In „Game over“ wird eine Auswahl an Grabsteinen präsentiert, die sich allesamt sehr unterscheiden – Grabmäler sind mittlerweile sehr viel mehr als nur die letzte Ruhestätte: Sprüche, Bilder, Formen – abgesehen von religiösen Symboliken sind hier auch Hobbys, Haustiere und Botschaften vertreten. Die Grabgestaltung ist sehr vielfältig und kreativ geworden. Dementsprechend gibt es verschiedene Kategorien, z.B. Sport, Reisen, Tiere… Die Vielfalt ist groß, damit ist auch der Unterhaltungswert des Buches gegeben. Obwohl das Thema durchaus ernst ist, hat man doch einige Gelegenheiten, darüber zu lachen. Es sind einige wirklich humorvolle Grabsteine dabei, aber auch echte Kunstwerke. Von den Gräbern gibt es Fotos, die eine recht gute Qualität haben, bis auf ein oder zwei Ausnahmen lässt sich alles problemlos lesen. Die Familiennamen wurden anonymisiert. Die Kommentare der Autoren sind dabei lustig, aber dennoch pietätvoll. Interessant, wie sich die Bestattungskultur im Laufe der Jahre gewandelt hat – ich werde mir wohl auch noch den ersten Band zulegen, um mehr davon zu sehen.
Fazit: Zum schmunzeln geeignet, aber auch zum Nachdenken.








