Tiffany Reisz Gesetze der Lust

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Inhaltsangabe zu „Gesetze der Lust“ von Tiffany Reisz

Gemeinsam mit ihrem dominanten Lover, dem Priester Søren, lebt Nora ihre dunklen Fantasien hemmungslos aus. Als eine Reporterin beginnt, in Sørens Privatleben herumzuschnüffeln, schickt er Nora aufs Land. Dort soll sie sich bei seinem Freund, dem Playboy Griffin, verstecken und gleichzeitig den bisexuellen Michael als Sklaven ausbilden. Bei der fesselnden Aufgabe, dem attraktiven Gastgeber und dem verlockend unschuldigen Schüler muss Nora in ihrem Exil plötzlich an etwas ganz anderes denken. Kann es noch größere Lust bedeuten, ihre eisernen Regeln zu brechen?

hoch erotisch

— Sonnenbluemchen67
Sonnenbluemchen67

Gesetze der Lust ist absolut nicht nach meinem Geschmack.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Wieder mal ein gelungenes Buch aus der Reihe! Emotionen pur, mit viel Spannung und Erotik.

— AnnMan
AnnMan

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  • „Gesetze der Lust“ von Tiffany Reisz

    Gesetze der Lust
    Sonnenbluemchen67

    Sonnenbluemchen67

    13. August 2014 um 10:22

    Inhalt: Nora muss um ihren Lover, den Priester Sören, bangen. Er soll das Amt des Bischoffs bekommen, doch das würde bedeuten, dass sie sich nicht mehr sehen würden. Und dann kommt eine Reporterin und wühlt in ihrem und seinem Leben… Mein Fazit: Das vorliegende Buch habe ich vor geraumer Zeit als kleine Überraschung zusammen mit einem anderen, bereits vom mir rezensiertem Buch vom MIRA-Verlag bekommen und nun endlich habe ich es geschafft es zu lesen. Nochmals ganz lieb Danke für das Buch dem MIRA-Verlag. Dies ist nun die zweite Geschichte der Nora Sutherlin, Erotikschriftstellerin und Protagonistin des oben genannten Buches von Tiffany Reisz. Wieder hat die Autorin sehr detailliert und bildhaft ihre Geschichte erzählt, dass ich hier, wenn ich es genauer ausführen würde, wohl über meinen Beitrag ein dickes Piepen setzten müsste ☺. Dennoch sei so viel verraten, dass es wieder sehr schlüpfrig zur Sache geht. Auch wenn ich selbst wohl eher nicht so gestrickt bin, ist mir das Buch dennoch unter die Haut gegangen und ich wundere mich, was so alles im Sex möglich ist. Ich bin wohl wirklich ein Vanilla, wie diese „normalen“ Menschen, liebevoll in diesem Buch beschrieben werden. Aber das ist mir egal, dennoch in meiner Fantasie kann ich mich gut in die Rolle der Nora versetzten. Wie muss es wohl sein, wenn eine verbotene Liebe so dicht an der Enthüllung steht? Dieses Mal hat die Autorin viel über die Hintergrundgeschichten von Nora und ihrem Priester erzählt und dabei kamen sehr interessante und überraschende Dinge zu tage und gaben der gesamten Geschichte immer wieder überraschende Wendungen. Doch eh ich zu viel verrate, würde ich sagen, holt euch einfach das Buch und lest selbst. Ihr bekommt es unter anderem beim MIRA-Verlag.

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  • Einfach kein Buch für mich

    Gesetze der Lust
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. August 2014 um 13:22

    Ich gebe hier zu, ich habe die Rezension zu diesem Buch sehr lange vor mir her geschoben. Ich wollte sie einfach nicht schreiben, weil ich 1. das Buch nicht komplett gelesen habe und 2. das was ich gelesen habe war nicht gut… zumindest nicht für mich. Ich kam an das Buch durch eine Surprise Aktion von Blogg dein Buch. Man sah einen Trailer und konnte sich dann auf das Buch bewerben. Mehr Infos bekam man nicht. Ich sah den Trailer und dachte: „Sieht nach nem schönen fiesen Thriller aus!“ … tja, dann bekam ich dieses Buch. Ich mache es schnell. Ich begann es zu lesen und war abgestoßen. Ich bin nicht prüde und ich habe nichts gegen erotische Literatur. Aber mir kam es vor, dass die Autorin bei Gesetze der Lust bewusst den Sex nutzte um zu provozieren. Warum aber tut sie das? Normalerweise kauft man doch Bücher dieses Genre um es zu genießen, nicht um zu provozieren. Aber das ich das nicht verstehe ist klar, ich bin kein Fan von Shades of Grey. Ich habe bewusst um das Buch einen Bogen gemacht und wenn ich die Inhaltsangabe zu Gesetze der Lust gekannt hätte, hätte ich mich auch nicht darauf beworben. Zum Schreibstil muss ich sagen, ich fand ihn plump. Aber ich kann da wirklich nur eine rein subjektive Einschätzung bringen, denn wenn ich mich über den Inhalt ärgere, dann bewerte ich den Schreibstil auch schlecht. Wenn ihr also eine unabhängige Meinung zu Gesetze der Lust lesen wollt, dann schaut euch am besten hier einmal kurz um. Andere hatten auf jeden Fall Spaß an diesem Werk. Schluss-Fazit: Gesetze der Lust ist absolut nicht nach meinem Geschmack. Nach einem blauäugigen Blick auf einen Trailer hab ich einen harten Thriller erwartet und kein SM-Buch. Ich konnte es einfach nicht zu Ende lesen, deswegen vergebe ich leider mal wieder mein „Kannste Knicken!“

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  • Wunderbarer nächster Teil aus der Reihe!

    Gesetze der Lust
    AnnMan

    AnnMan

    06. July 2014 um 09:04

    Auch diesen Band habe ich mal wieder in wenigen Tagen verschlungen. Diesmal hat mich Tiffany Reisz noch mehr überrascht, als in dem Band zuvor. Die Geschichte um die Reporterin, die Vergangenheit von Søren und auch die tolle Liebesgeschichte um Griffin sind wundervoll miteinander verwoben worden. Auch wenn ich ja schon viele Informationen aus Band 3 und 4 hatte, war es nicht langweilig, denn wieder einmal erzählt sie ein bisschen anders und ich bekomme nur noch einen tieferen Einblick in die Charaktere. Besonders ergriffen hat mich die sehr gefühlvolle Geschichte von Michael und wie sich das alles entwickelt. Tiffany Reisz beweist immer wieder, dass sie über ein hohes Maß an Sensibilität besitzt und gleichzeitig immer wieder Härte, Erotik Spannung hineinbringen kann.

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  • weniger Erotikroman als gedacht

    Gesetze der Lust
    Aki_Dark

    Aki_Dark

    27. November 2013 um 23:41

    Dies ist der zweite Teil um die Erotikromanautorin Nora und ihren Meister und Priester Søren. Obwohl man wohl einiges an Story aus dem ersten Teil verpasst hat kommt man trotzdem leicht in die Geschichte dieses Buches hinein. Allerdings könnte es definitiv nicht schaden, wenn man sich im Leben der Ex-Domina Nora schon etwas aus dem ersten Buch auskennen würde. Leider gibt es eine ganze Menge Story-Geplänkel über sonstwie gefährliche Geheimnisse oder Feinde die man so in der “Szene” und durch die Vergangenheit hat. Anfangs fand ich das ziemlich verwirrend und teils nervig wenn man den ersten Teil nicht kennt. Generell bekommt man nach und nach aber noch etliche Häppchen nachgelegt von der Autorin. Das Cover finde ich im Gegensatz zum noch sehr gut überlegten ersten Bandcover doch recht langweilig und in eine bestimmte, offensichtliche Schiene gepresst. Sehr schade eigentlich, denn das Cover vom ersten Teil wirkt finde ich sehr stilvoll, aber ob das das ist was Leserinnen dieser Romane wollen, das weiß ich nun leider nicht. Bei dem hier kann man allerdings kaum verfehlen worum es sich in dem Buch wohl dreht. Der Roman von Tiffany Reisz bedient sich wie kaum anders zu erwarten war einer sehr direkten Sprache, die nicht unbedingt als vulgär zu bezeichen ist. Für diese Art Romane ist sie durchaus häufiger vorzufinden. Insgesamt schreibt die Autorin wirklich gut.Die beschriebenen Sexszenen sind leider relativ kurz gehalten und in meinen Augen wenig erotisch, eher teilweise sehr speziell. Aber immer wenn eine Szene mal etwas in die Tiefe geht ist sie schon wieder zu Ende. Diese Szenen sind definitiv eher auf den SM-Faktor angelegt, als auf lange Erotikbeschreibungen die dann wirkliche Stimmung aufkommen lässt. Und dann gibt es auch noch ein kurzes Bloodplay, bei dem ich eigentlich schon fast aufgehört hätte zu lesen. Gleichgeschlechtlichten Szenen sollte man in solchen Büchern natürlich auch nicht abgeneigt sein, in diesem hier besonders. Was mir aber so richtig auf den Keks ging, war der perfekte Priester Søren. Er ist nicht nur der Sexgott im Sadismus schlechthin, er ist auch noch der absolut liebenswerteste, bestaussehenste und überperfekte Priester und Meister. Also das war selbst mir dann doch etwas zu viel. Schöne Körper gerne. Intelligente Charaktere: gern. Aber alles in einem Protagonisten? Nein danke, wo bleibt da der Spaß? Etwas Gutes muss ich aber noch erwähnen, denn die Story um den Jungen Michael und den Playboy Griffin ist so herzlich beschrieben, dass sie das Buch für mich definitiv aufgewertet hat. Die beiden sind zwei wirklich superschöne Nebencharaktere Fazit:  Ein Erotikroman für Liebhaber. Wer es gerne verworren und sadistisch im tiefschichtigsten Sinne mag ist hier gut aufgehoben. In meinen Augen eher ein Roman für Genreliebhaber.

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  • Rezension "Gesetze der Lust"

    Gesetze der Lust
    Aki_Dark

    Aki_Dark

    20. November 2013 um 21:17

    Dies ist der zweite Teil um die Erotikromanautorin Nora und ihren Meister und Priester Søren. Obwohl man wohl einiges an Story aus dem ersten Teil verpasst hat kommt man trotzdem leicht in die Geschichte dieses Buches hinein. Allerdings könnte es definitiv nicht schaden, wenn man sich im Leben der Ex-Domina Nora schon etwas aus dem ersten Buch auskennen würde. Leider gibt es eine ganze Menge Story-Geplänkel über sonstwie gefährliche Geheimnisse oder Feinde die man so in der “Szene” und durch die Vergangenheit hat. Anfangs fand ich das ziemlich verwirrend und teils nervig wenn man den ersten Teil nicht kennt. Generell bekommt man nach und nach aber noch etliche Häppchen nachgelegt von der Autorin. Das Cover finde ich im Gegensatz zum noch sehr gut überlegten ersten Bandcover doch recht langweilig und in eine bestimmte, offensichtliche Schiene gepresst. Sehr schade eigentlich, denn das Cover vom ersten Teil wirkt finde ich sehr stilvoll, aber ob das das ist was Leserinnen dieser Romane wollen, das weiß ich nun leider nicht. Bei dem hier kann man allerdings kaum verfehlen worum es sich in dem Buch wohl dreht. Der Roman von Tiffany Reisz bedient sich wie kaum anders zu erwarten war einer sehr direkten Sprache, die nicht unbedingt als vulgär zu bezeichen ist. Für diese Art Romane ist sie durchaus häufiger vorzufinden. Insgesamt schreibt die Autorin wirklich gut.Die beschriebenen Sexszenen sind leider relativ kurz gehalten und in meinen Augen wenig erotisch, eher teilweise sehr speziell. Aber immer wenn eine Szene mal etwas in die Tiefe geht ist sie schon wieder zu Ende. Diese Szenen sind definitiv eher auf den SM-Faktor angelegt, als auf lange Erotikbeschreibungen die dann wirkliche Stimmung aufkommen lässt. Und dann gibt es auch noch ein kurzes Bloodplay, bei dem ich eigentlich schon fast aufgehört hätte zu lesen. Gleichgeschlechtlichten Szenen sollte man in solchen Büchern natürlich auch nicht abgeneigt sein, in diesem hier besonders. Was mir aber so richtig auf den Keks ging, war der perfekte Priester Søren. Er ist nicht nur der Sexgott im Sadismus schlechthin, er ist auch noch der absolut liebenswerteste, bestaussehenste und überperfekte Priester und Meister. Also das war selbst mir dann doch etwas zu viel. Schöne Körper gerne. Intelligente Charaktere: gern. Aber alles in einem Protagonisten? Nein danke, wo bleibt da der Spaß? Etwas Gutes muss ich aber noch erwähnen, denn die Story um den Jungen Michael und den Playboy Griffin ist so herzlich beschrieben, dass sie das Buch für mich definitiv aufgewertet hat. Die beiden sind zwei wirklich superschöne Nebencharaktere Fazit:  Ein Erotikroman für Liebhaber. Wer es gerne verworren und sadistisch im tiefschichtigsten Sinne mag ist hier gut aufgehoben. In meinen Augen eher ein Roman für Genreliebhaber. 2,5/5 Sternen

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  • Erotik mit schlüssiger Geschichte

    Gesetze der Lust
    Tialda

    Tialda

    08. November 2013 um 20:27

    “Gesetze der Lust” von Tiffany Reisz kam im Rahmen einer ‘Überraschungsbuchaktion’ bei mir an und der erste Gedanke war, dass es sich doch hier hoffentlich nicht um einen Verschnitt von “50 Shades of Grey” handelt. Obwohl ich das damals nicht schlecht fand, haben SM-Romane seitdem ja irgendwie einen noch schlechteren Ruf als vorher – dieser bestätigt sich aber bei “Gesetze der Lust” nicht. Erst später fand ich heraus, dass es sich hier schon um den 2. Band einer Reihe handelt. Probleme bereitet es aber nicht, wenn man den ersten Teil nicht kennt – frühere Geschehnisse werden immer wieder mal kurz angerissen, so dass man immer weiß, worum es geht. Tiffany Reisz schreibt angenehm leicht, projeziert vor allem bei den Sexszenen realistische Bilder in den Kopf des Lesers und schafft es, den Text – trotz des pikanten Themas – nie schmuddelig oder niveaulos wirken zu lassen. Außerdem war ich positiv überrascht davon, dass der Roman mit seinen 26 Kapiteln durchaus eine schlüssige Geschichte aufweisen konnte. Es geht um den katholischen Priester Søren, der trotz offiziellem Zölibat bereits seit vielen Jahren eine SM-Beziehung mit der Schriftstellerin Nora Sutherlin führt, wobei er den dominanten Part übernimmt. Nora ist übrigens Autorin von erotischen Romanen und mir drängte sich die Frage auf, ob Tiffany Reisz hier wohl heimlich persönliche Aspekte oder zumindest Wünsche mit einbrachte. Außerdem spielt der 17-jährige devote Michael eine der Hauptrollen. Eine Reporterin, die eine Geschichte wittert befindet sich auf Sørens Spur und so schickt er Nora über den Sommer zu einem ihrer Freunde und soll Michael direkt mitnehmen, um ihn als Sklaven auszubilden. Durch den Plott mit der Reporterin und Noras Erinnerungen erfährt man nach und nach, was Michael, Nora und den Priester verbindet und das macht sie menschlich und sympathisch. Man erfährt von Noras Zweifeln – es fällt ihr schwer die Beziehung zu Søren immer geheim halten zu müssen und man erfährt auch mehr über Michaels Leben, denn sein Vater behandelt ihn mehr als schlecht und zudem verliebt er sich im Lauf der Geschichte, wovon sein Vater ebenfalls nichts erfahren soll. Für mich stellte Michael auf jeden Fall die Lieblingsfigur dar. Am Ende des Buchs findet der Leser noch eine Kurzgeschichte, die eines von Noras Erlebnissen aus der Vergangenheit besonders beleuchtet – eine nicht wirklich nötige, aber nette Zugabe. Fazit: Ein Roman mit symphatischen Charakteren und einer verständlichen Geschichte – nur eben vor der SM-Kulisse mit vielen Szenen in diese Richtung.

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  • Eine Erotikautorin und ein lüsterner Priester...

    Gesetze der Lust
    Bookilicious

    Bookilicious

    02. November 2013 um 22:36

    Inhalt Erotikautorin Nora Sutherlin lebt ihre erotischen Fantasien auch gerne aus - am liebsten mit dem dominanten Priester Sören, ganz heimlich, hinter verschlossenen Türen. Als Sören jedoch zum Bischoff ernannt werden soll, beginnt Reporterin Suzanne etwas zu sehr in seinem Privatleben zu schnüffeln... Nora soll daraufhin einige Zeit auf dem Land verbringen, um erst mal aus der Schussbahn zu bleiben. Begleitet wird sie von ihrem BDSM - "Schüler" Michael, der schon bald gefallen an Griffin findet, dem Inhaber des Landhauses... Erster Satz des Buches "Süßkram." Zitate "Bisher war es ein äußerst befriedigender Morgen - sie war von ihrem Lieblingsmann gefickt, von ihrem Lieblingsjungen umarmt und schweigend von ihrem liebsten Engel angehimmelt worden. Aber ihre Fröhlichkeit schwand, als ein unbekannter Priester in der ersten Reihe Platz nahm." Fazit "Gesetze der Lust" ist ein Roman, der Erotikautorin Tiffany Reisz. Eigentlich war mir dieser Roman gänzlich unbekannt, da ich jedoch bei der Aktion "Wer ist eigentlich Nora?", bei Blogg Dein Buch mitgemacht hatte und dort als einer der Rezensenten ausgewählt wurde, die eines der Überraschungsbücher erhalten sollten, wurde mir dieser Roman zugesandt. Grundsätzlich mag ich diese Art von Roman zwar sehr gerne, bei diesem jedoch war ich jedoch - wie momentan bei allen erotischen Romanen, etwas skeptisch. Diese Skepsis liegt wohl darin begründet, dass seit der Erfolgswelle von "Shades of Grey" einfach zu viele Romane dieses Genres aus dem Boden schossen - was meistens auch bedeutet, dass die ein oder andere "Niete" dabei ist.  Kritisch begann ich also dieses Buch zu lesen - und war überrascht! "Gesetze der Lust" bietet, im Gegensatz zu anderen Büchern dieser Szene, keine seichte "Unschuldiges Mädchen wird von bösem Mann in die BDSM Szene eingeführt" - Unterhaltung, vielmehr begegnet uns mit Nora Sutherlin, eine taffe Frau in den Dreißigern, welche Erotikromane schreibt und früher als Domina gearbeitet hat. Nora ist jedoch keine typische Domina, sondern eine Switch: ein Mensch, der sowohl in der Lage ist, als Domina zu fungieren, als sich auch dominieren zu lassen. Und genau dies betreibt sie in aller Heimlichkeit mit ihrem Liebhaber Sören, der ausgerechnet auch noch der Priester des kleinen Örtchens ist. Hinter verschlossenen Türen legt der dominante Gottesvertreter seine Robe ab und schwingt nicht nur die Peitsche, sondern auch allerhand andere Folterinstrumente - ein Leben, dass er bisher ganz gut mit der Kirche vereinbaren konnte. Schließlich soll Sören als Bischoff ernannt werden, was ihm jedoch nicht nur seine Freizeit, sondern auch seine Privatsphäre nimmt und seine sexuellen Tätigkeiten außerordentlich einschränken würde. Doch Sören wäre nicht der Mann der er ist, wenn er sich davon aus der Ruhe bringen lassen würde. Kurzerhand beschließt er, dass Nora die nächsten Monate bei Griffin verbringen soll, einem alten Bekannten der BDSM - Szene. Dorthin begleiten soll sie ein gemeinsamer Freund: der 17 jährige Michael Dimir, der versuchte, sich vor etwa 2 Jahren in Sörens Kirche das Leben zu nehmen. Sören fand ihn und sprach mit ihm über seine sexuellen Fantasien und Gelüste, welche der Ursprung für seinen Selbstmordversuch waren, doch nicht nur das: er versprach Michael, dass er eine Nacht mit Nora verbringen dürfe, die ihn in die faszinierende Welt des BDSM einführen sollte - jedoch nur, wenn er es schaffen würde, sich ein ganzes Jahr lang nicht selbst zu verletzen. Michael erfüllte die Voraussetzungen und verbrachte eine Nacht mit Nora - danach hatten die beiden jedoch lange keinen Kontakt und die Zeit, die er nun mit ihr bei Griffin verbringen soll, gestaltet sich sehr...lustvoll.  Nora begegnet uns als sehr taffe und selbstbewusste junge Frau in den Dreißigern, die nicht nur ein interessantes Leben führt, sondern als Ex-Domina auch eine interessante Vergangenheit vor sich hat. Sie wirkt, trotz ihrer herrschsüchtigkeit, die sie an den Tag legen kann, jedoch keinesfalls unsympathisch, denn auch sie ist in der Lage sich unterzuordnen und dominieren zu lassen. Dass die Beziehung zu Sören nicht nur auf rein sexueller Basis besteht, merkt man ihr deutlich an, denn er scheint einer ihrer wenigen Schwachpunkte zu sein. Zum jungen Michael verbindet sie eine besondere Beziehung aus fast mütterlicher Zuneigung und dem Willen ihm das zu geben, was er braucht - Dominanz und Schmerzen. Ich persönlich fand die Figur der Nora sehr interessant und wäre durchaus geneigt, mich mal mit solch einer Persönlichkeit näher unterhalten zu können - immerhin trifft man ja nicht jeden Tag eine ehemalige Domina, die sich auch unterwerfen kann UND erotische Romane schreibt! Sören, der trotz seiner Neigungen und seiner hohen Position im BDSM Zirkel durchaus gläubig ist und seinen "Beruf" von Herzen liebt, erschient mir immer etwas unnahbar und "weit weg", ganz im Gegensatz zu Nora. Dass auch er seine "Untergebene" liebt merkt man deutlich, jedoch baut er ansonsten eher eine Art Schutzmauer um sich herum auf, die ihn für mich zu einer eher wenig greifbaren Persönlichkeit machte. Michael, der 17 jährige Junge, den Nora in die BDSM Szene einführt, ist ein über die Maßen introvertierter und schüchterner junger Mann, der von seinen Eltern diskriminiert und gepeinigt wird, als diese Erfahren, welche sexuellen Neigungen der Pubertierende zu haben scheint. Als er diese Schmach schließlich nicht länger ertragen kann, beschließt er, sich das Leben zu nehmen und überlebt nur knapp. Von da an nimmt ihn Priester Sören unter seine Fittiche, was ihm über kurz oder lang nicht nur eine Nacht mit Nora beschert, sondern ihn auch einige Monate bei Griffin im Landhaus verbringen lässt, wo er in die Szene des BDSM eingeführt werden soll. Mir fiel es sehr schwer, den Jungen einzuordnen, faszinierten mich doch einerseits seine Neigungen, schreckte mich jedoch andererseits seine extreme Unsicherheit und Selbsthass ab, den er von seinen Eltern stets eingetrichtert bekam. Die "Beziehung", die sich über kurz oder lang zwischen Griffin und Michael entwickelt, betrachtete ich stets etwas kritisch, aber auch sehr interessiert. Insgesamt kann ich nur sagen, dass ich von diesem Roman mehr überrascht wurde, als ich es am Anfang für möglich gehalten hätte. Das Lesen bereitete mir hier ein außerordentliches Vergnügen und zum ersten Mal seit langem ging ich wieder richtiggehend mit "Freude" an einen erotischen Roman heran. Die Charaktere sind nicht nur sehr gut aufeinander abgestimmt, die Story an sich und die Häufigkeit, sowie Beschreibung der eingestreuten "Sex-Szenen" waren ebenfalls sehr passend und angemessen gewählt bzw. beschrieben. Selten habe ich einen Roman aus diesem Genre gelesen, bei dem das Gesamtbild einfach so schlüssig wirkte und mich nicht das geringste Detail störte (ganz im Gegenteil zu "Shades of Grey", auch wenn ich dort den 1. Band mit 5 Sternen bewertete: kleine Einschränkungen gab es -> Rezension ) und somit kann ich diesen Roman uneingeschränkt weiterempfehlen! Tiffany Reisz bedient sich einem flüssigen und gut verständlichen Sprachbild, die Kapitel sind klar strukturiert und nie zu kurz oder lang.  Am Ende des Buches findet sich eine Art "Zusatzroman", den ich jedoch zu gegebener Zeit noch als eigenständigen Post beurteilen möchte.  Wertung: 5 von 5 Sternen!

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  • Schubladendenken

    Gesetze der Lust
    santina

    santina

    02. November 2013 um 09:27

    Um Erotikromane habe ich – bis auf kleine Ausnahmen – bisher einen großen Bogen gemacht. In meinem Kopf gibt es eine Schublade mit allem, was mir zum Thema Erotikromane einfällt und dieses Buch passt ganz wunderbar in diese Schublade. Viel Sex, derbe Wortwahl und was in diesem Fall noch erschwerend hinzu kommt: SM. Allerdings war es gar nicht so unangenehm zu lesen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Autorin hat sehr unterschiedliche Protagonisten geschaffen, die allesamt eine spannende Vorgeschichte haben. Nora Sutherlin ist eine Erotikautorin und ehemalige Domina, jetzt allerdings untersteht sie dem Priester Søren, der sie dominiert. Griffin ist ein guter Freund von Nora, stinkreich und dem Sex nie abgeneigt. Außerdem gibt es noch den schüchternen Michael, der sich gegen seinen Vater zu Wehr setzen muss, weil dieser nicht versteht, warum man sich selbst Schmerzen zufügen muss. Aber um was geht es in dem Buch überhaupt? Søren steht auf der Wunschliste als neuer Bischof, hängt aber sehr an seiner Privatsphäre, verständlich, ist er doch einer der Größen im regionalen SM-Zirkel. Eine Reporterin erhält einen Hinweis auf einen “Interessenskonflikt” und beginnt zu recherchieren. Entsprechend muss Nora von der Bildfläche verschwinden und ihr dominanter Partner schickt sie zusammen mit Michael zu Griffin. Dort soll sie Michael als Unterwürfigen ausbilden. In einem weiteren Strang kann der Leser das Tun der Reporterin verfolgen, die nicht vom Liebesleben des Priesters und Nora ahnt, sondern davon ausgeht, dass es sich bei Søren um einen Kinderschänder handelt. Vorbelastet ist sie dabei durch das Leiden ihres Bruders der Missbrauchsopfer war und deswegen Selbstmord beging. Meine Meinung: Der Einstieg in die Geschichte war nicht ganz einfach, vermutlich, weil mir die Vorgeschichte fehlt. Ja, es gibt einen ersten Teil, den ich nicht gelesen habe und ich bin der Meinung, dass das auch nicht zwingend notwendig ist, um diesen zweiten Buch zu verstehen, aber es macht natürlich Sinn, mit Das Locken der Sirene zu starten. Was dann kommt ist Sex, ist Stehen, im Liegen, im Knien, im Bett, auf dem Tisch, im Auto, mit grossen Schmerzen, mit noch grösseren Schmerzen und sogar ohne Schmerzen. Hetero, gleichgeschlchtlich und bi. Die Autorin lässt eine Liebesgeschichte mit einfliessen und erzählt aus Sørens Leben, was ich überaus spannend und interessant fand. Das Ende weist auf einen möglichen dritten Teil hin. Mein Fazit: Was auch immer ich mir unter einem Erotikroman vorgestellt habe, Gesetze der Lust erfüllt jeden einzelnen Punkt davon, einige davon bewerte ich nach wie vor eher negativ, mit anderen Punkten konnte ich mich anfreunden, das liegt – so vermute ich – am Schreibstil der Autorin. Mit den SM-Szenen hatte ich meine Probleme, denn die Beschreibungen waren stellenweise sehr sehr heftig.

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  • ÜBerraschend fesselnd....

    Gesetze der Lust
    Taya

    Taya

    01. November 2013 um 12:03

    Nichts bedeutet Nora mehr, als sich Søren hinzugeben und sich ihm zu unterwerfen. Doch Suzanne, eine Reporterin, die sonst nur in Kriegsgebieten unterwegs ist, bekommt einen geheimen Tipp, dass mit Søren, der Priester einer kleinen Kirchengemeinde ist, etwas nicht stimmt. Sie versucht wirklich alles, um rauszufinden was es ist. Søren schickt deshalb Nora mit Michael, einem 17-jähriger Junge aus der Gemeinde, zu einem gemeinsamen Freund, damit sie aus der Schusslinie sind. Doch auch dort erwartet Nora und vor allem Michael vieles, womit sie nicht rechnen. In diesem Buch wird man mit in die Welt von SM und BDSM entführt. Auch für "Neulinge" ist es einfach zu verstehen, da Michael als Sub (der Unterworfene) von Nora in dieses Gebiet angelernt wird. So erklärt auch sie vieles, was "Neulinge" nicht wissen können. Aber auch die Geschichte hinter den einzelnen Charakteren ist einfach wunderbar zusammengeknüpft. Man fiebert mit, was wohl als nächstes passieren wird. Die Charaktere gefallen mir wirklich alle sehr gut. Es ist für jeden eine Persönlichkeit bei, die er mögen wird. Da bin ich mir sicher. Ob es Søren ist, der wirklich auf der einen Seite, der kinderliebe, tolle Priester ist. Der bewundert wird, für das was er tut. Immer und für jeden Hilfsbereit. Ich denke er verkörpert einen Priester, wie ihn sich die meisten wohl wünschen. Aber auf der anderen Seite ist er das genaue Gegenteil. Als Priester ist er der angesagteste Dom, ist in seinem Zirkel (der 8. Zirkel) regelrecht von allen "angehimmelt". Er fügt mit Freuden Nora Schmerzen zu und zeigt das, wie man sich einen Priester absolut nicht vorstellt. Nur mit Schmerz zufügen kann er mit einer Frau danach auch intim werden und es gibt sich nur einer hin. Nora ist der genaue Gegenpart von Søren. Sie liebt ihn seit sie 15 Jahre alt ist. Sie himmelte ihn immer an und erst als sie Volljährig wurde, hatte sie es geschafft an "ihren Priester" heran zu kommen. Er hat ihr alles wichtige für das Sub-Leben beigebracht. Doch es machte sie auf Dauer nicht glücklich. Nora ist eine so genannte Switch. Sie lässt sich dominieren.. aber sie liebt es genauso Dominant zu sein. Während der Trennung zu Søren wurde sie in die Geheimnisse des Dominierens eingewiesen und wurde eine der besten Dominas im Zirkel. Sogar der masochistischte Mann in dieser Vereinigung hat sie gebrochen. Doch Nora hat noch eine Schwachstelle, an der sie immer wieder zu zerbrechen droht. Zumindest kam es mir beim lesen so vor. Michael und Griffin sind eigentlich Nebencharaktere.. aber sie haben mein Herz im Sturm erobert. Michael ist der ruhige junge. Einzelgänger. Er hat lange Haare, kleidet sich nicht wie die anderen. Seine Familie ist alles andere als schön. Als sein Vater rausfindet, was sein Sohn mag - Bilder von gefesselten Männern wurden unter andere gefunden - hat Michael sich in der Kirche von Søren versucht das Leben zu nehmen. Doch der Priester hat alles getan, um dem Jungen zu helfen und beschützt ihn noch immer. Und da haben wir dann auch schon das genaue Gegenteil von Michael... Griffin.. Aufgedreht, selbst wissend gutaussehend.. Er weiß wie es bei den Menschen ankommt und nutzt das auch vollkommen aus. Natürlich nur für seinen Spaß. Doch als er Michael kennenlernt, verändert sich auch etwas in sein Leben. Der Schreibstil von Tiffany Reisz ist wirklich schön flüssig und sie hat ein wahnsinnig tolles Talent, das Geschriebene (besonders bei Sexszenen oder andere "nicht normale" Dinge)  so zu formulieren, dass sich angenehme und ansprechende Bilder im Kopf entwickeln. Auch der Verlauf der Story gefällt mir sehr gut, vor allem weil man über alle Charaktere viel, aber nicht zu viel, erfährt und sie einfach ins Herz schliessen muss. Was ich hinterher erst erfuhr, dass es noch eine Band vor diesem gibt. Es ist aber nicht aufgefallen, weil "Gesetze der Lust" wirklich ein eigenständiges Buch ist. Das Cover selber gefällt mir auch sehr gut. Es ist einem rose-Ton gehalten und es sind zwei Frauenbeine in Pumps zu sehen. Ich fand das Cover sehr ansprechend. Schlussendlich möchte ich einfach nur sagen. Wer kein Problem damit hat, BDSM, SM oder Sexszenen detailierter zu lesen, der sollte sich ruhig trauen, das Buch zur Hand zur nehmen. Ich selber lese solche Genres eigentlich nicht, aber es hat mich wirklich gefesselt... Ich kann es wirklich empfehlen.

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  • Rezension zu "Gesetze der Lust" von Tiffany Reisz

    Gesetze der Lust
    chulabohne

    chulabohne

    06. October 2013 um 23:17

    Eigentlich lese ich keine Erotik-Romane. Das heißt, bis jetzt habe ich keine gelesen, weil ich glaubte, dass das Genre einfach nichts für mich sei. Aber wie kann ich über etwas urteilen, wenn ich es noch nie versucht habe zu lesen? „Gesetze der Lust“ ist hiermit mein erster Erotikroman. Vor dem Lesen war ich somit gespannt und neugierig. Jetzt, danach kann ich sagen, dass das Genre Erotik (wenn es sich hauptsächlich um SM dreht) immer noch nichts für mich ist. SM-Sexszenen sind einfach nicht mein Ding, auch wenn ich das Zusammenspiel von Schmerz, Leidenschaft und Liebe interessant finde. Dieses wurde durch Tiffany Reisz‘ Roman (übrigens der zweite über die Autorin Nora Sutherlin) gut dargestellt. Tiffany Reisz beschränkt sich nicht nur auf die oberflächliche Beschreibung der Sexszenen, sie bringt auch die Gedanken der einzelnen Charaktere mit ein. Die meisten Charaktere sind sehr vielschichtig, haben interessante Vorgeschichten und/oder haben Geheimnisse, obwohl sie auf dem ersten Blick sehr klischeehaft wirken. Die Hauptperson ist Nora Sutherlin, Erotikautorin und ehemalige Domina, natürlich unheimlich sexy und ihrem Dom ehrfurchtsvoll und verliebt ergeben. Søren ist katholischer Priester und Noras Dom – diese Kombination fand ich super, da man sie sich gar nicht vorstellen kann bzw. möchte. Dann gibt es noch den schüchternen Michael, der einen Selbstmordversuch hinter sich hat und den reichen, verwöhnten und gutaussehenden Griffin, der sich sofort in Michael verliebt. Die Liebe zwischen diesen beiden so verschiedenen Charakteren fand ich sehr schön, denn sie verändert gleichzeitig auch den anderen. Dass Søren aber sooo gut aussieht und alle Frauen sich sofort in ihn verlieben, finde ich aber etwas übertrieben. Im Buch wird dies mit Sørens europäischer Abstammung erklärt, die den Frauen das Herz stehenlassen lässt, aber ehrlich, ich kann mir nicht vorstellen, dass blauäugige und blonde, große Männer in den USA eine Seltenheit sein sollen. Auch wenn ich von den SM-Szenen nicht sehr begeistert war – man liest einen Erotikroman nicht nur wegen dem Sex, genauso wenig man einen Liebesroman nur wegen Küsschen, Umarmungen und Liebesbeteuerungen liest. Natürlich ist eine Vorliebe für ein bestimmtes Genre ein Grund, warum einem ein Buch gefällt, es muss aber auch eine Geschichte dahinterstecken. Von der Geschichte in „Gesetze  der Lust“ bin ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Søren ist ein Kandidat für den neuen Bischof, möchte den Posten aber eigentlich nicht, da er sonst wegziehen muss und eine Beziehung zu Nora nicht weiter möglich ist. Da er Bischofskandidat ist, fürchtet er, die Presse könnte kommen. Damit sie nicht Nora und Michael befragt, schickt er sie weg. Das Problem mit der Bischofskandidatur würde er lösen, verspricht er. Dann gibt es noch die Journalistin Suzanne, die einen geheimen Tipp bekommen hat, dass Søren oder Father S, wie er von seiner Gemeinde genannt wird, irgendetwas verbirgt. Sie versucht mehr über in herauszufinden und … verliebt sich in ihn. Ehrlich? Ich dachte, mit Suzanne würde es endlich spannender werden. Mit ihr an der Seite findet man zwar mehr über Sørens Vergangenheit aus, als Leser muss man aber nicht bangen, dass Sørens und Noras Beziehung öffentlich wird, denn Suzanne hat sich ja in ihn verliebt. Somit ist sie harmlos. Leider passiert dies mit dem Verlieben sehr schnell, eigentlich in dem Moment, in dem sie ihm (Achtung, Klischee!) zum ersten Mal in der Kirche sieht … Leider war damit die Spannung im Buch dahin. Bei Griffin, Nora und Michael passiert bis auf Sex und die Liebe zwischen den zwei Männern auch nichts Besonderes. Kein Konflikt, kein großer Streit. Ab und zu denkt Nora noch an Wes, ihrem alten Praktikanten, den sie irgendwie vermisst. Ich bin dankbar, dass es ihn gibt, denn so kommt etwas Abwechslung in die Geschichte. Kann es noch größere Lust bedeuten, ihre eisernen Regeln zu brechen?, fragt der Klappentext und verspricht einen inneren Konflikt Noras, vielleicht sogar ein Dilemma. Leider verspricht der Klappentext zu viel. Nora ruft Wes nicht mal an, obwohl ihr ausdrücklich von Søren befohlen wurde, „Frieden mit Wes zu machen“. Dann beginnt auch schon der zweite Teil des Romans, sechs Wochen später steht da und schon ist Nora wieder zurück. Das war’s schon, alles geklärt?, musste ich denken. Ein paar Überraschungen kamen noch vor und das Ende ist vielversprechend und deutet an, dass der große innere Konflikt Noras, sich zwischen Søren und Wes zu entscheiden, im dritten Teil kommt.  Fazit Letztendlich bin ich von der Geschichte enttäuscht. Ich habe spannendere Lektüre erwartet. Es gibt schöne Momente im Buch und die Charaktere sind interessant – ebenso ihre Veränderungen, die allgemeine Handlung kann aber leider nicht mithalten.

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