Thorsten Haker Entspackungskur

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Inhaltsangabe zu „Entspackungskur“ von Thorsten Haker

Bertram leidet. Er ist mit seiner Gesamtsituation unzufrieden. Das Leben nervt ihn. Es sind seine unterbelichteten Mitmenschen, die ihn quälen und müde machen. Wenn er nur könnte, wie er wollte, dann würde er es machen. Und er tut es. Bertram schlägt zurück. Die quälend lange Zeit der aufmerksamen, geduldigen Betrachtung ist vorbei, denn sie nehmen Überhand. Spacken! Sie sind überall, sie vermehren sich, rauben ihm den Nerv, stehlen seine Zeit. Sie machen ihn krank. Seine Schlussfolgerung: er muss sich wehren. Spacken müssen entspackt werden. Mit fein gesetzten Stichen in das Dämlichkeitszentrum seiner Mitmenschen begibt sich Bertram auf eine Mission der subtilen Bestrafung, die ihn mit göttlichem Beistand bis an die Grenzen der Legalität führt. Sein innerer Drang macht auch nicht an internationalen Grenzen Halt. In seinem Weltverbesserungswahn führt er seine Firma bei einem Geschäftstermin durch eine übermütige Menüauswahl an den Rand des Ruins. Wird es gelingen, den Schaden abzuwenden?
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  • DER Spass-Roman schlechthin für die Freunde der sarkastischen Satire

    Entspackungskur

    suppengruen66

    05. February 2014 um 14:16

    Jeder von uns kennt das. Ein ganz normaler Tag, er beginnt harmlos und das Leben ist schön, doch dann passiert es. Unverhofft und aus heiterem Himmel, hier und überall und immer wieder. Ehe man sich versieht, schafft es einer dieser einfältigen Irren, mit denen wir die Luft zum Atmen teilen, durch eine dämliche Bemerkung, durch stupides Handeln oder asoziales Verhalten, dem Glanz dieses Tages seinen ersten Kratzer zu verpassen. Der Hals schwillt an, der Puls hämmert, die Augen verdrehen sich genervt. Man möchte reagieren, laut schreien, schlimmstenfalls das schlummernde, gewalttätige Potential in sich wecken. Dann der zweite Kratzer, schmerzhafter als der vorherige, und die gepeinigte Seele schreit nach Vergeltung, doch man schluckt den Ärger herunter und verweigert seinen Gefühlen den Ausbruch. Oder aber man befreit sich aus den Klauen der unterbelichteten Geister, die einem das Leben unnötig schwer machen, man schlägt zurück, man wehrt sich. Bertram, Anfang vierzig, verheiratet, beschäftigt als Angestellter im internationalen Maschinenhandel, hat die Nase voll und will sich nicht länger wehrlos der wachsenden Idiotie einer oberflächlichen Gesellschaft ausgeliefert sehen. Seine Entspackungskur beschreibt in einem fiktiv gewählten Zeitraum humorvoll seine Strategie, es den Nervensägen immer dann heimzuzahlen, wenn sich ihm die Chance bietet. Das gelingt nicht immer, aber immer öfter. Hier sehr direkt und dort nur ganz subtil und hinterrücks. Er hält den minderbemittelten Dilettanten in den alltäglichsten Situationen einen permanenten Spiegel ihrer eigenen Kleingeistigkeit vors Gesicht, vergisst dabei aber niemals, einen selbstironischen Blick hineinzuwerfen. Sind wir nicht alle manchmal “spackoid”? Die Entspackungskur ist ein amüsanter Roman - vereinzelt gespickt mit diabolischen Zügen - über Bekloppte, für Positiv-Bekloppte, ein kleines bisschen auch von einem solchen geschrieben und für jene, die es gar nicht erst werden wollen. Gewissermaßen Tatsachenbericht, Abschreckung und Ratgeber in einem. Mit einem Lächeln auf den Lippen spielt Bertram das wie-du-mir-so-ich-dir-Spiel mit jedem, der sich ihm in den Weg stellt und sein Wohlbefinden beeinträchtigt. Es ist eine Geschichte am Puls der Zeit, gesellschaftskritisch unterhaltsam und prall gefüllt mit beißendem Sarkasmus, eine Erzählung, die im wahrsten Sinne des Wortes an die Nerven geht. Bertram, als Protagonist, ist ein Mann, den man zum Freund haben, oder ihn in seinem Weltverbesserungswahn schleunigst unter die Erde bringen möchte, je nachdem auf welcher Seite seiner Geschichte man sich befindet. Viel Spaß bei der Lektüre beziehungsweise … Gute Besserung! Lesen Sie den Bericht vom Hamburger ELBE-Wochenblatt unter folgendem link: http://www.elbe-wochenblatt.de/eidelstedt/lokales/alles-spacken-d20239 Pressenet.info berichtet wie folgt: http://www.pressenet.info/pr-2014/leseprobe/leseprobe-entspackungskur.html

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