Thráinn Bertelsson

 3.3 Sterne bei 26 Bewertungen
Autor von Walküren, Höllenengel und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Thráinn Bertelsson

Walküren

Walküren

 (14)
Erschienen am 24.01.2008
Walküren: Ein Island-Krimi

Walküren: Ein Island-Krimi

 (1)
Erschienen am 29.08.2017
Bertels Sohn

Bertels Sohn

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Erschienen am 28.09.2011
Höllenengel

Höllenengel

 (11)
Erschienen am 21.09.2010

Neue Rezensionen zu Thráinn Bertelsson

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Walküren: Ein Island-Krimi" von Thráinn Bertelsson

Welche brisante Enthüllung enthält das verschwundene Manuskript?
Bellis-Perennisvor einem Jahr

Dieser Island-Krimi reiht sich nahtlos in den Stapel der nordischen Krimis ein, mit denen ich nicht so recht warm werde.

Worum geht’s?

Freya Hilmarsdóttir, eine ehemalige Politikerin und Buchautorin, wird tot in ihrem Auto aufgefunden. Was ursprünglich wie ein Selbstmord aussieht, entpuppt sich als veritabler Politthriller. Vor allem, weil das Manuskript, das einige brisante Enthüllungen verspricht, verschwunden ist und für schamlose Erpressungen verwendet wird. Es gibt eine Reihe von verdächtigen Personen, die alle eine Menge zu verlieren hätten wenn ihre Machenschaften ans Tageslicht kämen.

Doch damit nicht genug. Die ermittelnden Polizisten müssen sich zusätzlich zur Aufklärungsarbeit mit internen Intrigen und privaten Konflikten auseinandersetzen.

Wird es gelingen den Mörder und Erpresser aufzuspüren und zu überführen?

Meine Meinung:

Den Beginn finde ich ja recht spannend. Doch dann gleitet der Autor in viel Details aus dem Privatleben der Polizisten ab, die mit der Sache, dem Mord und dem verschwundenen Manuskript, nichts zu tun haben.
Auch der des Gattenmordes Verdächtigte bringt die Handlung rund um Freyas Tod nicht wirklich weiter.

Da passt der Konditor als Brandstifter, der ein auch ein Motiv für den Mord an Freya hat, schon ein bisschen besser ins Bild. Doch auch hier: Die Beschreibung der Whisky-Sorten ist für meinen Geschmack viel zu detailreich und teilweise doppelt erzählt.

Wegen der vielen Details kommt meiner Ansicht nach die wirkliche Polizeiarbeit und Aufklärung viel zu kurz.

Ich kenne die politische Landschaft in Island jetzt nicht und kann daher nicht beurteilen, ob die Darstellung so oder so ähnlich stimmt. Da die Insel recht klein und die Bevölkerungszahl überschaubar ist, klingt es für mich durchaus plausibel, dass hier beinahe jeder jeden kennt.

Aufgefallen ist mir, dass sich alle Mitspieler hier duzen. Das finde ich irgendwie eigenartig und distanzlos. Vor allem die Situation im Verhör: Dass die Polizisten den Verdächtigen respektlos duzen, mag möglicherweise sein. Aber, dass der zu Befragende ebenfalls diese despektierliche Art an den Tag legt, ist für mich sehr befremdlich.

Gar nicht gut zu recht komme ich mit dem Frauenfeindlichen Bild der Männer. Jede Frau, die in dem Buch vorkommt, wird als „Lesbe“ oder „Emanze“ (als Schimpfwort) bezeichnet. Ist das in Island wirklich so? Oder ist das „nur“ das Frauenbild des Autors? Diese Geisteshaltung gefällt mir ganz und gar nicht!

Fazit:

Meine Zurückhaltung, was nordische Krimis angeht, hat sich wieder bestätigt. Es fehlt ihnen die schlitzohrige Leichtigkeit der Franzosen und/oder Italiener, daher nur 2 Sterne.


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Amelie Windschuhs avatar

Rezension zu "Walküren" von Thráinn Bertelsson

Rezension zu "Walküren" von Thráinn Bertelsson
Amelie Windschuhvor 9 Jahren

Also es ist eine gute Story. Erstmal das. Der Autor oder wie ich es liebevoller nenne der Schreiberling gab sich MÜhe bei der Findung einer packenden Story nur leidet man unter dem mühegeben während man es liest doch sehr. es ist wie ein lieblingskeks der leider zulang im schrank lag und den man sich nun wohlwollend hinein stopft. Es schleppt sich nur so von seite zu seite vollgestopft von langweiligen privaten details der ermittler und viel zu wenig augenmerk auf das verruchte buch der ermordeten von deren inhalt man doch so gerne kosten würde doch der schreiberling verwährt es einem.. es ist wie ein übungsheft mit einer guten idee aber kein fertiges werk.

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Melli2505s avatar

Rezension zu "Walküren" von Thráinn Bertelsson

Rezension zu "Walküren" von Thráinn Bertelsson
Melli2505vor 10 Jahren

Die Geschichte geht eigentlich ganz gut los, nur irgendwann verstrickt sie sich derart, dass ich gar nicht mehr wusste, wer nun wer ist und was mit der Geschichte zu tun hat. Relativ bald hatte ich eine Ahnung, wer der Täter sein könnte, 100 Seiten vor Schluss verging mir die Lust dieses Buch weiter zu lesen und ich habe gespickt: Und hatte recht - mit dem Täter. Schade drum. Der erste Island-Krimi, der mir nicht gefallen hat. Außerdem ging mir dieses Feminismus-gefasel derart auf den Keks: Nur wein eine Feministin ermordet wurde, ging es ständig in der Gesprächen um "sagst du das jetzt nur weil ich eine Frau bin?" "Eine Frau hätte da anders reagiert" "Männer sind ja nur doof..." Ach, nee. Das nervte. Man kanns auch echt übertreiben!

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