingt, auf so wenigen Seiten eine überzeugende, dichte Geschichte zu erzählen, die gleichzeitig auch noch auf mehr als einer Ebene spielt, ist bemerkenswert. Auch, dass die Geschichte trotz recht weniger Handlung überwiegend fesselnd ist, hat mich begeistert. Mir war das Ende allerdings ein wenig abrupt und nicht ganz rund, aber insgesamt hat mir dieses Buch gut gefallen.

    Mehr
  • Chiara und ihr geliehenes Leben

    Weißer Zug nach Süden

    Arizona

    27. November 2015 um 11:45

    Die junge Italienerin Chiara ist vor kurzem aus dem italienische Dorf Castelnuovo in die Wohnung ihrer Freundin Leonie nach Deutschland gezogen. Diese wiederum hat sich eine Auszeit in New York genommen. Chiara scheint sehr überstürzt aus ihrem Dorf verschwunden zu sein, es gab dort irgendeinen peinlichen Vorfall. Nun ist sie einfach so in Leonies Leben geschlüpft, sie hat nun für 6 Wochen ihre Putzstellen übernommen und spielt auch ein wenig den Seelentröster für Leonies Ex. Bei Chiaras verschiedenen Putzstellen gibt es eine Wohnung, von der sie ganz begeistert ist, sie liebt die Einrichtung und die Ordnung, die der Bewohner dort hat. Dabei handelt es sich um Herrn Vorden, den sie jedoch noch nie getroffen hat, da er nur übers Wochenende dort ist. Es entwickelt sich über Zettelchen, kleine Geschenke wie Schokolade eine zarte Annäherung zwischen den sich unbekannten Personen. Und er legt außerdem immer selbstgeschriebene Kurzgeschichten hin, die Chiara begeistert liest. Diese Geschichten scheinen nämlich einen Bezug zu Chiaras Leben zu haben. Vielleicht ist Herr Vorden so feinfühlig, dass er kleinste Inspirationen nutzt, um sich in Chiaras Leben einzufühlen. Mir hat sich der ganze Zusammenhang mit den Kurzgeschichten und Chiaras Leben nicht so ganz erschlossen. Chiara ist irgendwie in Deutschland gestrandet und lebt so vor sich hin. Sie fühlt sich anscheinend wohl in Leonies geliehenen Leben und interessiert sich besonders für Herrn Vorden. Sie verbringt nach der Arbeit immer noch ein bisschen freie Zeit in seiner Wohnung. Ihre Handlungen in der Wohnung waren für mich jedoch schon seltsam. Überhaupt bleibt mir an ihr vieles rätselhaft, vor allem das Ende. Auch die erotischen Passagen hätte ich so nicht gebraucht. Insgesamt ein Buch, mit dem ich leider nicht so viel anfangen konnte, es hat sich mir kein tieferer Sinn erschlossen, außer vielleicht, dass man in einem geliehenen Leben nicht glücklich werden kann oder dass man einen Mann, den man mag ohne ihn zu kennen auch nicht kennenlernen sollte....(?) Also nicht dass ich immer einen tieferen Sinn in einem Buch sehen muss, aber in diesem Fall war die Handlung irgendwie so mystisch angelegt, dass man das Gefühl hatte man müsste einen tieferen Sinn darin sehne – falls ihr wisst was ich meine... Ach ja, den weißen Zug nach Süden betrachtet sie übrigens immer nach getaner Arbeit in Herrn Vordens Wohnung, am Fenster stehend. Und dort aus dem Süden kommt sie selbst ja auch ursprünglich, daher ist er wohl ein Symbol ihrer Sehnsucht.

    Mehr
  • Weißer Zug nach Süden

    Weißer Zug nach Süden

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. September 2015 um 17:53

    Die junge Italienerin Chiara schlüpft in das Leben ihrer Freundin Leonie und begegnet dabei einem Mann, der ihre Gedanken zu lesen scheint - "Weißer Zug nach Süden" erzählt von dem geborgten Leben einer Frau und ist zugleich ein raffinierter kurzer Roman über die Unergründlichkeit menschlicher Inspiration. Chiara stammt aus Castelnuovo in Italien. Warum sie nach Deutschland gekommen ist, geht niemanden etwas an. Jetzt ist sie da und führt das Leben, das ihre Freundin Leonie ihr hinterlassen hat: Chiara wohnt in Leonies Haus auf dem Hügel und hat auch ihren Job übernommen, sie putzt. Für den Übergang, sagt sie sich, aber dieses Leben gefällt ihr, sie mag es, in fremde Wohnungen zu schauen, die Dinge in Ordnung zu bringen. Die Wohnung des Herrn Vorden übt dabei eine besondere Anziehung auf sie aus. Und auch Vorden scheint eine tiefere Verbindung zu ihr zu haben - denn jede Woche, wenn Chiara seine Räume betritt, findet sie auf seinem Schreibtisch einen Stapel Blätter mit einer Geschichte. Und jede Woche fragt sie sich, ob der Mann, von dem sie nicht einmal den Vornamen kennt, ihre Gedanken lesen kann. Denn seine Geschichten haben sehr viel mit ihrem Leben zu tun. Thommie Bayer erzählt eine wunderschöne Geschichte über die junge Italienerin Chiara, die das Leben ihrer Freundin Leonie für eine Zeit übernimmt, weil sie selbst aus Scham ihr Dorf verlassen will, da sie etwas getan hat, was öffentlich gemacht wurde und sie sich dafür entsetzlich schämt, auch vor ihrem Vater und ihrem Bruder. Leonie ist nach New York gegangen, um sich dort ein neues Leben aufzubauen, weil sie sich dort zu Hause fühlt. Dafür hat Chiara ihr Leben in Deutschland übernommen, wohnt in dem Haus ihrer Mutter und hat ihre Putzstellen übernommen. Chiara ist sehr pflichtbewusst, erledigt die ihr auferlegten Arbeiten gut und geht jeden Tag zu den verschiedenen Arbeitgebern, um dort ihre Putzarbeit zu erledigen. Jeden Dienstag ist dafür die Wohnung von Herrn Vorden vorgesehen, in welcher Chiara sich von Anfang an wie zu Hause fühlt. Sie nimmt nach getaner Arbeit ein Bad und findet jede Woche einen neuen Stapel beschriebener Blätter auf seinem Schreibtisch. Eines Dienstags liest sie diese Blätter und fühlt sich mit Herrn Vorden seelisch verbunden. Alles was er beschreibt, betrifft indirekt Chiara oder hat mit ihrem Leben zu tun. Sie ist davon gleichzeitig erschrocken wie entzückt und dieser Mann ist ihr mehr als sympathisch, obwohl er schon älter sein muss. Aber durch dieses Geschichten die er schreibt, wird er ihr immer bekannter und sie kommt ihm dadurch immer näher. Bis Leonie sich wieder meldet. Dieser Roman hat mir gut gefallen. Obwohl relativ kurz, sagt er so vieles über Chiara und auch Herrn Vorden aus. Die Geschichten, die er schreibt, sind sehr einfühlsam und schön und bringen noch etwas neues Leben mit hinein. Noch dazu, weil sie Chiara einbinden oder ihr privates Umfeld. Ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht, wie sie wieder in ihr Dorf zurückkehrt oder Herrn Vorden vielleicht persönlich kennenlernt. Poetisch, sensibel, bildhaft und fließend schreibt Thommie Bayer diesen schönen Roman, der einen für eine zeitlang mit in Chiara's Leben nimmt und man an ihren Ängsten, Wünschen und Träumen teilhaben darf.

    Mehr
  • Die Kurzgeschichten sind am besten

    Weißer Zug nach Süden

    variety

    24. August 2015 um 07:38

    Leider hält der Roman nicht das, was er zu Beginn verspricht. Die Figur der Chiara bleibt seltsam blass und wären da nicht die eingeschobenen Kurzgeschichten aus der Feder des Hausherrn, bei dem Chiara putzt, dann hätte ich das Buch nicht zu Ende gelesen. Eine vergebene Chance, aber ich gebe Bayer sicher schon bald eine neue Chance...! Knappe 3 Sterne.

  • Ein geliehenes Leben als Übergang

    Weißer Zug nach Süden

    HarIequin

    18. August 2015 um 23:06

    Vor ihrem alten Leben in Castelnuevo davongelaufen, borgt die junge Italienerin Chiara sich das ihrer Freundin Leonie – mitsamt Wohnung und Arbeitsstelle als Putzkraft in verschiedenen Häusern. Die Wohnung von Herr Vorden übt allerdings eine ganz besondere Wirkung auf sie aus. Dort fühlt sie sich wohl, hört seine Musik und nimmt auch mal heimlich ein Bad. Doch dann findet sie einen Stapel Blätter des Wohnungsbesitzers, auf denen ganz besondere Geschichten stehen. So besonders, als würde der Unbekannte ihr Leben und ihre Gedanken kennen. Mit Chiara begegnet dem Leser eine sehr anständige und sympathische Protagonistin. Sie befindet sich gerade in einer Übergangphase von ihrem alten Leben zu einem vollkommenen Neuanfang. Der Spannungsbogen ist hier ganz klar durch ihr fluchtartiges Verschwinden aus Italien gegeben, das bis zuletzt sehr rätselhaft erscheint. Ein positive Komponente ist zudem noch ihre Freundin Leonie, mit der sie in Kontakt steht und die ihrerseits auch gerade einen Neuanfang wagt. Die Kurzgeschichten von Herr Vorden geben dem Ganzen zusätzlich eine ungewöhnliche Note. Wer ist der unbekannte Mann? Woher weiß er so viel? Dazu sind die Geschichten noch sehr interessant geschrieben und äußerst vielfältig, sodass sie genauso lesenswert wie die eigentliche Handlung sind. Der Autor schreibt die Geschichte ohne große Schnörkeleien in sehr klar formulierten Sätzen, hinter denen man aber auch oft mehr vermuten kann. Es lässt sich sehr angenehm und durch die Kürze natürlich auch schnell lesen - Leider, muss ich hinzufügen. Ich hätte gerne noch mehr Seiten gehabt. Insgesamt folgt der Roman nur einem kurzen Zeitraum im Leben von Chiara, dafür aber einem sehr wichtigen. Ebenso bekommt man einige Rückblicke in ihre Vergangenheit, die alles abrunden. „Weißer Zug nach Süden“ bleibt bis zuletzt spannend und auch unerwartet, mir hat nur ein klitzekleiner Funke gefehlt, um 5 Sterne vergeben zu können. Trotzdem kann ich den Roman nur empfehlen und werde mir auf jeden Fall noch etwas von Thommie Bayer vornehmen.

    Mehr
  • Buchverlosung zu "Weißer Zug nach Süden" von Thommie Bayer

    Weißer Zug nach Süden

    ThommieBayer

    Die Verlosung dauert ein bisschen lang, weil ich zwei Wochen weg bin und die Bücher erst mitte Mai verschicken kann.

    • 198
  • Ein Moment in Chiaras Leben

    Weißer Zug nach Süden

    MrsLinton

    18. August 2015 um 09:30

    Hässlich ist sie nicht, schön genug ist niemand, und ihr Leben wird sie nicht verschwenden an die Optimierungswut und Dauerverzweiflung, die sie von so vielen Frauen kennt.Die junge Italienerin Chiara schlüpft in das Leben ihrer Freundin Leonie und begegnet dabei einem Mann, der ihre Gedanken zu lesen scheint - "Weißer Zug nach Süden" erzählt von dem geborgten Leben einer Frau und ist zugleich ein raffinierter kurzer Roman über die Unergründlichkeit menschlicher Inspiration. Chiara stammt aus Castelnuovo in Italien. Warum sie nach Deutschland gekommen ist, geht niemanden etwas an. Jetzt ist sie da und führt das Leben, das ihre Freundin Leonie ihr hinterlassen hat: Chiara wohnt in Leonies Haus auf dem Hügel und hat auch ihren Job übernommen, sie putzt. Für den Übergang, sagt sie sich, aber dieses Leben gefällt ihr, sie mag es, in fremde Wohnungen zu schauen, die Dinge in Ordnung zu bringen. Die Wohnung des Herrn Vorden übt dabei eine besondere Anziehung auf sie aus. Und auch Vorden scheint eine tiefere Verbindung zu ihr zu haben - denn jede Woche, wenn Chiara seine Räume betritt, findet sie auf seinem Schreibtisch einen Stapel Blätter mit einer Geschichte. Und jede Woche fragt sie sich, ob der Mann, von dem sie nicht einmal den Vornamen kennt, ihre Gedanken lesen kann. Denn seine Geschichten haben sehr viel mit ihrem Leben zu tun. Der Autor Thommie Bayer erzählt in seinem Kurzroman "Weißer Zug nach Süden" die Geschichte von Chiara, die aus Italien floh um bei ihrer Freundin Leonie unterzutauchen. Als diese nach New York fliegt, übernimmt Chiara deren Alltag und deren Putzjobs. Von einer Wohnung ist Chiara besonders fasziniert: Von der Wohnung von einem Herrn Vorden. Jedesmal, wenn sie in seiner Wohnung ist fühlt sie sich zuhause. Sie benutzt seine Espressomaschine, sein Bad, seinen Sessel. Eines Tages fallen ihr ein Stapel Papiere auf, die fein säuberlich geordnet auf seinem Schreibtisch liegen. Diese beinhalten eine Kurzgeschichte, in der sie sich an vielen Stellen wiederfindet.... Und von da an wartet jede Woche eine neue Geschichte auf sie, was Chiara sehr durcheinander bringt. Woher weiß Herr Vorden alles von ihr?? Der kurze Roman punktet mit einer anspruchsvollen, vornehmen, aber auch sehr lebhaft bildlichen Sprache. Die Charaktere werden super dargestellt und die Geschichte beginnt langsam und gemütlich und wird dann durch die eingeschobenen Geschichten des Herrn Vorden immer interessanter. Vor allem eine seiner letzten Geschichten, in denen es um Überwachung geht, ist sehr aufschlussreich und durchaus realistisch und vorstellbar. Die Charaktere sind sehr vielseitig und sehr gut ausgearbeitet, man kann sich als Leser sehr gut einfühlen und es ist äußerst interessant, Chiara kennenzulernen. Dabei ist Chiara garantiert keine "Heldin" und auch keine Identifikationsperson, sie ist nur die Hauptprotagonistin. Da das Buch mit 144 Seiten wahrlich nicht lang ist, ist die Geschichte einfach ein kurzer Auszug aus Chiaras Leben und sie verschwindet so schnell, wie sie gekommen ist. Das Ende hätte für mein Bedürfnis mehr ausgearbeitet werden sollen, gerne hätte ich eine "Lösung" gehabt und einen richtigen Abschluss. Trotzdem ist es eine schöne und es ist eine kurzweilige Geschichte, die ich definitiv empfehlen kann.

    Mehr
  • Es ist eine Mischung aus Freundschaft und die Suche nach dem richtigen Leben

    Weißer Zug nach Süden

    126sternchen

    03. June 2015 um 20:18

    Schreibstil: Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist direkt und authentisch. Details werden nicht überflüssig in die Länge gezogen und trotzdem schafft es Thommie Bayer mit seinen Worten den Leser direkt in die Welt von Chiara zu bringen. Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen und strahlt durch seine Wortwahl die Emotionen aus, die der Autor ausdrücken möchte. Fazit: Das Cover finde ich toll. Abgebildet sind Wildgänse, die ich selber wirklich mag. Sie symbolisieren für mich Freiheit und oft stehe ich auch am Fenster, wenn sie hier vorüber ziehen. Aber auch eine Frau auf einem Motorroller ist zu sehen. Am Anfang konnte ich mit ihr keinen Bezug zum Titel und zur Kurzbeschreibung herstellen. Doch im Laufe des Buches wurde mir klar, das es sich um Chiara handeln muss, die immer mit einem Motorroller unterwegs ist. Der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen, da sich nach den ersten Zeilen einige Fragen auftun, die den Leser neugierig auf ein Weiterlesen machen. Chiara ist die Hauptprotagonistin mit deutscher Mutter und italienischem Vater. Sie ist überstürzt nach Deutschland zu ihrer Freundin gezogen, die aber wiederum nach New York gegangen ist. Doch genau hier ist schon gleich auf den ersten Seiten die Neugierde geweckt. Das große Warum steht im Raum und wird auch erst zum Ende hin aufgelöst. Gelungen finde ich die Umsetzung, wie Herrn Vorden dargestellt wird.. Er wird zwar sehr oft erwähnt, aber an keiner Stelle des Buches tritt er wirklich in das Geschehen ein. Jeder Leser macht sich so von Mister X ein eigenes Bild, welches die Spannung erhöht. Da ich mich auch sehr gut in die Rolle von Chiara hinein versetzen konnte, baute sich immer mehr die Spannung auf. Wer ist dieser Vorden?? Ich wollte mehr wissen. Der Autor schafft es, ihn auf eine gewisse Weise präsent darzustellen, trotzdem bleibt dem Leser genug Freiraum für die eigene Fantasie und das fand ich an dem Buch mal etwas ganz anderes und auch Besonderes. Das Buch strahlt ein gewisses Prickeln aus. An manchen Stellen kommt auch die Erotik ein wenig zum Zuge, die aber nicht überhand nimmt und auch keines Wegs in Richtung Erotikroman geht. Trotzdem schafft es der Autor, in dieses kurzen Phasen das Prickeln und die Emotionen gekonnt rüber zubringen und verleiht dem Buch etwas Besonderes, so dass auch mal eine kleine Wendung in der Geschichte aufkommt. Weißer Zug nach Süden, ist ein Kurzroman, den man sehr gut lesen kann. Er ist eine Mischung aus Freundschaft, die Suche nach dem richtigen Leben, dem Geheimnisvollen in Bezug auf Herrn Vorden und ein gewisses Prickeln. Insgesamt hat mich das Buch überzeugt, auch wenn ich zum Schluss ein etwas anderes Ende erwartet habe, aber da kommt es halt auch darauf an, was der Leser sich in seiner Phantasie zurecht legt... Ich war überrascht, wie schnell dieses Buch dann doch bei der letzten Seite angekommen ist. Ich fühlte mich unterhalten und konnte in das Buch abtauchen. Von mir 4 von 5 Federn

    Mehr
  • Viel mehr Inhalt als erwartet

    Weißer Zug nach Süden

    Spatzi79

    25. May 2015 um 20:56

    In Chiaras Leben ist irgendetwas geschehen und hat sie dazu gebracht, fluchtartig ihren Heimatort zu verlassen. Sie kommt in der Wohnung ihrer Freundin Leonie unter, die ihrerseits gerade in den USA ist und jemanden braucht, der für eine gewisse Zeit ihre Wohnung hütet und ihre Putzjobs bei verschiedenen Leuten übernimmt. Chiara kann sich so ganz unauffällig in Leonies Leben einrichten. Sie putzt die Wohnungen ganz unterschiedlicher Menschen. Doch eine hat eine ganz besondere Wirkung auf Chiara. Obwohl sie ihrem Besitzer, Herrn Vorden, nie begegnet, entwickelt sich zwischen den beiden ein sonderbarer Dialog mit tiefen Einblicken. Ich liebe die Bücher von Thommie Bayer und war zuerst enttäuscht, dass das neue Werk nur knapp 150 Seiten umfasst. Doch einmal mit der Lektüre begonnen, war diese Enttäuschung schnell vergessen, denn dem Autor gelingt es, hier eine dermaßen dichte und besondere Story zu erzählen, mit Geschichten in der Geschichte, dass mir das Buch viel dicker vorkam. Wunderschön fand ich auch das Ende, das dem Leser viel Raum für eigene Gedanken lässt, wie eigentlich das ganze Buch hindurch schon. Es bietet so viele Facetten und interessante Ansätze, die man dann selbst im Kopf weiterspinnen kann. Es werden viele Fragen aufgeworfen, die jeder Leser für sich beantworten kann. Immer wieder schmunzeln musste ich über manche der Szenen, es zeigt sich durchgehend ein tiefsinniger und feiner Humor. Sprachlich hat mich der Autor, wie bisher jedes Mal, auch hier wieder völlig überzeugt. Die Geschichte an sich wird sicher noch einige Zeit in mir nachhallen.

    Mehr
  • Melancholische Skizzierung von menschlichen Gedanken und Lebenswünschen

    Weißer Zug nach Süden

    sommerlese

    Autor "*Thommie Bayer*" schrieb den Roman "*Weißer Zug nach Süden*". Das Buch erscheint im "*Piper Verlag*". Die junge Italienerin Chiara geht nach Deutschland und zieht in das Haus ihrer Freundin Leonie ein, die jetzt in New York wohnt. Dabei übernimmt sie Leonies Jobs als Putzhilfe in diversen Haushalten, die Chiara sehr sorgfältig und gewissenhaft ausführt. Allmählich entwickelt sie eine Art Fürsorgestelle für ihre Putzbefohlenen und schaut wie von außen auf die fremden Leben und bringt Ordnung hinein. Besonders anziehend wirkt auf sie die elegante Wohnung des Herrn Vorden. Mit ihm scheint eine Art Seelenverwandtschaft zu existieren, ohne dass sie sich je zu Gesicht bekommen. Chiara entdeckt eines Tages auf seinem Schreibtisch von Vorden geschriebene Geschichten. Thommie Bayer gelingt es mit teilweise poetischen und melancholisch leisen Worten, die Person Chiara mitsamt ihren Wünschen und ihrer Suche nach dem persönlichen Lebensweg vor dem Auge des Lesers erscheinen zu lassen. Er zeichnet ein Bild von ihr, wie sie Ordnung in ihr Leben bringen möchte, dies aber als sinnbildliche Handlung bei ihrer Putztätigkeit für andere Personen erledigt. In Rückblicken erfährt der Leser Details aus Chiaras Leben in Italien und über ihre Sehnsüchte fern der italienischen Heimat. Hier werden Personen skizziert, die miteinander eine Seelenverwandtschaft zu haben scheinen. Chiara inspiriert Vorden zum Schreiben von Kurzgeschichten, während sie ihre malerische Ader wieder zum Leben erweckt. Ohne sich persönlich zu kennen, spüren beide Personen die Aura der anderen in den Räumen und gehen indirekt aufeinander ein. Jedenfalls hat man den Eindruck und ist ganz gefangen im Gedankengang an so eine fast schon mystische, da körperlose Begegnung. Diese besondere Schilderung hat mich beeindruckt und ist somit auch eine Geschichte, die die Fantasie spielen lässt und Raum lässt für eigene Gedanken. Der ruhige Schreibstil und Chiaras unaufgeregte Lebensweise bewirkt eine melancholische Grundstimmung, die mit feinen erotischen Schilderungen harmonisch und gekonnt gewürzt ist. Man liest und fühlt, wie Chiara in dieser neuen Lebenswelt ihren Weg sucht, welche Geheimnisse sie entschlüsselt und wie sie persönlich mit dem Erlebten umgeht. Dieser kleine, aber feine Roman hallt noch lange nach! Wenn man genau hinschaut, kann man Chiara am Fenster sehen, wie sie den Zügen hinterher schaut, die nach Italien fahren. Wer sich mal wieder verzaubern lassen möchte, von einen poetisch anmutenden Buch, dem empfehle ich "Weißer Zug nach Süden". Thommie Bayer muss man gelesen haben.

    Mehr
    • 2
  • Ein emotionales Buch, das mich überzeugen konnte und viel zu schnell zu Ende war..

    Weißer Zug nach Süden

    126sternchen

    04. May 2015 um 20:16

    Schreibstil: Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist direkt und authentisch. Details werden nicht überflüssig in die Länge gezogen und trotzdem schafft es Thommie Bayer mit seinen Worten den Leser direkt in die Welt von Chiara zu bringen. Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen und strahlt durch seine Wortwahl die Emotionen aus, die der Autor ausdrücken möchte. Fazit: Das Cover finde ich toll. Abgebildet sind Wildgänse, die ich selber wirklich mag. Sie symbolisieren für mich Freiheit und oft stehe ich auch am Fenster, wenn sie hier vorüber ziehen. Aber auch eine Frau auf einem Motorroller ist zu sehen. Am Anfang konnte ich mit ihr keinen Bezug zum Titel und zur Kurzbeschreibung herstellen. Doch im Laufe des Buches wurde mir klar, das es sich um Chiara handeln muss, die immer mit einem Motorroller unterwegs ist. Der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen, da sich nach den ersten Zeilen einige Fragen auftun, die den Leser neugierig auf ein Weiterlesen machen. Chiara ist die Hauptprotagonistin mit deutscher Mutter und italienischem Vater. Sie ist überstürzt nach Deutschland zu ihrer Freundin gezogen, die aber wiederum nach New York gegangen ist. Doch genau hier ist schon gleich auf den ersten Seiten die Neugierde geweckt. Das große Warum steht im Raum und wird auch erst zum Ende hin aufgelöst. Gelungen finde ich die Umsetzung, wie Herrn Vorden dargestellt wird.. Er wird zwar sehr oft erwähnt, aber an keiner Stelle des Buches tritt er wirklich in das Geschehen ein. Jeder Leser macht sich so von Mister X ein eigenes Bild, welches die Spannung erhöht. Da ich mich auch sehr gut in die Rolle von Chiara hinein versetzen konnte, baute sich immer mehr die Spannung auf. Wer ist dieser Vorden?? Ich wollte mehr wissen. Der Autor schafft es, ihn auf eine gewisse Weise präsent darzustellen, trotzdem bleibt dem Leser genug Freiraum für die eigene Fantasie und das fand ich an dem Buch mal etwas ganz anderes und auch Besonderes. Das Buch strahlt ein gewisses Prickeln aus. An manchen Stellen kommt auch die Erotik ein wenig zum Zuge, die aber nicht überhand nimmt und auch keines Wegs in Richtung Erotikroman geht. Trotzdem schafft es der Autor, in dieses kurzen Phasen das Prickeln und die Emotionen gekonnt rüber zubringen und verleiht dem Buch etwas Besonderes, so dass auch mal eine kleine Wendung in der Geschichte aufkommt. Weißer Zug nach Süden, ist ein Kurzroman, den man sehr gut lesen kann. Er ist eine Mischung aus Freundschaft, die Suche nach dem richtigen Leben, dem Geheimnisvollen in Bezug auf Herrn Vorden und ein gewisses Prickeln. Insgesamt hat mich das Buch überzeugt, auch wenn ich zum Schluss ein etwas anderes Ende erwartet habe, aber da kommt es halt auch darauf an, was der Leser sich in seiner Phantasie zurecht legt... Ich war überrascht, wie schnell dieses Buch dann doch bei der letzten Seite angekommen ist. Ich fühlte mich unterhalten und konnte in das Buch abtauchen. Von mir 4 von 5 Federn

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks