Pandemie

von Thor Ansell 
3,3 Sterne bei6 Bewertungen
Pandemie
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Inhaltsangabe zu "Pandemie"

Grauenvolles geschieht in Berlin: Eine Krankheit verwandelt scheinbar harmlose Männer in Raubtiere. Alex, eine wissenschaftliche Assistentin, begleitet ihren Professor in eine abgelegene Forschungseinrichtung, um das Berlin-Syndrom zu studieren. Alex’ Leben ist eher bequem und ereignislos. Damit ist es jedoch schlagartig vorbei, als sie eine folgenschwere Entdeckung macht. Etwas Unheimliches ist mitten unter ihnen, die Isolation der Forschungseinrichtung wird zur tödlichen Falle. Während sich draußen die Berliner Krankheit rasend schnell ausbreitet, muss sich Alex ihren größten Ängsten stellen. Pandemie ist ein aufwendig recherchierter Wissenschaftsthriller. Emotional, actionreich und spannend bis zur letzten Seite. Der Autor: Thor Ansell ist das Pseudonym eines international arbeitenden Drehbuchautors und Regisseurs. Mit Pandemie inszeniert er zum ersten Mal Kopfkino in Romanform.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B01KYQ4WSK
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:302 Seiten
Verlag:Selfpublisher
Erscheinungsdatum:24.08.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    KruemelGizmos avatar
    KruemelGizmovor 9 Monaten
    Fazit zu Pandemie

    Dieser Endzeitthriller konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Nach einem interessanten Anfang, wird die Geschichte leider zu einer lahmen Erzählung, die zwischendurch mit ein paar blutigen Szenen garniert werden. Die Protagonisten, ein „Expertenteam“ aus einer Handvoll von Personen, die in eine geheime Bunkeranlage mit den Erstinfizierten eingeschlossen werden um zu forschen, sind alles, aber bestimmt nicht das was eine Regierung in Deutschland an Experten aufbieten kann um einen Pandemiefall zu untersuchen. Die Zusammenstellung dieser Personengruppe hat sich mir nicht wirklich erschlossen und empfand es total unrealistisch. Auch werden bei den Protagonisten, gängige Stereotypen genutzt, wie z. B. die Frau, die nicht ernstgenommen wird und sich durchkämpfen muss oder den Supersoldaten. Neben endlosen Beschreibungen des Bunkers und seiner Einrichtung, macht es einfach keinen Spaß diesen Personen durch die Geschichte zu folgen. Der Pandemiefall, war zwar eine nette und interessante Idee, aber leider zum Ende hin nicht gut ausgearbeitet um überzeugend zu wirken.

    Kommentare: 4
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    derMichis avatar
    derMichivor 2 Jahren
    "Mad Max oder THW?"

    An der Schnittstelle zwischen Science Ficton und real denkbaren Szenarien siedelt Ansell seine Geschichte an, womit ihm zweierlei gelingt: erstens wirkt seine Geschichte dadurch einigermaßen geerdet und zweitens schafft er die nötige Distanz, um das Geschehen in Ruhe betrachten zu können. Die Frage nach dem korrekten Umgang mit der Krise im sonst so wohlorganisierten Deutschland  stellt sich ebenso, wie das die Handlung vorantreibende Rätsel, worum es sich bei diesem Berlin-Syndrom denn nun eigentlich handelt. Allzu einfach macht es sich der Autor mit der Auflösung dann zum Glück nicht, die Quintessenz erinnert entfernt an M. Night Shyalamans Film "The Happening", aber wir wollen nicht zuviel verraten.

        "Ein zerstörtes Land, rauchende Ruinen oder eine eingedämmte Krise mit deutscher Ordnung. Mad Max oder THW."
        (↦ S. 231)

    Alex gibt eine passende Identifikationsfigur ab, während viele der anderen Charaktere eher grob skizziert werden. Das Hauptaugenmerk liegt ohnehin auf Spannung und Atmosphäre, was zumindest in der futuristischen Bunkeranlage (Freunde des Suspense wissen, dass Isolation auf Dauer nicht gut gehen kann) und deren Laboratorien gut umgesetzt wird. Titelbild und Inhaltsangabe könnten auch zu einem germanisierten Zombiereißer passen, Body-Horror gibt es aber trotz der fehlenden Untoten immer wieder. Stellenweise wünscht man sich in diesen Szenen etwas weniger Spekulationen, Dialoge, rhetorische Fragen und Beschreibungen von Gefühlszuständen, sowie einen insgesamt einen klareren Fokus auf das Geschehen, denn gerade die Schockmomente tauchen vereinzelt wie aus dem Nichts auf und sind dann flugs wieder vorbei.

    Während man in Typografie und Satzbau oft noch den Debütanten erkennt, ist Thor Ansell jenseits davon ein stellenweise durchaus spannender Thriller mit gut informiertem Hintergrund gelungen, der vor allem im letzten Drittel das Zeug zum Pageturner hat.

    Seitenzahl: 302
    Format: 15,2 x 22,9 cm, Taschenbuch
    Verlag: Createspace

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    bieberbrudas avatar
    bieberbrudavor 2 Jahren
    Kein typischer Zombie/Splatter-Roman

    Der Ausbuch eines rätselhaften Virus hält Berlin in Atem: Wo liegt der Ursprung? Und wie kann man das rasante Ausbreiten der Krankheit stoppen? Pandemie ist eine Art "wissenschaftlicher Zombie-Roman", den ich so bisher noch nicht gelesen habe.

    Inhalt:

    Nachdem Männer sich plötzlich in sprichwörtliche Raubtiere verwandeln, wird eine Taskforce zusammengetrommelt. In einem hochmodernen und unterirdischen Bunker in Berlin sollen einige Wissenschaftler und Informatiker den Ursprung des Virus erkunden und ein Gegenmittel finden. Dazu beobachten sie zwei befallene Menschen, von denen einer vielleicht sogar Patient Zero ist? Doch im abgeriegelten Bunker geht etwas schief und auch die anwesenden Soldaten können den Wissenschaftlern keinen Schutz für dem Grauen bieten, der dort lauert...

    Meine Meinung:

    Ich liebe Wissenschaftsthriller, weil sie den Autoren viel Spielraum lassen und den Leser oftmals zum Nachdenken anregen - dadurch bleiben die Bücher länger im Kopf. In "Pandemie" gibt es zudem eine Prise Horror - eigentlich eine perfekte Mischung für mich...aber leider auch nur eigentlich.
    Bereits nach den ersten Seiten war ich von der Story gefesselt! Der Ausbruch der Pandemie und die ersten Opfer sind ebenso faszinierend wie erschreckend. Leider muss ich dann aber gestehen, dass mich das Buch ab den Ereignissen im Bunker kaum gefesselt hat. Woran hat es gelegen?
    Vielleicht an den sehr detaillierten Beschreibungen der Bunkeranlagen und damit verbundenen Science Fiction-Elementen, die das Geschehen (zumindest für mich) in weite Ferne rücken? Oder vielleicht lag es auch an der recht klischeehaften Hauptprotagonisten Alex, die von ihren (hauptsächlich männlichen Kollegen) kaum ernst genommen wird und sich durchbeißen bzw. beweisen muss? Ich kann es ehrlich gesagt selbst nicht so richtig sagen, aber selbst als sich die Ereignisse im Bunker zuspitzen, konnte mich das Buch nicht mehr so recht mitreißen. Schade, denn nach dem sehr gelungenen Einstieg wollte ich das Buch wirklich mögen und auch das Genre passt eigentlich zu meinem Geschmack.

    Fazit:
    Kein typischer Zombie/Splatter-Roman, sondern ein waschechter Wissenschaftsthriller mit Horrorelementen. Nach dem hervorragenden Einstieg flacht die Story dann jedoch zunehmends ab, sodass ich leider nur 3 Sterne vergeben kann.

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    Vanessa1708s avatar
    Vanessa1708vor einem Jahr
    Tinkens avatar
    Tinkenvor 2 Jahren
    Maslands avatar
    Maslandvor 2 Jahren

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