Till Roenneberg Wie wir ticken

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Inhaltsangabe zu „Wie wir ticken“ von Till Roenneberg

Stimmung, körperliches Befinden, Arbeitsabläufe, Lernfähigkeit: Unsere innere Uhr beeinflusst unser Leben vielfältig. Der führende Chronobiologe Till Roenneberg zeigt, dass uns der persönliche Biorhythmus bereits in die Wiege gelegt ist und seine Missachtung weitreichende Folgen hat. Mindestens jeder zweite lebt permanent im Jetlag, denn unser innerer Schlaf-Wach-Rhythmus stimmt nur selten mit gesellschaftlichen Zeitplänen überein. Warum steckt der jüngere Kollege die Schichtarbeit besser weg als ich? Warum fallen mir bei einer Abendgesellschaft fast die Augen zu, wenn alle anderen noch feiern? Weshalb macht uns die Sommerzeit jedes Mal wieder zu schaffen? Und warum kann schlechtes Timing in der Ehe auch etwas mit der Chronobiologie zu tun haben? Anhand von 24 amüsanten und verständlichen Fallbeispielen gibt uns Roenneberg Antworten auf diese und andere Fragen rund um unsere innere Uhr – und plädiert fürs Umdenken!

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    Wie wir ticken
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    06. July 2010 um 00:38

    Danke, Till Roenneberg! Endlich habe ich es schwarz auf weiß und wissenschaftlich nachgewiesen bekommen, dass ich nicht faul bin, nur weil ich morgens länger schlafe als mein Lebensgefährte! Ich bin einfach nur ein später Chronotyp. Und damit gehöre ich zur diskriminierten Hälfte unserer Gesellschaft, denn immer noch herrscht der Irrglaube vor, dass nur der frühe Vogel den Wurm fängt. Leider ist diese Gesellschaft auf die Bedürfnisse der frühen Chronotypen ausgelegt, so dass wir armen späten Chronotypen unter einem permanenten sozialen Jetlag leiden, was zu gesundheitlichen Problemen führt und auch dafür sorgt, dass uns die Umstellung auf die Sommerzeit schwerer fällt. Ganz besonders trifft das auf Jugendliche zu, deren Gehirnentwicklung in der Pubertät dafür sorgt, dass sich ihr Chronotyp vorübergehend ändert. Es ist also keine schlechte Angewohnheit, sondern rein biologisch, dass Jugendliche abends nicht müde werden und morgens nicht aus dem Bett kommen. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um ein Relikt aus der Anfangszeit der Menschheit, in der man auf die Fähigkeiten der jungen Nachtjäger, die ganze Nacht über aufmerksam bleiben zu können, angewiesen war. Der Standardsatz von Lehrern und Eltern, die Jugendlichen müssten doch nur früher ins Bett gehen, ist also nutzlos. Für bessere schulische Leistungen würde nur eines helfen: Ein späterer Schulbeginn, der berücksichtigt, dass Jugendliche gar nicht in der Lage sind, morgens um 08:00 geistige Höchstleistungen zu vollbringen. Der Forderung nach späteren Schulbeginn kann ich mich als Mutter von zwei Pubertierenden nur vehement anschließen. Roenneberg erklärt die Chronobiologie und ihre Auswirkungen auf unseren Alltag, unsere Berufswahl, unsere Partnerschaften und auf unsere Gesundheit ausführlich und unterhaltsam. Dabei wendet er die Methode des Problemorientierten Lernens an. Statt eine Belehrung zu erhalten, wird durch eine vorangestellte Fallgeschichte das eigene Nachdenken angeregt. Erst dann folgt der wissenschaftliche Text. In den Fußnoten gibt der Autor mal so eben aus dem Handgelenk Mikrolektionen zu Biologie, Genetik und Evolution, alle Fachbegriffe werden erklärt, und dabei ist das Buch wissenschaftlich auf hohem Niveau. Also verständlich für Laien und spannend für Fortgeschrittene. Genauso muss Wissenschaft sein! Ein uneingeschränkt empfehlenswertes Buch, besonders für späte Chronotypen.

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