Tilman Spreckelsen , Kat Menschik Der Mordbrand von Örnolfsdalur und andere Isländer-Sagas

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Inhaltsangabe zu „Der Mordbrand von Örnolfsdalur und andere Isländer-Sagas“ von Tilman Spreckelsen

Nummerierte, handsignierte Luxusausgabe, versehen mit einem Originalsiebdruck, der eigens für diese Ausgabe angefertigt wurde. Ein Feuerwerk aus Mord und Schönheit. Islandsagas für alle - packend nacherzählt und prächtigst illustriert. Zweifellos, sie sind große Weltliteratur, die Sagas der Isländer. Ihre Neuentdeckung wird prägender Bestandteil des diesjährigen Messeschwerpunkts sein. Freilich: Die Wikinger-Geschichten von Rauf bolden, Dichtern, Königen, Ausgestoßenen und Berserkern hatten in Deutschland bisher noch kein großes Publikum gefunden. Denn so erstaunlich modern ihre Charaktere und Geschichten auch sind - die Erzählstrukturen des 10. und 11. Jahrhunderts stellen für viele ein Lesehindernis dar. Ähnlich wie einst Gustav Schwab für die griechischen Sagen hat sich nun Tilman Spreckelsen für die isländischen die Aufgabe gesetzt, die grandiose Geschichte von Grettir, dem Ausgestoßenen, die Nationalsaga von Njal, die des rauf lustigen Dichterhelden Egil, die der zwischen zwei Männern hin und hergerissenen Gudrun und die des gedemütigten Hühnerthorir so nachzuerzählen, dass ihr Kern erhalten bleibt, aber die Geschichten für jedermann lesbar sind. Eine Reise zu den Originalschauplätzen inspirierte Kat Menschik zu einer großen Bilderfolge, die als Ausstellung in Museen und Galerien geht und den Band aufs Prächtigste illustriert.

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    Der Mordbrand von Örnolfsdalur und andere Isländer-Sagas
    Flickercat

    Flickercat

    24. October 2015 um 17:13

    Dieses Buch zu bewerten fällt mir nicht ganz leicht. Ich mag Sagen und Märchen von Zeit zu Zeit echt gerne, und das Flair, das dieses Buch (auch wegen der tollen Gestaltung) verströmt, hat mir sehr gefallen. Abenteuerliche isländische Sagas, voll von ausufernden Blutfehden, langen Reisen und unverstandenen Helden... :D Ich kannte bisher keine davon, weswegen ich auch keine Vergleichsmöglichkeit habe, aber die meisten der hier gesammelten Sagas haben mir gut gefallen. Ich musste aber auch wirklich in der Laune hierfür sein, denn der Stil, in dem diese Geschichten geschrieben sind, ist sehr schlicht und wenig ausschmückend. Viele, viele Namen tauchen auf, ohne dass man nennenswert etwas über die entsprechenden Charaktere erfährt, streckenweise lesen sie sich wie eine schlichte chronologische Aufzählung der wesentlichen Ereignisse - irgendwie genretypisch eben, so weit ich das beurteilen kann, zumindest war ich von dieser Art des Erzählens in diesem Kontext nicht überrascht. Für jeden Tag wäre mir das dennoch zu oberflächlich, daher meine etwas zweigeteilte Meinung.

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  • Sagas für Eilige

    Der Mordbrand von Örnolfsdalur und andere Isländer-Sagas
    nr-verlag

    nr-verlag

    02. April 2013 um 03:59

    Die in dem Buch zusammengestellten Nacherzählungen von fünf isländischen Sagas – darunter auch die bekanntesten, von Egil, Grettir und Njál/Gunnar – sind, ungeachtet der Qualität der Originalerzählungen, literarisch nicht greade der große Wurf. Die Aufmachung macht dank der hervorragenden Illustrationen von Kat Menschik das Betrachten des Werkes aber trotzdem zu einem Vergnügen.

  • Rezension zu "Der Mordbrand von Örnolfsdalur und andere Isländer Sagas" von Tilman Spreckelsen

    Der Mordbrand von Örnolfsdalur und andere Isländer-Sagas
    schmoeker-rike

    schmoeker-rike

    26. September 2012 um 20:50

    Die Aufmachung dieses Buches begeisterten mich sofort, das Cover Relief, die Schrift und die Grafiken im Inneren sind aufwendig und sehr expressiv. Es geht um die 5 bedeutendsten Isländischen Sagen. Zu Anfang jeden Kapitels zur Einstimmung wird zunächst die jeweiligen Landschaft kurz beschrieben: "im Westen ein stiller See, Im Süden und Osten mäandern Bäche. es riecht nach frisch geschnittenem Gras. Wenn man spricht gibt es ein eigentümlich knatterndes Echo, also schweigt man besser.." dann folgt die Saga. Und, tja, man muss Heldensagen mögen. Es geht schon viel um Mord und Vergeltung. Mir persönlich war das ein bisschen viel Mord, und es ist nicht so einfach, durch die Namen durchzusteigen. Aber die Stimmung nimmt einen gefangen, einsam liegende Höfe, verbannte Helden, Ödnis, Blut, Feuer. Das ideale Geschenk, auch wegen der wertigen Ausstattung, für jeden Islandliebhaber oder Sagenfan.

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  • Rezension zu "Der Mordbrand von Örnolfsdalur und andere Isländer Sagas" von Tilman Spreckelsen

    Der Mordbrand von Örnolfsdalur und andere Isländer-Sagas
    gra

    gra

    05. February 2012 um 12:50

    Bei dem Buch handelt es sich um Nacherzählungen von fünf isländischen Sagen, die vor etwa 700-1000 Jahren entstanden. Das Buch ist liebevoll gestaltet, mit ausdrucksstarken Illustrationen und einer Landkarte, aus der man genau die Handlungsorte erkennen kann. Während mir diese Aufmachung sehr gut gefiel, konnte mich der Inhalt nicht wirklich überzeugen. Der Klappentext spricht von den fünf "spannendsten" Sagas und dem Nachwort kann man entnehmen, dass diese und andere Sagas in Island mindestens so bekannt sind wir hier die Märchen der Brüder Grimm und viel zur Identitätsfindung der Isländer beitrugen. Was diese Faszination ausmacht, kann ich nicht nachvollziehen. In den Sagas geht es zumeist darum, dass ein Dickkopf mit einem anderen Dickkopf in Streit gerät, jemand wird erschlagen, es wird ein Sühnegeld gezahlt und im nächsten Jahr geht die Geschichte von neuem los. Man muss sich fragen, wie die Isländer überlebt haben, wenn sie ununterbrochen in Fehden verwickelt waren. Dazu kommt eine ganze Reihe von Namen, Nebenfiguren und Verwandtschaftsverhältnissen, bei denen man leicht den Überblick verliert. Natürlich kann der Nacherzähler nichts für den Stoff an sich. Ich gehe davon aus, dass einiges weg gelassen wurde und die Sagas eine ganz andere Bedeutung erlangen, wenn man die Helden als seine Vorfahren betrachten kann und mit ihnen aufgewachsen ist. Abgesehen davon gefiel mir jedoch auch die Nacherzählung nicht wirklich. Die Sprache war weder modern noch so markig, wie ich es bei uralten Sagen erwarten würde. Vielmehr kam sie mir oft etwas uninspiriert vor. Am schlimmsten fand ich, dass die wörtliche Rede in keiner Weise gekennzeichnet war, sondern ohne Absatz und Anführungszeichen im Text verschwand. An einer Stelle war von einer "Hiobsbotschaft" die Rede. Auch wenn dieses Wort in den deutschen Sprachgebrauch völlig eingegangen ist, hat es doch mE in einer Nacherzählung isländischer Sagen aufgrund seiner biblischen Herkunft nichts zu suchen, das passt einfach nicht zusammen. Insgesamt hat mich das Buch eher enttäuscht, auch wenn es ganz interessant zu lesen war.

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