Till Raether

 3,8 Sterne bei 322 Bewertungen
Autorenbild von Till Raether (©Vera Tammen)

Lebenslauf

Till Raether, geboren im Februar 1969, begann nach seiner Schullaufbahn eine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule und absolvierte hinterher mehrere Praktika bei diversen Zeitungen und Zeitschriften. Als Schriftsteller bekannt ist Raether unter anderem für sein Buch "Das Leben ist nur eine Phase", das 2007 bei PIPER veröffentlicht wurde. Neben der Schriftstellerei ist Raether als Journalist für "Brigitte" und das "Süddeutsche Zeitung Magazin" tätig.

Alle Bücher von Till Raether

Cover des Buches Danowski: Treibland (ISBN: 9783644009820)

Danowski: Treibland

(86)
Erschienen am 14.12.2020
Cover des Buches Danowski: Blutapfel (ISBN: 9783499266713)

Danowski: Blutapfel

(25)
Erschienen am 22.07.2016
Cover des Buches Danowski: Fallwind (ISBN: 9783644011502)

Danowski: Fallwind

(20)
Erschienen am 14.12.2020
Cover des Buches Danowski: Hausbruch (ISBN: 9783499010255)

Danowski: Hausbruch

(17)
Erschienen am 13.02.2024
Cover des Buches Danowski: Unter Wasser (ISBN: 9783499010262)

Danowski: Unter Wasser

(11)
Erschienen am 13.02.2024
Cover des Buches Das Leben ist nur eine Phase (ISBN: 9783492252690)

Das Leben ist nur eine Phase

(12)
Erschienen am 19.09.2008

Neue Rezensionen zu Till Raether

Cover des Buches Disko (ISBN: 9783442759262)
Pe_Ass avatar

Rezension zu "Disko" von Till Raether

Pe_As
Disko in den 70ern

Eine Familiengeschichte aus der Sicht von Beeke, die mit 14 allein nach München fährt um ihren großen Bruder in den angesagten Diskos der Stadt zu suchen. 

Irgendwie hätte ich mir die ganze Geschichte spannender vorgestellt, Beeke ist aus meiner Sicht langweilig und unsympathisch. Trotzdem einigermaßen gut zu lesen, da der Schreibstil ganz charmant ist obwohl es sich teilweise schon ein bisschen in die Länge zog.

Leseempfehlung

Leseempfehlung / Autobiografie

Datum: 13.11.2025

Ich gebe keine Sternebewertung ab, da das Buch eine Autobiografie ist. 


Till Raether hat sich eine Frage gestellt, die ich mir auch des Öfteren stelle: Sind meine Gedanken und mein Gemütszustand noch „normal“ oder bin ich depressiv? Selber habe ich keine Diagnose (wohl auch wegen der im Buch benannten Punkte..) Ich habe mich gut verstanden gefühlt. 

In dem Buch redet der Autor offen und ehrlich über seine Gedanken, über seine Überforderung, über sein Leben. In wie weit die Depression ihn und sein Leben in dem Griff hat, welche Auswirkungen es auch in den alltäglichen Bereichen wie Arbeit, Familie, Kinder, Ehe usw. hat. 


Lediglich der Schreibstil des Autors hat mir persönlich nicht gefallen. Das ist aber kein Abzug der allgemeinen Qualität des Buches.


Ich würde es beiden empfehlen - Menschen mit Depressionen, damit sie sich verstanden fühlen und Menschen ohne Depressionen, damit sie sich in der Gedankenwelt eines depressiven Menschen umschauen können.

Cover des Buches Disko (ISBN: 9783442759262)
Hyperikums avatar

Rezension zu "Disko" von Till Raether

Hyperikum
Unaufgeregter Unterhaltungsroman

Am ersten oder zweiten November 1975 lag die Mutter tot im Bett und der Vater auf der Couch vor einem Bataillon Flaschen. Beeke war vierzehn und der fünf Jahre ältere Bruder Gerald nach München abgehauen. Gerald hatte sich einen Künstlernamen zugelegt. Jetzt hieß er Jerry Peters. Er wollte die Musik revolutionieren und die Zeit half ihm dabei. Die ersten großen Diskotheken öffneten und spielten Schlager und die neuen Beats von Bonney M und Abba. Gerald alias Jerry hatte sich zu einem soliden Technikfreak entwickelt und bediente schon lange sicher den Synthesizer. Jetzt spielte er verschiedene Songs über zwei Tonspuren ein, verband sie und warf gewieft eigene Elektropopbeats ein. Er versprach sich mit einem ersten eigenen Stück einen Plattenvertrag und ein gutes Management.

Beeke wollte sich nicht um die Zwillingsschwestern, den Vater und noch um die Oma Großkordt kümmern, also machte sie sich in einer Nacht- und Nebelaktion auf nach München, ins Zentrum der Popmusik. Der erste LKW-Fahrer, der anhielt, war Tim und sah wenig älter aus als Beeke. Er fuhr nach Hamburg, von dort wollte sie mit dem Zug weiterfahren. Sie wählte ein zweite Klasse Zugabteil und machte es sich am Fenster bequem, doch schon bald stieg eine Mutter mit zwei Kindern zu und forderte die Fensterplätze ein. Die strenge Frau stellte Beeke Fragen darüber, warum sie allein reise und die antwortete korrekt, dass die Mutter tot sei und sie den Bruder finden müsse. Ziemlich schnell geriet sie unter die Fittiche des Schaffners, der sie in München persönlich an den Bruder übergeben wollte. Beeke hatte noch wenige Stunden Zeit, sich einen Plan zu machen. 

Fazit: Till Raether hat eine Coming -of -Age Geschichte geschaffen. Die junge Protagonistin ist verzweifelt, weil sie sich für den Rest der Familie verantwortlich fühlt und diese Last allein nicht tragen kann. Der Bruder nutzt die Aufbruchstimmung, um möglichst weit oben mitzuschwimmen. Als schwuler Melker oder Elektroniker sieht er wenig Chancen auf ein lebenswertes Leben. Die Zeit der Nazis liegt noch nicht weit zurück und viele Täter sind in andere Posten verschoben worden, so auch die Nazi-Oma, die 1945 Beekes Vater aufgenommen hat und immer noch jeden Sonntag zum Frühstück kommt. Der Autor hat die Zeit gut beschrieben, die flirrende Energie und Enge in den Diskotheken und die Menschen, die Spaß und Ablenkung vom Alltag suchen. Bonny M. und Abba wechseln sich ab und werden mir während des Lesens zum Ohrwurm in Endlosschleife. Die Geschichte ist als Brief gedacht, in dem Beeke ihrem Bruder schreibt und ihre Erinnerungen an die Suche Revue passieren lässt, das wird vor allem am Ende klar. Die Lust nach Freiheit und Chancengleichheit hat der Autor gut gezeichnet. Was mir nicht gefallen hat, ist, dass der Autor vieles vorwegnimmt und dadurch den Spannungsbogen verliert. Das macht die Erzählung etwas langatmig. Ein unaufgeregter Unterhaltungsroman, mit dem man gut ein paar Stunden vertreiben kann. 

Gespräche aus der Community

Treib - land (Seew.), so w. v. Butterland,
eine durch Dünste auf See verursachte
täuschende Erscheinung von Land.
Pierer’s Universal-Lexikon,
Altenburg 1857

Im Hamburger Hafen läuft das Kreuzfahrtschiff «MS Große Freiheit» ein. An Bord: ein toter Passagier – verstorben an einem rätselhaften Virus. Das unter panamaischer Flagge fahrende Schiff wird unter strikte Quarantäne gestellt – von wegen «Oh, wie schön ist Panama». Bald herrscht Panik in der Stadt. Kriminalkommissar Adam Danowski, der eigentlich am liebsten am Schreibtisch ermittelt, wird an den Schauplatz beordert. Niemand darf das «Todesschiff» verlassen – auch Kriminalkommissar Adam Danowski nicht, der auf der Spur eines monströsen Verbrechens ist …

Mit «Treibland» hat der Kolumnist Till Raether sein Krimi-Debut vorgelegt. Vielen von Ihnen wird er aus seiner Brigitte-Kolumne «Das Leben: Ein Selbstversuch» bekannt sein, in der er allerlei Skurriles aber auch Liebenswertes behandelt. Und so sind auch die Figuren in seinem ersten Krimi – liebenswert normal. Kommissar Danowski hat kein Alkoholproblem, er ist glücklich verheirate, hat zwei Töchter, und möchte eigentlich am liebsten Dienst nach Vorschrift machen. Wenn da nur nicht die blöde Seuche auf dem Kreuzfahrtschiff wäre, und die Kollegen aus Panama sich mal ein wenig beeilen würden. Aber, bis diese in Hamburg eintreffen, müssen Danowski und sein Kollege, von allen nur «Finzi» genannt, in dem seltsamen Fall ermitteln. Und stoßen schon bald auf Gegner, die genau das verhindern wollen …

Wir würden Sie sehr gerne zu einer Leserunde zu «Treibland» einladen. Ein wirklich spannender Hamburg-Krimi, der aber auch sehr unterhaltsam ist. (Vor allem «Finzi» sei Dank! ;-)

Und auch Till Raether wird an der Leserunde teilnehmen und all‘ Ihre Frage beantworten. 


Hier können Sie in die Leseprobe schnuppern,  oder auf der Webseite zum Buch schon mal in die Recherche des Autors eintauchen, denn Till Raether hat selbstverständlich selbst eine Kreuzfahrt unternommen. www.treibland.de

Um sich für die Leserunde zu bewerben würden wir gerne wissen, ob Sie sich vorstellen könnten, wie es wäre, auf einem Schiff in Quarantäne an Bord bleiben zu müssen, wenn dort wegen einem rätselhaften Virus-Tod ermittelt wird.

Wir sind sehr gespannt! Die Bewerbung läuft bis einschließlich 28.03. Zusätzlich zu den 15 Büchern, gibt es außerdem 10 Hörbücher von «Treibland» von den Kollegen vom Argon Verlag. Vom Berliner Tatort-Kommissar Boris Aljinovic wirklich ganz großartig, mit leichtem Hamburger Akzent ;-), gelesen!

Hier eine kleine Kostprobe.

 Viel Spaß!Ihr Rowohlt-Team.

 




423 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzer
Meine Rezension hat etwas gedauert, aber ist nun veröffentlicht auf http://www.lovelybooks.de/autor/Till-Raether/Treibland-1069898830-w/rezension/1095162854/ sowie amazon.de und meiner Seite http://readandmore.jimdo.com/rezensionen/treibland/ Auch wenn mich das Hörbuch nicht ganz begeistern konnte, danke ich vielmals, dass ich mitlesen durfte.

Zusätzliche Informationen

Till Raether wurde am 15. Februar 1969 in Koblenz (Deutschland) geboren.

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in 314 Bibliotheken

auf 36 Merkzettel

von 5 Leser*innen aktuell gelesen

von 5 Leser*innen gefolgt

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