Tilman Spreckelsen

 3.4 Sterne bei 136 Bewertungen
Autor von Das Nordseegrab, Der Nordseespuk und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Tilman Spreckelsen

Der Redakteur und Autor Tilman Spreckelsen wurde 1967 in Kronberg geboren und arbeitet für die Frankfurter Allgemeine. Er studierte Germanistik und Geschichte in Freiburg. Zu seinen Anthologien und Büchern zählen u.a. "Der Mordbrand von Örnolfsdalur", "Kalevala" und sein neuester Krimi "Das Nordseegrab". Tilman Spreckelsen erhielt 2014 den Theodor-Storm-Preis.

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Der goldene Schlüssel

Neu erschienen am 17.10.2018 als Hardcover bei Dörlemann.

Alle Bücher von Tilman Spreckelsen

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Das Nordseegrab

Das Nordseegrab

 (49)
Erschienen am 23.04.2015
Der Nordseespuk

Der Nordseespuk

 (48)
Erschienen am 25.05.2016
Kalevala

Kalevala

 (9)
Erschienen am 14.08.2014
Der dämonische Liebhaber

Der dämonische Liebhaber

 (9)
Erschienen am 01.10.2009
Gralswunder und Drachentraum

Gralswunder und Drachentraum

 (3)
Erschienen am 01.01.2010
Der Nordseeschwur

Der Nordseeschwur

 (3)
Erschienen am 27.07.2017
Der Held im Pardelfell

Der Held im Pardelfell

 (2)
Erschienen am 16.08.2018

Neue Rezensionen zu Tilman Spreckelsen

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sabatayn76s avatar

Rezension zu "Der Held im Pardelfell" von Tilman Spreckelsen

‚Meine Geschichte ist lang und nicht besonders schön [...]. Und sie ist ohne jede Hoffnung.‘
sabatayn76vor 2 Monaten

‚Meine Geschichte ist lang und nicht besonders schön [...]. Und sie ist ohne jede Hoffnung.‘ (Seite 50)

‚Der Held im Pardelfell‘ - auch bekannt als ‚Der Recke im Tigerfell‘, ‚Der Mann im Pantherfell‘, ‚Der Ritter im Pantherfell‘ u.a. - ist das Nationalepos Georgiens und wurde zwischen 1196 und 1207 vom Dichter Schota Rustaweli verfasst.

Die ursprünglich in Versform geschriebene Geschichte wurde für die Ausgabe von Galiani Berlin von Tilman Spreckelsen in Prosaform gebracht und von Kat Menschik illustriert.

Erzählt wird die Geschichte von Awtandil, dem Ziehsohn des Königs Rostewan, der auf Geheiß der Prinzessin Tinatin - Mitregentin im Königreich und Geliebte Awtandils - auf der Suche nach einem mysteriösen Krieger im Pardelfell ist. Dieser tauchte bei einer Feierlichkeit des Königs aus dem Nichts auf und verschwand ebenso plötzlich und unauffindbar im Dickicht.

Da die Prinzessin Tinatin fest daran glaubt, dass das Schicksal des Fremden mit dem ihren und dem Königreich verknüpft ist, bittet sie Awtandil, die Welt zu durchstreifen, um den Mann im Pardelfell aufzuspüren.

Seit ich Volker Kutschers ‚Moabit‘ gelesen habe, das von Menschik illustriert wurde, bin ich großer Fan der Illustratorin und habe mittlerweile einige der von ihr illustrierten Bücher gelesen (‚Birthday Girl‘, ‚Die Bäckereiüberfälle‘, ‚Die unheimliche Bibliothek‘ und ‚Schlaf‘ von Haruki Murakami, ‚Unheimliche Geschichten‘ von Edgar Allan Poe). Besonders bemerkenswert finde ich immer wieder, dass Menschiks Illustrationen so variabel sind, dass sie für jede Geschichte die richtige Technik wählt und ihr die passenden Farben verleiht. So ist es auch bei ‚Der Held im Pardelfell‘, das zwar weniger Illustrationen aufweist als beispielsweise ‚Moabit‘ oder die Murakami-Bücher, das den Leser und Betrachter jedoch schon mit den vollkommen adäquaten und überzeugenden Vorsatz-Illustrationen in den Kaukasus versetzt. Auch die restlichen Illustrationen im Buch sind schlichtweg meisterhaft und einfach wunderschön.

Die Sprache von ‚Der Held im Pardelfell‘ ist modern und lässt sich leicht lesen. Schön finde ich, dass Spreckelsen bisweilen ungewöhnliche, märchenhafte, veraltete Begriffe wählt, die dem Ganzen den Anstrich einer vergangenen Zeit geben (z.B. ‚auch der Bart war weiß durchwirkt‘, Seite 8).

‚Der Held im Pardelfell‘ hat mich beim Lesen in eine andere Zeit und in eine ferne Welt versetzt und ist durchweg fesselnd. Zudem bietet das Buch Einblicke in die georgische Seele und die Geschichte und die Traditionen des Kaukasus, so dass ich es nicht nur all jenen empfehlen kann, die schöne Illustrationen und Sagen mögen, sondern auch allen, die sich näher mit dem Kaukasus auseinandersetzen möchten.

Das hochwertige Papier, die exzellente Bindung und die ausgezeichnete Druckqualität runden dieses Schmuckstück von einem Buch und dieses Meisterwerk der georgischen Erzählkunst ab.

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supersusis avatar

Rezension zu "Der Nordseespuk" von Tilman Spreckelsen

Etwas öde
supersusivor 5 Monaten

Der Klappentext klang spannend : Mehrere Tote, die Husum 1843 in Angst versetzen.  Und alle Ermordetetn haben mit einer  Sekte zu tun, die vielleicht immer noch existiert.

Ja, es gab mehrere Tote und ja, sie hatten mit der Sekte zu tun und es war auch ein klein wenig spannend. Aber vielleicht fand ich das Setting (also die Zeit in der die Geschichte spielte) nicht interessant genug, aber ich fand das Buch eher langweilig. Was der Dichter Theodor Storm (also der wirkliche Autor vom Schimmelreiter) damit zu tun hat und wieso man ihn in so eine Geschichte mit einbaut weiß ich nicht. Angeblich hat das alles einen Geschichtlichen Hintergrund und den Segen des Storm-Zentrums auf Husum. Naja. Zum Glück war es gut geschrieben, sodass man es schnell lesen konnte. Jetzt widme ich mich wieder spannenden Krimis. 

Für Leute, die gerne historische Krimis lesen sicher nicht schlecht, für mich dann doch eher öde.

 

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solveigs avatar

Rezension zu "Der Nordseespuk" von Tilman Spreckelsen

Originell
solveigvor 8 Monaten

Peter Söt, von Beruf Schreiber des Advokats Storm in der Stadt Husum, betätigt sich hier als Chronist. Aus seiner Sicht hält er die Umstände und Aufklärung mehrerer Morde fest, die in der Weihnachtszeit des Jahres 1843 die kleine Stadt an der Nordsee in Atem halten. Zunächst gerät Söt selbst unter Verdacht, doch dann rückt eine mysteriöse Sekte und die Insel Nordstrand immer mehr ins Blickfeld. Gemeinsam mit Storm und dessen Cousine Constanze kann Peter sich rehabilitieren  -  bis er selbst in Lebensgefahr gerät.

Tilman Spreckelsen erzählt, wie schon in seinem ersten Buch „Nordseegrab“, flott, humorvoll und vergisst dabei die Spannung keineswegs. Er versteht es gut, das Husum des 19. Jahrhunderts sehr bildhaft vor unseren Augen erstehen zu lassen, wir folgen ihm durch die Stadt vom Hafen bis zu den Kneipen und in die düsteren Ecken des Ortes. Auch die Bürger und ihre Charaktere werden lebendig geschildert, wobei ihre jeweilige Lebensweise und Standesdünkel angedeutet werden.Theodor Storm wird als relativ unkonventionell für seine Zeit geschildert, sehr sympathisch; ganz im Gegensatz zu seinen Eltern. Ob der junge Storm tatsächlich so unbürokratisch und offen war?

Spreckelsens Kriminalroman ist temporeich und spiegelt dennoch das ruhigere Leben des 19. Jahrhunderts wider. Eine unterhaltsame Lektüre, in der es sich angenehm in vergangene Zeiten eintauchen lässt.

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Gespräche aus der Community

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Marina_Nordbrezes avatar

Dichter, Anwalt, Ermittler – Theodor Storm auf Verbrecherjagd

Theodor Storm ermittelt in Husum an einem geheimnisvollen Fall. Eine Leiche wird im Schlick gefunden, doch es bleibt nicht bei diesem einzelnen Fund. Alle Ermordeten haben eine Gemeinsamkeit – sie hatten Kontakt zu einer Sekte, die seit Hunderten von Jahren im Verborgenen agiert. Was hat es damit auf sich?
Im zweiten Teil "Der Nordseespuk" lässt Tilman Spreckelsen den bekannten Schriftsteller an einer besonders mysteriösen Mordreihe arbeiten und verwebt dabei gekonnt die reale Anwaltstätigkeit Theodor Storm mit spannenden Kriminalfällen im Husum des 19. Jahrhunderts. Lasst euch diese besondere Lektüre nicht entgehen und bewerbt euch direkt für unsere Leserunde! 

Mehr zum Buch:
Husum, Winter 1843: Nachts am Hafenbecken entdeckt Peter Söt, der Schreiber und Freund des jungen Anwalts Theodor Storm, eine Leiche im Schlick. Der erste von mehreren Toten, die Husum in Angst versetzen. Alle Ermordeten hatten Kontakt zu einer Sekte, die vor über hundert Jahren auf der Insel Nordstrand einen Gottesstaat errichten wollte. Storm entdeckt, dass die Gemeinschaft im Verborgenen bis heute besteht. Nimmt sie jetzt späte Rache? 

>> Hier geht es zur Leseprobe!

Mehr zum Autor:
Tilman Spreckelsen (Jahrgang 1967) studierte Germanistik und Geschichte in Freiburg und ist heute als Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Er hat verschiedene Anthologien ediert und ist Herausgeber der ›Bücher mit dem blauen Band‹ bei FISCHER. Für seinen ersten Kriminalroman ›Das Nordseegrab‹ wurde er mit dem Theodor-Storm-Preis der Stadt Husum 2014 ausgezeichnet.

Gemeinsam mit FISCHER Taschenbuch verlosen wir insgesamt 25 Exemplare von "Der Nordseespuk" von Tilman Spreckelsen unter allen, die sich bis einschließlich 29.05. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bewerben* und uns verraten, warum sie gerne bei dieser Leserunde mitlesen möchten.

Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und drücke euch ganz fest die Daumen!

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken.
Zur Leserunde
Fussel1986s avatar

Mit Theodor Storm auf Verbrecherjagd hinterm Deich?

Was die Nordsee sich holt, gibt sie nicht mehr frei.
Aber ihre Opfer sind nicht vergessen.


Begebt euch mit Tilman Spreckelsens neuem Roman "Das Nordseegrab" auf eine Zeitreise ins gar nicht so beschauliche Husum des Jahres 1843. Dort erwarten euch der junge Anwalt und zukünftige Dichter Theodor Storm, sein Gehilfe Peter Söt und ihre Ermittlungen in diesem spannenden und atmosphärisch dichten Kriminalfall!

Mehr zum Buch
Husum, 1843: die Stadt ist in Aufregung. Ein Bottich voll Blut, darin eine Leiche, die sich als Wachspuppe erweist. Wenig später wird ein echter Toter gefunden. Der junge Anwalt Theodor Storm spürt dem Rätsel nach, in alten Dorfkirchen und vor den Deichen Husums. Ihm und seinem geheimnisumwobenen Schreiber Peter Söt schlägt die ohnmächtige Wut armer Bauern entgegen, und das arrogante Schweigen der Reichen. Bis er auf ein fast vergessenes Schiffsunglück stößt, auf eine alte Schuld und einen Mörder, der diese Schuld eintreiben will…

Hier gibt es einen ersten Eindruck vom Buch!

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Jetzt reinlesen mit der Leseprobe!

Mehr zum Autor

Der Redakteur und Autor Tilman Spreckelsen wurde 1967 in Kronberg geboren und arbeitet für die Frankfurter Allgemeine. Er studierte Germanistik und Geschichte in Freiburg. Zu seinen Anthologien und Büchern zählen u.a. "Der Mordbrand von Örnolfsdalur", "Kalevala" und sein neuester Krimi "Das Nordseegrab", für den er 2014 den Theodor-Storm-Preis erhielt.

Zusammen mit FISCHER Taschenbuch verlosen wir 25 Exemplare von "Das Nordseegrab" unter allen, die bei diesem historischen Kriminalfall um die Begleichung einer alten Schuld dabei sein wollen. Wenn ihr diesen Roman im Rahmen einer Leserunde lesen, euch darüber austauschen und am Ende eine Rezension schreiben möchtet, dann bewerbt euch* bitte bis zum 29.04., indem ihr auf folgende Frage antwortet:

Ahnungslos öffnet die Magd Lina in "Das Nordseegrab" das Kartoffelfass ... und findet eine blutüberströmte Leiche!
Was ist der schaurigste Ort, den ihr euch vorstellen könnt, um eine Leiche zu finden? 

*Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur aktiven und zeitnahen Teilnahme an der Leserunde in allen Leseabschnitten, sowie zum Schreiben einer Rezension zu "Das Nordseegrab" verpflichtet. Im besten Fall solltet ihr bereits vor eurer Bewerbung mindestens eine Rezension bei LovelyBooks veröffentlicht haben.

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Mit diesem Buch könnt ihr auch an der FISCHER Jahreschallenge 2015 teilnehmen: Bücher lesen, Punkte sammeln, Preise gewinnen!

Stjamas avatar
Letzter Beitrag von  Stjamavor 3 Jahren
Als Schlusslicht stelle ich nun auch endlich noch meine Rezension ein: http://www.lovelybooks.de/autor/Tilman-Spreckelsen/Das-Nordseegrab-1129099805-w/rezension/1161755959/ Im gleichen Wortlaut ist die Rezension auch bei Amazon erschienen (nur noch nicht freigeschaltet). Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte, auch wenn ich mich in der Leserunde sehr rar gemacht habe. Viele Grüße, Stjama
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Tilman Spreckelsen wurde am 28. März 1967 in Kronberg (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 215 Bibliotheken

auf 58 Wunschlisten

von 6 Lesern aktuell gelesen

von 4 Lesern gefolgt

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