Thorsten Wirtz , Rosa Wirtz Die Kunst der letzten Stunde

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Inhaltsangabe zu „Die Kunst der letzten Stunde“ von Thorsten Wirtz

Malu und Markus Poschen sind ein erfolgreiches Autorenpaar. Wenn ihre Bücher im Ausland die Bestseller-Listen stürmen, sind sie doch in ihrer Eifelheimat nahezu unbekannt. Als Markus beim Nordic-Walking buchstäblich über den schwerverletzten Lokalpolitiker Jean-Marie Caspers stolpert, ist es mit der Eifeler Beschaulichkeit vorbei. Caspers ist einer der Protagonisten im erbittert geführten „Eifeler Schulstreit“, bei dem die etablierten Schulen der Nordeifel um die immer geringer werdende Anzahl von Schülern ringen. Wurde Caspers von den Gegnern des neuen Schulprojekts attackiert, für das er sich im Gemeinderat stark macht? Was ist dran an den Gerüchten über eine Beziehung zu einer Schülerin des Gymnasiums, an dem Caspers als Kunstlehrer arbeitet? Die Polizei nimmt schon bald einen Schüler unter dringendem Tatverdacht fest, doch die Poschens forschen weiter - jeder in eine andere Richtung. Und ganz unerwartet schlägt der Täter ein weiteres Mal zu. Doch diesmal kostet es in Menschenleben.

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  • Über das Völkchen der Eifelaner

    Die Kunst der letzten Stunde

    detlef_knut

    20. March 2013 um 17:11

    Wer einen Eifelkrimi sucht, der ist bei diesem Roman genau richtig. Das Ermittlerpaar des nicht unähnlich wirkenden Autorenpaares Wirtz ist ebenfalls ein Autorenpaar mit den Namen Malu und Markus Poschen. Während Malu über Gott und die Welt labert, am meisten dabei über ihren Mann quasselt, ist Markus auf einer Nordic Walkingtour durch die nahe Eifellandschaft. Dabei stolpert er buchstäblich über den schwer verletzten Lokalpolitiker Jean-Marie Caspers. Seines Zeichens ein Kasper, wie alle Politiker. Caspers ist zuvor in einer Szene des Buches von einem Modellflugzeug attackiert worden. Während er noch nach dem merkwürdigen Summen Ausschau hält, hat ihn der Flieger bereits ins Visier genommen. Die Ermittlungen führen an das Gymnasium. Vermutet wird zunächst, dass die Gegner des neuen Schulprojektes, für das sich Caspers einsetzt, ihn mit seltsamen Methoden attackieren. Doch wie so oft in allen Krimis, verlaufen die diversen Ermittlungen irgendwie im Nirwana und fördern kaum handfeste Ergebnisse zu Tage. So ergeht es auch dem Ermittlerpaar Poschen, bis dann das Unerwartete eintritt. Ein Buch mit ganz viel Eifel drin, ja, aber auch ein Buch mit wenig Krimi. Ein Buch mit ganz viel Humor für Leute, die sich darin wiedererkennen. So mancher Name lässt auf reale Größen der Schriftstellerszene Deutschlands schließen. Das Geschwafel von Malu Poschen, welches meist nichts mit den Ermittlungen und dem Kriminalfall zu tun hat, regt zum Schmunzeln an, aber kann vom Krimiliebhaber durchaus überblättert werden. Für die verbissene Ermittlungsarbeit ist Markus Poschen zuständig, und der kniet sich sehr zum Ärger seiner Frau tief in die Ermittlungsarbeit hinein. Manchmal fängt zwar auch er zu schwätzen an, aber dann hat es wenigstens mit dem Fall zu tun. Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt. Zunächst aus der Sicht Malu Poschens, dann aus der Sicht ihres Ehemann Markus Poschen, und schließlich aus der Sicht des unbekannten dritten Erzählers. Da die Abschnitte des Ermittlerehepaars beide in der Ich-Form geschrieben sind, kommt es trotz des Hinweises in Form einer Überschrift leicht zu Verwirrungen und Irritationen. Für den Leser ist es gewöhnungsbedürftig, dass zwei verschiedene Personen in der Ich-Form und mit gleicher Sprache und Stil erzählen. Es wurde bewusst der Plauderton gewählt, schließlich soll es hier um bodenständige Eifelaner gehen. Wortkombinationen wie „ja nun natürlich auch“ muss der Leser in nahezu jedem Satz hinnehmen. Das kann nervig sein. Wesentlich eleganter lesen sich die Abschnitte des dritten Erzählers aus dem Off.   Alles in allem ein lesbares Buch. Der Liebhaber von Rätselkrimis kommt auf seine Kosten, aber er wird eben lange Strecken mehr mit Süßholzraspeln abgelenkt als mit spannender Parallelhandlung. Drei von fünf Punkten für die schnelle Lektüre.

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  • Rezension zu "Die Kunst der letzten Stunde" von Thorsten Wirtz

    Die Kunst der letzten Stunde

    Pennelo

    04. November 2012 um 20:14

    Inhalt: Malu und Markus Poschen sind ein erfolgreiches Autorenpaar. Wenn ihre Bücher im Ausland die Bestseller-Listen stürmen, sind sie doch in ihrer Eifelheimat nahezu unbekannt. Als Markus beim Nordic-Walking buchstäblich über den schwerverletzten Lokalpolitiker Jean-Marie Caspers stolpert, ist es mit der Eifeler Beschaulichkeit vorbei. Caspers ist einer der Protagonisten im erbittert geführten “Eifeler Schulstreit”, bei dem die etablierten Schulen der Nordeifel um die immer geringer werdende Anzahl von Schülern ringen. Wurde Caspers von den Gegnern des neuen Schulprojekts attackiert, für das er sich im Gemeinderat stark macht? Was ist dran an den Gerüchten über eine Beziehung zu einer Schülerin des Gymnasiums, an dem Caspers als Kunstlehrer arbeitet? Die Polizei nimmt schon bald einen Schüler unter dringendem Tatverdacht fest, doch die Poschens forschen weiter – jeder in eine andere Richtung. Und ganz unerwartet schlägt der Täter ein weiteres Mal zu. Doch diesmal kostet es in Menschenleben. Meine Meinung: Ich war überrascht. Das muss ich sagen. Zuerst dachte ich… “Hossa.. wo bist du nun gelandet:” Na klar in der Eifel… Ich muss zugeben als Niedersachse hatte ich ab und an meine Probleme mit dem Dialekt der zuweilen benutzt wird. Diese Teile habe ich dann etwas schneller gelesen. Und nun noch einmal zu dem Punkt: Ich war überrascht. Ja, definitiv denn die Geschichte entwickelt sich erst ganz anders als man es erwartet. Mir neu sind die unterschiedlichen Perspektiven, welche ich sehr gut gelöst finde. Wir haben immer die Sichtweise Malu’s und die Sichtweise Markus’ und dann immer mal wieder Zwischenkapitel, bei denen wir nicht immer wissen, aus wessen Sicht sie geschrieben sind. Bei den Sichtweisen von Markus und Malu Poschen muss ich sagen… ich habe sehr oft geschmunzelt. Das Wahrnehmen von Mann und Frau zu unterschiedlichen Themen ist wunderbar beschrieben und es ist schön zu lesen, dass die alltäglichen Probleme im Haushalt tatsächlich nicht nur mir passieren. Und das die Kommunikation manchmal etwas schief geht. Die Kapitel lassen sich flüssig lesen, gestockt habe ich nur zwischendrin als ich ein paar kleinere Probleme mit der Zuordnung der Charaktere hatte. Aber gut, ich habe schnell wieder in den Fluss gefunden und konnte das Buch rasch beenden. Die Wende zum Schluss ist sehr überraschend – mit diesem Motiv hätte ich wahrlich nicht gerechnet und es wirft noch einen ganz anderen Blickpunkt auf die beschauliche Heimatidylle in der Eifel. Alles in allem ein lesenswerter Roman, der meines Erachtens zu Recht den Jacques-Berndorf-Preis verliehen bekommen hat. Fazit: Ich kann es nur weiterempfehlen und vergebe gute vier Punkte. Der fünfte fehlt, da ich zwichendurch den Faden etwas verloren hatte und etwas Mühe mit dem Verlauf der Geschichte hatte aber schnell wieder reingekommen bin.

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