Tillmann Moser Kunst und Psyche - Familienbeziehungen

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Inhaltsangabe zu „Kunst und Psyche - Familienbeziehungen“ von Tillmann Moser

Die Familie gilt als Keimzelle von Staat und Gesellschaft und steht unter dem Schutz des Grundgesetzes. Obwohl sich ihre Prägekraft wie auch ihre Verbindlichkeit abschwächt, bleibt sie noch immer der seelische Hauptwohnort für die meisten Menschen. „Wenn ich Gemälde mit Familiendarstellungen betrachte, interessieren mich die Beziehungen der Personen untereinander. Die Bilder, die ich auswähle, dokumentieren oft in erstaunlicher Weise die Gefühlszustände aller Beteiligten [.]. Diese können dem Betrachter auch eigene Familienkonstellationen spiegeln und Assoziationen über Glück und Verstrickung ermöglichen.“ Ob bei Rembrandt, Picasso oder Magritte – der Betrachter kann in den Kunstwerken die unterschiedlichsten Facetten des Familienlebens entdecken und sich von Tilmann Moser zu überraschenden und spannenden Deutungsversuchen anregen lassen.

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  • Kunstwerke als Ausdruck der Seelenlandschaft ihrer Schöpfer

    Kunst und Psyche - Familienbeziehungen
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    24. October 2013 um 12:57

        Der in Freiburg praktizierende Psychoanalytiker und Körpertherapeut Tilmann Moser hat in den vergangenen Jahrzehnten schon oft seine Zunft und die Öffentlichkeit mit wegweisenden Büchern bereichert. Unvergessen sein Buch "Gottesvergiftung", das mich nach seinem Erscheinen 1976 als Theologiestudent schwer ins Schleudern brachte. Unvergessen auch seine "Mutmaßungen über die ersten Lebensjahre", die mein Verständnis von dem, was direkt nach der Geburt in der Entwicklung eines Kindes geschieht, zu schärfen begann. Zuletzt hat mich schwer beeindruckt ein kommentiertes Protokoll einer psychoanalytischen Körpertherapie, die er unter dem Titel: "Der grausame Gott und seine Dienerin" veröffentlicht hat und in dem er anknüpft an seine autobiographischen Gotteserlebnisse aus der "Gottesvergiftung". Nun legt er bei Belser ein Buch an der Grenze zwischen "Kunst und Psyche" vor, das geeignet ist, Kunstwerke als Ausdruck der Seelenlandschaft ihrer Schöpfer zu verstehen und gleichzeitig dem Leser und Betrachter mit sensibeln und verständlichen Texten einen Zugang zu seiner eigenen inneren Welt zu öffnen vermag. Gemälde aus unterschiedlichen Epochen, die auf ihn selbst beim Betrachten einen tiefen Eindruck gemacht haben, und die alle entweder Paarbeziehungen oder Familienbeziehungen zeigen und thematisieren hatTilmann Moser ausgewählt. Er nähert sich ihnen als Gefühlsausdrücken, die ihm auch in seiner täglichen Praxis als Therapeut begegnen. Es ist eine spannende und bewegende Reise, auf die Moser seine Leser hier mitnimmt, eine Reise, die Kunst in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt und dem Leser gleichzeitig seine eigene Seelenbewegungen vor Augen führt. Ein ganz eigener und sehr interessanter Zugang zur Kunst, von dem man gerne noch weitere Beispiele lesen würde.  

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