Till Raether Fallwind

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Inhaltsangabe zu „Fallwind“ von Till Raether

Er weiß nicht, wo er ist, fühlt sich wie betäubt. Langsam tauchen Konturen auf: ein Raum, viel Technik, keine Fenster. Ein Rauschen. Der Boden schwankt. Kommissar Danowski befindet sich in der Gondel eines Windrades. Im Meer. Mit ihm eine Unbekannte gegenüber auf dem Fußboden. Zwischen ihnen befinden sich Vorräte für ein paar Tage und ein Zettel: «Alle Antworten sind hier.» Stück für Stück kehrt Danowskis Erinnerung zurück. An die Leuchtturmkinder. An eine Mordermittlung, bei der es um Freundschaft, Familie und Verrat geht, und die ihn zwingt, sich seiner eigenen Vergangenheit zu stellen ...

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    Fallwind
    Taluzi

    Taluzi

    13. November 2016 um 12:18

    Adam Danowski wurde nach Frederikenburg geholt, weil er der dortigen Ermittlerin Sandra Steckmann helfen soll heraus zu finden, wer Corinna Karlsson ermordet hat. Bevor er eine Antwort auf diese Frage finden kann, erwacht Adam Danowski in einer Gondel eines Windkraftanlage hoch über dem Meer. Er fühlt sich wie benebelt. Hat er zu viel getrunken? Der Raum ist nicht sein Hotelzimmer, keine Fenster und viel Technik. Der Boden schwankt und er hört es rauschen. Dankowki befindet sich in der Gondel eines Windrades. Er ist nicht allein! Zwischen Vorräten für ein paar Tage und einem Zettel mit dem Hinweis „Alle Antworten sind hier“ befindet sich eine Frau. „Fallwind“ ist nach „Treibland“ und „Blutapfel“ der mittlerweile 3. Krimi mit dem Ermittler Adam Danowski. Alle 3 Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden. Im Mittelpunkt steht der Hamburger Kommissar Danowski. Eine sehr eigene, etwas verschrobene Persönlichkeit, die mit seinen eigenen Gespinsten zu kämpfen hat. Danowski wird von seiner Mutter begleitet, die kommt und geht wie es ihr passt. Nur Danowski kann sie sehen und hören, schließlich ist seine Mutter seit seiner Kindheit tot. Der Autor Till Raether hat in seinem Buch einige Protagonisten mit besonderen Charakteren, z. B. Ludgar Barkel und seine Mutter. Leider gehen dadurch die Eigenheiten der Einzelnen unter. Aus dem Protagonisten Ludger Brakel hätte der Autor mehr machen können. Ludgar Brakel hatte einen mysteriösen Unfall in seiner Kindheit, ist seit dem langsam, eigen, aber klug und er kannte ide ermordete Corinna Karlsson gut. Corinna Karlsson war eins der Leuchttumkinder, die bei Familie Brakel untergebracht waren um auf dem Festland die weiterführende Schule zu besuchen. Es gehörten noch Imke Billings und Stephanie Rohter dazu, die damals die Insel und ihr Elternhaus verlassen mussten. Der Leser erfährt viel über das Leben der Menschen auf der Insel und an der Küste. Das ist interessant, bringt allerdings die Geschichte spannungstechnisch nicht voran. Die Ereignisse plätschern so dahin. Am Ende steigert sich die Spannung und endlich kommt „Fallwind“ in Gang. Die Auflösung des Krimis ist gelungen, da es überzeugend und schlüssig ist. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Fallwind viel Potential enthält, es im mittleren Teil aber an Spannung mangelt.

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  • Kein Lerneffekt beim Autor

    Fallwind
    Flamingo

    Flamingo

    03. September 2016 um 00:21

    Ich verstehe das nicht. Der Autor kann gut schreiben, die Plotidee ist interessant, ebenso wie der Ort der Handlung. Die Charaktere haben Potential und der Autor kann auch verschiedene Fäden laufen lassen und am Ende zusammen bzw. zum Ende bringen. Dafür gibt es die drei Sterne. ABER: Das ist jetzt sein dritter Danowski-Fall und bei jedem kommt die Geschichte unheimlich schwer und nervig-langsam in die Gänge. Und jedes Mal bekommt der Autor diese Kritik von mehr als nur mir. Liest das keiner im Verlag? Der Lektor? Der Autor? Da muss sich doch mal etwas weiterentwickeln...Fazit: Gut Idee, wieder mal mit angezogener Handbremse umgesetzt. 

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  • Ordentlich konstruierter Krimi

    Fallwind
    Girdie

    Girdie

    24. August 2016 um 16:25

    „Fallwind“ von Till Raether zeigt auf seinem Cover einen Gischt umspülten Leuchtturm. Ein solches Gebäude spielt eine Rolle in dem nun bereits dritten Fall für den Kommissar Adam Danowski, der zu den Ermittlungen in einem Todesfall hinzugezogen wird. Die aufgefundene Tote starb aber nicht, wie der Titel vermuten lässt, an einem Sturz von einem hohen Bauwerk, sondern wurde erdrosselt. Der Krimi lässt sich ohne Kenntnisse der ersten beiden Bände lesen, der Autor hat erklärende Rückblicke an entsprechenden Stellen eingefügt.Der Kriminalroman beginnt zwei Jahre nach den Ereignissen die der Autor in „Blutapfel“, dem zweiten Band der Serie, geschildert hat. Adam Danowski hat in der Zwischenzeit einen Lehrgang gemacht und arbeitet jetzt in der Abteilung Operative Fallanalyse des LKA Hamburg. Als in dem kleinen Nordseedorf Friederikenburg ein Mord geschieht, wird er zur Beratung der zur Aufklärung eingesetzten Sonderkommission hinzugezogen. Die ermordete Frau, Mitte 30, arbeitete bei einem großen Windparkunternehmen im Ort. Als Jugendliche gehörte sie zu den sogenannten Leuchtturmkindern d.h. sie lebte unter der Woche auf dem Festland, um zum Gymnasium zu gehen und besuchte ihre Eltern auf der vorgelagerten Insel nur am Wochenende und in den Ferien. Während dieser Zeit wohnten außer ihr noch zwei weitere Mädchen ihres Alters bei dem Lehrerehepaar, das ihnen Unterkunft und Verpflegung bot. Als eine weitere junge Frau ermordet wird ist Eile bei den Ermittlungen geboten, denn auch sie war eines der Leuchtturmkinder und die dritte im Bunde scheint in Gefahr zu sein.Im Prolog begegnet der Leser Adam Danowski während dieser aus einer Betäubung erwacht. Allmählich wird ihm bewusst, dass er sich in der Gondel eines Windrads befindet, gemeinsam mit einer ebenfalls betäubten Frau, die ihm vage bekannt vorkommt. Der Autor spielt hier geschickt mit der Angst vor geschlossenen Räumen. Doch bis es zu dieser Szene kommt, ist einiges in Friederikenburg passiert. Die vor Ort ermittelnde Soko besteht aus Polizisten, die bisher keine Erfahrung in der Aufklärung von Mord haben. Außerdem sind sie befangen, weil hier jeder jeden zu kennen scheint und somit Freund- und Feindschaften in die Ermittlungen hineinspielen.Für Danowski ist es erst seine dritte Fallanalyse im neuen Job, der ihn regelmäßig tage- und sogar wochenlang von zu Hause wegführt. Auch diesmal blendet Till Raether immer wieder Kapitel ein, die das Privatleben und die Familie des Ermittlers in den Blick nehmen. Danowski, der sich schon häufig über die gegen seine Ängste verordneten Therapien hinweggesetzt hat, versucht sich mit zweifelhaftem Erfolg an einer neuen Überwindungstaktik.Neben der etwas verschroben wirkenden Figur des Protagonisten erschafft der Autor vor allem mit der Leiterin der Soko und ihrem Kollegen sowie den Gasteltern der ermordeten Frauen weitere interessante Charaktere. Ihm gelingt es immer wieder im Plauderton unterhaltsame Geschichten rund um die Handelnden und über das Leben im Dorf zu erzählen. Leider ziehen sich die Fallermittlungen in der Mitte des Romans in die Länge. Dennoch gelingt es Danowski auf seine eigene unnachgiebige Art, mehr als nur die Morde aufzuklären und durch geschickte Nachfragen kommen einige in der Vergangenheit vertuschte Geheimnisse der Bewohner ans Licht. Der Spannungsbogen steigert sich im hinteren Teil, wenn es darum geht, den Täter zu ermitteln bevor ein weiterer Mord geschieht.„Fallwind“ lässt sich leicht und flüssig lesen. Till Raether präsentiert mehrere mögliche Täter und einige unerwartete Wendungen. Insgesamt ein ordentlich konstruierter Krimi der meine Leseempfehlung erhält.

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  • Leider langatmig

    Fallwind
    kointa

    kointa

    08. August 2016 um 18:57

    Inhaltsangabe:Er weiß nicht, wo er ist, fühlt sich wie betäubt. Langsam kann er Konturen ausmachen: einen Raum, viel Technik, keine Fenster. In der Ferne ein Rauschen. Unter ihm schwankt der Boden.Langsam begreift Kommissar Danowski, dass er sich in der Gondel eines Windrades befindet, unmittelbar hinter dem Rotor. Und er ist nicht allein: ihm gegenüber auf der anderen Raumseite liegt eine Frau auf dem Fußboden. Wer immer die beiden hier gefangen hält, hat offenbar vor, sie sich selbst zu überlassen: Zwischen ihnen stehen Vorräte für knapp ein paar Tage, und ein Blatt mit einer Nachricht: «Alle Antworten sind hier.»Stück für Stück kehrt Danowskis Erinnerung zurück. An die Leuchtturmkinder. Und an eine Mordermittlung, bei der es um Freundschaft, Familie und Verrat geht, und die ihn zwingt, sich seiner eigenen Vergangenheit zu stellen ...Meine Meinung:Leider war dieser Krimi nicht mein Fall. Ich fand ihn zu langatmig und zuviel mit den psychologischen Problemen der Leute behaftet. Die Geschichte an sich ist nicht schlecht und auch mit dem eigentlichen Schreibstil kam ich gut klar, nur leider kam für mich erst im letzte Drittel des Buches die Spannung auf und ich hatte das Gefühl endlich wird mal der Fall behandelt. Mir wurde die Probleme von Danowski und auch den anderen Personen zu sehr behandelt, die meiner Meinungnach nicht unbedingt für den Fall relevant waren. Mag auch einfach daran liegen das ich kein Fan davon bin, wenn der Fall in den Hintergrund rückt. Und das Gefühl hatte ich hier leider. 

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  • Zu wenig Action ...

    Fallwind
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    31. July 2016 um 09:34

    Die Krimi-Reihe mit Kommissar Danowski gehört ja zu meinen Lieblingsbüchern, allein schon wegen des tollen Schreibstils von Till Raether: lebendig, stellenweise humorvoll und außerdem mit liebenswerten Charakteren. Nach "Treibland" und "Blutapfel" habe ich mich sehr auf den dritten Teil gefreut, dieser kam mir jetzt aber etwas weniger spektakulär vor. Die Geschichte ist wirklich gut durchdacht und kann vor allem am Ende mit einigen Überraschungen überzeugen, aber im Großen und Ganzen kam mir alles zu gleichförmig vor. Die Handlung mit vielen Gesprächen, Zeugenbefragungen und ausführlicher Ermittlungsarbeit zog sich manchmal etwas hin. Es fehlten ein bisschen die Highlights, wenngleich Adam Danowski mit seinen Halluzinationen natürlich ein nicht alltäglicher Charakter ist.Er hat mit den Schatten seiner Vergangenheit zu kämpfen - und dieses Los teilt er mit vielen anderen Figuren in diesem Krimi. Adam ist trotz seiner diversen Macken ein sympathischer Protagonist und besonders habe ich mich auch über ein Wiedersehen mit seinem Kollegen Finzi gefreut. Zumeist haben wir es aber in diesem - in sich abgeschlossenen - Fall mit sehr vielen neuen Figuren zu tun. Alles wirkt recht glaubhaft und es gelingt dem Autor wunderbar, die etwas verschrobene Stimmung der einsiedlerischen Inselbewohner und dem Rest der eher ländlichen Bevölkerung darzustellen. Das Buch lässt sich wirklich prima lesen, zwischendurch gibt es durchaus auch Szenen zum Schmunzeln, aber so richtige Spannung kommt leider erst zum Schluss auf. Da überschlagen sich dann beinahe die Ereignisse und es passiert vieles auf einmal.

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