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Rezension zu "Es lebe Captain Future - 40 Jahre Kult in Deutschland" von Thorsten Walch

„Kultige Nostalgie oder nostalgischer Kult.“
losgelesenvor 14 Tagen

Vor rund 40 Jahren war das Fernsehprogramm noch ganz anders als heute. Es gab nur drei Programme, einen Sendeschluss und ein eher überschaubares Programm für Kinder. Als Zeichentrickserien gab es beispielsweise Wicki, Heidi, Die Biene Maja und Pinocchio für die eher jüngeren Kinder. Aber für die älteren…

Dies änderte sich u.a. mit dem Auftritt des namensgebenden Science Fiction Helden der Serie Captain Future. Zusammen mit seiner Crew, bestehend aus dem Androiden Otto, dem Roboter Grag und dem fliegenden Gehirn Professor Simon rettete der sogenannte Zauberer der Wissenschaften wiederholt erfolgreich das Universum.

Die Serie basiert auf Romanen des amerikanischen Autors Edmond Hamilton und hat bis heute nichts von seiner Faszination eingebüßt. Allen die nun in seliger Erinnerung schwelgen sei das Buch „Es lebe Captain Future“ von Reinhard Prahl und Thorsten Walch aus dem Verlag In Farbe und Bunt an das klopfende Herz gelegt. Auf insgesamt 280 Seiten erinnern sich die beiden Autoren an diese Science Fiction Serie und erzählen dabei mit viel Sachverstand über die Hintergründe und Fakten, angefangen mit einer vollständigen Folgenwiedergabe, inklusive Information über verlorene Szenen (denn die Serie wurde damals teilweise krude zusammen geschnitten), Fun Facts für Geeks und Nerds, bis hin zu einer möglichen Zukunft inklusive einem Wiedersehen mit Captain Future.

Wurde man in den 70er Jahren geboren und mochte damals die Serie, nicht nur wegen des schmissigen und einprägsamen Musik, dann kann sich mit „Es lebe Captain Future“ leicht ein Stück Nostalgie nach Hause geholt werden, um sich in seeliger Erinnerungen daran zu suhlen Herrlich!

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Das Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.

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Cover des Buches Es lebe Star Wars - Die Erfolgsgeschichte aus einer weit, weit entfernten Galaxis (ISBN: 9783959361590)An-Afternoon-in-Utopias avatar

Rezension zu "Es lebe Star Wars - Die Erfolgsgeschichte aus einer weit, weit entfernten Galaxis" von Thorsten Walch

Gelungenes Sachbuch
An-Afternoon-in-Utopiavor einem Jahr

„Star Wars“ lebt. Und wie! Sah es vor wenigen Jahren noch so aus, als müsse man sich mit sechs Kinofilmen, dem EU und einem eventuellen Nachfolger der Animationsserie „The Clone Wars“ begnügen, so hat eine gewaltige Erschütterung der Macht – der Verkauf von Lucasfilm an Disney :D – uns im zu Ende gehenden Jahrzehnt mehr „Star Wars“ als je zuvor beschert. Und es hört nicht auf: „The Mandalorian“ ist kürzlich gestartet, der Abschluss der dritten Kinotrilogie steht in den Startlöchern und weitere Serien sind in Planung und Vorproduktion. Schon in wenigen Jahren will uns eine neue Saga, abseits der Familie Skywalker, verzaubern.

Ein guter Zeitpunkt, einen Blick auf die über 40jährige Erfolgsgeschichte von George Lucas‘ Weltraum-Saga zu werfen. Dachte sich wohl auch der Verlag in Farbe und Bunt, der Geekigste aller Kleinverlage, und spendiert uns nach dem lesenswerten „Es lebe Star Trek“ von Björn Sülter nun mit „Es lebe Star Wars“ von Thorsten Walch einen ebenso lesenswerten Nachfolger.

Thorsten Walch ist mir durch seine Artikel im Corona Magazin und – vor langer, langer Zeit in einer weit entfernten (anderen) Galaxis, dem „Offiziellen Star Trek Magazin“ – bekannt. Richtig gelesen, Herr Walch ist auch Trekkie, aber die ‚Feindschaft‘ zwischen Trekkies und Warsler ist ohnehin nur ein Gerücht. Die Beiträge von Thorsten Walch in diesen Publikationen zeichnen sich nicht nur durch Sachkenntnis, sondern v. a. eine gefällige Schreibe aus. Und Walch ist eben ein Fan. Die Geschichte von „Star Wars“ hat der Autor (altersbedingt) von Beginn an mitverfolgen können.

Das ist es auch, was zum Gelingen von „Es lebe Star Wars“ beiträgt. Hier schrieb ein guter Journalist, aber auch ein Fan – und im Gegensatz zur Saga befanden sich diese ‚Mächte‘ stets im Gleichgewicht. Der Autor gleitet ein Stück weit ins Private und lässt uns an seiner persönlichen ‚Star Wars Story‘ teilhaben, während er unterhaltsam die Höhen und Tiefen der Franchise-Geschichte schildert. Walch äußert über das ganze Werk hinweg auch seine Meinung, erhebt sie aber dankenswerterweise nicht zur allgemeingültigen Wahrheit.

„Es lebe Star Wars“ ist kein trockenes Sachbuch. Es ist kein Lexikon, keine Enzyklopädie und kein Fact File. Zwar gibt es einen Anhang, der alle Daten und Fakten zu den bisher erschienen Kino- und TV-Produktionen aufführt, doch dies sind nur 38 des insgesamt 445 Seiten starken Werks. Informationen gibt es dennoch genug. Beginnend mit einer Biografie von Star Wars Schöpfer George Lucas über Anekdoten vom Set bis hin zu Erlebnissen auf Conventions gibt es so manches, das auch eingefleischteren Fans unbekannt sein dürfte. Als besonderes Schmankerl finden sich über das Buch verteilt kurze Zwischenspiele in Form von Fankommentaren sowie Interviews mit den Nebendarstellern Pam Rose und Alan Flyng.

Fazit

„Es lebe Star Wars“ ist ein gleichermaßen unterhaltsames wie informatives Sachbuch für alle, die mehr über das Phänomen „Star Wars“ erfahren möchten. Klare Lesempfehlung.

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