Tilman Rammstedt Der Kaiser von China

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Inhaltsangabe zu „Der Kaiser von China“ von Tilman Rammstedt

Nach China? Dahin wollte natürlich niemand mit, auch Keith nicht, ein pathologischer Lügner, der seinen sonderbaren Großvater auf die Reise hätte begleiten sollen. Also fährt der Großvater alleine los, mit dem Auto, und schickt Postkarten aus dem Westerwald, die er mit "Grüße aus Schanghai" übermalt. Doch dann ist er plötzlich tot, und Keith, der sich versteckt, erfindet lange Briefe an die Geschwister, über China, Land und Leute: "vielleicht werde ich mich noch ein wenig umsehen. Es ist schließlich ein großes Land." Tilman Rammstedt liest seinen Roman selbst, so sprühend komisch, dass man sich gerne belügen lässt. (4 CDs, Laufzeit: 4h 25)

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  • Rezension zu "Der Kaiser von China" von Tilman Rammstedt

    Der Kaiser von China

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. August 2011 um 07:38

    Ein nicht näher benannter Großvater kriegt von seinen Enkeln eine Reise nach China geschenkt. Sein Lieblingsenkel Keith soll ihn begleiten, leider verspielt dieser aber das Reisegeld und so fährt der Großvater eben in den Westerwald, wo er auch stirbt. Nun werfen sich durch den Tod im Westerwald unangenehme Fragen auf, denen Keith dadurch begegnen will, dass er die Reise nach China einfach erfindet. Es fing damit an, dass ich begeistert war, von der Geschichte, der Erzählweise, des Humors, kurz gesagt von allem. Nach ungefähr 100 Seiten nahm die Begeisterung dann allmählich ab – der Gewöhnungseffekt setzte ein. So wurde der Schreibstil des Tilman Rammstedt, den ich vor kurzem noch mit den Worten revolutionär oder einfach voll geil beschrieben hätte, schnell zum alten Hut und den wollte ich mir nun nicht unbedingt aufsetzen. Da es so schlimm nicht war und ich mich dem Hörbuch widmete – maximale Entspannung bei minimaler Leseanstrengung – habe ich meine fiktive Reise durch China an der Seite von Keith und seinem extrem merkwürdigen Großvater einfach fortgesetzt, obwohl meine Begeisterung merklich abgeflaut hatte. Ich würde dieses Buch seicht nennen und humorig – manchmal richtig komisch, aber auch sehr gleichförmig. In einem scheinbar endlosen inneren Monolog, und später auch in Briefen, schildert Keith die China-Reise und die Zeit davor. Das macht zunächst großen Spaß und dann lullte es mich unglaublich ein, was mich streckenweise davon abhielt konzentriert zuzuhören, da ich einen erbitterten Kampf mit meinen schwerer werdenden Lidern führte, der mich stark in Anspruch nahm. Für mich sind die skurrilen Charaktere das beste am Buch, besonders der obskure Großvater mit seinem Kontrollwahn, den Flirtattacken auf Keiths Freundinnen und dem späten Wunsch China zu bereisen ist immer für einen Lacher, mindestens einen Schmunzler gut. Erzähler Keith hingegen wirkt da eher undynamisch und resigniert, im Gartenhaus der Familie lebend, liebes-technisch verbandelt mit Stief-Großmutter Franziska, ist er für mich mehr Charakter-Katastrophe als Sympathieträger. Es sollte Autoren verboten werden ihre Bücher selbst vor zu lesen. Die Sprecher-Katastrophe, auch genannt Feridun Zaimoglu noch in unangenehmer Erinnerung, liest nun Tilmann Rammstedt selbst und lispelt sich durch 4 CDs à 65 Minuten. Das ist zunächst schwer erträglich, irgendwann gewöhnt man sich dran, aber ein Sprachfehler, wenn er nicht ausdrücklich zur Figur gehört, gehört nun mal nicht in ein gut produziertes Hörbuch. Das perfekte Buch, wenn Du eine kurzweilige Sommerlektüre, voller skurriler Charaktere mit nicht allzu viel Anspruch, suchst. Die Hörbuch-Version ist allerdings eine Katastrophe.

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  • Rezension zu "Der Kaiser von China" von Tilman Rammstedt

    Der Kaiser von China

    dyabollo

    13. January 2009 um 20:48

    Dieses Buch ist sinnlos und genau so wenig informativ. Ein paar wenige Details von China, die - wie der Autor bestätigt - aus einem Reiseführer stammen! Klar kommt da nichts dabei heraus! Auch wenig Sinnvolles über den Großvater um den es in dem Buch geht. Eine für mich ziemlich zusammengesponnene Geschichte die weder eine Aussage hat noch etwas zu berichten weiß! Noch schlimmer macht es die Tatsache, dass der Autor selber liest. Ich habe nichts gegen lesende Autoren aber sie müssen es schon beherrschen! Ehrlich gesagt habe ich mich durch das Buch hindurchgeplagt! Es war nicht witzig - vielleicht durch die Leseart - es war auch gar nicht gut!!!

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