Till Brönner Faces of Talent

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Inhaltsangabe zu „Faces of Talent“ von Till Brönner

Considered to be one of the best jazz trumpeters worldwide, Till Brönner has a hidden talent unbeknownst to most: He is also an excellent photographer. He began shooting with his first Leica camera, a Digilux 3, since then following his second passion adamantly. His black-and-white portraits portray celebrated personalities, e.g., international musicians and actors like Armin Mueller-Stahl, Beth Ditto, David Guetta, Sergio Mendes and Seal. His images capture the true essence of those before his lens, displaying them in a gorgeously unrefined and raw state. Bronner strives to establish a deep connection with his subjects, giving the viewer a glimpse into their day-to-day lives.
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    Faces of Talent

    R_Manthey

    17. August 2015 um 09:27

    Till Brönner scheint ein wahrer Tausendsassa zu sein. Er spielt sehr erfolgreich Jazztrompete, ist Hochschullehrer in Dresden, auf Tour durch Deutschland, gelegentlich Juror in Castingshows und nun auch noch Porträt-Fotograf. Manchmal hat er nur zehn Minuten Zeit, um einen Auftritt von einer Dreiviertelstunde mit einer Kollegin vorzubereiten, liest man in diesem Bildband. Aber dennoch macht er noch eine Minute lang Fotos von ihr. Soll man das bewundern oder sich dem Fragezeichen stellen, das dabei vielleicht vor einem erscheint? Wie auch immer – die Fotos in diesem Bildband sind in den meisten Fällen wirklich gut. Zieht man in Betracht, unter welchen Umständen sie Brönner teilweise aufgenommen haben will, dann sind sie sogar ausgezeichnet. Aber in Wirklichkeit interessieren den Betrachter die Umstände hinterher natürlich nicht. Man findet in diesem Buch zahlreiche Musikerkollegen, aber auch Schauspieler und ehemalige Sportler, die heute den Beruf des Prominenten ausüben. Das Buch besitzt einen Index, in dem Brönner schildert, wen er da aufgenommen hat, wie die Umstände waren und welches Verhältnis er zu diesen Menschen besitzt. Damit erhalten die Bilder eine noch persönlichere Note, wenngleich Brönners Hang zur sympathischen Übertreibung dabei manchmal mit ihm durchgeht. Ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es sich bei diesen Bildern um eine Art persönlicher Trophäensammlung handelt, was natürlich nichts Schlechtes ist. Fest machen kann man das daran, dass sich die Bilder oft sehr ähneln, also immer mit derselben Technik oder Vorgehensweise entstanden, was Brönners ständiger Zeitnot entsprungen zu sein scheint. Sollte das einmal anders werden, so besteht vielleicht die Chance, dass er sich seinem Gegenüber noch mehr widmen kann, was dann mit Sicherheit zu noch viel besseren Bildern führen wird.

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