Thorsten Nalazek Gotthammer

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Inhaltsangabe zu „Gotthammer“ von Thorsten Nalazek

Das sorglose Leben des Gauklers Calgi Curvati ändert sich schlagartig, als ihn eines Tages wie aus dem Nichts furchtbare Alpträume zu quälen beginnen. Blanke Todesangst zerrt an ihm, als er darin eine merkwürdige krallenartige Hand sieht, die eine ihm unbekannte Waffe greift, noch bevor er selber sie erreichen kann. Warum er nach ihr greift, bleibt ihm schleierhaft. Gleichzeitig hört er am helllichten Tag eine Stimme, die ihn immer wieder dumpf zu rufen scheint, doch kann er sie nicht verstehen. Als die unaufhörliche Marter sein Seelengerüst immer mehr zu zerrütten droht, vertraut er sich einem guten Freund, dem weisen Gelehrten Grun, an. Was dieser daraufhin herausfindet, stürzt Calgi in das Zentrum einer epischen Mission, in der sich alles um eine legendäre Waffe dreht und einen finsteren Magier, der im Begriff ist, sie sich anzueignen, um alle irdische Macht an sich zu reißen. Bevor dessen Kräfte mit denen der Waffe verschmelzen können und die Welt damit in Unterjochung und Untergang stürzen, muss Calgi ihm zuvorkommen. An der Seite mehrerer Gefährten, beginnt eine mörderische Jagd nach der verschollenen Waffe, auf der immer mehr erschreckende Wahrheiten zutage gefördert werden, die Calgi klarmachen, dass die Situation noch viel bedrohlicher ist, als er sich je auszumalen gewagt hätte, und dass sie jeden aus der Gruppe an die Grenzen der bekannten Welt, der Zeiten, der eigenen Ängste und noch weit darüber hinaus führen wird …

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  • Absolut lesenswertes Fantasy-Debut!

    Gotthammer
    Spatzi79

    Spatzi79

    03. March 2014 um 10:43

    Der Gaukler Calgi Curvati leidet seit einiger Zeit unter schrecklichen Alpträumen. Da er sich keinen Reim auf die Träume machen kann und sie ihn furchtbar quälen, macht er sich auf zu einem alten Bekannten, dem Gelehrten Grun. Dieser hilft ihm, den immer wiederkehrenden Traum von einer Krallenhand, die nach einer Waffe greift, zu deuten. Laut Grun ist Calgi offensichtlich auserkoren zu einer ganz besonderen Aufgabe. Er muss diese geheimnisvolle Waffe finden und verhindern, dass sie in die falschen Hände fällt, denn dies würde das Ende der Welt bedeuten. Calgi versteht nicht, warum ihm diese Aufgabe zuteilwird, doch er weiß, dass er sich nicht drücken kann und macht sich auf den Weg. Nach und nach findet er eine Reihe von Freunden und Gefährten, die ihn auf seinem Weg begleiten soll. Jeder von ihnen hat ganz unterschiedliche Talente und Besonderheiten und so ergibt sich eine äußerst bunt zusammengewürfelte Truppe, in der von Einheit und Vertrauen erst einmal keine Rede sein kann. Aber Calgi als ihr Zentrum hält sie zusammen und so machen sie sich auf den Weg, ihre Mission zu erfüllen. Dieses Fantasy-Debut fiel mir aufgrund einer besonderen Empfehlung in die Hände und ich habe die Lektüre absolut nicht bereut. Auf den ersten Seiten tat ich mich noch etwas schwer mit dem streckenweise ziemlich ausführlichen Schreibstil des Autors. Sätze gehen da gerne mal über mehrere Zeilen und umfassen reichlich viele Adjektive. Manche Sätze sollte man so besser zweimal lesen und auf sich wirken lassen, denn sie zeichnen großartige Bilder beim Leser, Kopfkino pur. Der Autor gibt seinen Figuren und der Handlung ausreichend Zeit, nach und nach werden die verschiedenen Charaktere eingeführt und im Laufe der Reise ihre Eigenschaften immer mehr verfeinert. Die Handlung ist äußerst vielseitig und immer wieder werden auf dem Weg unerwartete Schlenker eingebaut, so dass es nie langweilig wird, obwohl das Ziel natürlich irgendwann feststeht und man es kaum erwarten kann, dass sie dort ankommen. Wirklich fasziniert hat mich aber das Ende, zu welchem ich natürlich hier in der Rezension nichts verraten werde, welches aber den Bogen über die ganze Geschichte spannt und letztlich alles schlüssig erscheinen und dennoch noch Raum für weitere Spekulationen und Gedanken lässt. Absolut lesenswertes Fantasy-Debut, ich bin sehr gespannt, was Thorsten Nalazek noch so schreiben wird!

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  • Für mich ein absolutes Fantasy-Highlight

    Gotthammer
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    26. January 2014 um 14:56

    Der Gaukler Calgi Curvati wird plötzlich von Alpträumen mit Todesangst geplagt, in der er versucht, eine Waffe zu ergreifen, es aber nicht schafft, weil eine Krallenhand sie ihm zuvor wegschnappt. Zudem hört er immer wieder eine Stimme, die seinen Namen ruft, ohne daß er ihren Ursprung erkennen kann. Aus diesem Grunde sucht er einen Freund und Gelehrten auf, der ihm hoffentlich weiterhelfen kann, was diese Träume und die Stimme zu bedeuten haben. Und tatsächlich kann dieser herausfinden, was Calgi quält: er ist auserwählt, einen finsteren Magier aufzuhalten, der sich einer legendären Waffe bemächtigen will, dem Gotthammer, mit der er alle irdische Macht an sich reissen kann. Zusammen mit mehreren Gefährten macht sich Calgi auf den Weg in den eisigen Norden, immer auf der Fährte des finsteren Magiers. Ich bin von diesem Buch absolut begeistert, was für ein grandioses Werk. Das Buch beinhaltet alles, was das Fantasy-Herz begehrt: finstere Magie, rästelhafte Geheimnisse, atemberaubende Kämpfe. Der Autor schafft es, einen Spannungsbogen aufzubauen und zum Ende hin immer mehr zu steigern, daß ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Und das Ende ist absolut überraschend und einfach nur genial. An Anfang des Buches, als Calgi seine Gefährten aussucht, dachte ich manchmal, daß hier die Handlung zu glatt verläuft, aber wenn man das Buch beendet hat, dann passt das perfekt. Die Charaktere sind ebenfalls sehr gut gelungen, lange Zeit ist nicht klar, wem kann man wirklich trauen und wem nicht. Calgi, der bisher recht sorglos gelebt hat, versteht die Welt nicht, warum ausgerechnet er von den Göttern für die Mission, den Gotthammer vor dem finsteren Magier Malvellanz zu finden, ausgewählt worden ist. Die Gefährten, die er um sich sammelt, kennen sich untereinander nicht, sind dadurch sehr unterschiedlich und verfolgen eigene Ziele. Dadurch entstehen Konflikte innerhalb der Gruppe, die den Erfolg der Mission gefährden. Calgi hat alle Hände zu tun, um die Gruppe zusammenzuhalten. Auf der anderen Seite macht die Unterschiedlichkeit und die verschiedenen Talente die Stärke der Gruppe aus. Calgi mit seiner besonnenen und ruhigen Art hat mir sehr gut gefallen, er ist ein aufgeschlossener Mensch, der aber mit seiner Angst zu kämpfen hat und eigentlich das Gegenteil des wagemutigen Haudegens ist. Ihm zur Seite steht Arlequin, der Talox, der einer meiner Lieblingsfiguren war und der sich durch seine überdurschnittlichen Instinkte, seine Fähigkeiten als exzellenter Bogenschütze und magischen Fähigkeiten auszeichnet. Reyven, ein Mitglied des Ordens des Schwarzen Gottes Buror, der von seinem Gott eine Aufgabe bekommen hat, die ihm noch nicht ganz klar ist, der er aber bedingungslos folgt. Avellina und Agur sind zwei Söldner, die gegen Bezahlung in Kriegen kämpfen und mit einer aufeinander eingeschworenen Kampfkraft ein starkes Team bilden. Cholmec ist Kirmesboxkämpfer, der mit seiner Kraft und Geschicklichkeit die Gruppe bereichert, auch wenn er sich nicht sicher ist, ob Calgi ein Spinner ist oder nicht. Und dann Yako, ein Dieb, der geschickt im Anschleichen und Aufspüren von Gefahren ist. Die Kampfszenen in dem Buch sind schon beinahe episch zu nennen, so detailliert und spannend sind sie beschrieben – ich will aber nicht verschweigen, daß dabei auch öfters mal Gedärm und Hirnmasse durch die Gegend fliegen. Die Verfolgung von Malvellanz ist spannend und abwechslungsreich, die Naturgewalten dabei grandios beschrieben, die wechselnden Handlungsorte geheimnisvoll und unerwartet. „Gotthammer“ ist der erste Roman von Thorsten Nalazek, und ich bin sehr gespannt auf seine weiteren Werke. Ich kann dieses Buch nur empfehlen – unbedingt lesen!

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