Skron und Ciara treffen zufällig aufeinander und werden gefangen genommen. Doch sie haben nicht vor sich als Sklaven verkaufen zu lassen und fliehen. Blöd nur, dass die beiden in Ketten liegen und sich eigentlich gar nicht ausstehen können. Gemeinsam schlagen sich die beiden durch die Wälder, um ihren ursprünglichen Ziele wiederaufzunehmen. Doch dann treffen sie auch einen Händler, der sie um einen Gefallen bittet …
Und das ist nur der Anfang der Geschichte, denn es passiert eine ganze Menge. Während die Zwangsabenteurer noch mit der ersten Handlung beschäftigt sind, kommt schon das nächste Problem auf sie zu. Alleine ist die Zweckgemeinschaft damit aber auch nicht, denn es gibt da noch Saeniko, welche von einem Dämon besessen ist. (Entgegen aller Klischees fand ich den aber irgendwie sogar sympatsich.)
Was mir sehr gut gefällt ist die epische Sprache. Alles ist so schön und ausschmückend beschrieben, dass es für mich (fast) so war, als wäre ich direkt mit im Geschehen. Die Namen der Protagnoisten sind ungewöhnlich (z.B. Ciara - ich mag diesen ungewöhnlichen und wohlklingenden Namen.) und im Laufe der Geschichte wirken sie schon fast "echt" mit Ihrer Tiefe und all ihren Marotten. Sehr toll dargestellt!
Das Ende ist leider ein wenig abrupt und auch will mir das eine oder andere nicht so recht sinnvoll erscheinen (z.B. einen Entführten wieder in das Dorf zu bringen, aus dem dieser kommt. Da wird doch als erstes gesucht!?), aber der epische Schreibstil und die Vielfältigkeit der Charaktere gleichen das sehr gut aus. Insgesamt hat mir diese Fantasy-Geschichte – mit dem irreleiteten Titel – wirklich gut gefallen.




