Thorwald Dethlefsen

 3,9 Sterne bei 84 Bewertungen
Autor*in von Krankheit als Weg, Schicksal als Chance und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Thorwald Dethlefsen war Diplompsychologe, Psychotherapeut und einer der bekanntesten Vertreter der esoterischen Psychologie. Seine Bücher erschienen in Millionenauflagen und sind in die wichtigsten Sprachen übersetzt. Er verstarb im Dezember 2010 in Wien.Dr. med. Ruediger Dahlke, Jahrgang 1951, studierte Medizin in München und bildete sich zum Arzt für Naturheilweisen und Psychotherapie fort. Heute ist er als Fastenarzt, Seminarleiter und Vortragender international tätig. Seine Bücher zur Psychosomatik unter Einbezug spiritueller Themen sind Bestseller und liegen in 22 Sprachen vor.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Thorwald Dethlefsen

Neue Rezensionen zu Thorwald Dethlefsen

Cover des Buches Krankheit als Weg (ISBN: 9783442175765)
Georg333s avatar

Rezension zu "Krankheit als Weg" von Thorwald Dethlefsen

Ein philosophisch-pragmatischer Führer der besonderen Art für Kranke in der "westlichen Welt"; "Krankheit ist der persönliche Lehrer und Führer auf dem Wege zum Heil!"
Georg333vor 4 Monaten

"Ich habe gut und böse gekannt, Sünde und Tugend, Recht und Unrecht; ich habe gerichtet und bin gerichtet worden; ich bin durch Geburt und Tod gegangen, Freude und Leid, Himmel und Hölle; und am Ende erkannte ich, dass ich in allem bin und alles in mir ist."

Hazrat Inayat Khan, S. 324, Ein sehr weiser Spruch! Im Grunde genommen steht dahinter eine sehr mystische und zugleich sehr einfache Wahrheit!. Die umfaßendste & beste Aufklärung findet man bei Jakob Lorber, Max Seltmann & Bertha Dudde, gegeben vom "Ersten, Unbewegten Beweger" selbst!

1) Fazit: a) Ein guter, mit vielen Weisheiten & guten mysteriösen Formulierungen (Chymische Hochzeit: Vereinigung der Seele mit ihrem positiven GEGENPOL!) gespickter Ratgeber mit lobenswertem Tiefgang & ganzheitlichem, mystischem Ansatz:  Alles ist Leben & "verkappter" GEIST!

b) S. 322-23: "Die Krankheit ist die große Chance des Menschen, ist sein kostbarstes Gut [<Nein, sein kostbartes Gut ist sein untäuschbarer FÜHRER mit der sehr leisen Stimme im immateriellen Teil seines Herzens, genannt GEIST-Fünklein (Meister Eckhart) oder GOTTES-FUNKE (Max Seltmann]. Krankheit ist der persönliche Lehrer und Führer auf dem Wege zum Heil!"

c) "Dethlefsen war der Ansicht, dass der Mensch an sich krank, unheil bzw. sündig und schuldig ist. Diese Bezeichnungen verwendet er synonym, um aufzuzeigen, dass Krankheit nicht eine zeitweilige oder umgehbare unliebsame Störung“ sei, sondern vom Wesen des Menschen impliziert ist.[4]"

„Man begreift nicht, daß Krankheit das kostbarste Gut der Menschheit ist, ja, sein Menschsein überhaupt ausmacht, da nur der Kranke heilbar ist. Die Krankheit macht den Menschen heilungsfähig – doch dazu muß er sie durchwandern, nicht umgehen. So wie die Krankheit ein mikrokosmischer Sündenfall ist, muß Heilung auch ein mikrokosmischer Erlösungsprozeß sein.“ Schicksal als Chance[5]

„Es gibt keine sinnlosen Krankheiten.“ Schicksal als Chance[6] 


„An dieser Stelle dürfte auch verständlich werden, daß wir die heute übliche Einteilung in somatische, psychosomatische, psychische und geistige Krankheiten nicht übernehmen. […] Unsere Betrachtungsweise entspricht in etwa dem psychosomatischen Modell, jedoch mit dem Unterschied, daß wir diese Sicht auf alle Symptome anwenden und keine Ausnahmen zulassen. Die Unterscheidung ‚somatisch‘/‚psychisch‘ kann man bestenfalls auf die Ebene beziehen, auf der sich ein Symptom manifestiert – ist aber unbrauchbar, um Krankheit zu lokalisieren.“
– Krankheit als Weg [7]

In der Homöopathie sah Dethlefsen ein „Urprinzip“ und vertrat die Hochpotenz-Homöopathie.[16]

„Mit dem Simileprinzip hat Hahnemann ein Urprinzip gültig formuliert. Heilung kann nur durch Ähnlichkeit erfolgen – weshalb man jedes therapeutische System daran messen kann, ob es dem homöopathischen Prinzip gerecht wird oder nicht. Die Schulmedizin denkt allopathisch, sie versucht durch das Gegenteil – per contraria – zu heilen. Das Gegenteilprinzip widerspricht dem Weltgesetz. Widerstand erzeugt immer Widerstand, man kann damit Effekte erzielen, aber nicht heilen.“  Schicksal als Chance[17], wikipedia Thorwald_Dethlefsen

d) Seine nützlichen Erfahrungen durch Krankheitendruck machte. "Krankheit als Chance" hat er im üblichen rational-intellektuellen Maßstab gut genutzt, im geistigen gemäß Chrti Lehren & Tipps eider wenig! Siehe Literatur von Jakob Lorber, Bertha Dudde, Jakob Böhme, Meister Eckhart, Thomas von Kempen... l Vor allem:

2) Kritik
a) b) Kein Register!
b) Schade ist, daß jeder Leser sich durch viel Text kämpfen muß und einiges an Aufmerksamkeit & Intelligenz bzw. Intuition braucht, um die wichtigen Passagen zu finden.Hätten die Autoren sie gekennzeichnet, wäre Nutzen & effizient für die Leser wesentlich größer!

3) Über die Autoren
a) wikipedia Thorwald_Dethlefsen: Ein Top Philosoph!
"Dethlefsen hat seine Position in dem Buch Schicksal als Chance beschrieben. Er ist davon überzeugt, dass der Mensch den „Gesetzen des Schicksals“ unterworfen sei [Karma-Gesetz = Gesetz von Ursache & Wirkung auf allen 3 "Ebenen": materiell, ätherisch/seelisch, geistig!: ], das ihm Themen zum Lernen, das heißt Möglichkeiten zur Erweiterung seines Bewusstseins aufzeige. In der Weigerung des Menschen, diese neuen Themen in sein Bewusstsein zu integrieren, sah Dethlefsen eine Missachtung der Schicksalsgesetze bzw. der (kosmischen) Ordnung, was zu Leid führe. Dethlefsen zufolge gibt es eine Reihe von „Schicksalsgesetzen“, wie das „Gesetz des Anfangs“, das „Resonanzgesetz“ und ein so genanntes „Polaritätsgesetz“, wonach das menschliche Bewusstsein „polar“ ist."
wikipedia Thorwald_Dethlefsen

b) wikipedia Ruediger_Dahlke

4) Rezensionen
Top mit 1a-Inhaltsangabe: de.wikipedia Krankheit_als_Weg

5) Hilfreiches
a) Leseprobe: 29 S. penguin.de
b) Leseprobe 45 S. narayana, Bassermann, 2008

b) Homöopathie (duckduckgo) als eines der besten Heilungsverfahren (kein allopathisches!) ohne schädliche Nebenwirkungen!
 Sehr zu empfehlende Methode wie auch die Einhand-Rute bzw. das Pendel zur Ja/-Antworten-Erfragung von fast Allem! Ermittlung von Allergenen (auch in komplett verschmolzenen Glasampullen!), Personenabhängige Ver- & Zuträglichkeit von Medikamenten, Lebensmitteln, Bier, Wasser, geeigneten und ungeeigneten Behandlungsmethoden...!!!]

c) Die Komplementärmedizin 
"umfasst neben therapeutischen Maßnahmen auch zahlreiche Diagnoseverfahren. In diesem Beitrag werden solche Verfahren bewertet, zu denen wissenschaftlich aussagekräftige Daten vorliegen. Dies trifft für die angewandte Kinesiologie, die Haaranalyse, die Irisdiagnostik, die Kirlian-Fotografie, das Pendeln, die Pulsdiagnose und den Vegatest zu." aerzteblatt.de

6) Beste Literatur: Bücher
Christus an Jakob Lorber: Gesundheitstipps an vielen Stellen der Lorber-Werke
e1) "Die Heilkraft des Sonnenlichtes: Durch das Innere Wort empfangen"
e2) "Himmelsgaben"
e3) Das große Evangelium Johannes (11 Bände!)

7) Beste Literatur: Internet
f1) Vom Segen der Mäßigkeit und Einfachheit in allem - In allem die Mitte einhalten! Wichtige Fragen - direkte Antworten aus den Neuoffenbarungen Jesu durch Prophet Jakob Lorber (1800-64) j-lorber.de/faq/5/gesundh/mitte.htm
f2) FAQs zum Erlangen und Bewahren der Gesundheit - Index-Datei http://www.j-lorber.de/faq/5/gesundh/index.htm
f3) j-lorber.de/gesund/index.htm
f4) "Jakob Lorber - Was ist die beste Arznei? (Heilung und Gesundheitspflege)": youtube

8) Mein Fazit auf Basis meiner Erfahrungen
- Wer sich demütig an das ewig GUTE bindet, kann nicht verloren gehen & hat beßere Chancen wieder gesund zu werden!
- Alternative Methoden sind sehr zu empfehlen:
- für Diagnostik: Kinesiologie! (duckduckgo)
- für Heilung: Kinesiologie!
- Natürliche, einfache Nahrung ist das Beste!
- Sonnenwasser trinken: Glaskaraffe dem Sonnenlicht aussetzen (einige Stunden); Nebeneffekt: Keine Kalkablagerungen! Verbesserung: Muster "Blume des Lebens" (duckduckgo) auf die Karaffe aufbringen; Solche tschechischen Komplett-Karaffen mit vermutlich per Laserstrahl eingebrannten Muster gibt es zumindest in großen Glaswaren-Läden in der Nähe der bayrischen Grenze zu kaufen

9) Zitate aus dem Rezensionsbuch
S. 5: "Dieses Buch ist unbequem, denn es entzieht dem Menschen die Krankheit als Alibi für seine ungelösten Probleme. Wir wollen zeigen, dass der Kranke nicht unschuldiges Opfer irgendwelcher Unvollkommenheiten der Natur, sondern auch der Täter selbst ist. Dabei denken wir nicht an Schadstoffe derUmwelt, Zivilisation, ungesundes Leben oder ähnliche bekannte »Schuldige«, sondern wir möchten den metaphysischen [ätherischen/seelischen] Aspekt des Krankseins in den Vordergrund rücken. Symptome zeigen sich unter diesem Blickwinkel als körperliche Ausdrucksformen psychischer [seelischer!] Konflikte und sind durch ihre Symbolik in der Lage, das jeweilige Problem des Patienten zu entlarven.

Im ersten Teil dieses Buches werden die theoretischen Voraussetzungen und eine Philosophie der Krankheit dargestellt. Wir empfehlen nachdrücklich, diesen ersten Teil sorgfältig und genau, eventuell mehrmals zu lesen, bevor man sich dem zweiten Teil zuwendet. Dieses Buch könnte man als Fortsetzung oder auch Exegese meines letzten Buches »Schicksal als Chance« bezeichnen, obwohl wir uns bemüht
haben, diesem neuen Buch seine eigene Geschlossenheit zu verleihen. Dennoch halten wir die Lektüre von »Schicksal als Chance« für eine gute Voraussetzung oder Ergänzung - besonders dann, wenn der theoretische Teil Schwierigkeiten bereiten sollte.

S. 9: Wir leben in einer Zeit, in der die moderne Medizin ständig neue Zeugnisse ihrer ans Wunderbare grenzenden Möglichkeiten und Fähigkeiten dem staunenden Laien präsentiert. Gleichzeitig werden jedoch auch die Stimmen derer immer lauter, die ihr grundsätzliches Misstrauen dieser - fast alles könnenden - modernen Medizin gegenüber formulieren. Immer größer wird die Zahl derer, die den teils sehr alten, teils auch modernen Methoden der Naturheilkunde oder auch der homöopathischen Heilkunst wesentlich mehr Vertrauen entgegenbringen als den Methoden unserer hochwissenschaftlichen Schulmedizin. Da gibt es vielfältige Ansatzpunkte für Kritik - Nebenwirkungen, Symptomverschiebung, fehlende Menschlichkeit, Kostenexplosion und vieles andere mehr -, doch wesentlich
interessanter als die Gegenstände der Kritik ist das Aufkommen der Kritik an sich, denn bevor man die Kritik rational dingfest macht, entspringt sie einem diffusen Gefühl, dass irgend etwas nicht mehr in Ordnung sei und der eingeschlagene Weg trotz oder gerade wegen seiner konsequenten Verwirklichung nicht zum erhofften Ziel führe. Dieses Unbehagen an der Medizin wird von sehr vielen Menschen - einschließlich vieler junger Arzte - gemeinsam empfunden. Doch die Gemeinsamkeit geht schnell verloren, wenn man beginnt, neue, alternative Lösungswege aufzuzeigen. Da sehen die einen das Heil in der Sozialisierung der Medizin, die anderen in dem Ersatz der
Chemotherapeutika durch natürliche und pflanzliche Arzneimittel. Während die einen die Lösung aller Probleme in der Erforschung der Erdstrahlen sehen, schwören die anderen auf die Homöopathie. Akupunkteure und Herdforscher fordern, den medizinischen Blick weg von der morphologischen Ebene und hin zur energetischen Ebene des Körpergeschehens zu wenden. Fasst man alle außerschulischen Bestrebungen und Methoden zusammen, so spricht man gerne von einer holistischen Medizin und artikuliert damit das Bestreben, neben
einer Offenheit für die Methodenvielfalt vor allem den ganzen Menschen als eine leib-seelische Einheit [mit einem allwißenden GEISTFÜNKLEIN in ihren Herzen] nicht aus dem Auge zu verlieren. Dass die Schulmedizin den Menschen aus dem Auge verloren hat, ist inzwischen fast jedem erkennbar geworden.

S. 17-18: "Ehrlich wird eine Betrachtung erst, wenn man statt Symptomen das »Kranksein an sich« betrachtet - und das hat bisher nicht
abgenommen und wird mit Sicherheit auch in Zukunft nicht abnehmen. Kranksein wurzelt ebenso tief wie der Tod im menschlichen Sein und lässt sich nicht mit ein paar harmlosen, funktionalen Tricks aus der Welt schaffen. Würde man Krankheit und Tod in ihrer Größe und Würde begreifen, so könnte man auch vor diesem Hintergrund sehen, wie lächerlich unsere hybriden Bemühungen sind, sie mit unseren Kräften zu
bekämpfen. Vor einer solchen Desillusionierung kann man sich natürlich schützen, indem man Krankheit und Tod zu einer bloßen Funktion herabargumentiert, damit man weiterhin an die eigene Größe und Vollmacht glauben kann.

Fassen wir noch einmal zusammen: Krankheit ist ein Zustand des Menschen, der darauf hinweist, dass der Mensch in seinem Bewusstsein nicht mehr in Ordnung bzw. in Harmonie ist. Dieser Verlust eines inneren Gleichgewichts manifestiert sich im Körper als Symptom. Das Symptom ist somit Signal und Informationsträger, denn es unterbricht durch sein Auftreten den bisherigen Fluss unseres Lebens und zwingt uns, dem Symptom Beachtung zu schenken. Das Symptom signalisiert uns, dass wir als Mensch, als Seelenwesen krank sind, d. h. aus dem Gleichgewicht der innerseelischen Kräfte geraten sind. Das Symptom informiert uns darüber, dass uns etwas fehlt.

»Was fehlt Ihnen?« fragte man früher einen Kranken - doch dieser antwortete immer mit dem, was er hatte: »Ich habe Schmerzen.« Heute ist man dazu übergegangen, gleich zu fragen: »Was haben Sie?« Diese beiden polaren Fragestellungen »Was fehlt Ihnen?« und »Was haben Sie?« sind bei näherer Betrachtung sehr aufschlussreich. Beide treffen für einen Kranken zu. Einem Kranken fehlt immer etwas, und zwar in seinem Bewusstsein - würde ihm nichts fehlen, wäre er ja heil, d. h. ganz und vollkommen. Wenn ihm jedoch etwas zum Heil fehlt, dann ist er un-heil, krank. Dieses Kranksein zeigt sich im Körper als Symptom, das man hat. So ist das, was man hat, Ausdruck dafür, dass etwas fehlt. Es fehlt an Bewusstheit, dafür hat man ein Symptom.

Hat ein Mensch einmal den Unterschied zwischen Krankheit und Symptom begriffen, so ändert sich schlagartig seine Grundhaltung und sein Umgang mit Krankheit. Er betrachtet nicht länger das Symptom als seinen großen Feind, dessen Bekämpfung und Vernichtung sein höchstes Ziel ist, sondern entdeckt im Symptom einen Partner, der ihm helfen kann, das ihm Fehlende [oder Überschüssige] zu finden und so das eigentliche Kranksein zu überwinden. Jetzt wird das Symptom zu einer Art Lehrer, der hilft, uns um unsere eigene Entwicklung und Bewusstwerdung zu kümmern, und der auch viel Strenge und Härte zeigen kann, wenn wir dieses, unser oberstes Gesetz missachten. Krankheit kennt nur ein Ziel: uns heil werden zu lassen. Das Symptom kann uns sagen, was uns auf diesem Weg noch fehlt - doch das setzt voraus, dass wir die Sprache der Symptome verstehen. Die Sprache der Symptome wieder zu erlernen, ist Aufgabe dieses Buches. Wir sagen wieder zu erlernen, da diese Sprache seit alters existiert und deshalb nicht erfunden, sondern lediglich wieder gefunden werden
muss. Unsere ganze Sprache ist psychosomatisch, das meint, sie weiß um die Zusammenhänge zwischen Körper und Psyche. Lernen wir wieder, in diese Doppelbödigkeit unserer Sprache hineinzulauschen, dann werden wir sehr bald unsere Symptome reden hören und auch verstehen können."

S. 322-23: "Die Krankheit ist die große Chance des Menschen, ist sein kostbarstes Gut [<Nein, sein kostbartes Gut ist sein untäuschbarer FÜHRER mit der sehr leisen Stimme im immateriellen Teil seines Herzens, genannt GEIST-Fünklein (Meister Eckhart) oder GOTTES-FUNKE (Max Seltmann]. Krankheit ist der persönliche Lehrer und Führer auf dem Wege zum Heil. Es werden verschiedene Wege zu diesem Ziel angeboten, meist schwierige und komplizierte - doch der naheliegendste und individuellste wird meist achtlos übersehen: die Krankheit. Dieser Weg ist am wenigsten anfällig für Selbsttäuschungen und Illusionen. Deshalb ist er wohl auch so unbeliebt. Sowohl in der Therapie als auch in diesem Buch wollen wir die Krankheit aus dem üblichen engen Betrachtungsrahmen herausheben und ihre wahren Bezüge zum Menschsein sichtbar werden lassen. Wer diesen Schritt in das andere Bezugssystem nicht mitmacht, muss zwangsläufig alle unsere Aussagen missverstehen. Wer jedoch Krankheit als Weg begreifen lernt, dem wird sich eine Welt von neuen Einsichten erschließen. Unser Umgang mit Krankheit macht das Leben weder einfacher noch gesünder, vielmehr wollen wir Mut machen, den Konflikten und Problemen dieser polaren Welt ehrlich ins Auge zu schauen. Wir wollen die Illusionen dieser konfliktfeindlichen Welt demontieren, die da meint, auf dem Fundament der Unehrlichkeit ließe sich ein irdisches Paradies errichten.

Hermann Hesse sagte: »Probleme sind nicht da, um gelöst zu werden, sie sind lediglich die Pole, zwischen denen sich die fürs
Leben nötige Spannung erzeugt.« Die Lösung liegt jenseits der Polarität - doch um dort hinzukommen, muss man die Pole einen, die Gegensätze versöhnen. Diese schwierige Kunst der Gegensatzvereinigung gelingt nur dem, der die beiden Pole kennen gelernt hat. Dazu muss man bereit sein, mutig alle Pole zu durchleben und zu integrieren. »Solve et coagola« heißt es in den alten Schriften; löse und binde. Zuerst müssen wir unterscheiden und die Trennung und Spaltung erfahren, bevor wir ans große Werk der Chymischen Hochzeit, der Vereinigung der Gegensätze uns heranwagen. So muss der Mensch zuerst tief hinabsteigen in die Polarität der materiellen Welt, in
Körperlichkeit, Krankheit, Sünde und Schuld, um in der dunkelsten Nacht der Seele und in der tiefsten Verzweiflung jenes Licht der Einsicht zu finden, das ihn befähigt, seinen Weg durch Leid und Qual als ein sinnvolles Spiel zu durchschauen, das ihm half, sich dort wiederzufinden, wo er schon immer war: in der Einheit


Cover des Buches Krankheit als Weg (ISBN: 9783442175765)
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Rezension zu "Krankheit als Weg" von Thorwald Dethlefsen

Zwiespältig, was die Deutungen von Krankheiten betrifft, jedoch eine gute Inspiration, über eigenes Leiden einmal ganz anders nachzudenken.
ArsAstrologicavor 2 Jahren

In den 80er-Jahren bündelte dieses Buch all jene Gedanken von Ganzheitlichkeit, die damals zur Erstarken der Naturheilkunde führten.. 

Heutzutage jedoch, da Naturheilkunde weit verbreitete und etabliert ist, der Wellness-Markt für die wohlhabende Oberschicht boomt, zeigen sich die Schattenseiten eines Denkens, das eigentlich zu mehr Selbstverantwortung führen sollte und zu einem Perspektivwechsel in Richtung Zukunft führen soll, anstatt dass man Krankheit als unabwendbares Schicksal ansieht.

Es scheint fast so, dass man Schuldgefühle haben muss, wenn man trotz all jener inzwischen etablierter alternativer Lehrmeinung noch nicht glücklich über seine Krankheit geworden, ist und sich mit Schuldgefühlen plagt. 

Krankheit als Weg zu einem besseren Leben ist eine gute Idee. Doch was die Deutung und Bedeutung von Krankheiten betrifft, die in diesem Buch postuliert werden, so ist vieles holzschnittartig dargestellt, erinnert auf unerträgliche Art und Weise an das Mittelalter, als Krankheit vielfach als Strafe für Sünden vor Gott angesehen wurde.

Cover des Buches Schicksal als Chance (ISBN: 9783442161157)
ArsAstrologicas avatar

Rezension zu "Schicksal als Chance" von Thorwald Dethlefsen

Thorwald Dethlefsens bestes Buch
ArsAstrologicavor 2 Jahren

Es war in den 80er-Jahren, als der damalige Star der Esoterikszene kurz vor seinem Auftritt im ICC Berlin neben mir in der Caféteria stand und eine Cola trank, jawoll: eine Coca Cola! Okay, er brauchte das vielleicht, um den Zuckerspiegel für den Event hochzupushen - aber für mich, den Öko- und Bio-Freund war er damit erledigt. Wie konnte er bloß! 

Sein Vortrag, in dem er auf grandiose Weise aus dem Stand eine Rede über Reinkarnation und den Sinn des Lebens hielt, war perfekt, genau wie jenes Buch, das ich immer noch allem empfehlen kann.

Jedoch erkannte ich damals, dass er im Grunde nicht mehr als ein kleinkarierter Versicherungsvertreter ist, der mit sündhaft teuren Reinkarnatinstherapien Geschäft machen will.

De mortuis nihil nisi bene, man soll den Toten niemals etwas schlechtes nachwerfen. Nun gut, Aber als Berliner fiel ich damals  - und auch heute noch - nicht so schnell auf Glanz und Glamour herein wie die (Sorry) Münchner, die ihm in seiner Heimatstadt die Esoterik-Dollars haufenweise zutrugen, ihm zu einem sündhaft teuren Privattempel verhalfen, um der Erleuchtung näherzukommen und dann ansehen mussten, wie er ihn eigenhändig mit der Axt in Stücke riss. 

Nun ja, die guten alten Zeiten. Wie auch immer: Das Buch ist lesenswert :-)

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