Thornton Wilder Unsere kleine Stadt

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Inhaltsangabe zu „Unsere kleine Stadt“ von Thornton Wilder

Es ist kaum bekannt, daß Thornton Wilder ›Unsere kleine Stadt‹ 1938 bei Zürich, in Rüschlikon, geschrieben hat. Bereits im März 1939 hätte ›Unsere kleine Stadt‹ seine deutschsprachige Erstaufführung in Zürich. Aber erst 1946, nach dem Zweiten Weltkrieg, kam das Stück mit beispiellosem Erfolg auf deutsche Bühnen. 'Auf den ersten Blick scheint das Stück eine Art Milieustudie über ein Dorf in New Hampshire zu sein. Genauer betrachtet, ist es jedoch eine Meditation über die Schwierigkeit - wie es im Stück heißt - das Leben zu verste-hen, während man lebt.' (Thornton Wilder) Gerhard Sanden schreibt im Nachwort: 'Das fiir die Menschheit Entscheidende ist auch durch die technischen, sozialen und wissen-schaftlichen Prozesse nicht wesentlich verändert worden. Die Auf-gabe selbst bleibt immer die gleiche: zu lieben.'

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  • Ein Theaterstück, das zum Grundrepertoire einer jeden Bühne gehören sollte

    Unsere kleine Stadt
    Karinschmitt

    Karinschmitt

    10. August 2014 um 08:30

    Thornton Wilder's Dreiakter "Unsere kleine Stadt" gehört leider zu den verkannten oder noch nicht entdeckten Werken in unserem Land. Im ersten Akt lernt der Zuschauer die Bewohner einer Kleinstadt kennen: zwei Familien, den Zeitungsjungen, den Milchmann, den Polizisten ... Ein ganz gewöhnlicher Morgen mit dem charmanten Alltagsleben einer erwachenden Kleinstadt wird gezeigt: Gespräche, die am Frühstückstisch und auf der Straße ihren Lauf nehmen. Die Liebesgeschichte des Baseball vernarrten George Gibbs zu der Klassenstreberin Emily Webb nimmt ihren Anfang. Im zweiten Akt probt der Chor, es wird getratscht und in den stillen Abendstunden bittet George seine Nachbarin Emily von Fenster zu Fenster um Hilfe bei den Hausaufgaben. Es wird gezeigt wie ein gewöhnlicher Abend in der kleinen Stadt sein Ende nimmt. Den Höhepunkt am Ende des zweiten Aktes bildet die Hochzeit von George und Emily. Im dritten Akt stirbt Emily im Kindbett. Sie darf für einen Tag zurück auf die Erde kommen, um noch einmal das Leben zu erfahren. Sie wählt hierfür ihren zwölften Geburtstag aus. Es geschieht etwas Unerwartetes. Sie erfährt, wie wenig die Menschen sich wahrnehmen, wie sie belanglose Dinge austauschen, ohne sich dabei eines Blickes zu würdigen. Sie erträgt dieses unbewusste Miteinander nicht und kehrt freiwillig zurück in das Totenreich, wo auch andere Dorfbewohner aus früheren Tagen bereits anzutreffen sind. Warum halte ich dieses Stück für eines der wertvollsten Theaterstücke der Weltliteratur? Weil es uns alle angeht. Der Spiegel auf den Alltag, auf das unbewusste und damit oft so lieblose Miteinander kann wachrütteln. Wir alle leben Alltag. Wir alle können uns wiedererkennen in Mustern, die uns dort vorgeführt werden. Es ist ein Stück, das generationsübergreifend erzählt wird. Ganz gleich, in welcher Lebensphase man sich gerade selbst befindet. Für jeden gibt es Identifikationsfiguren auf der Bühne.  Es ist eine wunderbare Mischung aus heiterer Leichtigkeit, Situationskomik und unter die Haut gehenden tiefgreifenden Momenten. Ja, dieses Stück gehört auf jeden Theaterspielplan - und wie herrlich, wenn ein Jungschauspieler als George Gibbs beginnt, irgendwann in der Rolle des Vaters zu sehen ist ... Der Lauf des Lebens brillant in einem Bühnenstück dargestellt. Wunderbar! 

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  • Rezension zu "Unsere kleine Stadt" von Thornton Wilder

    Unsere kleine Stadt
    Holden

    Holden

    18. February 2013 um 16:27

    "Our town" ist ein dreiaktiges Theaterstück, das das Leben der Kleinstadtbewohner von Grover`s corners beschreibt, die ein absolutes Durchschnittsleben führen und ein oberflächliches Miteinander pflegen. Die Toten, die die Lebenden beobachten, beklagen die Blindheit und das Nichtverstehen der Lebenden, die nur dahinleben, ohne sich der Bedeutung jeden Moments bewußt zu sein und einfach nur zu lieben. Die Schullektüre aus der Klasse 11c im Schuljahr 1992/93, ein schmales Büchlein mit erstaunlicher Tiefe.

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  • Rezension zu "Unsere kleine Stadt" von Thornton Wilder

    Unsere kleine Stadt
    elvira

    elvira

    17. August 2010 um 09:28

    Thornton Wilder beschreibt das ganze normale Leben in einer Kleinstadt. Es passiert nichts spektakuläres und doch ist es so als ob viel passiert. Das fand ich sehr faszinierend, das normale Leben wird eindrucksvoll beschrieben.
    Auf jeden Fall bleibt eine positive Wirkung nach diesem beeindruckenden Schauspiel!