Tilman Röhrig

 3.7 Sterne bei 457 Bewertungen
Autor von Wie ein Lamm unter Löwen, In 300 Jahren vielleicht und weiteren Büchern.
Autorenbild von Tilman Röhrig (©)

Lebenslauf von Tilman Röhrig

Der Autor Tilman Röhrig wurde 1945 im Hunsrück geboren. Er kam als drittes von fünf Kindern in einer Pfarrersfamilie zur Welt. Nach seiner Schulzeit machte er eine Ausbildung zum Schauspieler an der staatlichen Schauspielschule in Frankfurt. Seine Engagements als Schauspieler führten in unter anderem an die Theater in Frankfurt, Bonn und Hannover. Tilman Röhrig lebt heute in der Nähe von Köln. Seit 1973 arbeitet er als freischaffender Schriftsteller. Auch für Funk- und Fernsehproduktionen war er als Autor tätig. So hat Tilmann Röhrig zum Beispiel für die Serien "Neues aus Uhlenbusch", und "Löwenzahn" die Drehbücher verfasst. Bekannt ist Tilman Röhrig vor allem durch seine historischen Romane geworden, die sich vornehmlich an ein jugendliches Publikum wenden. Für seine Werke ist Tilman Röhrig bereits mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet worden Im Jahr 185 wurde sogar die Grundschule in Kürten nach ihm benannt. Im Jahr 2005 erhielt er den Voerder Jugendbuchpreis.

Alle Bücher von Tilman Röhrig

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Buchformat:
Cover des Buches Wie ein Lamm unter Löwen9783404144310

Wie ein Lamm unter Löwen

 (77)
Erschienen am 31.10.2000
Cover des Buches In 300  Jahren vielleichtB0053NV77E

In 300 Jahren vielleicht

 (75)
Erschienen am 01.01.1990
Cover des Buches Wir sind das Salz von Florenz9783732503452

Wir sind das Salz von Florenz

 (60)
Erschienen am 08.10.2014
Cover des Buches Riemenschneider9783492950749

Riemenschneider

 (45)
Erschienen am 04.10.2010
Cover des Buches Caravaggios Geheimnis9783492263818

Caravaggios Geheimnis

 (35)
Erschienen am 01.04.2011
Cover des Buches Ein Sturm wird kommen von Mitternacht9783732503476

Ein Sturm wird kommen von Mitternacht

 (26)
Erschienen am 08.10.2014
Cover des Buches Die Flügel der Freiheit9783492312097

Die Flügel der Freiheit

 (15)
Erschienen am 01.03.2018
Cover des Buches Erik der Rote oder Die Suche nach dem Glück9783492301022

Erik der Rote oder Die Suche nach dem Glück

 (16)
Erschienen am 16.07.2013

Neue Rezensionen zu Tilman Röhrig

Neu

Rezension zu "Und morgen eine neue Welt" von Tilman Röhrig

Revolution
campino246vor 7 Monaten

Das Buch beschreibt das Leben von Friedrich Engels. Er hat einen Schlag bei Frauen, aber sein Herz gehört nur einer. Sein Freund Karl Marx nimmt einen großen Teil seines Lebens ein. Die beiden ziehen an einem Strang und wollen eine Revolution. Aber das Geld ist immer knapp.

Die Charaktere Engels und Marx sind teils sehr unsymphatisch. Das was ihnen vorgeworfen wird, dass sie keine Arbeiter sind, findet man dabei deutlich wieder. Gerade Marx ist so fern der Realität, dass man ihn manchmal schütteln mag. Während Marx' Familie erst großen Anteil im Buch hat, geht sie zwischendrin verloren. Auch Helene, die ich ins Herz geschlossen hatte, spielt plötzlich nur noch eine Nebenrolle. So bleiben dem Leser nur die beiden Männer, die mein Herz nicht erwärmen konnten.

Das Buch hat meiner Meinung nach einige Längen, obwohl es nicht uninteressant wird. Aber manches Detail ist dann doch zu viel. Und am Ende fehlt mir ein Nachwort. Gerade bei realen Personen finde ich das wichtig.

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B

Rezension zu "Und morgen eine neue Welt" von Tilman Röhrig

Historisches Thema spannend erzählt
Belliteravor 7 Monaten

Direkter und spannender kann man über die Figur des Friedrich Engels nicht schreiben! Was war er für ein Mensch, wie sieht seine Freundschaft zu Karl Marx aus, wie haben beide versucht ihre Ideen umzusetzen? Wie können die Frauen an ihrer Seite das aufregende Leben, welches durch Not und politische Verfolgung gekennzeichnet ist, durchstehen? Hält die Liebe? Mir gefällt es, all die Details und Hintergründe des Lebens dieser historisch so bedeutenden Personen in einem so wunderbar geschriebenen Roman kennen zu lernen!

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N

Rezension zu "Die Flügel der Freiheit" von Tilman Röhrig

Eher enttäuschend
Nadezhdavor 10 Monaten

Auch ich fand den Roman unterhaltsam zu lesen und hinsichtlich der historischen Figuren gut recherchiert, aber trotzdem ist bei mir kein Funke übergesprungen.


Zum einen war mir die vom Autor erfundene, ins Reformationsgeschehen eingebettete Liebesgeschichte zwischen Barthel und Dorlein über weite Strecken zu banal. Irgendwie nach dem Motto: Man muss da noch eine herzzerreißende Romanze mit viel Geschmuse unterbringen, um die entsprechenden Bedürfnisse der Leserschaft zu befriedigen. Ja, ich sehe schon, dass Dorothea und Bartholomäus stellvertretend für viele Menschen stehen, denen die Lehren Luthers oder Müntzers kaum verständlich waren, die aber trotzdem zwischen deren Lagern ohne eigenes Zutun schier zerrieben wurden. Aber diesen als intelligent dargestellten Protas nehme ich nicht ab, dass sie gar nicht so recht begreifen, was dieser Luther eigentlich will.


Allerdings macht der Autor es auch den LeserInnen nicht leicht, Luthers Anliegen zu durchschauen, und hierin liegt mein größter Kritikpunkt an dem Roman: Man bekommt Müntzer als Person und in seinen Lehren als einen unsympathischen, selbstdarstellerischen Möchtegern-Propheten präsentiert, dem es nur um Aufruhr geht. Ich kann nicht beurteilen, inwiefern das dem historischen Müntzer gerecht wird. Sein durchaus berechtigtes soziales Anliegen, nämlich die wirtschaftliche Not der unteren Stände, wird hier wie das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Luther wiederum scheint ihm argumentativ immer nur hinterherzuhecheln, sich an ihm und seinen Mitstreitern abzuarbeiten. Was aber Luthers eigene reformatorische Anliegen eigentlich ausmacht, was sie für den Glauben und das soziale Gefüge dieser Zeit bedeuteten, kommt in diesem Roman viel zu kurz. Und das, obwohl es sich auch angesichts des Titels "Flügel der Freiheit" geradezu aufdrängen würde, die Gedanken aus Luthers 1520 erschienener Schrift "Von der Freiheit eines Christenmenschen" hier ausführlicher ins Geschehen einzuflechten. Stattdessen erscheint Luther nur als ein überfressener, ständig herumfurzender, rülpsender Choleriker, stets mit dem einen Fuß auf dem Abort und mit dem anderen in der Tür irgendeines Freundes, den er um Geld anbettelt. Seine theologischen Anliegen gehen im Vergleich zu Müntzers Thesen komplett unter. Das finde ich bei einem Roman, der ja bewusst im Umfeld der Reformation angesiedelt ist, sehr schade.


Anders als Tilman Röhrigs hervorragender Roman "In dreihundert Jahren vielleicht" weist dieser hier auch nicht einmal in Ansätzen über sich und seine Zeit hinaus. Während "In dreihundert Jahren vielleicht" zwar während des Dreißigjährigen Krieges spielt, aber in vielen seiner Aussagen absolut zeitlos ist, für die LeserInnen erkennbare gezielte Verweise auf andere historische Epochen enthält und somit von aktueller Brisanz ist, bewegt sich Röhrigs Reformationsroman gedanklich keinen Schritt über das Jahr 1525 hinaus, obwohl Luthers und Melanchthons reformatorische Gedanken die Kirchenlandschaft der folgenden 500 Jahre entscheidend mitbestimmt haben. Ich verstehe auch nicht so recht, warum Röhrig den Roman mit Luthers Hochzeit enden lässt. Und wenn sie nicht gestorben sind...? Den Einstieg auf der Wartburg habe ich als sinnvoll und gelungen empfunden, aber dass Katharina von Bora dem manchmal doch etwas drögen Reformator mit ihrem Wirken gewaltig auf die Sprünge geholfen hat, ihm sozusagen auch noch einmal Flügel verliehen hat, wird hier leider nicht mehr entfaltet.

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Zusätzliche Informationen

Tilman Röhrig wurde am 27. März 1945 in Hennweiler/Hunsrück (Deutschland) geboren.

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