Tilman Birr On se left you see se Siegessäule: Erlebnisse eines Stadtbilderklärers

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Inhaltsangabe zu „On se left you see se Siegessäule: Erlebnisse eines Stadtbilderklärers“ von Tilman Birr

Do you speak Tourist? Lachtränen-komisch und unverzichtbar für jeden Reisekoffer Tilman Birr ist jung, und er braucht das Geld. Kurz entschlossen heuert er als Stadtführer – in Berlin »Stadtbilderklärer« genannt – auf einem Ausflugsschiff an und stürzt sich in den Dschungel der Berliner Tourismusbranche. Er kämpft mit Bayern, die nicht Deutsch sprechen, trotzt Sturm und Hagel sowie erbosten Senioren und macht aus gelangweilten fränkischen Schülern eine fanatisierte Masse begeisterter Berlinfreunde. Bald bringt ihn nichts mehr aus dem Konzept, und er findet sogar Antworten auf die wichtigsten Fragen jedes Berlintouristen: Warum hat Hitler die Mauer gebaut? War Berlin wirklich die Hauptstadt Russlands? Wieso wurde eine Brücke nach Martin Semmelrogge benannt? Und wann war eigentlich Horst Tappert Bundespräsident?

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  • Amüsantester Stadterklärer wo gibt!

    On se left you see se Siegessäule: Erlebnisse eines Stadtbilderklärers
    Duffy

    Duffy

    Ach nöööö, nicht schon wieder ein Berlin-Buch und dann noch von 'nem Zugereisten. Aber - gut gebrüllt, Tilman, der ja kein Stadtführer, sondern Stadtbilderklärer ist. Und weil er jung ist und das Geld brauchte, nahm er eben den Job auf dem Ausflugsdampfer als Quatscher an und quatschte drauflos, was das touristische Zeug hielt. Dann hat er sich hingesetzt, oder gestellt, oder was weiß man schon, wie das Stadtbilderklärer machen, wenn sie was aufschreiben, und das Ganze in die rechteckige Form gebracht. Dabei herausgekommen ist viel Erhellendes. Was einen eben erleuchtet, wenn man es mit wißbegierigen, eigenartigen, un- und möglichen, alkoholisierten, zurückgebliebenen und neunmalklugen Gästen zu tun hat. Beim Lesen bemerkt man immer dieses leise Glucksen, das aus dem Hals möchte und sich dann spontan und punktuell in einen kleinen Aufjuchzer, der auch schon mal ein wenig länger anhalten kann, etwas lauter äußert. Natürlich möchte man selbst den Job nicht machen, denn das ist ja doch ziemlich nervig, da sind ja nicht nur die Touris, die die Nerven belasten, sondern auch die Kollegen haben manche kleine Absonderlichkeit, die sie nicht bei sich behalten können. Aber, bitteschön, wo kann man soviel Pädagogik trainieren, so viele psychologische Ausnahmesituationen erleben? Vor allem, in welchem Job triffst Du Lemmy und gehst mit ihm mal einen saufen? Das muss man sich mal überlegen. Und jetzt, wo der Tilman, zu Recht übrigens, ein paar Cent mit seiner Jobbeichte verdient hat, wird er doch sicher was vermissen? Jetzt kann er sich zwar auf den Lesebühnen der Republik herumtreiben, aber, bitteschön, was ist das gegen einen Job auf einem Dampfer in Berlin-Mitte, bei dem man nebenbei auch noch einen Schnaps kippen kann?

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    JDaizy

    JDaizy

    03. November 2014 um 15:34
    Duffy schreibt Ach nöööö, nicht schon wieder ein Berlin-Buch und dann noch von 'nem Zugereisten. Aber - gut gebrüllt, Tilman, der ja kein Stadtführer, sondern Stadtbilderklärer ist. Und weil er jung ist und das ...

    Macht Lust auf mehr. :) Liebe Grüße aus Berlin