Tilman Röhrig Caravaggios Geheimnis

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Inhaltsangabe zu „Caravaggios Geheimnis“ von Tilman Röhrig

1577: Im lombardischen Dorf Caravaggio bestaunt der junge Michelangelo Merisi atemlos die Zeichenkünste seines Großvaters und beschließt, selbst Maler zu werden. Seine Entscheidung ist folgenreich und wird sein ganzes Leben bestimmen. Nach harten Lehrjahren in Mailand und Rom, die von Demütigung, Armut und Krankheiten geprägt sind, findet er als Caravaggio seine malerische Bestimmung und schließlich auch seine Liebe. Doch je berühmter er wird, desto mehr zerbricht der Exzentriker an seinen Neidern und an seinem eigenen Mythos. Am Ende stirbt er, fern von seiner Frau und als Hochstapler verurteilt, einsam am Wechselfieber. Tilman Röhrig erzählt von der Zerrissenheit eines Malergenies vor dem farbenprächtigen Hintergrund des frühbarocken Italien.

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LadyIceTea

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  • Rezension zu "Caravaggios Geheimnis" von Tilman Röhrig

    Caravaggios Geheimnis
    Toschi3

    Toschi3

    13. September 2011 um 16:30

    Ein Künstlerleben Mit seinem Roman über den Maler Caravaggio ist Tilman Röhrig ein wunderbares Portrait nicht nur des Malers sondern auch der Zeit, in der er lebte, gelungen. Bildhaft zeichnet er das aufregende und zum Teil zwielichtige Leben des Künstlers nach, von seiner Kindheit bis zu seinem eigentlich tragischen Tod. Das Hörbuch ist sehr kurzweilig. Mit seiner etwas leidvoll klingenden Stimme schafft es der Autor und Sprecher, die Emotionen der jeweiligen Situation hervorragend zu transportieren. Fast tun dem Hörer selbst die Schläge weh, die Caravaggio gelegentlich einstecken muss, fühlbar ist auch seine Verzweiflung in schier ausweglosen Situationen. Freude und Erfolg könnten vielleicht noch etwas plastischer geschildert werden. Leider ist das Hörbuch gekürzt. Dadurch (?) entstehen immer wieder zeitliche Sprünge in der Handlung. Da der jeweilige Zeitpunkt nicht durch Daten fixiert ist, fällt es dann mitunter schwer einzuordnen, an welcher zeitlichen Stelle die Geschichte weiter geht. Leider kann ich nicht beurteilen, ob dieses Manko nur an der gekürzten Fassung liegt oder auch im Buch auftritt. Insgesamt bin ich von dem Roman dennoch begeistert. Ein Zitat hat mir besonders gefallen; mit diesem Satz (kein wörtliches Zitat), den die Frau des besten Freundes des Malers einmal ausspricht, wird der Künstler und Mensch Caravaggio wohl am besten beschrieben: "Du bist anders als wir, aber vielleicht musst Du so sein sonst könntest Du nicht solche Bilder malen."

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  • Rezension zu "Caravaggios Geheimnis" von Tilman Röhrig

    Caravaggios Geheimnis
    dyabollo

    dyabollo

    08. November 2009 um 21:47

    nach vielen so guten Rezensionen habe ich mir "Caravaggios Geheimnis" dann doch noch als Hörbuch gekauft. Davor natürlich noch ein wenig schlau gemacht, denn kurze Zeit habe ich doch tatsächlich geglaubt es handele sich hierbei um ein Buch über Michelangelo, den Michele, den wir aus der Sixtinischen Kapelle kennen und der einfach unter dem Namen "Michelangelo'" bekannt wurde. Der Barockmaler Michelangelo Merisi war mir bis dato völlig unbekannt und so habe ich erst einmal das Internet unsicher gemacht und alles über den Barockmaler herausgefunden was ich was es gab. Danach fand ich das Hörbuch ein wenig eigenartig. Es hält sich schon sehr an den Lebenslauf des Malers was ja eigentlich toll ist. Torztdem ein wenig komisch wenn man bereits alles kennt, ist ja aber doch meine Schuld ;) Deswegen auch kein Vorwurf. An anderen Stellen war es schön zu erfahren warum der Maler nun im Knast landete weil es in den Lebensläufen nur kanpp erwähnt wurde. Ich muss gestehen, dass mir Merisi bis zu einem gewissen Punkt sehr unsympatisch war und dadurch das Hörbuch ab und an weniger spannend war, weil ich mich nur darüber ärgerte wie dieser eingebildete Maler seine arme Paola behandelte... Später hat man dann doch wieder Mitleid mit ihm und gegen Ende hofft man nur noch, dass alles gut ausgeht was leider nicht sein kann...Nun frage ich mich ob das Ende des Buches tatsächlich die Wahrheit ist, denn in keinem Lebenslauf konnte ich genaue Angaben dazu finden. Außerdem hätte ich gerne gewusst was aus Paola geworden ist, aber verständlich dass es nicht geht, da sie kein "besonderer" Mensch war und da hat wohl keiner Aufzeichnungen über eine Zofe gemacht. Warum wohl? Trotzdem fragt man sich ob es vielleicht nicht hätte anders kommen können und die beiden vielleicht zusammengekommen wären. In solchen Momenten fühlt man wieder einmal, wie das Leben doch vom Zufall regiert wird und wir alle Kosequenzen unserer Handlungen tragen müssen. Was wäre aus Merisi geworden, hätte er nicht zu malen begonnen? Wäre er vielleicht glücklich geworden? Oder war er in seinem Leben als Maler am glücklichsten? Das wird wohl nie einer erfahren....

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