Poseidon

von Thor Ansell 
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Poseidon
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Intelligent, dramatisch und temporeich mit herrlichem trockenem Humor

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Inhaltsangabe zu "Poseidon"

Der Wettlauf um die Eroberung des Sonnensystems hat begonnen. Nationen und Privatunternehmen starten immer neue Projekte, um Unbekanntes zu entdecken und Bekanntes gewinnbringend auszubeuten.
Als im Jahr 2069 Menschen und Ausrüstung im Asteroidengürtel verschwinden, verdächtigen sich die Großmächte gegenseitig der Sabotage. Eine hastig zusammengestellte Mission der Staatengemeinschaft soll die Vorgänge untersuchen und die politischen Wogen glätten. Dazu wird das Kreuzfahrtschiff Poseidon umgebaut und mit einem Protoyp-Antrieb versehen in den Asteroidengürtel geschickt. Neben der Crew und den Delegationen befinden sich auch ein Space Marshal und die freie Künstliche Intelligenz CAT an Bord. Während die einhundert Diplomaten mit Machtspielen beschäftigt sind, machen CAT und der Marshal eine unheimliche Entdeckung. Am Ziel ihrer Reise verbirgt sich etwas, das besser keinem Land der Erde in die Hände fallen sollte…

Poseidon ist Hard Science-Fiction einer neuen Generation. Ein ebenso spannender wie tiefgründiger Brückenschlag zwischen dem Beginn und dem Ende unseres Jahrhunderts.

Die Reihe wird mit „Poseidon: Singularity“ im Sommer 2018 fortgesetzt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B07C1CCSW3
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:303 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:15.05.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Julia_Kathrin_Matosvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Intelligent, dramatisch und temporeich mit herrlichem trockenem Humor
    Intelligent, dramatisch und temporeich mit herrlichem trockenem Humor

    Ein außergewöhnlicher Erzählstil: In der ersten Hälfte berichtet eine Künstliche Intelligenz namens Cat chronologisch über die vergangenen Ereignisse im Jahr 2069, spricht dabei den Leser direkt an. Die Andersartigkeit dieser Perspektive kommt gut zum Tragen, enthält interessante Analysen, ruft gleichzeitig Emotionen hervor, ist reichlich gewürzt mit trockenem Humor, sodass die Einzigartigkeit und Liebenswürdigkeit dieses Wesens und das Augenzwinkern hinter den Aussagen (leise Gesellschaftskritik) deutlich wird. Nach wenigen Zeilen war für mich klar, dass ich diesen Roman lesen muss.
    In der zweiten Hälfte kommen die Innenansichten weiterer Protagonisten vor, die gleichfalls mitfiebern lassen. Doppelte Szenen gibt‘s nicht, alle Darstellungen vermittelten mir einen Mehrwert.
    Erörterungswürdige Handlungen und technische Begrifflichkeiten werden in Einschüben anschaulich und oft amüsant (z. B. Shock Dagger) erklärt, sodass sich Verständnisschwierigkeiten - auch für Neulinge im Genre Science Fiction - gar nicht erst einstellen.
    Die Beschreibungen zur Umgebung finde ich sehr gelungen.
     
    Die Handlung ist turbulent, die Spannungskurve permanent oben.
    Der Weltenbau ist auf das konzentriert, was Konsequenzen für die aktuellen Entwicklungen hat. Interessiert habe ich von Fortschritten in der Robotik, KI-Forschung und von Umwälzungen in Wirtschaft und Politik, u. a. der Spaltung der USA, gelesen. Ich freue mich darauf, hiervon noch mehr zu erfahren.
    Es gibt reichlich Reibungspunkte. Alle Figuren an Bord verfolgen eigene Motivationen und Interessen. Faszinierend gestalten sich undurchsichtige und wechselnde Allianzen, Machtgebaren, Geheimnisse, Intrigen. Spannend, realistisch, zum Rätseln anregend. Großen Unterhaltungswert hat Reverend Mainard.

    Bei all dem Lob ein kleiner subjektiver Kritikpunkt: Oft wird in einem letzten Satz eines Abschnittes vorweggenommen, ob das entgegengebrachte Vertrauen gedankt wird oder inwieweit man auf Probleme treffen wird. Ich bevorzuge es, mir meine eigenen Eindrücke zu verschaffen, zu spekulieren und die Action unvorbereitet zu erleben.
    Rechtschreibung und Interpunktion weisen noch vergleichsweise viele Fehler auf, insbesondere zum Ende hin, ohne den Lesefluss zu beeinträchtigen.

    Fairerweise werden am Ende einige Rätsel gelüftet, sodass man bis zur Fortsetzung der Reihe nicht völlig in der Luft hängt. Den fiesen Cliffhanger hätte ich gar nicht gebraucht, um zum Weiterlesen animiert zu werden.
    Meine Neuentdeckung des Jahres 2018. Futuristisch. Geniale Ideen. Viele Emotionen. Großes Kopfkino.

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    gorgophols avatar
    gorgopholvor einem Monat

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