Tilman Birr On se left you see se Siegessäule

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Inhaltsangabe zu „On se left you see se Siegessäule“ von Tilman Birr

Do you speak Tourist? Lachtränen-komisch und unverzichtbar für jeden Reisekoffer

Tilman Birr ist jung, und er braucht das Geld. Kurz entschlossen heuert er als Stadtführer – in Berlin »Stadtbilderklärer« genannt – auf einem Ausflugsschiff an und stürzt sich in den Dschungel der Berliner Tourismusbranche. Er kämpft mit Bayern, die nicht Deutsch sprechen, trotzt Sturm und Hagel sowie erbosten Senioren und macht aus gelangweilten fränkischen Schülern eine fanatisierte Masse begeisterter Berlinfreunde. Bald bringt ihn nichts mehr aus dem Konzept, und er findet sogar Antworten auf die wichtigsten Fragen jedes Berlintouristen: Warum hat Hitler die Mauer gebaut? War Berlin wirklich die Hauptstadt Russlands? Wieso wurde eine Brücke nach Martin Semmelrogge benannt? Und wann war eigentlich Horst Tappert Bundespräsident?

Das Buch hat gar nicht meinen Humor getroffen; nach 120 Seiten war für mich Schluss.

— peedee

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    On se left you see se Siegessäule

    peedee

    08. September 2015 um 15:14

    Tilman Birr ist mit seinem Studium fertig und somit Historiker. Was nun? Er braucht Arbeit und findet diese als Stadtführer auf einem Ausflugsschiff in Berlin. Aber Achtung, ein Stadtführer heisst in Berlin „Stadtbilderklärer“! Dort versucht er, den Touristen auf Deutsch und Englisch Interessantes über Berlin zu vermitteln. Erster Eindruck: Auffälliges Cover mit Sehenswürdigkeiten (nicht unbedingt schön, aber auffällig), witziger Titel. Auf meinem Exemplar klebt noch ein Aufkleber: „Zum Schreien komisch und Pflichtlektüre in jedem Reisegepäck“ (reisen exclusiv). Macht mich neugierig auf die Lektüre. Gleich zu Beginn habe ich mir natürlich die Frage gestellt, wieso ein Historiker Freude daran haben sollte, tagtäglich während Stunden auf einem Ausflugsschiff immer wieder die gleichen Sehenswürdigkeiten zu beschreiben. Findet er keinen anderen Job? Oder ist das sein Traumjob? Der Autor schreibt dazu: „Die ideale Arbeit für mich durfte also keiner dieser Berufsanfängerknechterjobs sein. Sie sollte keine körperliche sein, durfte von mir weder Autorität noch Durchsetzungsvermögen noch besondere Wachsamkeit verlangen… […]. Text runterquatschen war perfekt!“ Okay, dann soll es so sein. Im Buch hat es etliche Passagen auf Pseudo-Englisch (also so wie der Titel ist) resp. richtigem Englisch, die nicht übersetzt werden, d.h. man muss schon etwas Englisch können, um das Buch zu verstehen, z.B.: „Is this a Nazi building?“, fragte jemand und zeigte auf den Fernsehturm. „Yes, it is“, sagte Martin. „Indestructable. You could put all of these Al-Qaida guys on airplanes and let them crash into it, one by one, and it would not collapse…“ Das Buch hat 300 Seiten, aber nach 120 Seiten, resp. nach obiger Aussage, war für mich Schluss. Es hat überhaupt nicht meinen Humor getroffen. Da ich das Buch abgebrochen habe, kann ich nur 1 Stern vergeben. Für mich sehr enttäuschend.

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  • Rezension zu "On se left you see se Siegessäule" von Tilmann Birr

    On se left you see se Siegessäule

    tigerbea

    08. January 2015 um 12:13

    Tilmann nimmt den Job eines Stadtbilderklärers auf einem Berliner Ausflugsdampfer an. Er erlebt diverse Menschentypen. Von Amerikanern über Japanerinnen, von Bayern bis zu einer zunächst gelangweilten fränkischen Schulklasse. Und er muß sich vielen Fragen stellen, von denen eine lautet: Wenn man nicht über die Mauer konnte, warum sind die Leute dann nicht außen herum gegangen? Zunächst muß ich sagen: Bei diesem Buch kann man tatsächlich noch etwas über Berlin lernen, wenn man selbst noch nicht dort war. Denn es wird hier auch sehr liebevoll und verständlich in die Geschichte Berlins eingetaucht. Auch die Geschichte Preußens wird in einem Kapitel erklärt (wenn auch auf sehr unkonventionelle Art). Der Rest des Buches fällt eindeutig unter Klamauk, was ja auch zu erwarten ist. Die Geschichten rund um die Ausflugsfahrten sind zunächst noch sehr witzig und unterhaltsam, werden jedoch ab der Mitte des Buches einfach nur noch langweilig, da man sie dann einfach leid ist und sie übertrieben findet. Der Schreibstil des Autors ist locker und einfach, paßt zum Thema und zum Buch insgesamt. Insgesamt ein schönes Buch für zwischendurch, wenn man mal ein Buch lesen möchte, bei dem man nicht ständig mitdenken möchte.

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  • Besoffene, Besserwisser und Schulklassen

    On se left you see se Siegessäule

    Gospelsinger

    17. July 2013 um 20:08

    Tilman sucht einen Job, nichts Anstrengendes und schon gar nichts Verantwortungsvolles. Der Job eines Stadtführers, nein, Stadtbilderklärers, in Berlin erscheint ihm als ideal. Sämtliche Warnungen in den Wind schlagend nimmt er den Job bei einer Reederei an, um fortan auf dem Dampfer, nein, Schiff, den Touristen die Berliner Sehenswürdigkeiten nahe zu bringen. Sein Geschichtsstudium ist dafür die ideale Voraussetzung. Meint er. Die Realität sieht allerdings, wie so oft, völlig anders aus. Rechthaberische Senioren, besoffene Spanier und unverständlich sprechende Bayern machen Tilman das Leben schwer. Man könnte die Darstellung für überspitzt halten, aber ich habe selbst einmal als Reiseleiterin gejobbt und dabei einige der im Buch beschriebenen Typen in Aktion erlebt. Tilman lernt nach und nach, mit schwierigen Gruppen umzugehen; die Szene mit der Schulklasse und den Gummibärchen hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte allerdings beim Lesen den Eindruck, dass dieses nette Urlaubsbüchlein wahrscheinlich in der vom bühnenerfahrenen Autor eingelesenen Hörbuchfassung besser zur Geltung kommt.

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  • Rezension zu "On se left you see se Siegessäule" von Tilman Birr

    On se left you see se Siegessäule

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. December 2012 um 18:40

    Eine nette, leichte Lektüre für zwischendurch :-) Bin aber froh, es nur geliehen zu haben. Wahnsinnig vom Hocker gerissen hat es mich jetzt nicht.

  • Rezension zu "On se left you see se Siegessäule" von Tilman Birr

    On se left you see se Siegessäule

    Mietze_Katze

    11. September 2012 um 11:11

    Das Werk von Tilman Birr sprang mir bereits in der Buchhandlung ins Auge: Witziger Titel, tolle Covergestaltung und dann auch noch Berlin! Also habe ich direkt zugegriffen und stehe dem Buch noch immer mit gemischten Gefühlen gegenüber. Man darf nicht zu viel erwarten! Die Idee, Berlin aus der Perspektive eines Stadtführers ... sorry, eines Stadtbilderklärers natürlich, zu beschreiben und die Macken vieler Touristen aufs Korn zu nehmen, ist zwar ganz nett, aber sicherlich nicht neu. Dass sowohl Touristen als auch deren Guides nicht immer des Englischen mächtig sind, ist nunmal Realität, leider. Die ein oder andere witzige Idee hatte Birr sicherlich, z.B. wenn er den Reichstag als Brauerei ausgibt. In einigen Kapiteln kommt jedoch der Verdacht auf, dass Birr unbedingt seine Seiten füllen wollte und krampfhaft versucht, lustig zu wirken. Hierfür finde ich die knapp 17 Euro einfach zu teuer - immerhin schmückt jetzt ein hübsches Buch mein Regal. Für einen kurzweiligen Nachmittag ist das Buch jedoch genau das Richtige, die wenigen Seiten sind innerhalb kürzester Zeit durchgelesen und man kann sich wieder Anspruchvollerem und Spannenderem widmen ...

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  • Rezension zu "On se left you see se Siegessäule" von Tilman Birr

    On se left you see se Siegessäule

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Eigentlich wollte ich das Buch bereits Anfang Mai lesen (als wir in Berlin waren), doch da gab es die ZB noch nicht in ihrem Bestand und kaufen wollte ich es nicht. Da ich vor dem Lesen des Buches selten Rezis lesen, konnte ich es vorurteilsfrei in Angriff nehmen. Tilmann, 27, hat keine Ahnung, was er nach dem Studium machen sollen, durch einen Zufall erfährt er, dass ein Stadtbilderklärer (auf einem Schiff) gesucht wird und er bekommt diesen Job. Ab diesem Zeitpunkt wird es richtig komisch, in was für Situationen Tilmann stolpert. So wird von einer damaligen Freundin in einen Swingerclub eingeladen, die dort ihren Geburtstag feiert..... On se left you see se Siegessäule ist ein herrlich komisches Buch für zwischendurch, dass man auf keinen Fall in öffentlichen Verkehrmitteln lesen sollte. Keine hochtrabende Literatur aber ich hatte ein paar vergnügliche Lesestunden.

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  • Rezension zu "On se left you see se Siegessäule" von Tilman Birr

    On se left you see se Siegessäule

    Callso

    15. July 2012 um 14:35

    Der Buchtitel ist super! Und auch das Umschlagsdesign verdient ein absolutes Extralob. Mit großen Erwartungen hatte ich die 16,99 Euro für das Buch investiert. Der humorvolle Bericht eines Stadtbilderklärers auf einem Berliner Ausflugschiff. Das versprach höchste Unterhaltung! Aber am Ende war ich ein klein wenig ernüchtert. Der Anfang ist sehr witzig, doch schnell wird man den Erlebnissen etwas müde. Häufiger verliert sich der Autor in Ausflügen in lebensnahen Bereichen. Manche Sprüche sind ganz passabel („Mit dem Bezahlen verplempert man das meiste Geld“), aber irgendwie nehmen die Geschichte und der Unterhaltungsdampfer kaum Geschwindigkeit auf. Es reihen sich einzelne Anekdoten aneinander, etwas abgehackt, zumeist fehlt das so wichtige Wie-geht-es-wohl-weiter-Gefühl. So war es wie ein Besuch beim amerikanischen Fast-Food-Riesen: Ganz dufte, aber so richtig nahrhaft und schmackhaft war es nicht. Dem Buch fehlt irgendwie etwas Nachhaltiges. Gleichwohl hat der junge Autor Tilman Birr eine gelungene Mischung aus Lockerheit, Intellekt und feiner Beobachtung an den Tag gelegt. So ist das Buch auch immer mal wieder ein klein wenig Sozialstudie. Ein ganz passables Buch, ein guter Versuch, kein Big Mac, sondern mehr ein ordentlicher Fleischklops. Vielleicht waren meine Erwartungen auch zu hoch

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  • Rezension zu "On se left you see se Siegessäule" von Tilman Birr

    On se left you see se Siegessäule

    FabAusten

    05. May 2012 um 21:08

    On se left you see se Siegessäule Tilman übernimmt den Job eines „Stadtbilderklärers“, denn „Führer“ sind nicht mehr opportun. Seine Aufgabe besteht darin, mit einem Schiff voller Touristen durch Berlin zu schippern und dessen Sehenswürdigkeiten zu erläutern. Da gibt es versoffene Spanier, gelangweilte Schulklassen, bayrische Besserwisser, amerikanische Mitleidsminen und anderes lustiges Volk. Seine Kollegen sind ebenfalls recht speziell. Dann ist da auch noch das Leben an und für sich. Und allen muss Tilman gerecht werden. Er versucht es zumindest.... Natürlich teilen sich der Autor und sein Protagonist rein zufällig denselben Namen. Gehen wir mal dennoch davon aus, dass beide doch identisch sind. Nachdem ich Ersteren bei einer Lesung von On se left you see se Siegessäule auf der Leipziger Buchmesse erleben durfte, hatte er mich mit seiner lebendigen, leichten und witzigen Erzählweise eingefangen. Seine Geschichte erzeugt die gesamte Bandbreite vom Schmunzeln bis zum lauten Auflachen. Der Ton ist schnodderig, aber nie beleidigend. Sogar mit einem Stargast kann Tilman aufwarten. Mir gefiel die Interaktion zwischen dem Stadtbilderklärer und den unterschiedlichen Spezies der Urlauber besonders gut. Immer wieder denkt man, die Sorte kennt man auch, denn sie tauchen in allen Touristenhochburgen dieser Welt auf. Hat man selbst schon einmal solch eine Schifffahrt mitgemacht, fühlt man sich an den eigenen Berlinaufenthalt erinnert. Absolut empfehlenswerter Ausflug nach Berlin. Man möchte direkt die Koffer packen und gen Hauptstadt ziehen. Außerdem sei auch das dazugehörige Hörbuch ans Herz gelegt. In der Lesung vor Publikum verleiht Tilman Birr der Geschichte eine sagenhaft lebendige und humorvolle Stimme.

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  • Rezension zu "On se left you see se Siegessäule" von Tilman Birr

    On se left you see se Siegessäule

    ladymarion

    Aus dem Klappentext: „Tilman ist jung, und er braucht Geld. Kurz entschlossen heuert er als Stadtführer – in Berlin „Stadtbilderklärer“ genannt – auf einem Ausflugsschiff an und erklärt Touristen die deutsche Hauptstadt.“ Tilmann Birr ist kein echter Berliner, lebt er doch erst seit 8 Jahren in der Bundeshauptstadt! Trotzdem hat er sich getraut auf einem Ausflugsschiff anzuheuern und Touristen die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten Berlins zu erklären. Was er dabei erlebt hat, erzählt er in seinem Buch „On se left you see se Siegessäule“ Und er erzählt seine Geschichte wunderbar witzig und unterhaltsam, ohne jeglichen Respekt vor der Berliner Mentalität, vor amerikanischen, spanischen, englischen, bayrischen und anderen ausländischen Touristen. Er schaut den Menschen auf´s Maul und bringt ihre Eigenarten und Verschrobenheit auf den Punkt. Aber bei all der Bloßstellung und oft unfreiwilligen Komik spürt man doch die Liebe zu Berlin und zu den Menschen. Außerdem spart Tilmann Birr nicht an Selbstironie und das macht sein Buch umso sympathischer. Wer Berlin ein wenig kennt und mag, wird sich über die Dialoge mit den Berliner Ureinwohnern köstlich amüsieren. Und ganz nebenbei erfährt man auch noch einige interessante Details über die Stadt und ihre Geschichte. Ob das Buch auch Lesern gefällt, die noch nie in Berlin waren, vermag ich nicht zu sagen. Für mich war dieses Buch ein kurzweiliges Vergnügen und es hat mich sehr oft zum Lachen gebracht.

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