Thorsten Benkel , Matthias Meitzler Gestatten Sie, dass ich liegen bleibe

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Inhaltsangabe zu „Gestatten Sie, dass ich liegen bleibe“ von Thorsten Benkel

Der Friedhof – hier tobt das Leben Thorsten Benkel und Matthias Meitzler haben über 500 Friedhöfe im deutschsprachigen Raum besucht – und die beiden Soziologen staunen noch immer über ergreifende, humorvolle, überraschende und rätselhafte Gräber und Inschriften. Die eindrucksvollsten von nahezu 30.000 Fotos präsentieren sie in diesem Buch. Sie zeigen, wie Menschen mit dem Verlust umgehen (»Lach doch mal«), wie Beziehungsverhältnisse reflektiert werden (»Mit dir zu leben war nicht leicht, doch ohne dich ist’s noch viel schwerer«), was den Verstorbenen wichtig war (»Nicht das Licht auslöschen«), wie ihre Hobbys ihr Lebensende prägten (»Dein letztes Match hast du verloren«), welche Charakterzüge sie hatten (»Es Lebbe geht weiter«) und welche Verdienste ihnen zugeschrieben werden (»Er war guter Eltern Sohn«). Und wer würde mit Skiern, Raumschiffen, Skateboards, Handys, Panzern, Aschenbechern, Computermäusen und Comicfiguren als Grabsteinmotive rechnen? Benkel und Meitzler zeigen: Der »Totenacker« ist von der Individualisierung eingeholt worden. Manche Lebensbilanz fällt ernüchternd aus (»Alles Scheiße«), manche ist ironisch (»Nur tiefergelegt«), mancher Nachruf bringt den Betrachter ins Grübeln (»Der Tag ist gerettet«), und auch die Gewissheit, dass es kein Wiedersehen gibt (»Das war alles«), ist kein seltenes Bekenntnis mehr. Was aber will die Grabinschrift »Lasst uns die nächste Revolution in einem August beginnen« besagen? _Der Spiegel_ über die Feldforschung der Autoren: „Der Friedhof von heute hat etwas von Facebook; der Grabstein als letztes Profil, für Jahrzehnte in Stein gemeißelt.“

Ich hatte mir das Buch wesentlich besser vorgestellt.

— lord-byron
lord-byron

Was es nicht alles so gibt! Sehr interessante Fotos und Texte. Und weder makaber noch pietätlos

— Blackfairy71
Blackfairy71

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    Gestatten Sie, dass ich liegen bleibe
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    19. October 2015 um 13:10

    aber nicht für den ebookreader geeignet, da die meisten Bilder nicht richtig dargestellt werden. Die Beiträge sind gut thematisch zusammengefasst und die geschriebenen Mittelteile sehr interessant.

  • Gestatten Sie, dass ich liegen bleibe

    Gestatten Sie, dass ich liegen bleibe
    Pixibuch

    Pixibuch

    22. November 2014 um 19:19

    Die beiden Soziologen Benkel und Metzler haben üb er 500 Friedhöfe besucht und sich die einzelnen Grabstätten und Grabsteine angeschaut und haben dabei wirklich viel entdeckt, sowohl über die Toten als auch über die Hinterbliebenen. In den ersten Seiten schreiben sie, weshalb sie dieses Thema aufgegruffen haben und dann geht es auch schon los mit dem vielen Bildmaterial. Das Buch ist in 19 verschiedene Titel eingeteilt, die das jeweilige Thema anscheinden, wie z.B.: Vollblutkomödiant, die Berge rufen, hier ruht ein großer Mann. Und zu jedem Thema sind dann die Grabsteine abfotografiert. Da sieht man Bilder mit Clowns,Autos, Tennisschläger, Trompeten, Jahreszahlen für Geburt, Hochzeit. Aber auch sehr sinnige Sprüche, wie auf Muttis Rat war stets Verlaß, viele Hunde sind des Hasen Tod, der Tag ists gerettet.Man muß sich Zeit und Muß nehmen, um diese Fotos genau zu betrachten. Was mit jetzt besonders aufgefallen ist, sind viele, die einen besonderen Grabstein haben, früh gestorben. Am Ende des Buch sind noch ein paar Seiten von einem Tierfriedhof hinzugefügt. Da werden Hunde und Katzen betrauert. Wie die Autoren feststellen, sind Friedhöfe eigentliche schöne Parks, zum Erholen geeignet. Sie werde ja für die Lebenden gemacht, die ihre Toten besuchen, Ruhe und Erholung in diesen Weiten suchen und finden. Ein schönes Buch für die Zeit jetzt, wo derNebel alles einhüllt. Allerheiligen, Allerseelen, Volkstrauertag, Totensonntag. Für ruhige Stunden, wo man erkennen kann oder muß, dass das ganze Leben vergänglich ist.

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  • Der Friedhof - Hier tobt das Leben

    Gestatten Sie, dass ich liegen bleibe
    Blackfairy71

    Blackfairy71

    Thorsten Benkel und Matthias Meitzler haben über 500 Friedhöfe im deutschsprachigen Raum besucht – und die beiden Soziologen staunen noch immer über ergreifende, humorvolle, überraschende und rätselhafte Gräber und Inschriften. Die eindrucksvollsten von nahezu 30.000 Fotos präsentieren sie in diesem Buch. Sie zeigen, wie Menschen mit dem Verlust umgehen (»Lach doch mal«), wie Beziehungsverhältnisse reflektiert werden (»Mit dir zu leben war nicht leicht, doch ohne dich ist’s noch viel schwerer«), was den Verstorbenen wichtig war (»Nicht das Licht auslöschen«), wie ihre Hobbys ihr Lebensende prägten (»Dein letztes Match hast du verloren«), welche Charakterzüge sie hatten (»Es Lebbe geht weiter«) und welche Verdienste ihnen zugeschrieben werden (»Er war guter Eltern Sohn«). Und wer würde mit Skiern, Raumschiffen, Skateboards, Handys, Panzern, Aschenbechern, Computermäusen und Comicfiguren als Grabsteinmotive rechnen? Benkel und Meitzler zeigen: Der »Totenacker« ist von der Individualisierung eingeholt worden. Manche Lebensbilanz fällt ernüchternd aus (»Alles Scheiße«), manche ist ironisch (»Nur tiefergelegt«), mancher Nachruf bringt den Betrachter ins Grübeln (»Der Tag ist gerettet«), und auch die Gewissheit, dass es kein Wiedersehen gibt (»Das war alles«), ist kein seltenes Bekenntnis mehr. Was aber will die Grabinschrift »Lasst uns die nächste Revolution in einem August beginnen« besagen? _Der Spiegel_ über die Feldforschung der Autoren: „Der Friedhof von heute hat etwas von Facebook; der Grabstein als letztes Profil, für Jahrzehnte in Stein gemeißelt.“ Humorvoll, beeindruckend, traurig, überraschend, mutig, ....so sind die Grabsteine und deren Inschriften auf all den Fotos, die Benkel und Meitzler besucht haben. Manche sagen vielleicht, das sei makaber oder pietätlos, aber wenn der Verstorbene es doch selbst so wollte, finde ich es in Ordnung. Schließlich sollte man ihm seinen letzten Wunsch erfüllen und warum darf die Inschrift eines Grabsteins die Besucher nicht mal zum Lächeln oder sogar Lachen bringen? Ein Spruch, der mir persönlich gefällt, den ich aber nicht im Buch gefunden habe: "Guck nicht so! Ich würde jetzt auch lieber am Strand liegen!"

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    Blackfairy71

    Blackfairy71

    27. September 2014 um 19:38