Tilman Spreckelsen Der Nordseeschwur

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Inhaltsangabe zu „Der Nordseeschwur“ von Tilman Spreckelsen

Der Sturm der Freiheit bricht sich Bahn – Theodor Storms gefährlichster Fall Zum großen Sängerfest strömen Tausende 1844 nach Bredstedt bei Husum. Aber Rechtsanwalt Theodor Storm und sein Schreiber Peter Söt wissen, dass dort gefährliche politische Reden gehalten werden. Über die erbitterten Kontroversen zwischen Deutschen, Dänen und Friesen berichten Spitzel bis nach Kopenhagen, Wien und Berlin. Dann, mitten auf dem Fest, ein Mord. Wer ist darin verstrickt – etwa auch Storm selbst? Der dritte Fall für Theodor Storm und Peter Söt: historisch spannend, mit dem Sog des Nordens

Unspektakulär, aber wer die reihe um Theodor Storm mag, wird auch dieses Mal gut bedient

— Matzbach

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  • Theodor Storm als Kristallisationspunkt einer Verbrechensserie

    Der Nordseeschwur

    Matzbach

    02. September 2017 um 09:03

    1844. Das Haus des Juristen und Autoren Theodor Storm bekommt Besuch von einem Unbekannten. Doch Storms Schreiber Söt weist ihn ab, da der Dichter aushäusig ist. Kurze Zeit später wird dieser Unbekannte ermordet aufgefunden, in seinen Habseligkeiten ein Auszug aus einem Gedicht Storms. Was hat es damit auf sich? Doch Storm und Söt haben keine Zeit, sich darum zu kümmern, da im benachbarten Bredstedt ein Sängerfest stattfindet, zu dessen Vorbereitungskomitee Storm gehört. Er reist also samt familiären Anhang dorthin, obwohl es wirre Drohungen gegen das Fest gab und es zu befürchten ist, dass es im Nationalitätenkonflikt zwischen Dänen und Deutschen sowie im Zuge der friesischen Unabhängigkeitsbestrebungen missbraucht werden könnte. Im Vorfeld des Festes kommt es zu weiteren Überfällen und sogar einem weiteren Mord, wobei es sich bei den Opfern immer um Menschen handelt, die in irgendeiner Verbindung zu Strom stehen, so wird etwa auch Söt niedergeschlagen. Tilmann Spreckelsen verbindet in seinem Roman zwei Handlungsstränge, einen eher privaten um Storm sowie einen eher politisch-historischen. Der erste ist meiner Ansicht nach gelungen, Täter und Motiv sind nachvollziehbar. Was allerdings den zweiten Handlungsstrang betrifft, finde ich die Lösung etwas unmotiviert, dafür einen Stern Abzug.

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