Der Nordseeschwur

von Tilman Spreckelsen 
3,3 Sterne bei3 Bewertungen
Der Nordseeschwur
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Unspektakulär, aber wer die reihe um Theodor Storm mag, wird auch dieses Mal gut bedient

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Inhaltsangabe zu "Der Nordseeschwur"

Der Sturm der Freiheit bricht sich Bahn – Theodor Storms gefährlichster Fall

Zum großen Sängerfest strömen Tausende 1844 nach Bredstedt bei Husum. Aber Rechtsanwalt Theodor Storm und sein Schreiber Peter Söt wissen, dass dort gefährliche politische Reden gehalten werden. Über die erbitterten Kontroversen zwischen Deutschen, Dänen und Friesen berichten Spitzel bis nach Kopenhagen, Wien und Berlin. Dann, mitten auf dem Fest, ein Mord. Wer ist darin verstrickt – etwa auch Storm selbst?

Der dritte Fall für Theodor Storm und Peter Söt:

historisch spannend, mit dem Sog des Nordens

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596298280
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:27.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Matzbachs avatar
    Matzbachvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Unspektakulär, aber wer die reihe um Theodor Storm mag, wird auch dieses Mal gut bedient
    Theodor Storm als Kristallisationspunkt einer Verbrechensserie

    1844. Das Haus des Juristen und Autoren Theodor Storm bekommt Besuch von einem Unbekannten. Doch Storms Schreiber Söt weist ihn ab, da der Dichter aushäusig ist. Kurze Zeit später wird dieser Unbekannte ermordet aufgefunden, in seinen Habseligkeiten ein Auszug aus einem Gedicht Storms. Was hat es damit auf sich? Doch Storm und Söt haben keine Zeit, sich darum zu kümmern, da im benachbarten Bredstedt ein Sängerfest stattfindet, zu dessen Vorbereitungskomitee Storm gehört. Er reist also samt familiären Anhang dorthin, obwohl es wirre Drohungen gegen das Fest gab und es zu befürchten ist, dass es im Nationalitätenkonflikt zwischen Dänen und Deutschen sowie im Zuge der friesischen Unabhängigkeitsbestrebungen missbraucht werden könnte.

    Im Vorfeld des Festes kommt es zu weiteren Überfällen und sogar einem weiteren Mord, wobei es sich bei den Opfern immer um Menschen handelt, die in irgendeiner Verbindung zu Strom stehen, so wird etwa auch Söt niedergeschlagen.

    Tilmann Spreckelsen verbindet in seinem Roman zwei Handlungsstränge, einen eher privaten um Storm sowie einen eher politisch-historischen. Der erste ist meiner Ansicht nach gelungen, Täter und Motiv sind nachvollziehbar. Was allerdings den zweiten Handlungsstrang betrifft, finde ich die Lösung etwas unmotiviert, dafür einen Stern Abzug.

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    BertieWoostervor 3 Monaten
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    Maslandvor einem Jahr

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    Pressestimmen

    Spreckelsen hat Freude an fiesen, feinen Überraschungen: da, wo der Leser politische Intrigen vermutet, entfaltet er plötzlich Liebesleiddramen – und umgekehrt. Nichts ist, wie man meint.

    Der britische Schauerroman hängt wie ein guter Mond überm friesischen Marschland. Und man entwickelt das dringende Bedürfnis mehr zu lesen.

    Für mich macht das den Reiz dieses Buches aus, dass ich den echten Theodor Storm - mehr oder weniger erlebe, den echten - mit ganz viel Sachkenntnis in seiner Zeit damals.

    Der britische Schauerroman hängt wie ein guter Mond überm friesischen Marschland. Und man entwickelt das dringende Bedürfnis mehr zu lesen.

    Am Ende geht alles fein auf. Die üppige Personage wurde nicht umsonst eingeführt. Theodor Storm und Peter Söt lösen den Fall brillant […].

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