Till Raether

 3.7 Sterne bei 138 Bewertungen
Autor von Treibland, Blutapfel und weiteren Büchern.
Till Raether

Lebenslauf von Till Raether

Till Raether, geboren im Februar 1969, begann nach seiner Schullaufbahn eine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule und absolvierte hinterher mehrere Praktika bei diversen Zeitungen und Zeitschriften. Als Schriftsteller bekannt ist Raether unter anderem für sein Buch "Das Leben ist nur eine Phase", das 2007 bei PIPER veröffentlicht wurde. Neben der Schriftstellerei ist Raether als Journalist für "Brigitte" und das "Süddeutsche Zeitung Magazin" tätig.

Alle Bücher von Till Raether

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Treibland

Treibland

 (75)
Erschienen am 28.08.2015
Blutapfel

Blutapfel

 (16)
Erschienen am 22.07.2016
Fallwind

Fallwind

 (15)
Erschienen am 23.06.2017
Das Leben ist nur eine Phase

Das Leben ist nur eine Phase

 (12)
Erschienen am 19.09.2008
Neunauge

Neunauge

 (3)
Erschienen am 22.09.2017
Unter Wasser

Unter Wasser

 (2)
Erschienen am 23.10.2018
Muss ja

Muss ja

 (0)
Erschienen am 17.09.2019

Neue Rezensionen zu Till Raether

Neu

Rezension zu "Unter Wasser" von Till Raether

YouTuberin
walli007vor 2 Monaten

Beim letzten Fall ist nochmal alles halbwegs gut ausgegangen. Hauptkommissar Adam Danowski ist wieder bei der Fallanalyse. Meta Jurkschat und Finzi sind wieder zusammen. Und Meta hat sogar die Leitung einer Sondereinheit erhalten, in welche sie ihre beiden ehemaligen Partner anfordert. Es könnte für Danowski also ein schöner Ausflug mit seiner Tochter in ein nahegelegenes Erlebnisbad werden. Jäh gestört wird die Badefreude jedoch als sich ein Tumult an einer der Rutschen ereignet und währenddessen die junge YouTuberin Billi Swopp aus dem Schwimmbad entführt wird. Danowski, der sein Mundwerk nicht zurückhalten kann, wird beinahe von der Polizei Schleswig-Holsteins verhaftet, hätte ihn nicht ein Kollege erkannt.


Die YouTuber sind schon ein Völkchen für sich. Mit ihren vermeintlich authentischen Kanälen geben sie Ratschläge für alle Lebenslagen, mit coolen Bilden und manchmal gerappt. Gerade der richtige Fall für Adam Danowski. Seine Töchter sind genau im richtigen Alter, um sich in der YouTuber-Szene auszukennen, obwohl sie natürlich keine Fans sind. Und so kommt Danowski bald auf die Idee, die ganze Entführung könnte vorgetäuscht sein, weil die Klicks auf Billis Kanal sinken und sich so kein Geld verdienen lässt. Doch kann er der jungen Frau wirklich unterstellen, sie würde für den schnöden Mammon wirklich die ganze Welt an der Nase herumführen?


In seinem fünften Fall hat Hauptkommissar Danowski sein Leben immerhin so halbwegs im Griff, auch wenn sich mal wieder alles eintrübt. Durch seine Töchter hat er seinen Kollegen einiges voraus, was die YouTuber und ihre Sprache angeht. So kann er sich zwar gut in Billi hineinversetzen, doch ob das in Bezug auf ihr Verschwinden immer hilfreich ist, kann nicht mit Bestimmtheit gesagt werden. Und doch ist der Ausflug in die inszenierte Welt der Internetstars und Sternchen sehr interessant und wirkt sehr glaubhaft. Man kann sich gut vorstellen, dass es tatsächlich so ablaufen könnte. Wenn auch zu Beginn die Elbe etwas langsam durch die Stadt fließt und diesmal die Entwicklungen im persönlichen Umfeld etwas zurückhaltend gestaltet sind, so ist der leicht humorige Tonfall sehr angenehm und das gewählte Thema aktuell und überzeugend. 


3,5 Sterne

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Rezension zu "Treibland" von Till Raether

Hat mich gefordert....
abuelitavor 2 Monaten

….dieses Buch bzw. eher der Kommissar. Adam Danowski ist ein seltsamer Ermittler; ausgebrannt könnte man im ersten Moment meinen. Aber es ist eher seine Hypersensibilität , die ihm das Leben mehr als schwer macht und mit der er selber auch kaum umgehen kann. Das hat Till Raether wirklich gut beschrieben. Und auch die Probleme, die so ein Mensch bekommt, nicht zuletzt auch mit der Umwelt.

Zusammengespannt in einem Team ist Danowski hier mit „Finzi“, einem trockenen Alkoholiker. Diese Figur hat mir auch sehr gut gefallen. 

Wenn man so den Klappentext liest:

Im Hamburger Hafen läuft das Kreuzfahrtschiff «Große Freiheit» ein. An Bord: ein toter Passagier – verstorben an einem geheimnisvollen Virus. Bald herrscht Panik in der Stadt. Kriminalkommissar Adam Danowski, der eigentlich am liebsten am Schreibtisch ermittelt, wird an den Schauplatz beordert. Er kommt einem Verbrechen auf die Spur, das noch unzählige Tote zu fordern droht. Doch das unter Quarantäne gestellte «Pestschiff» darf keiner verlassen, selbst Kommissare nicht, und Danowskis Gegner sorgen mit aller Macht dafür, dass dies so bleibt ... 

vermutet man absolute Hochspannung und freut sich schon darauf. Aber leider ist das nicht so. Die Geschichte wird doch ziemlich in die Länge gezogen, und das ist leider nicht so prickelnd. Das plätschert so vor sich hin und wirkt teilweise recht konstruiert. 

Um dann auf einmal Fahrt aufzunehmen und zum Ende hin mit allerlei ominösen Verwicklungen aufzuwarten – das war mir ehrlich gesagt doch zu viel.

Aber wie gesagt, ich finde dieser Kommissar hat Potential und so werde ich demnächst auch das zweite Buch dazu lesen.

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Rezension zu "Neunauge" von Till Raether

Häschen
walli007vor einem Jahr

Wozu braucht man eigentlich einen Fallanalytiker aus München? Dort wird doch auch nur mit Wasser gekocht. Adam Danowskis letzter größerer Einsatz ist nun schon eine Weile her und seit dem fischt er eher im Trüben. Sein Glückstagebuch soll Adam eigentlich aufbauen, so recht wirkt das aber nicht. Da könnte doch ein echter Fall eine gute Ablenkung sein. In den Kellern zweier Hamburger Schulen wurden mumifizierte Leichen gefunden, was eine mittelschwere Hysterie unter den Eltern hervorruft und die Schulbehörden besorgt reagieren lässt. Besser wird das Ganze auch dadurch nicht, dass die Kollegin Meta Jurkschat einen der Toten kannte, dieses Wissen aber nicht an die große Glocke hängen möchte.


Zum vierten Mal versucht Kommissar Adam Danowski seiner Hypersensibilität Herr zu werden. Nach seinem letzten Fall ist er der Verrentung wahrscheinlich nur knapp entkommen und es bleibt zu hoffen, dass seine toten Eltern nicht noch irgendwo lauern. Auch wie es mit seiner Ehe steht, ist ihm nicht ganz klar. Immerhin hat er, um während der Arbeitswoche näher an der Arbeit zu sein, eine kleine Wohnung in der Nähe des Reviers bezogen. Schon die erste Vorführung des Münchner Kollegen Martin Gaitner, der etwas sehr kollegial daherkommt, verstimmt Danowski. Die Analysen Gaitners wirken daher geholt und lassen keine Seite klingen. Und so beginnt Adam Danowski gemeinsam mit seinen Kollegen Finzi und Meta, ein wenig auf die Seite zu ermitteln.


Nach seinem Ausflug an die Küste konzentriert sich Danowski diesmal wieder hauptsächlich auf die schöne Hansestadt, die allerdings auch vor Verbrechen und Verbrechern nicht gefeit ist. Das Triumvirat Danowski, Finzi und Jurkschat ist nochmals heimlich unterwegs. Mit Witz, Spürsinn und manchmal auch Geschick fieseln sie die einzelnen Fäden des Falles auseinander. Teilweise haben sie dabei mehr Glück als Verstand, teilweise macht Not auch erfinderisch. Was im Laufe der Nachforschungen an Beweggründen zutage kommt, ist manchmal für den normalen Verstand nicht leicht nachzuvollziehen trifft jedoch ziemlich genau eine aktuell brisante Thematik. 


In diesem vierten Fall laufen Danowski, seine Kollegen und damit auch der Autor zu ausgesprochen guter Form auf. Ein packender Fall mit genau der richtigen Portion drumherum. Davon möchte man mehr.


4,5 Sterne

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Gespräche aus der Community

Neu
Treib - land (Seew.), so w. v. Butterland,
eine durch Dünste auf See verursachte
täuschende Erscheinung von Land.
Pierer’s Universal-Lexikon,
Altenburg 1857

Im Hamburger Hafen läuft das Kreuzfahrtschiff «MS Große Freiheit» ein. An Bord: ein toter Passagier – verstorben an einem rätselhaften Virus. Das unter panamaischer Flagge fahrende Schiff wird unter strikte Quarantäne gestellt – von wegen «Oh, wie schön ist Panama». Bald herrscht Panik in der Stadt. Kriminalkommissar Adam Danowski, der eigentlich am liebsten am Schreibtisch ermittelt, wird an den Schauplatz beordert. Niemand darf das «Todesschiff» verlassen – auch Kriminalkommissar Adam Danowski nicht, der auf der Spur eines monströsen Verbrechens ist …

Mit «Treibland» hat der Kolumnist Till Raether sein Krimi-Debut vorgelegt. Vielen von Ihnen wird er aus seiner Brigitte-Kolumne «Das Leben: Ein Selbstversuch» bekannt sein, in der er allerlei Skurriles aber auch Liebenswertes behandelt. Und so sind auch die Figuren in seinem ersten Krimi – liebenswert normal. Kommissar Danowski hat kein Alkoholproblem, er ist glücklich verheirate, hat zwei Töchter, und möchte eigentlich am liebsten Dienst nach Vorschrift machen. Wenn da nur nicht die blöde Seuche auf dem Kreuzfahrtschiff wäre, und die Kollegen aus Panama sich mal ein wenig beeilen würden. Aber, bis diese in Hamburg eintreffen, müssen Danowski und sein Kollege, von allen nur «Finzi» genannt, in dem seltsamen Fall ermitteln. Und stoßen schon bald auf Gegner, die genau das verhindern wollen …

Wir würden Sie sehr gerne zu einer Leserunde zu «Treibland» einladen. Ein wirklich spannender Hamburg-Krimi, der aber auch sehr unterhaltsam ist. (Vor allem «Finzi» sei Dank! ;-)

Und auch Till Raether wird an der Leserunde teilnehmen und all‘ Ihre Frage beantworten. 


Hier können Sie in die Leseprobe schnuppern,  oder auf der Webseite zum Buch schon mal in die Recherche des Autors eintauchen, denn Till Raether hat selbstverständlich selbst eine Kreuzfahrt unternommen. www.treibland.de

Um sich für die Leserunde zu bewerben würden wir gerne wissen, ob Sie sich vorstellen könnten, wie es wäre, auf einem Schiff in Quarantäne an Bord bleiben zu müssen, wenn dort wegen einem rätselhaften Virus-Tod ermittelt wird.

Wir sind sehr gespannt! Die Bewerbung läuft bis einschließlich 28.03. Zusätzlich zu den 15 Büchern, gibt es außerdem 10 Hörbücher von «Treibland» von den Kollegen vom Argon Verlag. Vom Berliner Tatort-Kommissar Boris Aljinovic wirklich ganz großartig, mit leichtem Hamburger Akzent ;-), gelesen!

Hier eine kleine Kostprobe.

 Viel Spaß!Ihr Rowohlt-Team.

 




Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Till Raether wurde am 15. Februar 1969 in Koblenz (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 161 Bibliotheken

auf 25 Wunschlisten

von 4 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

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