Tilman Birr Zum Leben ist es schön, aber ich würde da ungern auf Besuch hinfahren

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Inhaltsangabe zu „Zum Leben ist es schön, aber ich würde da ungern auf Besuch hinfahren“ von Tilman Birr

Ganz Deutschland ist ordentlich, etwas langweilig und rundum zivilisiert. Ganz Deutschland? Nein. Wenn man mit geschärftem Blick vor die Haustür tritt, findet man überall seltsame Sitten, eigenartige Umgangsformen und Spuren von Anarchie. Wieso gehen sich erwachsene Menschen bei der Interpretation von "Alle meine Entchen" gegenseitig an die Gurgel? Darf man von seinem Nachbarn verlangen, dass er nach 22:00 Uhr noch laut E-Gitarre spielt? Und wo lassen Dilllikör und Pumpernickelschnaps die Herzen höher schlagen? Ein Blick über den Zaun zeigt allerdings, dass es Länder gibt, die sich für noch zivilisierter halten, in denen es aber noch merkwürdiger zugeht. Gibt es da vielleicht einen Zusammenhang?

Keine Satire erkannt, zusammenhanglos, klischeehaft und das überflüssigste Buch überhaupt

— Andreayyy

Deutschland - satirisch, traurig, kritisch und subjektiv

— Duffy

Alltägliche Situationen aus der Sicht des Autors wiedergegeben und mit reichlich Satire versehen ...

— fuffel

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    Zum Leben ist es schön, aber ich würde da ungern auf Besuch hinfahren

    fuffel

    30. July 2014 um 17:48

    Buch: Irgendwo hinter den sieben Bergen liegt ein Land, das dem Besucher seltsam fremd vorkommt. Die Bewohner wirken distanziert und distanzlos gleichzeitig. Sie haben immer recht und sind nie schuld. Sie reden laut und beschweren sich über den Lärm. Sie lachen gern mal (wenn's passt!), aber auf gar keinen Fall während der Arbeitszeit. Und sie fahren in einem Tempo Auto, als stünden die Nordkoreaner schon an der Oder. Befolgt man ein paar einfache Regeln, kommt man hier aber bestens zurecht: In der Landgaststätte kann man ruhig auch mal den auf der Tafel angepriesenen "Gordon Bleu" bestellen. Man darf darüber diskutieren, ob wirklich alle meine Entchen auf dem See schwimmen, oder ob das nicht eine klischeehafte Verallgemeinerung ist. Beim Sex sollte man auf gar keinen Fall den Fernseher laufen lassen, sonst riskiert man, dass einem Barbara Salesch in den Geschlechtsakt quatscht. Und man sollte bloß nicht alles zu ernst nehmen. "Manche Eigenarten erschienen mir immer noch zu seltsam. Leute, die einen angucken, als sei man grün und hätte Antennen auf dem Kopf.  Einzelhändler, die überrascht schienen, dass jemand ihren Laden betrat und etwas wollte. Landesteile, in denen man offensichtlich nicht einfach einen Dialekt, sondern eine eine andere Sprache sprach (erstaunliche eigentlich, dass es hier keinen Separatismus gab). Vielleicht hielt man dieses Land auch nur aus, wenn man eine anständige Stammkneipe hat." Fazit: Eigentlich mag ich Bücher, die vom Klappentext versprechen humorvoll zu sein. Leider wurde ich mit diesem Buch nicht wirklich warm.  Es gab einige wenige Kapitel, die mich erfreuten: "Städtebeleidigungen I: Ruhrgebiet", "Ich finde das nicht lustig!" und "Zwei Zimmer, Küche, Bitchfight". Der Rest war für mich nicht witzig und eher mittelmäßig. Zwar habe ich den roten Faden erkannt, aber ich hatte oft das Gefühl, dass kein richtiger Zusammenhang im Buch entstanden ist. Die alltäglichen Situationen, die Tilmann Birr beschrieben hat, sind real und wurden sicherlich schon von jedem wahrgenommen.  Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das Buch Leuten gefällt, die gerne Satire lesen. Wer aber ein richtig witziges Buch und eine zusammenhängende Geschichte erwartet, wird hier eventuell eher enttäuscht. 

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  • lustige Unterhaltung

    Zum Leben ist es schön, aber ich würde da ungern auf Besuch hinfahren

    Flatter

    23. June 2014 um 19:38

    Über den Autor: Tilman Birr begann seine Bühnenkarriere als Lesebühnenleser und Poetry Slammer. 2002 gründete er die "Lesebühne Ihres Vertrauens" in Frankfurt am Main. Seit 2008 ist er als Kabarettist und Musiker im deutschsprachigen Raum unterwegs. Sein Debüt als Autor legte er mit "On se left you see se Siegessäule" vor. Er lebt in Berlin. Zum Inhalt: Deutschland ist ordentlich, seine Bewohner vernünftig und etwas langweilig, und alles geht mit rechten Dingen zu. Eher nicht ! Wenn man genau hinschaut sieht man Menschen in Hühnerkostümen durch die Straßen laufen nue weil einer von ihnen bald heiratet. Andere glauben der Aufzug kommt schneller wenn man mehrmals ganz hektisch fluchend auf den Knopf drückt. Es zeigt sich auch, dass es allerdings Länder gibt, die sic für noch zivilisierter halten, in denen es aber noch merkwürdiger zugeht. Meine Meinung: Der Autor beschreibt normale Alltagsszenen wie sie überall vorkommen und die, wenn man sie so liest, doch recht erschreckend sind. Da man die ganze Zeit denkt: Himmel, so ist es wirklich. Die Szenen sind mit viel Humor und Wortwitz geschrieben und Fremdschämen ist vorprogrammiert. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Geschichten sind mit eine großen Portion Humor geschrieben. Man kann das Buch in einem Rutsch durchlesen. Ich habe viel gelacht und noch öfter den Kopf geschüttelt. Cover: Das Cover ist in unauffälligen Farben gehalten. Fazit: Lustige Lektüre für zwischendurch, perfekt für einen Urlaubstag auf dem Balkon.

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    Zum Leben ist es schön, aber ich würde da ungern auf Besuch hinfahren

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    23. June 2014 um 19:38

    Über den Autor: Tilman Birr begann seine Bühnenkarriere als Lesebühnenleser und Poetry Slammer. 2002 gründete er die "Lesebühne Ihres Vertrauens" in Frankfurt am Main. Seit 2008 ist er als Kabarettist und Musiker im deutschsprachigen Raum unterwegs. Sein Debüt als Autor legte er mit "On se left you see se Siegessäule" vor. Er lebt in Berlin. Zum Inhalt: Deutschland ist ordentlich, seine Bewohner vernünftig und etwas langweilig, und alles geht mit rechten Dingen zu. Eher nicht ! Wenn man genau hinschaut sieht man Menschen in Hühnerkostümen durch die Straßen laufen nue weil einer von ihnen bald heiratet. Andere glauben der Aufzug kommt schneller wenn man mehrmals ganz hektisch fluchend auf den Knopf drückt. Es zeigt sich auch, dass es allerdings Länder gibt, die sic für noch zivilisierter halten, in denen es aber noch merkwürdiger zugeht. Meine Meinung: Der Autor beschreibt normale Alltagsszenen wie sie überall vorkommen und die, wenn man sie so liest, doch recht erschreckend sind. Da man die ganze Zeit denkt: Himmel, so ist es wirklich. Die Szenen sind mit viel Humor und Wortwitz geschrieben und Fremdschämen ist vorprogrammiert. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Geschichten sind mit eine großen Portion Humor geschrieben. Man kann das Buch in einem Rutsch durchlesen. Ich habe viel gelacht und noch öfter den Kopf geschüttelt. Cover: Das Cover ist in unauffälligen Farben gehalten. Fazit: Lustige Lektüre für zwischendurch, perfekt für einen Urlaubstag auf dem Balkon.

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