Thornton Wilder Die Brücke von San Luis Rey

(26)

Lovelybooks Bewertung

  • 40 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(5)
(11)
(7)
(1)
(2)

Inhaltsangabe zu „Die Brücke von San Luis Rey“ von Thornton Wilder

Peru, im Jahr 1714: eine Hängebrücke in der Nähe von Lima stürzt ein und reißt fünf Menschen in den Abgrund. Ein Franziskanermönch wird Zeuge dieser Katastrophe und beginnt, dem Leben der Opfer nachzuforschen. Er will den Beweis erbringen, dass ihr Tod kein sinnloser Zufall war, sondern notwendig genau zu dieser Zeit und an diesem Ort eintreten musste. Und tatsächlich sind ihre Schicksale miteinander verbunden û durch die Liebe in ihren verschiedenen Facetten, die leidenschaftliche Liebe, die unerwiderte, die Mutter- und die Bruderliebe. Und alle fünf standen kurz vor einem neuen Lebensabschnitt, als das Unglück sie ereilte. Thornton Wilders zeitloser philosophischer Roman ist ein humanistisches Glaubensbekenntnis. Er behandelt urmenschliche Fragen nach der Bedeutung des Lebens, des Sterbens und der Existenz einer sinnstiftenden, höheren Macht.

Ein Klassiker - aber irgendwie hat mich die Geschichte nicht gepackt.

— Corsicana
Corsicana

Schöne, leider zu kurze Geschichte über das Schicksal von 5 Menschen und wieso sie gerade auf der Brücke waren, als diese einstürzte

— HarIequin
HarIequin

Sehr eindrucksvoll erzählt diese Geschichte, wie ein Unfall von 5 verschiedenen Menschen den Anlass gibt nach dem Warum zu fragen.

— Betsy
Betsy

Wilders Stärke sind seine Charaktere und die Beziehungsgeflechte, die er mit großer Könnerschaft vor dem Leser ausbreitet.

— Marki
Marki

Eins meiner Schullektüre, ist es Schicksal oder Fügung war das damalige Thema, echt tolles Buch

— Acima
Acima

Stöbern in Romane

QualityLand

Eine grandios humorvolle erzählte Geschichte, deren zugrunde liegende Dystopie eingängig und mit viel Hingabe zum Detail erklärt wird.

DrWarthrop

Wer hier schlief

Auf der Suche nach der verlorenen Frau ist Philipp, nachdem er für sie alles aufgegeben hat. Gut geschriebener Roman mit kleinen Schwächen.

TochterAlice

Die Schule der Nacht

Atmosphärisch, düster und spannend...

Nepomurks

Zeit der Schwalben

Ein Buch, bei dem einem das Herz aufgeht.

Suse33

Drei Tage und ein Leben

Gut!

wandablue

Sonntags in Trondheim

Fortsetzung der "Lügenhaus"-Trilogie: Gut geschriebene, unterhaltsame Familiengeschichte, mit wenig Highlights.

AnTheia

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Die Frage nach dem WARUM?

    Die Brücke von San Luis Rey
    Betsy

    Betsy

    06. January 2016 um 16:01

    Peru, im Jahr 1714: eine Hängebrücke in der Nähe von Lima stürzt ein und reißt fünf Menschen in den Abgrund. Der Franziskanermönch Juniper wird Zeuge dieser Katastrophe und beginnt, dem Leben der Opfer nachzuforschen um herauszufinden, warum gerade diese zu dieser Zeit und an diesem Ort sterben mussten. Ein allwissender Erzähler führt hierbei den Leser durch die verschiedenen Lebensgeschichten dieser Menschen und erzählt auch was Juniper anhand seiner Recherchen letztendlich darüber zu sagen hat. Dieses Buch bekam ich von einem Freund geschenkt, und es wäre ohne ihn wohl nie in meine Hände gefallen, da ich weder den Autor noch den Titel vorher kannte. Nichtsdestotrotz hat mich das Buch sehr positiv überrascht, das es weder zu sentimental noch zu religiös wurde wie von mir erwartet bzw. befürchtet. Der Erzähler gibt sehr gute Einblicke in diese fünf scheinbar so verschiedenen Leben und zeigt, dass diese ohne es zu wissen, sich fast in den selben Personenkreisen aufhielten. "Entweder leben wir duch Zufall und sterben durch Zufall, oder wir leben nach einem Plan und sterben nach einem Plan." Während der Erzähler uns mit dem Vorhaben Junipers in die Geschichte einführt und aufzeigt, dass dieser wohl nie alles über das Leben dieser einzelnen Personen wissen wird, leitet er gekonnt zur ersten Person über und erzählt uns ihren Werdegang und warum sie auf dem Weg über die Brücke war, wobei hier einige Geschichten miteinander verwoben werden und man so manche Charaktere kennenlernt, die auch mit den anderen Unglücksopfern zu tun hatten und so ihre ganz eigene Geschichte erzählen wodurch diese in weiterer Folge gekonnt an die nächste Person überleitet. Gemeinsam haben alle, dass sie mehr oder weniger so ihre Probleme mit der Liebe haben, sei es sie zu empfangen oder zu geben. Wirklich traurig stimmte es mich als Leser, dass diese 5 Menschen gerade dabei waren einen neuen Abschnitt in ihrem Leben zu beginnen oder zu erfahren und just in diesem Augenblick ereilt sie der Tod. Diese scheinbare Ungerechtigkkeit hat der Autor wirklich gut vermittelt und obwohl alle so ihre eigenen Fehler hatten, gibt es auch nicht wirklich einen Grund, dass gerade sie den Tod verdient hätten. Man beginnt sich gegen Ende selbst zu fragen, ob Juniper zu einer Antwort gekommen ist, angesichts dieser so bedeutsamen Frage nach dem Warum. Fazit: Ein dünnes, aber doch sehr feines Büchlein für Zwischendurch, dass sich mit einer der wohl häufigsten Fragen der Menschen beschäftigt, dem Warum? Dieses Buch zeigt, dass es nicht wirklich eine Antwort darauf gibt, aber sehr wohl wie dieser Tod nachwirken kann und das wir, obwohl wir alle verschieden sind, alle mehr oder weniger mit dem Thema Liebe zu kämpfen haben. Einzig die Sprache war teilweise eine kleine Hürde, da altertümliche bzw. auch sehr spezielle Ausdrücke verwendet werden und ich einiges davon auch nachgeschlagen habe, was mir nicht geläufig war, ansonsten aber sehr gut geschrieben und mit einem Ende, das ich so vielleicht nich erwartet habe.

    Mehr
  • Schicksal oder Zufall? - eine wunderbare Parabel

    Die Brücke von San Luis Rey
    ChristineJaeggi

    ChristineJaeggi

    13. May 2015 um 10:08

    An einem Sommertag stürzt eine Hängebrücke in Peru in die Tiefe und reisst fünf Menschen in den Tod. Der Franziskanermönch Juniper, Augenzeuge der Katastrophe, nimmt den Vorfall zum Anlass, Nachforschungen über das Leben der Unglücklichen anzustellen und dadurch die Theologie als exakte Wissenschaft zu begründen. Mehrere Jahre lang studiert er die Lebensläufe der fünf Opfer. War ihr Ende Fügung oder einfach nur Zufall? Im Verlauf der Geschichte begegnet man fünf unterschiedlichen Menschen, deren Schicksale alle irgendwie miteinander verbunden sind durch die Liebe in ihren verschiedenen Facetten. "Die Brücke von San Luis Rey" ist wahrhaftig ein Meisterwerk mit tiefgründigem Inhalt und wunderschönen Sätzen über die Liebe.    

    Mehr
  • Rezension zu "Die Brücke von San Luis Rey" von Thornton Wilder

    Die Brücke von San Luis Rey
    leserin

    leserin

    26. October 2009 um 10:42

    Die Geschichte handelt im Jahr 1714 vom Einsturz der Brücke von San Luis Rey in Peru. Es wurden 5 Personen zum Opfer des Unfalles und der Franziskanerpaters Juniper zeigt die Lebenläufe dieser Menschen auf, da er ergründen will, ob es eine "göttliche Fügung" oder einen Zufall gibt. Im großen und ganzen fand ich die einzelnen Schicksale ganz interessant, aber es fehlte mit einfach ein wenig Spannung.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Brücke von San Luis Rey" von Thornton Wilder

    Die Brücke von San Luis Rey
    Memories

    Memories

    31. October 2008 um 12:09

    Nachdenklich stimmende Geschichte über das Beinflussen über das Schicksal einer anderen Person, ohne ihr je zu begegenen.