The Message: Thriller

von Tibor Rode 
4,4 Sterne bei17 Bewertungen
The Message: Thriller
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

TanjaJahnkes avatar

Ein Buch, das erstaunlich viel im Kopfkino wirkt. Wirklich spannend und neuartig.

Irves avatar

Bis auf kleinere Schwächen gut gelungen - mit einem sehr ungewöhnlichen Stil! http://irveliest.wordpress.com

Alle 17 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "The Message: Thriller"

Kathy findet in ihrem Posteingang eine Kettenmail. Eine Todesdrohung. Die Studentin hält die Nachricht für einen üblen Scherz und postet sie im Gruppen-Chat ihres Anthropologie-Seminars. Es ist ihr letztes Lebenszeichen. Am nächsten Morgen wird Kathys Leiche in einem Moor gefunden. Noch während ihre Freunde rätseln, wer sie ermordet haben könnte, hackt sich ein unbekannter User in den Gruppen-Chat der Studenten ein. Und plötzlich lautet die Frage: Wer stirbt als nächstes? Du wurdest zur Gruppe "Charlie's Eight" hinzugefügt ... Besser, es wäre nie passiert!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783732532902
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:185 Seiten
Verlag:beTHRILLED by Bastei Entertainment
Erscheinungsdatum:17.01.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne10
  • 4 Sterne5
  • 3 Sterne1
  • 2 Sterne1
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    TanjaJahnkes avatar
    TanjaJahnkevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Buch, das erstaunlich viel im Kopfkino wirkt. Wirklich spannend und neuartig.
    Kopfkino hoch zehn

    Ehrlich gesagt besteht "The Message" nur aus einem Gruppenchat wie man ihn aus den sozialen Netzwerken oder Nachrichtendienste a la WhatsApp kennt.
    Beschreibungen von Personen, Hintergründen und Co. fehlen ganz. Und doch hat die Geschichte, auch wenn sie keinem klassischen Stil, Bogen oder Faden folgt, ihren ganz eigenen ungeahnten Charme.

    Tibor Rode spielt mit dem Kopfkino, indem erstaunlicherweise und auch irgendwie erschreckenderweise verdammt viel passiert.
    Alles nimmt seinen Anfang mit einem dubiosen Kettenbrief und innerhalb kürzester Zeit ufert alles irgendwie aus und nimmt ihren Lauf mit ungeahnter Eigendynamik.

    Mich persönlich erinnerte es etwas an eine moderne Version von "Blair Witch Project".

    Wie gesagt eine fesselnder, kurzweilige Geschichte, die enorm mit dem Kopfkino spielt und arbeitet....und einen zu überraschen und schockieren versteht. Besonders da das Ende so offen ist.

    Ganz klar 5 von 5 Moormumien.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    jackdecks avatar
    jackdeckvor einem Jahr
    The Message

    Die Story setzte sich aus Briefen, E-Mails, SMS, Blogeinträgen und dergleichen zusammen. Hier gibt es auch nicht den normalen Fließtext, sondern die Chatnachrichten der Gruppe „Charlie‘s Eight“. Die einzelnen Nachrichten sind mit Namen und Uhrzeit versehen und je nach Person mit einer anderen Farbe eingekastelt. Ganz am Anfang steht geschrieben, dass man dieser Gruppe hinzugefügt wurde. Man wird zum Teil davon, bekommt das Gefühl jederzeit in den Chat einsteigen zu können. Das macht das, was die anderen Chatteilnehmer erleben, noch eindrucksstärker, das ganze Leseerlebnis intensiver als man es sonst erlebt.t und lassen eine Tiefe vermissen. Der Schreibstil wurde komplett in WhatsApp Nachrichten gehalten. Das war zunächst ungewöhnlich, man fand sich aber schnell rein und die Spannung stieg. Wow, „The Message“ von Tibor Rode ist mal so ganz anders wie die Thriller die ich bisher gelesen habe und es waren einige. Atemlos liest man weiter, da die Protagonisten nicht aufhören, sich über die Ereignisse auszutauschen, die immer wieder voranschreiten.
    Habe ich an einem Abend ausgelesen.

    Kommentieren0
    8
    Teilen
    Irves avatar
    Irvevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Bis auf kleinere Schwächen gut gelungen - mit einem sehr ungewöhnlichen Stil! http://irveliest.wordpress.com
    *+* Tibor Rode: "The Message" *+*

    Studenten untersuchen im Rahmen ihres Anthropologie-Seminars eine 2000 Jahre alte Moorleiche.
    Zur besseren und schnelleren Kommunikation haben sie und der begleitende Professor eine Facebook-Gruppe gegründet. Die Studie kommt voran, der Austausch der Kommilitonen läuft gut – bis plötzlich eine der Studierenden eine merkwürdige Kettenmail in die Gruppe postet, die sie kurz zuvor erhalten hat. Und das ist auch das letzte Lebenszeichen von ihr. Die Studentin hatte die Botschaft nicht ernst genommen, sie nicht wie gefordert behandelt, und musste sterben.

    Die Gruppenmitglieder sind geschockt, müssen aber weiter ihr Tagwerk verrichten, denn die Moorleiche ist nur begrenzt für die Studenten verfügbar.
    Die Facebook-Gruppe bleibt somit auch aktiv – und prompt taucht die Nachricht wieder auf, denn ein weiteres Mitglied hat sie bekommen. Als zu allem Grusel auch noch ein unbekannter Teilnehmer in der Gruppe auftaucht, der alle Geheimnisse zu kennen scheint, geht die Angst so richtig um…

    Ist alles nur ein dummer Streich? Die Kettenmail ein Fake und die Folgen nur Zufall? Oder lastet wirklich ein Fluch auf der Gruppe?
    Ich flog nur so durch den Thriller! Trotz des einschränkenden Stils – das Buch besteht nur aus Chatverläufen – ist die Geschichte sehr interessant konstruiert und dem Autor gelingt es sehr gut, Spannung aufzubauen und mich als Leser in das Geschehen hineinzuziehen.

    Dennoch fehlte mir etwas. Denn durch die ausschließliche Erzählform der Dialoge im flotten Internetstil und die meist nur kurzen Wortwechsel, gelingt es zwar gut, die einzelnen Protagonisten auseinanderzuhalten und sie ein Stück weit kennenzulernen. Um das vage Bild aber konkretisieren zu können und ihnen mehr Schärfe zu vermitteln, und auch tiefer in das Geschehen eintauchen zu können, hätte es zumindest zwichendurch ausführlichere Handlungsbeschreibungen gebraucht, detaillierte Einblicke in die einzelnen Figuren, und genauere Beschreibungen der Schauplätze.
    So wirkt das Buch eher wie eine Blaupause des Thrillers, der es bei dem guten Potential hätte sein können.

    Wer detailliert ausgearbeitete Spannungs-Lektüre erwartet, findet nicht ganz, was er sucht. „The Message“ ist dennoch ein interessanter, fesselnder, schneller Thriler für zwischendurch und hat mich gut unterhalten.

    Inhalt
    Kathy findet in ihrem Posteingang eine Kettenmail. Eine Todesdrohung. Die Studentin hält die Nachricht für einen üblen Scherz und postet sie im Gruppen-Chat ihres Anthropologie-Seminars. Es ist ihr letztes Lebenszeichen. Am nächsten Morgen wird Kathys Leiche in einem Moor gefunden. Noch während ihre Freunde rätseln, wer sie ermordet haben könnte, hackt sich ein unbekannter User in den Gruppen-Chat der Studenten ein. Und plötzlich lautet die Frage: Wer stirbt als nächstes?
    Du wurdest zur Gruppe „Charlie‘s Eight“ hinzugefügt … Besser, es wäre nie passiert!
    Ein packender Psycho-Thriller: Werden Sie zum Leser eines tödlichen Chat-Verlaufs unter jungen Studenten!

    Autor
    Tibor Rode, 1974 in Hamburg geboren, studierte Rechtswissenschaften und arbeitete als Journalist. Heute ist er als Anwalt für Wirtschafts- und IT-Recht tätig und Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg. Tibor Rode lebt mit Familie und Hund in Schleswig-Holstein.
    Quelle: Bastei Lübbe Verlag

    Kommentieren0
    12
    Teilen
    lauravonedens avatar
    lauravonedenvor einem Jahr
    Thriller im Chatformat

    The Message handelt von einer Gruppe StudentInnen, die gemeinsam ein Seminar besuchen und sich auch fernab dieses Seminars mit ihrem Professor in einer Chatgruppe austauschen. Eine Studentin erhält einen kryptischen Kettenbrief und ist daraufhin tot.
    Hier zeigt sich auch gleich die Besonderheit der Geschichte, denn sie ist komplett als Chatverlauf dargestellt. Für mich das erste Buch, das ich in so einer Form gelesen habe und ich fand es erstaunlich erfrischend. Durch die Chatform konnte man das Buch sehr schnell durchlesen. Nachteil ist hier, dass man kaum einen Charakter tiefgehend kennen lernt. Spannend an der Geschichte ist vor allem, dass man durch die Chatverlaufform immer darauf angewiesen ist, was die Figuren erzählen und preisgeben. Alles andere bleibt für uns im Verborgenen und man muss sich seinen Teil denken, was wohl auch einen Teil der Spannung ausmacht.
    Ich kann mir vorstellen, dass die Erzählform nicht jedem gefällt. Mir hat die Geschichte gefallen, sie war rasant, spannend und mal etwas ganz anderes, als ich bisher kannte. Ich kann übrigens nur empfehlen The Message auf der Kindle App auf dem iPad zu lesen statt auf dem Kindle selbst. Dadurch kam die Chatform viel realistischer rüber.

    *Rezensionsexemplar

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    SaintGermains avatar
    SaintGermainvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr guter Mystery-Psycho-Thriller in ungewohntem Format, der mich (fast) vollständig überzeugen konnte. 4,5 Sterne
    Mystery-Psycho-Thriller im Chat-Format

    "Das Mona-Lisa-Virus" steht von diesem Autor schon lange auf meiner Wunschliste, zuerst las ich aber dieses relativ kurze Buch (ca. 140 Seiten, auf meinem E-Reader gerade mal 85 Seiten.

    Das Cover des Buches ist ein absoluter Eye-Catcher, der es sofort für mich interessant machte.

    Der Schreibstil dieses Buches ist sehr ungewöhnlich, das ganze Buch ist nämlich als Chat geschrieben, was es schnell zu lesen macht, aber am Anfang war es deshalb etwas schwer für mich in das Buch zu kommen.

    Auch die Nachricht von Isrun, die sich mehrmals im ganzen Buch wiederholt störte mich, denn so eine wiederholte Wiederholung stört einfach nur.

    Auf die Auflösung der ganzen Geschichte hätte man kommen können - ich bin es allerdings nicht. Und dann natürlich auch noch der Mysteryfaktor, der mich überraschen konnte.

    Fazit: Sehr guter Mystery-Psycho-Thriller in ungewohntem Format, der mich (bis auf oben genanntes) völlig überzeugen konnte. 4,5 Sterne

    Kommentieren0
    45
    Teilen
    Laberladens avatar
    Laberladenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannende Story auf ungewöhnliche Weise erzählt.
    Spannende Story auf ungewöhnliche Weise erzählt

    Darum geht’s:

    Wer kennt diese unseligen Kettenbriefe nicht, in denen man aufgefordert wird, irgend etwas zu tun, damit einem selbst oder seinen Lieben kein Unglück widerfährt? Die Studentin Kathy bekommt so eine Mail und postet sie im Chat ihres Anthropologie-Seminars. Als sie sich am nächsten Tag nicht mehr meldet, fangen die Freunde an, sich Sorgen zu machen. Kurz Zeit später wird ihre Leiche gefunden und der nächste aus der Gruppe erhält diese Kettenmail.

    So fand ich’s:

    Dieser Thriller ist in einer sehr ungewöhnlichen Form verfasst, nämlich ausschließlich als Nachrichten-Chat. Dafür habe ich extra meinen Kindle Fire mit Farbdisplay hervor geholt, denn da kommt das Layout mit verschiedenfarbigen Umrandungen für die einzelnen Chat-Teilnehmer noch besser zur Geltung.

    Die kurzen Dialoge der Studentengruppe und ihres Anthropologie-Professors sind knackig auf den Punkt, in moderner Sprache verfasst und abgesehen von den spannenden und zugleich mysteriösen Ereignissen verleitet einen schon diese Form der Erzählung dazu, immer weiter zu lesen und weiter und weiter. Man erfährt nur das, was sie sich gegenseitig mitteilen, aber das reicht absolut, um einen zu packen, denn das, was ihnen passiert, steigert sich kontinuierlich in seiner Dramatik.

    Für lange Charakterstudien oder Nebenhandlungen bleibt kein Raum, aber das stört einen bei dieser Art von Erzählung gar nicht. Die Gefühle und Stimmungen der Studienfreunde kommen auch so deutlich rüber, die Angst und die Anspannung, offen gezeigt oder durch den Versuch, cool zu wirken, übertüncht, ist klar zu spüren.

    Der Schluss passt perfekt, denn er ist das Ende des Chats, was aber naturgemäß ein kleines bisschen Unklarheit zurück lässt, denn es fehlt der allmächtige Erzähler, der den letzten Rest auflöst. Das habe ich aber gerne in Kauf genommen, weil es folgerichtig die Art des Erzählens bis zum Ende fortgeführt hat und die Geschichte trotzdem abgeschlossen wurde.

    Das Experiment mit der Erzählform ist gelungen, die Handlung packt einen mit spannendem Horror-Thrill und ich würde jedem raten, sich ein bisschen Lesezeit einzuplanen, denn sobald man das Buch angefangen hat, kann man es nicht mehr weglegen, bevor die letzte Nachricht gelesen ist.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Ascari0s avatar
    Ascari0vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Suchtgefahr, wenn man sich erst mal auf das Format erfolgreich eingelassen hat!
    Nach dieser Nachricht bist du tot!

    "be" ist ein neues Label aus dem Hause Bastei für E-Books aus verschiedenen Genres. Auf eines davon aus der Thriller-Reihe wurde ich erst vor kurzem aufmerksam: "The Message" von Tibor Rode, der sich auch durch Bücher wie "Das Mona-Lisa-Virus" oder "Das Los" einen Namen gemacht hat.

    Zum Inhalt:


    "The Message" erzählt die Geschichte einer Gruppe von Studierenden, die sich in einer Chatgruppe über ihr Anthropologie-Seminar mit ihrem Professor austauschen wollen. Kathy erhält einen mysteriösen Kettenbrief, den sie in die Gruppe postet - kurz darauf ist sie tot. Während die übrigen noch versuchen, ihrer Trauer Herr zu werden, hackt sich jemand Unbekanntes in die Gruppe und beginnt, weitere mysteriöse Nachrichten und Drohungenzu schreiben ...

    Meine Meinung:


    Die Thriller-Elemente, die Tibor Rode in diese Geschichte verarbeitet, sind nicht gerade neu. Auch wenn ich kein Fan von Horror-Geschichten bin, fallen sogar mir die Ähnlichkeiten zu Filmen wie "The Ring" oder "In drei Tagen bist du tot" auf. Trotzdem hat mich die ungewöhnliche Art, wie das Buch geschrieben ist, die ersten Kapitel sehr, sehr rasch lesen lassen ... Denn die Geschichte wird ausschließlich in Textnachrichten erzählt, die die Studierenden und ihr Professor in ihre Chatgruppe schreiben.

    Bedingt durch die Erzählweise erfährt der Leser viele Dinge nur indirekt, einzelne Situationen, in die die verschiedenen Figuren geraten, werden entweder nur nacherzählt oder nur angerissen. Aus demselben Grund erfährt man auch nicht viel über die einzelnen Figuren, da die Dialoge hauptsächlich die Nachrichten und die Reaktionen darauf beinhalten. Einzelne Figuren erhalten ein wenig Tiefe, wenn die Frage auftaucht, wo die Angehörigen leben - aber mehr darf man sich nicht erwarten.

    Die Spannung entsteht hauptsächlich aus dem, was man nicht erfährt. Das, was man sich vorstellt, was passiert sein könnte, wenn beispielsweise auf einmal keine Nachricht von einer bestimmten Person mehr im Chat auftaucht, wenn man kurz vorher noch gelesen hat, dass sie Angst hat (Ins Detail will ich jetzt absichtlich nicht gehen, weil Spoilergefahr). Da fängt man unweigerlich an, sich Fragen zu stellen - und die Neugier wächst, ob man Antworten bekommt. Hat die Geschichte wirklich einen übersinnlichen Hintergrund? Wer wird als nächstes sterben? Auf diese Weise entwickelt die Geschichte einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann.

    Abstriche muss ich allerdings beim Ende machen. Das kam für meinen Geschmack nämlich ein bisschen zu abrupt. Die Dialogform lässt hier den Leser mehr oder weniger ohne zufriedenstellende Antworten im Regen stehen ... Von einem Cliffhanger im klassischen Sinn würde ich aber nicht sprechen. Es ist eher so, dass sehr viel offenbleibt, was man in einer Fortsetzung aufgreifen könnte.

    Mein Fazit:


    "The Message" ist ein Thriller, der seine Spannung hauptsächlich aus dem zieht, was nicht erzählt wird. Wer sich auf die ungewöhnliche Erzählweise einlassen kann, wird mit einer Geschichte belohnt, die man nur schwer aus der Hand legen kann. Lediglich das Ende führte bei mir zu einem Abzug bei der Bewertung.

    Kommentieren0
    8
    Teilen
    Seehase1977s avatar
    Seehase1977vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wow, außergewöhnlich, gruselig. spannend und absolut lesenswert! Und ist das Cover nicht der Hammer? :-)
    The Message

    Zum Inhalt:
    Die Studenten des Anthropologie-Seminars haben den Gruppenchat „Charlie´s Eight“ gegründet, in dem sogar ihr Professor mitschreibt. Dann erhält Kathy eine mysteriöse Kettenmail mit einer Todesdrohung, die sie im Gruppenchat postet und die alle für einen blöden Scherz halten. Doch diese Nachricht ist die letzte, die die anderen Gruppenmitglieder von Kathy lesen. Danach ist Funkstille, die junge Frau nicht mehr zu erreichen. Am nächsten Morgen wird ihre Leiche in einem abgeschiedenen Moor gefunden. Als ein anderes Gruppenmitglied die gleiche unheimliche Nachricht erhält, bekommen es die übrigen Studenten mit der Angst zu tun…wird auch dieser Empfänger der Kettenmail unter rätselhaften Umständen ums Leben kommen…?

    Wow, „The Message“ von Tibor Rode ist mal so ganz anders wie die Thriller die ich bisher gelesen habe und es waren einige. Denn hier liest und erlebt man die ganze Story ausschließlich als Chatnachrichten der einzelnen Protagonisten im Stil von WhatsApp. Der Gruppenchat wird von einer Gruppe Studenten betrieben, die im Rahmen ihres Anthropologie-Seminars die Moorleiche „Charlie“ sezieren und untersuchen. Eins der Mitglieder, Kathy bekommt eine äußerst mysteriöse Kettenmail und die Bedrohung, die von dieser ausgeht, wird erstmal von keinem ernst genommen, bis das Schicksal seinen Lauf nimmt. Trotz des ungewöhnlichen Stils bekommt der Leser doch einen ganz guten Einblick in die Gruppe und die einzelnen Charaktere. Ich hätte nie gedacht, dass solch eine Art von Thriller so wahnsinnig spannend und fesselnd sein kann. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und mich in der Tat richtig gegruselt. Irgendwie war das wie bei dem Film „Blair Witch-Projekt“ nur in geschriebener und nicht in visueller Form.

    „The Message“ von Tibor Rode ist modern, anders und absolut genial und außergewöhnlich. Spannend von Anfang bis zum Ende, fesselnd und mit absoluten Grusel-Gänsehaut-Momenten. Das Cover finde ich sehr passend, ansprechend und macht definitiv Lust auf dieses Buch und seinen Inhalt. Ich bin begeistert und spreche hier eine absolute Leseempfehlung für diesen ungewöhnlichen Thriller aus!

    Kommentare: 1
    178
    Teilen
    JEDs avatar
    JEDvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Unglaublich authentisch und spannend
    Unglaublich authentisch und spannend

    Schon das Layout des Buchtextes sticht auf jeden Fall hervor: Komplett als Chatnachrichten im Stile von Whats app gehalten (inklusive Emjois, bekannter Abkürzungen wie OMG oder WTF und gedruckten Chatfenstern), wird der Leser zum stillen Voyeur eines Gruppenchats.

    Es gibt keinen erzählenden Part, keinen Zwischentext, nur diesen "Chat", der alles beinhaltet, was der Leser wissen muss, da wir es hier mit einer Generation zu tun haben, die jeden ihrer Schritte minutiös mit der Außenwelt digital teilt.

    Dieser "Chat" wurde von einer Gruppe von Studenten ins Leben gerufen, die gerade innerhalb eines anthropologischen Seminars eine Mumie ("Charlie") sezieren.
    Auch der Prof. darf mitlesen und mitschreiben und sorgt allein durch seine etwas unbeholfene Art mit dem Medium Handy schon für das eine oder andere Schmunzeln.

    Gleich zu Beginn des Buches rückt eine Kettenmail eines merkwürdigen Absenders in den Vordergrund und spielt damit mit dem Aberglauben und der Angst vor (ursprünglich) Kettenbriefen, die wohl jeder schon einmal in seinem Leben erhalten hat - und damit mit der Frage, was passiert, wenn man diese nicht, wie darin gewünscht, weiterleitet.

    Eine der Studentinnen ist jedenfalls tot und sie ist nicht die letzte, die diese Kettenmail erhält.

    Hier wird eine Bedrohung aufgebaut, die sich nicht nur aus dieser Form der Kommunikation speist, die mittlerweile in unserem täglichen Leben Einzug gehalten hat und dadurch unglaublich authentisch wirkt.

    Denn noch gruseliger wird es, als sich auch noch Personen in den Chat einschalten, die weder dazu hinzugefügt worden sind, noch tatsächlich schreiben können dürften.


    Fazit:

    Atemlos liest man weiter, da die Protagonisten nicht aufhören, sich über die Ereignisse auszutauschen, die immer wieder voranschreiten.

    Habe ich an einem Abend ausgelesen. Liest sich durch den interessanten literarischen Kniff der "Chatfenster" unheimlich gut und schnell und wirkte dadurch unglaublich authentisch und spannend.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    AnjaScs avatar
    AnjaScvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Chatnachrichten als Thriller, ein gelungenes Experiment. Es vermittelt ein wenig das Gefühl ein Hörbuch zu lesen. Leider nicht mein Ende.
    Ein spannendes Experiment

    Klappentext:

    Kathy findet in ihrem Posteingang eine Kettenmail. Eine Todesdrohung. Die Studentin hält die Nachricht für einen üblen Scherz und postet sie im Gruppen-Chat ihres Anthropologie-Seminars. Es ist ihr letztes Lebenszeichen. Am nächsten Morgen wird Kathys Leiche in einem Moor gefunden. Noch während ihre Freunde rätseln, wer sie ermordet haben könnte, hackt sich ein unbekannter User in den Gruppen-Chat der Studenten ein. Und plötzlich lautet die Frage: Wer stirbt als nächstes?

    Du wurdest zur Gruppe "Charlie's Eight" hinzugefügt ... Besser, es wäre nie passiert!


    Inhalt:

    Der gesamte Roman besteht nur aus Chat Nachrichten und ist mit seinen 185 Seiten eher ein "Häppchen" für Zwischendurch, aber wie es mit Häppchen häufig ist: sie sind gut!

    Tibor Rode erzählt mit Hilfe der Chat Nachrichten die komplette Geschichte der Studenten und was passiert. Wir verfolgen die Nachrichten und es ist vom Gefühl her so, als würde man ein Hörbuch lesen, denn auch hier gibt es auf Grund des ungewöhnlichen Stils nur Dialoge.
    Man erfährt nur aus den Dialogen was passiert und man kann aus den Nachrichten die Gefühle der Charaktere gut raus lesen.

    Mit dieser Kettenmail geht das Unglück los:



    Nach und nach werden die Gruppenmitglieder weniger, aber wer ist der Killer?


    Fazit:

    Ein gelungenes Experiment für eine andere Form des Thrillers, bei dem ganz viel im Kopf des Lesers passiert.

    Beim Ende hatte ich dann den "WTF" Moment der mich etwas staunend zurück gelassen, aber leider nicht zu 100% glücklich gemacht hat, aber das ist absolute Geschmacksache.
    Von mir gibt es eine Leseempfehlung für diesen Thriller

    Kommentieren0
    9
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks