Tiffany Watt Smith Das Buch der Gefühle

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Inhaltsangabe zu „Das Buch der Gefühle“ von Tiffany Watt Smith

Manche Gefühle sind überwältigend, der Schrecken, wenn das Auto ins Schleudern gerät, oder die Euphorie, wenn man sich verliebt hat. Andere sind flüchtiger. Wenn Sie eine Überraschung für einen geliebten Menschen planen, empfinden Sie Vorfreude, aber auch eine leichte Angst. Was, wenn das Geschenk nicht gefällt? Oder: das kurze Behagen, wenn wir im Supermarkt nach einer vertrauten Ware greifen. Und dann gibt es Gefühle, vor denen wir am liebsten davonlaufen würden: die Eifersucht, die einen dazu bringt, die Taschen des Partners zu durchwühlen, oder die Scham, die sich zur Selbstzerfleischung steigern kann. Viele Hirnforscher meinen, dass sich die menschlichen Gefühle auf sechs oder acht Empfindungen reduzieren lassen. Das ist viel zu wenig, meint Tiffany Watt Smith. Und so geht sie weltweit auf Suche. Plötzlich bekommen auch bei uns unbenannte Emotionen einen Namen und eine Geschichte. In Japan etwa gibt es ein eigenes Wort für das Unbehagen, wenn man jemandem zu sehr verpflichtet ist: Oime. Die Aborigines haben 15 Begriffe für Angst. Die Inuit haben ein eigenes Wort für das zappelige Warten auf Besuch: Iktsuarpok. Auch deutsche Begriffe, die inzwischen international verwendet werden, wie Torschlusspanik oder Wanderlust, finden ihren Platz.

Lasst Euch von Watt Smith in neue Welten entführen ... ein wunderschönes Buch!

— MadamePenumbra

sehr umfangreich und dabei gut verständlich gibt die Autorin einen umfassenden Überblick über unsere Emotionen

— Engel1974

Ein Sachbuch zwischen Gefühlen und Humor

— Aramara

Lehrreich, erklärend, ein besonderes Geschenk

— nicekingandqueen

Unterhaltsam & informativ - ein Duden der Emotionen!

— Janna_KeJasBlog

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    Das Buch der Gefühle

    MadamePenumbra

    30. July 2017 um 10:31

    Dieses Buch ist wirklich besonders. Besonders im Sinne von der Aufmachung, der Idee bzw. Thematik und vor allem auch darin, dass man es meiner Meinung nach nicht einfach so zwischendurch in einem Rutsch lesen kann bzw. sollte. Viel mehr empfiehlt es sich dieses Buch immer parat liegen zu haben und ein wenig darin zu stöbern. Wahrscheinlich ist auch das der Grund weshalb die Rezension so lange dauerte. Dieses Lexikon hilft uns Menschen dabei unsere Gefühle genauer zu sortieren oder zu verstehen. Wie oft stand ich selbst schon an dem Punkt das ich nicht genau wusste, bin ich jetzt enttäuscht oder doch eher wütend?! Des Weiteren gibt es so viele verschiedene Gefühle die wir einfach nicht benennen können oder sogar nicht kennen. Dank Smith hat dies nun ein Ende. In Form von kleinen Geschichte rund um die Entstehung zeigt sie ihren Lesern auf wie groß und tiefgründig die Welt der Gefühle ist.Die Aufmachung des Buches ist wunderschön. Es wirkt sehr hochwertig und edel. Auch die einzelnen Gefühlsarten und der Beginn eines neuen Buchstabens sind sehr schön anzusehen. Unter den Gefühlen befinden sich Verweise zu den gegenteiligen Gefühlen oder zu Gefühlen, zu denen ein Zusammenhang besteht. Durch das eingebundene Lesebändchen bedarf es keiner ständigen Suchen nach Lesezeichen mehr, sondern während des Lesens kann die letzte Stelle schnellstens markiert werden.Tiffany Watt Smith hat es geschafft, dass ich die Welt der Gefühle auf sehr interessante Weise erleben konnte und auch des Öfteren sicher noch einmal nachschlagen werde. Denn wer weiß, ob ich später einmal noch weiß um was es sich bei dem Gefühl ‚Mudita‘ handelt? Und ich bin mir auch sehr sicher, dass noch einige Gefühle entdeckt werden. Doch bis dahin bin ich mit den 150 ausgewählten Gefühlen sehr zufrieden gestellt.An diesem wunderschönen Exemplar gibt es einfach nichts auszusetzen. Deshalb: volle Punktzahl dafür! Ich habe noch nie ein so schönes Lexikon besessen. Und erst recht keines über Gefühle! Ich bin noch immer total begeistert von der wunderschönen Aufmachung und überwältigt über diese vielen Gefühle. Wer sich gerne weiterbildet und zwischendurch ein wenig dazulernen will sollte es sich unbedingt kaufen. Aber nicht nur das – viele interessieren sich für die Thematik, wie auch ich, und ich finde es gibt nichts Schöneres, als neue Welten zu erkunden, an einem Abend auf dem Sofa mit Tee. Lasst Euch von Tiffany Watt Smith entführen …

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  • sehr umfangreich und dabei gut verständlich

    Das Buch der Gefühle

    Engel1974

    17. May 2017 um 17:26

    In ihrem Buch „Das Buch er Gefühle“ hat die Autorin Tiffany Watt Smith rund 150 Emotionen zusammengefasst. Mit dabei sind u.a. bekannte Gefühle wie Beleidigtsein, Dankbarkeit, Ekel, Groll Freude, Gereiztheit und Muffensausen aber auch vielen unbekannte Begriffe wie Brandis, Dolce fair niente, Ilinx, Mudita, Oime und Toska. Meinung: Tagtäglich haben wir Umgang mit Gefühlen, sei es im persönlichen Umgang miteinander oder beim Chatten über Internet und Telefon, doch so richtig bewusst ist dies wohl den wenigsten. Auch ich muss gestehen, dass ich mir noch nie so viele Gedanken über Emotionen gemacht habe wie bei der Lektüre dieses Buches. Und da war ich erst einmal erstaunt wieviele Gefühle es alles gibt und wie viele es insgesamt sind. Die Autorin hat hier ein sehr umfangreiches Kompendium erschaffen, wobei jeder Begriff ausführlich und gut verständlich erklärt wird. Dabei verweist sie auch auf Gefühle mit ähnlicher Bedeutung. Erwähnenswert ist aber auch die Aufmachung des Buches, es ist eine sehr schöne stabile Hardcoverfassung, welches mit einem Lesebändchen versehen wurde. Das Cover ist schlicht mit goldfarbigen Rand gestaltet, aber gerade dieses schlichte wirkt sehr edel und passt hervorragend zur Thematik des Inhaltes. Mich spricht die Aufmachung und die klare Struktur dieses Kompendiums an. Bei vielen Emotionen geht die Autorin sogar auf die Entstehung ein und gibt einen kurzen historischen Überblick. Dies ist nicht nur informativ, sondern auch sehr interessant. Fazit: sehr umfangreich und dabei gut verständlich gibt die Autorin einen umfassenden Überblick über unsere Emotionen

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  • Nie wurden Emotionen deutlicher dargestellt

    Das Buch der Gefühle

    Damaris

    17. May 2017 um 14:46

    Ein Sachbuch liest sich oft interessant, aber auch recht trocken und nüchtern. Dementsprechend waren meine Erwartungen, als ich zum ersten Mal "Das Buch der Gefühle" in der Hand hielt. Autorin Tiffany Watt Smith widmet sich hier ganz den menschlichen Gefühlen - sehr bekannten, uns vertrauten, aber auch solchen, von denen die meisten garantiert noch nie gehört haben. Aus anfänglichem zaghaften Blättern, wurde bei mir schnell echtes Interesse, das kurz darauf in Begeisterung umschlug. "Das Buch der Gefühle" ist ein Sachbuch und gleicht einer Enzyklopädie -einem Nachschlagewerk -, liest sich aber wie ein Roman. Es ist informativ, amüsant und qualitativ hochwertig.Das Buch ist wie ein Nachschlagewerk aufgebaut. Zu allererst findet man ein Register, ein alphabetisches Inhaltsverzeichnis mit allen thematisierten Gefühlen. So findet man auch später ganz leicht die gesuchte Emotion. Auffällig ist hier, dass uns bekannte oder gängige Gefühle (z.B. Freude, Neid, Kränkung, Liebe, ...) normal geschrieben sind, während fremde Gefühle, oder solche für die es in unserer Sprache keine Bezeichnung gibt (z.B. Amae, Malu, Ringxiety, Warm Glow, ...), in Kursivschrift dargestellt sind.Die Autorin erzählt in einer Einleitung von Emotionen im Allgemeinen, und dem Sammeln derselben. Dass es gar nicht so leicht ist, Emotionen in Kategorien zu quetschen. Sie erhebt bei diesem Buch kein Anspruch auf Vollständigkeit. Mir selbst würde aber keine einziges Gefühl, keine noch so kleine Emotion, einfallen, die in diesem Buch nicht erwähnt ist. Der Gebrauch ist ganz einfach. "Das Buch der Gefühle" kann von vorne bis hinten, also in alphabetischer Reihenfolge, gelesen werden. Oder man blättert durch das Buch und liest den Eintrag, den man entdeckt und der gerade interessiert. Über Querverweise lernt man Gefühle kennen, die mit den bereits gelesenen verschmelzen oder sich überschneiden.Die Sammlungen der einzelnen Gefühle sind als kurze Geschichten, Essays oder Anekdoten angelegt. Mit diesen wird die entsprechende Emotion, ihre Herkunft, und vor allem Bedeutung, verdeutlicht. Das ist nicht nur herrlich informativ und interessant, es macht unheimlich viel Spaß, sich durch die verschiedensten Gefühle zu lesen. Ich habe keines entdeckt, das uninteressant oder trocken erklärt wurde. Jeder weiß, was Dankbarkeit, Entzücken oder Wut bedeutet - und wird während des Lesens trotzdem noch viel Neues über diese Emotionen entdecken. Besonders interessant sind jedoch die Gefühle, für dir wir in unseren Sprachraum keine eigenes Wort kennen ...Ringxiety... ist ein eingebildetes Handyklingeln. Ein Angstgefühl, das und glauben lässt, unser Telefon habe geklingelt, was jedoch nicht der Fall ist.Warm Glow... ist das Gefühl, das spontane Nettigkeiten anderen gegenüber verschaffen, eine Art Selbstzufriedenheit oder ein Gefühl der Solidarität (-> einer Mutter mit Kinderwagen helfen, jemandem eine Einkaufstüte tragen, usw.)Mudita... bezeichnet das Erleben von Freude, nicht von Neid oder Groll, wenn man vom Glück anderer hört. Es ist also eine Art Empathie.Das Fazit"Das Buch der Gefühle" ist ein Sachbuch, mit dem ich mich rundum wohlgefühlt habe. Nicht nur, weil es sich liest wie ein Roman, es ist dazu noch unglaublich informativ, stellenweise sehr erheiternd oder einfach nur beeindruckend. Es ist ein umfassendes Nachschlagewerk, das man am Stück verschlingen kann oder nach Lust und Laune einzelnen Gefühlen auf den Grund geht. Und dabei lernt man auch noch eine Menge über sich selbst. Für mich wurden Gefühle und Emotionen nie deutlicher dargestellt. 5 von 5 Sterne gibt es dafür!

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  • Ein großartiges lyrisches Werk

    Das Buch der Gefühle

    Spleno

    13. May 2017 um 10:22

    Das "Buch der Gefühle" ist für mich zu einem besonderen Buch geworden. Ein Buch das ich in dieser Art noch nie in der Buchhandlung endteckt habe. Allein die wundervolle Aufmachung des Buches, ist rundherum gelungen. Ausgestattet mit einem Hardcover und einem ansprechenden "Cover". Es wirkt edel und so ist auch der Inhalt - edel. Das Buch wird eröffnet mit einem Inhaltsverznis - auf einem Blick, genau das zu finden, was einem jetzt interessiert. Ansonsten wären die Gefühle alphabetisch sortiert und kinderleicht wiederzufinden. Die "Gefühle" selbst sind bis in die Tiefe ausgereizt. Geht zurück zum Ursprung der Gefühle. Wundervoll beschrieben und manchmal aus einer Sicht beschrieben die mir vollens neu war. War positiv überrascht. Es gab Gefühlsnamen die mir überhaupt nicht bekannt waren und Ich finde die Autorin hat gut recherchiert und meinen Wissenstand um einiges erweitert. Ein großartiges Lyrisches Werk. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Geschlossen wird das ausergewöhnliche Buch im Bezug auf die Gefühle mit der Anmerkung für die weiterführende Literatur. Ich vergebe hier für diese besondere Sammlung, eindeutig *****von*****Sternen

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  • Ein Lexikon über Gefühle?

    Das Buch der Gefühle

    SillyT

    08. May 2017 um 17:53

    Meine Meinung: Zunächst einmal war ich hin- und hergerissen, ein Lexikon über Gefühle? Dann noch gleich so dick?  Natürlich war ich dann aber auch trotz der Zweifel äußerst neugierig und begann ein wenig durch das Buch zu blättern und war dann doch sehr schnell gefesselt. Ich hätte wirklich nicht erwartet, welche Gefühle man überhaupt alles so haben kann und wie diese beschrieben werden, da gibt es z. B. die Antizipation - sich Freude zu stibitzen oder Viraha, das auf Sanskrit so etwas wie Sehnsucht bedeutet. Mit einem haben auf jeden Fall die Hirnforscher unrecht: es gibt weitaus mehr als acht Gefühlsarten. Tiffany Watt Smith ist hier eine sehr eindrucksvolle Sammlung an Gefühlen gelungen und man kann sich tatsächlich in diesem Buch auch verlieren. Nun habe ich hier nicht jede Seite gelesen, sondern so, wie es sich für ein Lexikon gehört, durchgeblättert und innegehalten, wenn ich etwas entdeckte, was mich interessierte und ja, da gibt es hier so einiges. So gibt es hier nicht nur eine ungewöhnliche Sammlung an Begriffen für die jeweilige Gefühlslage, sondern auch Stellen, die nachdenklich stimmten oder die mich schmunzeln ließen. Eins weiß ich auf jeden Fall: wenn mich demnächst jemand fragt, wie ich mich fühle, weiß ich eine Menge Antworten darauf.  Was mir hier auch sehr gut gefallen hat, ist das lange Statement der Autorin gleich zu Beginn des Buches. Hier erläutert sie äußerst sympathisch, wie Gefühle überhaupt zu Stande kommen, sei es wissenschaftlich betrachtet oder durch Nachforschungen in den verschiedensten Ländern.Mein Fazit:Mit diesem Buch ist der Autorin auf jeden Fall etwas völlig aussergewöhnliches und einzigartiges gelungen. Das Buch ist nicht nur ein einfaches Lexikon, sondern beschreibt auf eine ganz eigene Art, mit welchen Gefühlen wir Menschen doch zu tun haben. Das Buch ist nicht nur ein äußerst hübscher Hingucker im Regal, sondern regt zum Nachdenken und immer wieder hervorholen an. Wer ein Buch zu einem besonderen Anlass als Geschenk sucht, sollte hier unbedingt einmal hineinschauen, aber auch alle anderen sollten sich die Zeit nehmen, in und durch Gefühle zu blättern.

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  • Ein Sachbuch zwischen Gefühlen und Humor

    Das Buch der Gefühle

    Aramara

    08. May 2017 um 17:42

    Ein Buch über die Gefühle.Und es weckt Gefühle, man findet sich selbst und denkt sich "Oh ja".Hin und wieder bohrt es in eigenen Wunden, schafft so aber etwas Klarheit, um sich selbst in Klarem zu werden was mit einem los ist. Hier werden Worte gefunden für Gefühle, die man nicht beschreiben kann, die man kaum zu fühlen fassen kann.All dies wird aber nicht ohne eine gewisse Prise Humor getan. Die Autorin bringt einen zum Schmunzeln, zum Lächeln und manchmal auch zum herzhaften Lachen.Simple Beispiele aus dem Alltag werden gefunden, aber auch tiefgreifendere und kompliziertere Beispiele werden angeführt, wie z.B. bedeutende literarische Werke aus allen Jahrhunderten (und Jahrtausenden), sowie historische Fakten und Kulturgut.Die Sprache des Buches ist einfach gehalten, eben für den weniger gebildeten Bürger. Wer sich dennoch weiter bilden möchte, findet im Anhang das Verzeichnis der aufgeführten und genutzten Literatur und kann sich bei Interesse dort noch mehr Input holen.Ansonsten ist es aufgeteilt wie ein Lexikon: Alphabetisch mit Inhaltsverzeichnis. Man muss es somit nicht chronologisch lesen, sondern kann es eben auch nach etwas Interessanten durchblättern und sich leiten lassen. Es werden immer wieder Bezüge zu anderen Gefühlen hergestellt, wodurch man auch bereits Gelesenes weiter verinnerlicht.Insgesamt ist es eines der besten Sachbücher, die ich bisher gelesen habe. Es kombiniert die Vermittlung von Wissen mit Humor. Man entdeckt neue Seiten an sich selbst und lernt einige Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachen. Schlicht und ergreifend baut sich eine gewisse Empathie nicht nur für den Mitmenschen, sondern auch für einen Selbst auf.

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  • Lehrreich, erklärend, ein besonderes Geschenk

    Das Buch der Gefühle

    nicekingandqueen

    06. May 2017 um 15:57

    „Das Buch der Gefühle“ von Tiffany Watt Smith ist ein wirklich sehr interessantes Wer über Gefühle. Smith erwähnt in einem Punkt, dass es viel zu wenige Begriffe bisher existieren, um alle existenten Gefühle auf der Welt passend ausdrücken. Mit ihrem Werk lernte ich einige neue, die sich wohl nicht alle im allgemeinen Sprachgebrauch etablieren werden – leider. Ein kleiner Kritikpunkt: Leider benutzt Smith sehr viele Beispiele mit Charakteren aus amerikanischen Klassikern (seien es Filme oder Bücher), die ich nicht alle kenne, sodass diese kleinen Passagen mir nicht wirklich was sagen können und deshalb langweilen, nerven,…(wenn man schon über Gefühle spricht). Insgesamt ist das Wer allerdings wirklich sehr lehrreich. Viele Begriffe kennt man selbst, aber dazu gibt es noch geschichtliches Hintergrundwissen – woher dieses Wort kommt, wer es etabliert hat, wann,… und viele Emotionen werden namentlich bezeichnet, die man selbst kennt, aber immer bisher umschreiben musste. Als Schlusspunkt muss ich sagen, ist das Werk auch erklärend, denn ich habe gelernt, dass es einen großen Unterschied zwischen Neid und Eifersucht beispielsweise gibt.

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  • Das ABC der Gefühle

    Das Buch der Gefühle

    Janna_KeJasBlog

    05. May 2017 um 15:58

    | © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de | Das Buch ist es bereits nur bezüglich des Vorwortes wert zu lesen! Auf achtzehn Seiten geht die Autorin auf die Herkunft und Definition von Emotionen ein. Um die Schwierigkeit zu verdeutlichen setzt sie an Maler John Constables Aussage „Hauptorgan der Empfindungen […]“ bezüglich des Himmels an: „Manche Gefühle überziehen die Welt tatsächlich mit einer einzigen Farbe […]. Andere sind, wie Wolken, schwerer fassbar.“ Im weiter Verlauf dieses wundervollen und informativen Vorwortes werden verschiedene Aspekte, Thesen und Erklärungen in mehreren Unterpunkten genauer betrachtet und ausgeführt. Was sind Emotionen, Die Erfindung der Emotionen, Emotionskulturen, Emotionen sammeln: Ein Bestimmungsbuch, Gebrauchsanweisung Die Autorin hat ausführlich recherchiert und bezieht verschiedene Philosophen und Forscher wie bspw. Darwin, Freud und Brown mit ihren Arbeiten ein.Wo hat der Begriff Emotion seinen Ursprung und inwiefern hat sich dies weiterentwickelt – diese und weitere Grundlagen erklärt die Autorin sachlich, aber sehr interessant. Absolut leicht und verständlich zu lesen. Duden der Emotionen – Die Oberbegriffe sind alphabetisch geordnet und verweisen in der Erklärung oft mit einem Querverweis zu einem ähnlichen Begriff. Somit kann gezielt gesucht werden oder man nimmt sich die Welt der Gefühle und ihre Kultur von Beginn an vor. Neben wirklich sehr informativen Erklärungen, lassen einige Wortbedeutungen in der Kurzbeschreibung etwas schmunzeln. „BASOREXIE – Der plötzliche Drang, jemanden zu küssen.“ Leider haben nicht alle Oberbegriffe dieses kleine Zusammenfassung, jedes einzelne jedoch wird ausführlich und klar verständlich erläutert. Es werden Emotionen beschrieben, welche mir bis dahin nicht mal bekannt waren. Neben den uns bekannten und zu mindestens vom Wort her verständlichen Namen, werden auch andere Kulturen und ihre Worte mit eingearbeitet. Besonders interessant sind auch die Erläuterungen, das gewisse Kulturen für bestimmte Gefühle wie bspw. „Sorge“ kein Wort haben, welches die Bedeutung dessen widergibt. Im Urlaub hat sich meine 15jährige Tochter das Buch geschnappt und war ebenfalls ganz begeistert. Laut ihrer Aussage kann man gewisse Erklärungen jedoch noch gut ergänzen, was sie just in dem Moment auch getan hat. Doch eben das sagt die Autorin auch selbst über ihr Buch. „[…], so lege ich diese Sammlung mitsamt den Hinweis auf ihre Unvollständigkeit […] vor, […]“ Ich finde diese Ansammlungen von Gefühlen (Emotionskulturen) informativ, unterhaltsam und sehr interessant. Auch meine Tochter hat sich direkt mit dem Inhalt auseinander gesetzt – die Autorin hat also zwei Leserinnen absolut überzeugt!

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  • Buchverlosung zu "Das Buch der Gefühle" von Tiffany Watt Smith

    Das Buch der Gefühle

    dtv_Verlag

    Hallo zusammen :)na, wie fühlt ihr euch gerade? Leidet ihr an Matutolypea? Würdet ihr vor lauter Ilinx gerade gerne einfach mal eine Tasse gegen die Wand pfeffern? Oder habt ihr eher ein starkes Gefühl von Amae? Solange euch nicht der Appel du Vide erwischt hat, alles halb so wild! Wer sich zu Recht fragt, wovon in aller Welt wir sprechen: Von den vielen Gefühlen, die wir zwar alle kennen, die bei uns aber zum Teil keinen Namen haben. Tiffany Watt Smith hat sie in ihrem ›Buch der Gefühle‹ gesammelt. Mehr dazu erfahrt ihr im Buchspecial!Und damit ihr nicht weiter rätseln müsst, hier noch die Auflösung:Matutolypea = eine Traurigkeit, die nur morgens auftritt Ilinx = die merkwürdige Freude bei der Vorstellung, etwas völlig Sinnloses zu tunAmae = das Verlangen, sich in die Arme eines geliebten Menschen zu werfen.L‘appel du Vide = der verstörende Drang, in Abgründe zu springenNeugierig? Beantwortet uns einfach die folgende Frage und gewinnt mit etwas Glück eins  von 15 Exemplaren von ›Das  Buch der Gefühle‹ und euer persönliches kleines Notizheft für all eure Emotionen! Für welches spezielle Gefühl hättet ihr gerne einen Begriff? Wir hätten zum Beispiel gerne Worte für… die Freude, wenn man ein Buch zum ersten Mal gedruckt in Händen hält.… die Verzweiflung, wenn die Kaffeemaschine streikt. … das Gefühl, wenn die liebe Kollegin in einer stressigen Phase Schokolade für alle in die Küche gelegt hat? Danke, Julia :)Oh, es gäbe so viel ;)Wir sind gespannt auf eure Antworten! Viel Glück! Eure dtv Redaktion

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