Tilman Röhrig Die Ballade vom Fetzer

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Inhaltsangabe zu „Die Ballade vom Fetzer“ von Tilman Röhrig

Seine Zeitgenossen nannten ihn den "Fetzer". Mit bürgerlichem Namen Mathias Weber, wurde er 1778 in Grefrath geboren und 1803 auf dem Alter Markt in Köln mit einer Guillotine hingerichtet. Es war die letzte öffentliche Hinrichtung in Köln. Er war nicht nur Zeitgenosse des Schinderhannes, sondern gewissermaßen auch Kollege. Mehr als 150 Überfälle gehen auf sein Konto, teils verwegen, teils dilettantisch ausgeführt. Mitunter entkam er den Behörden nur durch Zufall. Doch während der eitle Räuber aus dem Hunsrück zum Volkshelden wurde, hat man den Fetzer bald vergessen. Tilman Röhrig zeichnet in seinem faktenreichen Roman nicht nur ein facettenreiches Bild der Franzosenzeit am Rhein, sondern auch das Porträt eines Menschen, der nicht zum Rebellen taugte und darum zum Räuber wurde.

Die Geschichte vom Fetzer führt ins Ende 18. Jh. und wer die Orte des Geschehens kennt, wird sie nach der Lektüre mit anderen Augen sehen!

— Jupp-de-Beer

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    Die Ballade vom Fetzer

    Jupp-de-Beer

    27. September 2014 um 00:26

    Wer Robin Hood kennt, wird von der Geschichte vom Fetzer enttäuscht sein. Robin Hood und Fetzer, beide sind Räuber, aber der eine nimmt und gibt und Fetzer nimmt und lebt sein Räuberleben in Kneipen und Bordellen - wüst, haltlos, von einem Tag zum anderen. Aber das Buch zeigt das wohl reale Leben der Räuber und es ist auch ein Porträt der Zeit: der Underdogs, der Chancenlosigkeit - Alles war gefügt: Bauer war Bauer, Handwerker war Handwerker und Räuber war Räuber. Es gab in dieser Zeit keine Möglichkeit, dem angeborenen Stand zu entfliehen. Der Fetzer ist kein sympathischer Protagonist, aber ein faszinierender. Kaum tauglich für einen Hollywood-Film, man kennt von Anfang sein Ende unter dem Französischen Fallbeil, dennoch folgt man hechelnd Seite für Seite seinem unausweichlichen Schicksal. Inzwischen gab es mehrere Ausgaben des Buchs - ich habe die Geschichte in der Erstausgabe, erschienen bei Anrich , gelesen. Fazit: Mögen muss man es schon - aber dann ist es ganz toll!

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  • Rezension zu "Die Ballade vom Fetzer" von Tilman Röhrig

    Die Ballade vom Fetzer

    vormi

    24. November 2011 um 21:38

    Da verspricht der Klappentext leider mehr als das Buch hält.
    Und das obwohl ich Tilman Röhrig eigentlich sehr gerne lese und bisher immer begeistert war.
    Ich hatte mir das Buch etwas interessanter vorgestellt und es hatte auch leider einige Längen.

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