Thorsten Dietz Sünde - Was Menschen heute von Gott trennt

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Inhaltsangabe zu „Sünde - Was Menschen heute von Gott trennt“ von Thorsten Dietz

Blind! Hart! Süchtig! Selbstlos! Reich! Sicher! Träge!
Ist das wirklich alles Sünde? Der Begriff ist sperrig und unbequem. Über Sünde kann man nicht am grünen Tisch diskutieren. Sie betrifft jeden und trotzdem fällt es schwer, zu erklären, was genau sie ist.
Thorsten Dietz gibt eine Antwort für Menschen von heute. Er zieht Bilanz, wie Sünde in der Vergangenheit erklärt wurde, und lädt zu einer Entdeckungsreise ein. Anhand von sieben Schlagwörtern zeigt er, was uns heute von Gott trennt.

Lädt zum Nachdenken über die vielen Facetten der Sünde ein - interessant, aber leider etwas langatmig und ausschweifend geschrieben

— orfe1975

Thorsten Dietz hält uns einen modernen Sündenspiegel vor Augen.

— frenx1

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  • Ein altes Thema neu aufbereitet

    Sünde - Was Menschen heute von Gott trennt

    Traeumerin109

    29. December 2016 um 00:20

    „Wenn wir nicht lernen, so von Sünde zu reden, dass Menschen sich aufrichten statt sich wegzuducken, dann verfehlen wir dieses Thema.“ Thorsten Dietz ist genau das gelungen: so über Sünde zu reden, dass Menschen sich aufrichten statt sich wegzuducken. Das ist angesichts des geschichtlich sehr negativ konnotierten Begriffs eine beachtliche Leistung. Daher war auch ich in einem positiven Sinne sehr überrascht von dem Buch. Der Leser wird nicht angeklagt oder verurteilt, im Gegenteil: jegliche Verurteilung mit dem vorwurfsvollen Hintergrund der Sünde wird skeptisch betrachtet. Es handelt sich hierbei um ein äußerst sensibles Thema, da wohl viele Menschen durch engstirnige Deutungen und herabwürdigende Kommentare vorbelastet sind. In den meisten Gemeinschaften wird ein völlig anderer Begriff von Sünde vertreten als der, welchen ich hier kennenlernen durfte. Ein oft unreflektiertes und unerklärtes, aber ständig über mir schwebendes Unheil, dem ich ausgeliefert bin und das ich auch noch selbst verschuldet habe. Ganz im Gegensatz dazu steht dieses Buch, welches aus meiner Sicht sehr, sehr wichtig ist. Wie kann man es schaffen, über Sünde zu sprechen, ganz ohne ein schlechtes Gewissen? Über Sünde zu sprechen, und dabei Mut zu machen? Thorsten Dietz ist dies gelungen. Nicht nur, dass eine solche Haltung gegenüber der Sünde sehr viel gesünder ist, sie schafft auch eher die Bereitschaft, sich ernster damit auseinanderzusetzen, als alle Vorwürfe es je zuwege bringen würden. Mir haben sich viele neue Perspektiven eröffnet. Ich fühlte mich im wahrsten Sinne des Wortes wohl beim Lesen, und das nicht etwa, weil es sich hier um platte Wohlfühlseelsorge handelt, sondern weil der Autor mich als Leser feinfühlig an die Hand nimmt. Bezogen auf viele aktuelle bekannte Bücher bzw. Filme führt er uns Konzepte vor Augen, die allgegenwärtig sind, aber nur zu sehr vertraut. Anschauliche Beispiele sorgen dafür, dass auch der theologisch nicht so versierte Leser gut folgen kann. Lasst euch von der Notwendigkeit überzeugen, althergebrachte Konzepte neu zu überdenken anstatt sich von einer neuen, anderen Zeit abzuwenden. In seinem Buch geht der Autor ebenso selbstkritisch wie sensibel mit einem der prägendsten Themen in vielen religiösen Lebenserfahrungen um. Mein Fazit: Von dieser Art wünsche ich mir viel mehr Bücher. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, tatsächlich sowohl christlichen Lesern als auch solchen, die noch auf der Suche sind. Lasst euch dabei auf keinem Fall vom Titel abschrecken. Seht ihn als das Versprechen einer ernsthaften Auseinandersetzung mit einer antiquierten Vorstellung.

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  • Eine zeitgemäße Betrachtung des Sündenbegriffs

    Sünde - Was Menschen heute von Gott trennt

    orfe1975

    12. December 2016 um 11:40

    Cover und Aufmachung:Auf dem Titelbild ist die Schlange als passendes Sündensymbol abgedruckt. Auf dem Hardcover hebt sie sich glänzend optisch ab und ist somit ein optimaler, passender Blickfang für das Thema.Schön ist auch, dass sich dieses Symbol am Anfang jeden Kapitels befindet und thematisch durch das Buch begleitet. Sehr gelungen!Inhalt:Thorsten Dietz versucht, dem Begriff der Sünde auf die Spur zu kommen. Woher kommt der Begriff, was meint er und wie kann man den Begriff auf die heutige Zeit anwenden? Mit Hilfe von Beispielen aus Filmen, aktuellen Ereignissen und persönlichen Erlebnissen begibt er sich mit dem Leser auf Spurensuche.Mein Eindruck:Am Anfang war ich sehr begeistert von dem Buch. Jeder kennt das Wort "Sünde", aber kaum einer weiß, was es wirklich bedeutet. Man kennt die "Sieben Todsünden" oder den "Sündenfall von Adam und Eva", die von der Schlange verführt wurden und man kennt die "Zehn Gebote" und dass Verstöße dagegen Sünde bedeuten können. Aber man kennt auch Lieder wie "Wir sind alles kleine Sünderlein" und das Wort Sünde aus Sprüchen wie "Die kleinen Sünden bestraft der liebe Gott sofort." Sünde hat neben theologischen Auslegungen auch eine moralische Komponente. Beide Seiten versucht der Autor hier zu beleuchten, die historische Entwicklung des Sündenbegriffs zu beschreiben und mithilfe aktueller Beispiele für die Gegenwart auszulegen.Besonders der erste Teil hat mir gut gefallen, er ist locker und gut nachvollziehbar geschrieben und mit den o. g. bekannten Beispielen konnte ich was anfangen, da ich sie in meiner Jugend oft gehört habe. Neben den Sieben Todsünden und den Verfehlungen der 10 Gebote geht der Autor dann weiter und interpretiert Sünde als nicht Vertrauen auf Gott bzw. einer fehlenden Beziehung zu Gott. Dies kann in vielen Facetten geschehen, wie z. B. man ist blind für das richtige, wahre Leben, das Herz ist erhärtet und man ist nicht liebes fähig, man ist süchtig nach den falschen (weltlichen) Dingen. In den weiteren Kapiteln werden noch Selbstlosigkeit, (weltlicher) Reichtum, extremes Sicherheitsbedürfnis und Trägheit behandelt.So interessant ich die Ansichten hierzu fand, so schwerfällig waren diese Kapitel zu lesen. Der Autor nennt für meinen Geschmack zu viele Filmbeispiele, beschreibt diese vor allem zu ausführlich und zitiert sehr oft daraus, sodass es mir oft schwerfiel, den roten Faden zu erkennen. Dadurch hatte ich beim Lesen oft das Gefühl, ich weiß nicht (mehr) worauf der Autor hinauswill. Ich habe öfter zurückgeblättert, weil ich wieder vergessen hatte, wie denn die Ausgangsfrage des Kapitels war. Das fand ich schade, denn so kam die Botschaft nur sehr schwer bei mir an. Ich hatte mir mehr Schwung und Präzision versprochen, die ich besonders im mittleren Teil nicht gefunden habe. Auch die Übergänge zwischen den Kapiteln wirken etwas holprig, so als wolle der Autor verschiedene Aspekte der Sünde behandeln, wusste dies aber nicht gut miteinander zu verbinden.Erst gegen Ende gibt es ein paar Zwischenbetrachtungen und Fazite, durch die man als Leser wieder abgeholt wird und versteht, was die vorangegangenen Kapitel aussagen wollten. Davon hätte ich mir am Ende jeden Kapitels zuvor mehr gewünscht.Insgesamt hat mir die Idee des Buches sehr gut gefallen. Die Ausführungen des Autors fand interessant und haben mich das Thema "Sünde" mit anderen Augen sehen lassen und zum Nachdenken angeregt. Daher bin ich dankbar, dieses Buch gelesen zu haben. Über den Stil des Autors, die Themen zu behandeln, den mir oft nicht erkennbaren roten Faden und die vielen Filmbeispiele kann man streiten, aber ich fand es recht anstrengend zu lesen. Nachdem ich das schwungvolle erste Kapitel gelesen hatte, hatte ich das Buch so nicht erwartet.Fazit:Lädt zum Nachdenken über die vielen Facetten der Sünde ein - interessant, aber leider etwas langatmig und ausschweifend geschrieben

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  • Sünde in unserer heutigen Zeit

    Sünde - Was Menschen heute von Gott trennt

    frenx1

    28. November 2016 um 12:18

    Mit seinem Buch „Sünde. Was Menschen heute von Gott trennt“ will Thorsten Dietz seine Leser zum Nachdenken bringen. Dabei hält sich Dietz nicht allzu lange beim biblischen Sündenfall mit Adam, Eva und der Schlange auf. Viel wichtiger ist es dem Theologen, was für uns heute Sünde ist. Was die griechischen Autoren mit den Tugenden gemacht haben, gelingt Dietz bei der Sünde. Sieben ganz unterschiedliche Sünden beschreibt Dietz: Blindheit, Hartherzigkeit, Suchtverhalten, Selbstlosigkeit, Reichtum, Sicherheit und Trägheit. Kann man erklären, warum es Sünde gibt? Woher kommt es, dass Menschen sich falsch verhalten? Für Dietz sind das nicht die eigentlichen Fragen, die uns unter den Nägeln brennen sollten. Vielmehr schreibt Dietz ähnlich wie Martin Luther einen Sündenspiegel, den wir uns vorhalten können. Sieben Sünden, die uns alle immer wieder einholen, hat Dietz gesammelt. Da ist die Blindheit, das Unvermögen, die Wahrheit zu sehen, obwohl sie uns eigentlich deutlich vor Augen ist. Dann die Hartherzigkeit, die uns verstockt und kein echtes Mitgefühl mehr aufkommen lässt. Schließlich die Sucht, die uns unfrei werden lässt und uns in Gier bindet. Als Ziel: Selbstlosigkeit, die Angst und Verzweiflung hinter sich lassen und anderen vertrauen. Echter Reichtum: Reichtum, der frei macht und nicht belastet, weil er mit Macht verbunden ist. Keine falsche Sicherheit, sondern einfaches Schwarz-Weiß-Denken vermeiden und versuchen, den anderen zu verstehen. Initiative statt Trägheit, die uns davon abhält, das Richtige zu tun. Um seine Ausführungen lebendiger zu machen, bezieht sich Dietz immer wieder auf bekannte Filme wie „Herr der Ringe“, „Tribute von Panem“ oder „Star Wars“. Hier fand ich es nicht immer leicht, den Ausführungen zu folgen. Sehr ausführlichen inhaltlichen Zusammenfassungen folgen oft nur kleine Verdeutlichungen oder Erklärungen. Aber nicht nur hier verzettelt sich Dietz immer wieder. Auch wenn er Theologen wie Dorothee Sölle oder Dietrich Bonhoeffer zitiert, gerät das Thema der Sünde immer wieder aus dem Blickfeld. Besonders gefallen hat mir, dass Dietz am Ende der Kapitel dem Leser jeweils kleine Aufgaben mit auf den Weg gibt. Das sind Anregungen, die man immer wieder aufgreifen kann.

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  • Leserunde zu "Sünde: Was Menschen heute von Gott trennt" von Thorsten Dietz

    Sünde - Was Menschen heute von Gott trennt

    Sonnenblume1988

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen: Der SCM-Verlag stellt drei Exemplare des Buches "Sünde" von Thorsten Dietz zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag  für die Unterstützung der Leserunde! Zum Inhalt: "Was ist Sünde? Thorsten Dietz gibt eine Antwort für Menschen von heute. Er zieht Bilanz, wie Sünde in der Vergangenheit erklärt wurde, und lädt zu einer Entdeckungsreise mit sieben Stationen ein. Jede Station, jedes Schlagwort, zeigt uns, was uns heute von Gott trennt. Blind! Hart! Süchtig! Selbstlos! Reich! Sicher! Träge! Ist das wirklich alles Sünde? Der Begriff ist sperrig und unbequem. Über Sünde kann man nicht am grünen Tisch diskutieren. Sie betrifft jeden und trotzdem fällt es schwer, zu erklären, was genau sie ist. Thorsten Dietz gibt eine Antwort für Menschen von heute. Er zieht Bilanz, wie Sünde in der Vergangenheit erklärt wurde, und lädt zu einer Entdeckungsreise ein. Anhand von sieben Schlagwörtern zeigt er, was uns heute von Gott trennt. Jeses Kapitel enthält ein aktuelles Filmbeispiel und eignet sich somit besonders gut für Andachten in Kleingruppen und Hauskreisen. " Hier ist der Link zur Leseprobe. Bitte bewerbt euch bis zum 30. Oktober hier im Thread und beantwortet die Frage, warum euch das Buch interessiert. Wir bitten euch, vor eurer Bewerbung folgende Punkte zu berücksichtigen:  - Der Gewinner verpflichtet sich dazu, sich innerhalb von ca. 4 Wochen mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte auszutauschen und eine Rezension zu schreiben. - Es können nur Bewerber berücksichtigt werden, deren Profil öffentlich ist und die mindestens eine Rezension in ihrem Profil haben. Bitte beachtet, dass in diesem Buch christliche Werte eine wichtige Rolle spielen. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun. Eure Rezensionen könnt ihr sehr gerne auch auf anderen Internetseiten veröffentlichen.

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  • Sehr interessant! Aber anspruchsvoller Schreibstil :-(

    Sünde - Was Menschen heute von Gott trennt

    Dominika

    23. November 2016 um 13:19

    Über das Buchcover: Die Hauptüberschrift ist ganz groß geschrieben und in roter Farbe. Mir sie sofort auf und weckte schlagartig das Interesse in mir. Was mein Interesse noch mehr steigerte, war das HEUTE im Untertitel in roter Farbe geschrieben. Ja, was trennt uns Menschen HEUTE von Gott? Das wollte ich unbedingt erfahren und las schließlich das Buch dazu. Die grüne Schlange passt hervorragend zu der Überschrift und erinnerte mich sofort an Adam und Eva. Das Cover ist super gelungen! Auf eine Weise schön, aber auch sachlich. Über das Buch:  Ich muss schon sagen, Thorsten Dietz hat sich sehr gut mit dem Thema (Sünde) befasst. Obwohl ich schon viele Jahre Christin bin und immer wieder über die Sünde gehört habe, so schreibt Thorsten Dietz viel ausführlicher darüber, als manche Prediger im Gottesdienst davon erzählen. Woher kommt die Sünde? Alles hat seine Geschichte, auch die Sünde. Im Laufe der Zeit haben sich fünf wesentliche Grundformen herausgebildet, wie Sünde verstanden wird: als Schuld, Misstrauen, Maßlosigkeit, Verführung und Zielverfehlung. Thorsten Dietz erklärt anhand Bibelversen, Zitaten und Abschnitten aus anderen Büchern (z.B.: von Dietrich Bonhoeffer) was Sünde ist. Sie ist so vielfältig und doch führt alles zu einem Ziel. Sie trennt uns von Gott. Von seiner Liebe, seinem Licht und seiner Nähe. Thorsten Dietz benutzt auch die beliebtesten Filme, wie Der Herr der Ringe, Harry Potter, Star Wars und Twillight, um Sünde besser zu verstehen. Für uns Menschen ist es wichtig zu wissen, was sie aus uns macht. Sie macht uns blind, unser Herz hart und nimmt uns gefangen! Mit diesem Buch will Thorsten Dietz uns die Augen öffnen. Ich finde, dieses Buch ist sowohl für einen Christ wie auch einen Nichtchrist. Wer gerne forscht, wird auf interessante Dinge stoßen. Da der Schreibstil anspruchsvoll ist, möchte ich einen Stern abziehen. Ich hätte mir einen leichteren gewünscht. Ich musste nämlich oft Abschnitte mehrmals lesen, bis ich sie verstanden habe. Schade.

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