Thorsten Polleit , Michael Prollius Geldreform: Vom schlechten Staatsgeld zum guten Marktgeld

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Inhaltsangabe zu „Geldreform: Vom schlechten Staatsgeld zum guten Marktgeld“ von Thorsten Polleit

Alle wichtigen Währungen der Welt wie Euro, Dollar oder Yuan werden vom Staat per Gesetz zum alleinigen Zahlungsmittel erklärt. Der Bürger kann sich nicht frei entscheiden, sondern muss dieses »Zwangsgeld« verwenden. Dieses Geldmonopol führt dazu, dass sich der Bürger nicht für das beste Geld wie zum Beispiel physisches Gold oder eine neue metallgedeckte Währung entscheiden kann. Doch den Staat versetzt dieses Geldmonopol in die einmalige Lage, über Zinsen und Gelddrucken die Währung zu manipulieren. Die Lösung sehen Polleit und von Prollius in einem »Wettbewerb der Währungen«, in dem sich das beste Geld durchsetzt. Der Bürger hat die Wahl, welches Geld er verwenden möchte. Warum ein solches freies Marktgeld dem staatlichen Zwangsgeld überlegen wäre, erläutern die Autoren mit fundierter Sachkenntnis.

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  • "Freies Marktgeld wird gutes Geld sein, weil niemand bereit sein wird, schlechtes Geld freiwillig na

    Geldreform: Vom schlechten Staatsgeld zum guten Marktgeld
    R_Manthey

    R_Manthey

    24. June 2015 um 11:20

    Man stelle sich einmal vor, man könnte mit Gold wie mit dem Euro bezahlen. Was würde passieren? Mit hoher Wahrscheinlichkeit würden die mündigen Bürger ihre Euros in Gold tauschen, denn Gold hat einen inneren Wert. Der Euro hingegen ist nur buntbedrucktes Papier, dessen Wert sich lediglich auf Vertrauen gründet, dass man damit Waren erwerben kann. Die Geschichte des Papiergeldes lehrt jedoch, dass mit großer Sicherheit irgendwann der Zeitpunkt kommen wird, bei dem sein vorgeblicher Wert sich in Luft auflöst. Bisher jedenfalls ist das immer so gewesen. Allein aus diesem Grund würde sich die gegenwärtige, wie jede andere ähnlich konstruierte Währung an einem freien Markt in Konkurrenz zu richtigem Geld (wahrscheinlich Gold) niemals halten. Ein marktwirtschaftliches Geldwesen würde eine Reihe von Eigenschaften besitzen, die man vorab benennen kann: "Es gäbe (1) keine staatliche Zentralbank und folglich (2) auch keine Zinspolitik der Zentralbank mehr. Es gäbe (3) kein Geldschaffen durch Kreditvergabe "aus dem Nichts". (4) Banken dürfen nicht mehr mit einer Teilreserve operieren. Es gäbe keinerlei Einflussnahme des Staates darauf, was Geld ist, oder was es zu sein hat, und welche Qualität es hat." Soweit die Autoren dieses Buches. In Wirklichkeit glauben sie allerdings nicht daran, dass es jemals zu einem solchen Geld kommen wird. Der Staat (oder besser gesagt die herrschende Elite) profitiert von einem inflationierbaren Geld. Nur wenn man das staatliche Zwangsgeld beliebig vermehren kann, sind die scheinbaren Wohltaten des Staates zu bezahlen. Gleichzeitig korumpiert der Staat damit zahlreiche Bürger, bringt sie in Abhängigkeit von seinem Geld und sichert sich auf diese Weise solange eine gewisse Unterstützung, bis der Schwindel auffliegt oder dem Bürger die letzte Hoffnung auf Sicherung seines Geldvermögens genommen ist. Auch wenn es wohl niemals freies Marktgeld geben wird, so ist dieses Buch ein wahrer Augenöffner, denn es erklärt die Funktionsweise des gegenwärtigen Geldsystems mit einer solchen Klarheit, dass man es auch ohne Vorbildung lesen kann. Darüber hinaus wirkt der Vergleich zwischen dem Papier-Euro und echtem Geld wie ein Erkenntniskatalysator. Freies Marktgeld wäre eine Ware wie jede andere, allerdings mit der Eigenschaft der universellen Tauschbarkeit. Nur ein Markt verfügt über die Fähigkeit, das beste Produkt herauszufinden, denn freiwillig würde auf Dauer niemand sich mit einem schlechten Produkt abfinden, wenn er ein besseres finden würde. Wenn man sich diese Denkweise zu eigen macht, mit der man doch eigentlich sein Alltagsleben zu meistern versucht, dann wird einem mit Hilfe dieses Buches das ganze Ausmaß der Irreführung deutlich, mit dem das gegenwärtige staatliche Zwangsgeldsystem begleitet wird.

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