Tibor Rode The Message: Thriller

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Inhaltsangabe zu „The Message: Thriller“ von Tibor Rode

Kathy findet in ihrem Posteingang eine Kettenmail. Eine Todesdrohung. Die Studentin hält die Nachricht für einen üblen Scherz und postet sie im Gruppen-Chat ihres Anthropologie-Seminars. Es ist ihr letztes Lebenszeichen. Am nächsten Morgen wird Kathys Leiche in einem Moor gefunden. Noch während ihre Freunde rätseln, wer sie ermordet haben könnte, hackt sich ein unbekannter User in den Gruppen-Chat der Studenten ein. Und plötzlich lautet die Frage: Wer stirbt als nächstes? Du wurdest zur Gruppe "Charlie's Eight" hinzugefügt ... Besser, es wäre nie passiert!

Ein Buch, das erstaunlich viel im Kopfkino wirkt. Wirklich spannend und neuartig.

— TanjaJahnke
TanjaJahnke

Bis auf kleinere Schwächen gut gelungen - mit einem sehr ungewöhnlichen Stil! http://irveliest.wordpress.com

— Irve
Irve

Sehr guter Mystery-Psycho-Thriller in ungewohntem Format, der mich (fast) vollständig überzeugen konnte. 4,5 Sterne

— SaintGermain
SaintGermain

Spannende Story auf ungewöhnliche Weise erzählt.

— Laberladen
Laberladen

Suchtgefahr, wenn man sich erst mal auf das Format erfolgreich eingelassen hat!

— Ascari0
Ascari0

Wow, außergewöhnlich, gruselig. spannend und absolut lesenswert! Und ist das Cover nicht der Hammer? :-)

— Seehase1977
Seehase1977

Unglaublich authentisch und spannend

— JED
JED

Die Geschichte ist von Anfang bis Ende wahnsinnig spannend und hat mir eine schlaflose Nacht bereitet, weil ich das eBook einfach nicht wegl

— pantaubooks
pantaubooks

Chatnachrichten als Thriller, ein gelungenes Experiment. Es vermittelt ein wenig das Gefühl ein Hörbuch zu lesen. Leider nicht mein Ende.

— AnjaSc
AnjaSc

Wie originell und erfrischend anders eine Geschichte in Form eines Chatverlaufs zu erzählen, in den man auch noch selbst eingebunden wird.

— Artemis_25
Artemis_25
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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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  • Kopfkino hoch zehn

    The Message: Thriller
    TanjaJahnke

    TanjaJahnke

    13. May 2017 um 12:10

    Ehrlich gesagt besteht "The Message" nur aus einem Gruppenchat wie man ihn aus den sozialen Netzwerken oder Nachrichtendienste a la WhatsApp kennt.Beschreibungen von Personen, Hintergründen und Co. fehlen ganz. Und doch hat die Geschichte, auch wenn sie keinem klassischen Stil, Bogen oder Faden folgt, ihren ganz eigenen ungeahnten Charme.Tibor Rode spielt mit dem Kopfkino, indem erstaunlicherweise und auch irgendwie erschreckenderweise verdammt viel passiert. Alles nimmt seinen Anfang mit einem dubiosen Kettenbrief und innerhalb kürzester Zeit ufert alles irgendwie aus und nimmt ihren Lauf mit ungeahnter Eigendynamik.Mich persönlich erinnerte es etwas an eine moderne Version von "Blair Witch Project".Wie gesagt eine fesselnder, kurzweilige Geschichte, die enorm mit dem Kopfkino spielt und arbeitet....und einen zu überraschen und schockieren versteht. Besonders da das Ende so offen ist.Ganz klar 5 von 5 Moormumien.

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  • The Message

    The Message: Thriller
    jackdeck

    jackdeck

    25. April 2017 um 18:28

    Die Story setzte sich aus Briefen, E-Mails, SMS, Blogeinträgen und dergleichen zusammen. Hier gibt es auch nicht den normalen Fließtext, sondern die Chatnachrichten der Gruppe „Charlie‘s Eight“. Die einzelnen Nachrichten sind mit Namen und Uhrzeit versehen und je nach Person mit einer anderen Farbe eingekastelt. Ganz am Anfang steht geschrieben, dass man dieser Gruppe hinzugefügt wurde. Man wird zum Teil davon, bekommt das Gefühl jederzeit in den Chat einsteigen zu können. Das macht das, was die anderen Chatteilnehmer erleben, noch eindrucksstärker, das ganze Leseerlebnis intensiver als man es sonst erlebt.t und lassen eine Tiefe vermissen. Der Schreibstil wurde komplett in WhatsApp Nachrichten gehalten. Das war zunächst ungewöhnlich, man fand sich aber schnell rein und die Spannung stieg. Wow, „The Message“ von Tibor Rode ist mal so ganz anders wie die Thriller die ich bisher gelesen habe und es waren einige. Atemlos liest man weiter, da die Protagonisten nicht aufhören, sich über die Ereignisse auszutauschen, die immer wieder voranschreiten.Habe ich an einem Abend ausgelesen.

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  • *+* Tibor Rode: "The Message" *+*

    The Message: Thriller
    Irve

    Irve

    04. April 2017 um 19:12

    Studenten untersuchen im Rahmen ihres Anthropologie-Seminars eine 2000 Jahre alte Moorleiche. Zur besseren und schnelleren Kommunikation haben sie und der begleitende Professor eine Facebook-Gruppe gegründet. Die Studie kommt voran, der Austausch der Kommilitonen läuft gut – bis plötzlich eine der Studierenden eine merkwürdige Kettenmail in die Gruppe postet, die sie kurz zuvor erhalten hat. Und das ist auch das letzte Lebenszeichen von ihr. Die Studentin hatte die Botschaft nicht ernst genommen, sie nicht wie gefordert behandelt, und musste sterben. Die Gruppenmitglieder sind geschockt, müssen aber weiter ihr Tagwerk verrichten, denn die Moorleiche ist nur begrenzt für die Studenten verfügbar. Die Facebook-Gruppe bleibt somit auch aktiv – und prompt taucht die Nachricht wieder auf, denn ein weiteres Mitglied hat sie bekommen. Als zu allem Grusel auch noch ein unbekannter Teilnehmer in der Gruppe auftaucht, der alle Geheimnisse zu kennen scheint, geht die Angst so richtig um… Ist alles nur ein dummer Streich? Die Kettenmail ein Fake und die Folgen nur Zufall? Oder lastet wirklich ein Fluch auf der Gruppe? Ich flog nur so durch den Thriller! Trotz des einschränkenden Stils – das Buch besteht nur aus Chatverläufen – ist die Geschichte sehr interessant konstruiert und dem Autor gelingt es sehr gut, Spannung aufzubauen und mich als Leser in das Geschehen hineinzuziehen. Dennoch fehlte mir etwas. Denn durch die ausschließliche Erzählform der Dialoge im flotten Internetstil und die meist nur kurzen Wortwechsel, gelingt es zwar gut, die einzelnen Protagonisten auseinanderzuhalten und sie ein Stück weit kennenzulernen. Um das vage Bild aber konkretisieren zu können und ihnen mehr Schärfe zu vermitteln, und auch tiefer in das Geschehen eintauchen zu können, hätte es zumindest zwichendurch ausführlichere Handlungsbeschreibungen gebraucht, detaillierte Einblicke in die einzelnen Figuren, und genauere Beschreibungen der Schauplätze. So wirkt das Buch eher wie eine Blaupause des Thrillers, der es bei dem guten Potential hätte sein können. Wer detailliert ausgearbeitete Spannungs-Lektüre erwartet, findet nicht ganz, was er sucht. „The Message“ ist dennoch ein interessanter, fesselnder, schneller Thriler für zwischendurch und hat mich gut unterhalten. Inhalt Kathy findet in ihrem Posteingang eine Kettenmail. Eine Todesdrohung. Die Studentin hält die Nachricht für einen üblen Scherz und postet sie im Gruppen-Chat ihres Anthropologie-Seminars. Es ist ihr letztes Lebenszeichen. Am nächsten Morgen wird Kathys Leiche in einem Moor gefunden. Noch während ihre Freunde rätseln, wer sie ermordet haben könnte, hackt sich ein unbekannter User in den Gruppen-Chat der Studenten ein. Und plötzlich lautet die Frage: Wer stirbt als nächstes? Du wurdest zur Gruppe „Charlie‘s Eight“ hinzugefügt … Besser, es wäre nie passiert! Ein packender Psycho-Thriller: Werden Sie zum Leser eines tödlichen Chat-Verlaufs unter jungen Studenten! Autor Tibor Rode, 1974 in Hamburg geboren, studierte Rechtswissenschaften und arbeitete als Journalist. Heute ist er als Anwalt für Wirtschafts- und IT-Recht tätig und Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg. Tibor Rode lebt mit Familie und Hund in Schleswig-Holstein. Quelle: Bastei Lübbe Verlag

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  • Thriller im Chatformat

    The Message: Thriller
    lauravoneden

    lauravoneden

    03. April 2017 um 14:03

    The Message handelt von einer Gruppe StudentInnen, die gemeinsam ein Seminar besuchen und sich auch fernab dieses Seminars mit ihrem Professor in einer Chatgruppe austauschen. Eine Studentin erhält einen kryptischen Kettenbrief und ist daraufhin tot. Hier zeigt sich auch gleich die Besonderheit der Geschichte, denn sie ist komplett als Chatverlauf dargestellt. Für mich das erste Buch, das ich in so einer Form gelesen habe und ich fand es erstaunlich erfrischend. Durch die Chatform konnte man das Buch sehr schnell durchlesen. Nachteil ist hier, dass man kaum einen Charakter tiefgehend kennen lernt. Spannend an der Geschichte ist vor allem, dass man durch die Chatverlaufform immer darauf angewiesen ist, was die Figuren erzählen und preisgeben. Alles andere bleibt für uns im Verborgenen und man muss sich seinen Teil denken, was wohl auch einen Teil der Spannung ausmacht.Ich kann mir vorstellen, dass die Erzählform nicht jedem gefällt. Mir hat die Geschichte gefallen, sie war rasant, spannend und mal etwas ganz anderes, als ich bisher kannte. Ich kann übrigens nur empfehlen The Message auf der Kindle App auf dem iPad zu lesen statt auf dem Kindle selbst. Dadurch kam die Chatform viel realistischer rüber.*Rezensionsexemplar

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  • Mystery-Psycho-Thriller im Chat-Format

    The Message: Thriller
    SaintGermain

    SaintGermain

    11. March 2017 um 19:29

    "Das Mona-Lisa-Virus" steht von diesem Autor schon lange auf meiner Wunschliste, zuerst las ich aber dieses relativ kurze Buch (ca. 140 Seiten, auf meinem E-Reader gerade mal 85 Seiten. Das Cover des Buches ist ein absoluter Eye-Catcher, der es sofort für mich interessant machte. Der Schreibstil dieses Buches ist sehr ungewöhnlich, das ganze Buch ist nämlich als Chat geschrieben, was es schnell zu lesen macht, aber am Anfang war es deshalb etwas schwer für mich in das Buch zu kommen. Auch die Nachricht von Isrun, die sich mehrmals im ganzen Buch wiederholt störte mich, denn so eine wiederholte Wiederholung stört einfach nur. Auf die Auflösung der ganzen Geschichte hätte man kommen können - ich bin es allerdings nicht. Und dann natürlich auch noch der Mysteryfaktor, der mich überraschen konnte. Fazit: Sehr guter Mystery-Psycho-Thriller in ungewohntem Format, der mich (bis auf oben genanntes) völlig überzeugen konnte. 4,5 Sterne

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  • Spannende Story auf ungewöhnliche Weise erzählt

    The Message: Thriller
    Laberladen

    Laberladen

    22. February 2017 um 18:28

    Darum geht’s: Wer kennt diese unseligen Kettenbriefe nicht, in denen man aufgefordert wird, irgend etwas zu tun, damit einem selbst oder seinen Lieben kein Unglück widerfährt? Die Studentin Kathy bekommt so eine Mail und postet sie im Chat ihres Anthropologie-Seminars. Als sie sich am nächsten Tag nicht mehr meldet, fangen die Freunde an, sich Sorgen zu machen. Kurz Zeit später wird ihre Leiche gefunden und der nächste aus der Gruppe erhält diese Kettenmail. So fand ich’s: Dieser Thriller ist in einer sehr ungewöhnlichen Form verfasst, nämlich ausschließlich als Nachrichten-Chat. Dafür habe ich extra meinen Kindle Fire mit Farbdisplay hervor geholt, denn da kommt das Layout mit verschiedenfarbigen Umrandungen für die einzelnen Chat-Teilnehmer noch besser zur Geltung. Die kurzen Dialoge der Studentengruppe und ihres Anthropologie-Professors sind knackig auf den Punkt, in moderner Sprache verfasst und abgesehen von den spannenden und zugleich mysteriösen Ereignissen verleitet einen schon diese Form der Erzählung dazu, immer weiter zu lesen und weiter und weiter. Man erfährt nur das, was sie sich gegenseitig mitteilen, aber das reicht absolut, um einen zu packen, denn das, was ihnen passiert, steigert sich kontinuierlich in seiner Dramatik. Für lange Charakterstudien oder Nebenhandlungen bleibt kein Raum, aber das stört einen bei dieser Art von Erzählung gar nicht. Die Gefühle und Stimmungen der Studienfreunde kommen auch so deutlich rüber, die Angst und die Anspannung, offen gezeigt oder durch den Versuch, cool zu wirken, übertüncht, ist klar zu spüren. Der Schluss passt perfekt, denn er ist das Ende des Chats, was aber naturgemäß ein kleines bisschen Unklarheit zurück lässt, denn es fehlt der allmächtige Erzähler, der den letzten Rest auflöst. Das habe ich aber gerne in Kauf genommen, weil es folgerichtig die Art des Erzählens bis zum Ende fortgeführt hat und die Geschichte trotzdem abgeschlossen wurde. Das Experiment mit der Erzählform ist gelungen, die Handlung packt einen mit spannendem Horror-Thrill und ich würde jedem raten, sich ein bisschen Lesezeit einzuplanen, denn sobald man das Buch angefangen hat, kann man es nicht mehr weglegen, bevor die letzte Nachricht gelesen ist.

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  • Nach dieser Nachricht bist du tot!

    The Message: Thriller
    Ascari0

    Ascari0

    18. February 2017 um 10:20

    "be" ist ein neues Label aus dem Hause Bastei für E-Books aus verschiedenen Genres. Auf eines davon aus der Thriller-Reihe wurde ich erst vor kurzem aufmerksam: "The Message" von Tibor Rode, der sich auch durch Bücher wie "Das Mona-Lisa-Virus" oder "Das Los" einen Namen gemacht hat. Zum Inhalt: "The Message" erzählt die Geschichte einer Gruppe von Studierenden, die sich in einer Chatgruppe über ihr Anthropologie-Seminar mit ihrem Professor austauschen wollen. Kathy erhält einen mysteriösen Kettenbrief, den sie in die Gruppe postet - kurz darauf ist sie tot. Während die übrigen noch versuchen, ihrer Trauer Herr zu werden, hackt sich jemand Unbekanntes in die Gruppe und beginnt, weitere mysteriöse Nachrichten und Drohungenzu schreiben ... Meine Meinung: Die Thriller-Elemente, die Tibor Rode in diese Geschichte verarbeitet, sind nicht gerade neu. Auch wenn ich kein Fan von Horror-Geschichten bin, fallen sogar mir die Ähnlichkeiten zu Filmen wie "The Ring" oder "In drei Tagen bist du tot" auf. Trotzdem hat mich die ungewöhnliche Art, wie das Buch geschrieben ist, die ersten Kapitel sehr, sehr rasch lesen lassen ... Denn die Geschichte wird ausschließlich in Textnachrichten erzählt, die die Studierenden und ihr Professor in ihre Chatgruppe schreiben. Bedingt durch die Erzählweise erfährt der Leser viele Dinge nur indirekt, einzelne Situationen, in die die verschiedenen Figuren geraten, werden entweder nur nacherzählt oder nur angerissen. Aus demselben Grund erfährt man auch nicht viel über die einzelnen Figuren, da die Dialoge hauptsächlich die Nachrichten und die Reaktionen darauf beinhalten. Einzelne Figuren erhalten ein wenig Tiefe, wenn die Frage auftaucht, wo die Angehörigen leben - aber mehr darf man sich nicht erwarten. Die Spannung entsteht hauptsächlich aus dem, was man nicht erfährt. Das, was man sich vorstellt, was passiert sein könnte, wenn beispielsweise auf einmal keine Nachricht von einer bestimmten Person mehr im Chat auftaucht, wenn man kurz vorher noch gelesen hat, dass sie Angst hat (Ins Detail will ich jetzt absichtlich nicht gehen, weil Spoilergefahr). Da fängt man unweigerlich an, sich Fragen zu stellen - und die Neugier wächst, ob man Antworten bekommt. Hat die Geschichte wirklich einen übersinnlichen Hintergrund? Wer wird als nächstes sterben? Auf diese Weise entwickelt die Geschichte einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann. Abstriche muss ich allerdings beim Ende machen. Das kam für meinen Geschmack nämlich ein bisschen zu abrupt. Die Dialogform lässt hier den Leser mehr oder weniger ohne zufriedenstellende Antworten im Regen stehen ... Von einem Cliffhanger im klassischen Sinn würde ich aber nicht sprechen. Es ist eher so, dass sehr viel offenbleibt, was man in einer Fortsetzung aufgreifen könnte. Mein Fazit: "The Message" ist ein Thriller, der seine Spannung hauptsächlich aus dem zieht, was nicht erzählt wird. Wer sich auf die ungewöhnliche Erzählweise einlassen kann, wird mit einer Geschichte belohnt, die man nur schwer aus der Hand legen kann. Lediglich das Ende führte bei mir zu einem Abzug bei der Bewertung.

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  • The Message

    The Message: Thriller
    Seehase1977

    Seehase1977

    17. February 2017 um 20:23

    Zum Inhalt: Die Studenten des Anthropologie-Seminars haben den Gruppenchat „Charlie´s Eight“ gegründet, in dem sogar ihr Professor mitschreibt. Dann erhält Kathy eine mysteriöse Kettenmail mit einer Todesdrohung, die sie im Gruppenchat postet und die alle für einen blöden Scherz halten. Doch diese Nachricht ist die letzte, die die anderen Gruppenmitglieder von Kathy lesen. Danach ist Funkstille, die junge Frau nicht mehr zu erreichen. Am nächsten Morgen wird ihre Leiche in einem abgeschiedenen Moor gefunden. Als ein anderes Gruppenmitglied die gleiche unheimliche Nachricht erhält, bekommen es die übrigen Studenten mit der Angst zu tun…wird auch dieser Empfänger der Kettenmail unter rätselhaften Umständen ums Leben kommen…? Wow, „The Message“ von Tibor Rode ist mal so ganz anders wie die Thriller die ich bisher gelesen habe und es waren einige. Denn hier liest und erlebt man die ganze Story ausschließlich als Chatnachrichten der einzelnen Protagonisten im Stil von WhatsApp. Der Gruppenchat wird von einer Gruppe Studenten betrieben, die im Rahmen ihres Anthropologie-Seminars die Moorleiche „Charlie“ sezieren und untersuchen. Eins der Mitglieder, Kathy bekommt eine äußerst mysteriöse Kettenmail und die Bedrohung, die von dieser ausgeht, wird erstmal von keinem ernst genommen, bis das Schicksal seinen Lauf nimmt. Trotz des ungewöhnlichen Stils bekommt der Leser doch einen ganz guten Einblick in die Gruppe und die einzelnen Charaktere. Ich hätte nie gedacht, dass solch eine Art von Thriller so wahnsinnig spannend und fesselnd sein kann. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und mich in der Tat richtig gegruselt. Irgendwie war das wie bei dem Film „Blair Witch-Projekt“ nur in geschriebener und nicht in visueller Form. „The Message“ von Tibor Rode ist modern, anders und absolut genial und außergewöhnlich. Spannend von Anfang bis zum Ende, fesselnd und mit absoluten Grusel-Gänsehaut-Momenten. Das Cover finde ich sehr passend, ansprechend und macht definitiv Lust auf dieses Buch und seinen Inhalt. Ich bin begeistert und spreche hier eine absolute Leseempfehlung für diesen ungewöhnlichen Thriller aus!

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    • 2
  • Unglaublich authentisch und spannend

    The Message: Thriller
    JED

    JED

    16. February 2017 um 17:56

    Schon das Layout des Buchtextes sticht auf jeden Fall hervor: Komplett als Chatnachrichten im Stile von Whats app gehalten (inklusive Emjois, bekannter Abkürzungen wie OMG oder WTF und gedruckten Chatfenstern), wird der Leser zum stillen Voyeur eines Gruppenchats. Es gibt keinen erzählenden Part, keinen Zwischentext, nur diesen "Chat", der alles beinhaltet, was der Leser wissen muss, da wir es hier mit einer Generation zu tun haben, die jeden ihrer Schritte minutiös mit der Außenwelt digital teilt. Dieser "Chat" wurde von einer Gruppe von Studenten ins Leben gerufen, die gerade innerhalb eines anthropologischen Seminars eine Mumie ("Charlie") sezieren. Auch der Prof. darf mitlesen und mitschreiben und sorgt allein durch seine etwas unbeholfene Art mit dem Medium Handy schon für das eine oder andere Schmunzeln. Gleich zu Beginn des Buches rückt eine Kettenmail eines merkwürdigen Absenders in den Vordergrund und spielt damit mit dem Aberglauben und der Angst vor (ursprünglich) Kettenbriefen, die wohl jeder schon einmal in seinem Leben erhalten hat - und damit mit der Frage, was passiert, wenn man diese nicht, wie darin gewünscht, weiterleitet. Eine der Studentinnen ist jedenfalls tot und sie ist nicht die letzte, die diese Kettenmail erhält. Hier wird eine Bedrohung aufgebaut, die sich nicht nur aus dieser Form der Kommunikation speist, die mittlerweile in unserem täglichen Leben Einzug gehalten hat und dadurch unglaublich authentisch wirkt. Denn noch gruseliger wird es, als sich auch noch Personen in den Chat einschalten, die weder dazu hinzugefügt worden sind, noch tatsächlich schreiben können dürften. Fazit: Atemlos liest man weiter, da die Protagonisten nicht aufhören, sich über die Ereignisse auszutauschen, die immer wieder voranschreiten. Habe ich an einem Abend ausgelesen. Liest sich durch den interessanten literarischen Kniff der "Chatfenster" unheimlich gut und schnell und wirkte dadurch unglaublich authentisch und spannend.

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  • Ein spannendes Experiment

    The Message: Thriller
    AnjaSc

    AnjaSc

    14. February 2017 um 08:54

    Klappentext: Kathy findet in ihrem Posteingang eine Kettenmail. Eine Todesdrohung. Die Studentin hält die Nachricht für einen üblen Scherz und postet sie im Gruppen-Chat ihres Anthropologie-Seminars. Es ist ihr letztes Lebenszeichen. Am nächsten Morgen wird Kathys Leiche in einem Moor gefunden. Noch während ihre Freunde rätseln, wer sie ermordet haben könnte, hackt sich ein unbekannter User in den Gruppen-Chat der Studenten ein. Und plötzlich lautet die Frage: Wer stirbt als nächstes? Du wurdest zur Gruppe "Charlie's Eight" hinzugefügt ... Besser, es wäre nie passiert! Inhalt: Der gesamte Roman besteht nur aus Chat Nachrichten und ist mit seinen 185 Seiten eher ein "Häppchen" für Zwischendurch, aber wie es mit Häppchen häufig ist: sie sind gut! Tibor Rode erzählt mit Hilfe der Chat Nachrichten die komplette Geschichte der Studenten und was passiert. Wir verfolgen die Nachrichten und es ist vom Gefühl her so, als würde man ein Hörbuch lesen, denn auch hier gibt es auf Grund des ungewöhnlichen Stils nur Dialoge. Man erfährt nur aus den Dialogen was passiert und man kann aus den Nachrichten die Gefühle der Charaktere gut raus lesen. Mit dieser Kettenmail geht das Unglück los: Nach und nach werden die Gruppenmitglieder weniger, aber wer ist der Killer? Fazit: Ein gelungenes Experiment für eine andere Form des Thrillers, bei dem ganz viel im Kopf des Lesers passiert. Beim Ende hatte ich dann den "WTF" Moment der mich etwas staunend zurück gelassen, aber leider nicht zu 100% glücklich gemacht hat, aber das ist absolute Geschmacksache. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für diesen Thriller

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  • Nervenkitzel pur!

    The Message: Thriller
    pantaubooks

    pantaubooks

    12. February 2017 um 13:55

    „The Message“ ist in Form eines Chatverlaufs aufgebaut. Acht Studenten und ihr Professor sind Mitglied in diesem Chat und diskutieren über ihr neuestes Projekt, das Sezieren von Charlie, der jahrhundertealten Moorleiche. Ihre Sprache und Ausdrucksweise ist der Form des Mediums angepasst: Kurz formulierte, umgangssprachliche Sätze machen die Dialoge des Chats realistisch. "Josh: 7:05 Uhr                                                                                  Daniel, mach dich mal locker! Das ist ja kein normaler Kettenbrief, den Kathy bekommen hat. Gerade wo wir an Charlie herumbasteln… welcher Witzbold hat das geschrieben? Du, Greg?" (S. 8) Da ich bisher nur Bücher gelesen habe, die aus Briefen oder Emails bestanden, hat mir die Idee, die Geschichte über einen Chatverlauf zu transportieren, richtig gut gefallen. Trotzdem ist das Buch in Kapiteln unterteilt, die jeweils mit einem packenden Cliffhanger enden, sodass man einfach weiterlesen muss! Natürlich kann bei einer Geschichte in reiner Dialogform nicht viel über Charaktere, noch weniger über das Setting gesagt werden. Trotzdem haben mir Rodes verschiedene Figuren sehr gut gefallen, denn jede stellt über die Art des Schreibens ihre jeweilige Eigenheit heraus. Um den Spannungsbogen der Handlung zu beschreiben, reichen drei Buchstaben: Wow! Mit jedem Kapitel steigert sich die Dramatik, denn so viel kann verraten werden: Es bleibt nicht nur bei einer Person, die im Chat auf einmal keine Antworten mehr gibt. Dafür kommentiert plötzlich ein Fremder, der sich eingehackt hat und alle mit dem Tod bedroht, die der Aufforderung der Kettenmail nicht Folge geleistet haben. Die Geschichte ist von Anfang bis Ende wahnsinnig spannend und hat mir eine schlaflose Nacht bereitet, weil ich das eBook einfach nicht weglegen konnte! Fazit & Bewertung „The Message“ von Tibor Rode kann ich allen empfehlen, die psychischen Nervenkitzel lieben! Die mitreißende, spannungsgeladene Geschichte hat mich vollkommen überzeugt. Obwohl meiner Meinung nach die Geschichte noch viel länger hätte sein können, hat Rode es auf wenigen Seiten geschafft, aufregende und gut gelungene Höhepunkte aneinanderzureihen und eine hochdramatische Geschichte zu entwerfen.

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  • Charlie's Eight

    The Message: Thriller
    Kitsune87

    Kitsune87

    10. February 2017 um 16:26

    Rezension zu The Message von Tibor Rode Titel: The Message Autor: Tibor Rode Verlag: beTHRILLED (Bastei Lübbe) Seiten: 185 Genre: Thriller Preis: 2,99 € (ebook only) Erscheinungsdatum: 17.01.2017 Asin: B01MQMEXH3 Das Buch ist ein Belegexemplar des Verlags. Vielen Dank für die Bereitstellung. Klappentext: Kathy findet in ihrem Posteingang eine Kettenmail. Eine Todesdrohung. Die Studentin hält die Nachricht für einen üblen Scherz und postet sie im Gruppen-Chat ihres Anthropologie-Seminars. Es ist ihr letztes Lebenszeichen. Am nächsten Morgen wird Kathys Leiche in einem Moor gefunden. Noch während ihre Freunde rätseln, wer sie ermordet haben könnte, hackt sich ein unbekannter User in den Gruppen-Chat der Studenten ein. Und plötzlich lautet die Frage: Wer stirbt als nächstes? Meinung: Gestern Abend war ich auf der Digital Night Veranstaltung von „be-ebooks“, dem neuen Imprint von Bastei Lübbe. Unter anderem wurde der „Chatnachrichten“ Thriller von Tibor Rode vorgestellt. Zugegebenermaßen muss ich gestehen, dass ich aufgrund der Beschaffenheit des Buchs, wahrscheinlich von selbst nicht dazu gegriffen hätte. Aus dem selben Grunde sind Bücher in Form von Theaterstücken auch nicht meins. Gerade über Beschreibungen der Charaktere und Orte sowie über die Gefühle der Figuren wird eine Spannung erst wirklich auf den Leser übertragen. Habe ich bislang immer angenommen. Tibor Rode (bitte nicht englisch aussprechen) hat die Kostprobe aus seinem neuen Werk auf eine amüsante Art und Weise - und mit Hilfe der Verlagsmitarbeiter - vorgetragen. Daher musste ich mich heute beim Lesen des Thrillers auch wirklich konzentrieren, an den bereits bekannten Stellen nicht erneut los zu lachen. Doch hatte ich erst einmal den mir noch unbekannten Part erreicht, kroch bereits eine unheilvolle Stimmung auf mich zu. Gut, ich hätte das Buch wirklich nicht im dunkeln lesen sollen. Und ich hätte mein Smartphone vielleicht auch nicht neben liegen und mich über jede eingehende Nachricht erschrecken sollen… Rode hat es tatsächlich geschafft, eine konstant unheimliche Stimmung alleine durch Whatsapp-Nachrichten aufzubauen. Wirkten die Figuren am Anfang noch zufällig konstruiert, rätselte ich schnell über jede Aussage und fing an, sie zu hinterfragen. Das Ende ist gleichermaßen abgeschlossen und offen, was noch Platz für weitere Spekulationen lässt. Die Nachrichten sind komplett im Jargon eben solcher gehalten, samt des ein oder anderen „lol“, was sie noch authentischer macht. Die Optik wurde ebenfalls an die des Messangers angepasst. Ich denke, dass der Thriller auf dem Smartphone gelesen eine noch bessere Atmosphäre erzeugen könnte. Ich wurde an der Nase herumgeführt, aber auch in einer von mir aufgestellten Behauptung bestätigt. Es hat mich gegruselt und ich konnte den Kindle nicht mehr aus der Hand legen. Und dies alles wegen nur 185 Seiten. Und aufgrund von Chat-Nachrichten. Hut ab, Herr Rode (immer noch nicht auf englisch ausgesprochen). Fazit: Wenn es jemand schafft, mich mit einem Thriller/Roman in der Form von Chat-Nachrichten zu begeistern, muss derjenige eindeutig sein Handwerk beherrschen. „The Message“ war ein toller Einstieg in das neue Label und macht Lust auf mehr Bücher des Autors. p.s.: Ein kleiner Bericht zu der besuchten Veranstaltung wird dieses Wochenende noch folgen. p.p.s.: Hoffentlich träume ich heute Nacht nicht von Isrun!

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  • Spannend, anders, kurzweilig

    The Message: Thriller
    Silkchen2909

    Silkchen2909

    08. February 2017 um 12:09

    Katharina bekommt eine Kettenmail, die mehr als mysteriös erscheint und wird tags darauf tot aufgefunden.  Vor ihrem Tod hatte sie die Nachricht noch an die Chatgruppe ihres Archäologie-Seminars weiter geleitet und nach und nach scheinen die Mitglieder der Gruppe mit einem Fluch belegt zu sein - jeder, der den Kettenbrief bekommt, gerät in Gefahr. Das komplette Buch (bisher nur als eBook erschienen) ist wie ein Whatsapp-Chat aufgebaut und liest sich entsprechend flüssig. Keine Beschreibungen, keine Hintergrundinfos. Der Leser ist immer auf demselben Wissensstand wie der Durchschnitt der Chatgruppe, das finde ich sehr spannend.  Der Plot selber ist sehr mysteriös und löst sich erst, nach einigen wirklich unerwarteten Irrungen und Wendungen, ganz am Ende mit einem fulminanten Finale auf.  Mir hat sehr gefallen, wie Tibor Rode es schafft, die Charaktere nur durch ihre Schreibe im Chat zu zeichnen und Unterschiedlichkeiten schon auf den ersten Seiten klar zu machen.  Ich habe das Buch sowohl auf meine eReader (schwarz weiß) als auch auf meinem Handy (bunt) gelesen und muss sagen, dass es auf dem Handy angenehmer war, weil die bunten Kästen um die einzelnen Chatbeiträge deutlicher zu unterscheiden waren.  Alles in allem eine schöne Idee, eine Geschichte nur über einen Chat zu erzählen. Kurzweilig und spannend, wenn ich mir auch ein paar Seiten mehr hätte vorstellen können. So war es ein kurzes Vergnügen, das dafür aber uneingeschränkt. 

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  • Ein Kettenbrief der tötet; zum Gruseln gut

    The Message: Thriller
    Artemis_25

    Artemis_25

    07. February 2017 um 17:51

    Wow, das war gruselig und so ganz anders. Am nächsten kommt dieses besondere Buch wohl „Wer war Alice“ von T. R. Richmond. Dort gab es auch nicht die gewöhnliche Erzählart; die Story setzte sich aus Briefen, E-Mails, SMS, Blogeinträgen und dergleichen zusammen. Hier gibt es auch nicht den normalen Fließtext, sondern die Chatnachrichten der Gruppe „Charlie‘s Eight“. Die einzelnen Nachrichten sind mit Namen und Uhrzeit versehen und je nach Person mit einer anderen Farbe eingekästelt. Ganz am Anfang steht geschrieben, dass man dieser Gruppe hinzugefügt wurde. Man wird zum Teil davon, bekommt das Gefühl jederzeit in den Chat einsteigen zu können. Das macht das, was die anderen Chatteilnehmer erleben, noch eindrucksstärker, das ganze Leseerlebnis intensiver als man es sonst erlebt. Die Nachrichten sind sprachlich so verfasst wie man sie auch sonst in einem Chatverlauf vorfinden würde, mit allem Drum und Dran an Abkürzungen usw. Die Chatteilnehmer bestehen aus Studenten und ihrem Professor, die in einem Seminar aus dem Bereich der Anthropologie und Mumienforschung an dem Projekt „Charlie“ arbeiten. Besagter Charlie ist eine Moorleiche, die sie im Rahmen des Projekts untersuchen, für welches auch die Chatgruppe erschaffen worden ist. Als sich die Situation zuzuspitzen beginnt, wird auch noch eine Psychologin der Gruppe hinzugefügt. Sie und der Professor erkennt man auch leicht an der gewählteren Sprache, die sie im Chat verwenden. Das Buch ist recht kurz gehalten und lässt sich in nur wenigen Stunden durchsuchten. Kein Wunder, es ist ja auch nur eine Ansammlung an Chatnachrichten, die sich flott runterlesen lassen. Soweit, so gut. Die Geschichte startet mit der mysteriösen sowie auch sehr gruseligen Kettennachricht, die Kathy kurz zuvor bekommen hat und nun mit ihren Kommilitoninnen teilt. Ab da an nimmt das Unglück seinen Lauf, denn es scheinen genau jene zu sterben, die der Aufforderung dieser nicht folgen und sie an 10 andere Leute versenden. Noch verstörender ist jedoch, dass es immer mehr und mehr so wirkt als hätten die Kettenbriefe etwas mit „Charlie“ zu tun. Es wird wild diskutiert, herumspekuliert und einander gegenseitig beschuldigt, während immer mehr von ihnen die unheilverkündende Nachricht erhalten, daraufhin spurlos verschwinden und tot wieder auftauchen. Allein das verursacht schon Gänsehaut beim Lesen. Noch spannender wird es allerdings dadurch, dass man ja nur das mitbekommt, was in der Gruppe geschrieben wird. Das macht es sehr schwer hinter des Rätsels Lösung zu kommen. Denn es ist ja ziemlich leicht dort zu lügen, ohne dass es jemand merkt. Die Auflösung hat mich dann sehr überrascht, denn das hätte ich wirklich nicht erwartet. Alles wird allerdings nicht aufgedröselt. Es bleibt etwas zum Nachgrübeln übrig. Gab es vielleicht sogar noch jemand ganz anderen, der hier mitgemischt hat? Ich mag es, wenn mich eine Geschichte auch noch nachträglich beschäftigen kann. Insgesamt hat mir „The Message“ richtig gut gefallen. Mir hat die Außergewöhnlichkeit der Erzählweise fasziniert. Sie ist sehr modern und ist mir in dieser Form als Geschichte noch nicht untergekommen, vielleicht im entfernten Sinne in „Wer war Alice“. Wer sich also Mal auf etwas ganz Neues einlassen möchte, gerne ein dünneres Buch lesen, sich dabei ein wenig gruseln möchte, der sollte sich unbedingt diese ungewöhnliche Geschichte vornehmen, ich kann sie nur weiterempfehlen.

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