Der Nordseespuk

von Tilman Spreckelsen 
3,1 Sterne bei48 Bewertungen
Der Nordseespuk
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (13):
ElisabethBulittas avatar

Literaturgeschichte gepaar mit Spannung. Eine gute Idee, doch leider streckenweise sehr langatmig.

Kritisch (12):
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Mehrere Tote, die Husum 1843 in Angst versetzen. Und alle haben mit einer alten Sekte zu tun. Etwas langweilig.

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Inhaltsangabe zu "Der Nordseespuk"

Die Stimmen der Toten rufen übers Meer – der zweite Nordseekrimi mit Dichter und Anwalt Theodor Storm und seinem Schreiber Peter Söt.

Husum, 1843: Nachts am Hafenbecken sieht Peter Söt, der Schreiber und Freund des jungen Anwalts Theodor Storm, im Schlick einen goldenen Pokal aufglänzen. Als er Werkzeug holt, um ihn zu bergen, findet er keinen Kelch mehr – statt dessen liegt nun eine Leiche im Schlick.

Der erste von mehreren Toten, die Husum in Angst versetzen. Alle Ermordeten hatten Kontakt zu einer Sekte, die vor über hundert Jahren auf der Insel Nordstrand ein Paradies auf Erden, einen Gottesstaat errichten wollte. Storm entdeckt, dass die Gemeinschaft im Verborgenen bis heute besteht. Nimmt sie jetzt späte Rache?

Der zweite Fall für Theodor Storm und Peter Söt an der Nordseeküste: historisch präzise, düster spannend, nordisch klar.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596034413
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:25.05.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    supersusis avatar
    supersusivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Mehrere Tote, die Husum 1843 in Angst versetzen. Und alle haben mit einer alten Sekte zu tun. Etwas langweilig.
    Etwas öde

    Der Klappentext klang spannend : Mehrere Tote, die Husum 1843 in Angst versetzen.  Und alle Ermordetetn haben mit einer  Sekte zu tun, die vielleicht immer noch existiert.

    Ja, es gab mehrere Tote und ja, sie hatten mit der Sekte zu tun und es war auch ein klein wenig spannend. Aber vielleicht fand ich das Setting (also die Zeit in der die Geschichte spielte) nicht interessant genug, aber ich fand das Buch eher langweilig. Was der Dichter Theodor Storm (also der wirkliche Autor vom Schimmelreiter) damit zu tun hat und wieso man ihn in so eine Geschichte mit einbaut weiß ich nicht. Angeblich hat das alles einen Geschichtlichen Hintergrund und den Segen des Storm-Zentrums auf Husum. Naja. Zum Glück war es gut geschrieben, sodass man es schnell lesen konnte. Jetzt widme ich mich wieder spannenden Krimis. 

    Für Leute, die gerne historische Krimis lesen sicher nicht schlecht, für mich dann doch eher öde.

     

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    solveigs avatar
    solveigvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Eine originelle, unterhaltsame Lektüre, in der es sich angenehm in vergangene Zeiten eintauchen lässt
    Originell

    Peter Söt, von Beruf Schreiber des Advokats Storm in der Stadt Husum, betätigt sich hier als Chronist. Aus seiner Sicht hält er die Umstände und Aufklärung mehrerer Morde fest, die in der Weihnachtszeit des Jahres 1843 die kleine Stadt an der Nordsee in Atem halten. Zunächst gerät Söt selbst unter Verdacht, doch dann rückt eine mysteriöse Sekte und die Insel Nordstrand immer mehr ins Blickfeld. Gemeinsam mit Storm und dessen Cousine Constanze kann Peter sich rehabilitieren  -  bis er selbst in Lebensgefahr gerät.

    Tilman Spreckelsen erzählt, wie schon in seinem ersten Buch „Nordseegrab“, flott, humorvoll und vergisst dabei die Spannung keineswegs. Er versteht es gut, das Husum des 19. Jahrhunderts sehr bildhaft vor unseren Augen erstehen zu lassen, wir folgen ihm durch die Stadt vom Hafen bis zu den Kneipen und in die düsteren Ecken des Ortes. Auch die Bürger und ihre Charaktere werden lebendig geschildert, wobei ihre jeweilige Lebensweise und Standesdünkel angedeutet werden.Theodor Storm wird als relativ unkonventionell für seine Zeit geschildert, sehr sympathisch; ganz im Gegensatz zu seinen Eltern. Ob der junge Storm tatsächlich so unbürokratisch und offen war?

    Spreckelsens Kriminalroman ist temporeich und spiegelt dennoch das ruhigere Leben des 19. Jahrhunderts wider. Eine unterhaltsame Lektüre, in der es sich angenehm in vergangene Zeiten eintauchen lässt.

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein historischer Krimi, der nicht restlos überzeugt
    Peter Söt, mehrmals unter Mordverdacht ...

    Dies ist der zweite Krimi rund um Dichter und Anwalt Theodor Storm und seinem Schreiber Peter Söt.

    Wie schon im ersten Fall (Das Nordseegrab) überzeugt der Plot nicht wirklich. Es muss ja nicht immer blutrünstige Action sein, aber dieses langatmige Agieren von Anwalt Storm ist irgendwie lähmend. Ich hatte das Gefühl, dass er gar nicht ermitteln will. Manchmal hätte ich Storm beuteln können!  Ja, stimmt, es ist Weihnachten und die Festvorbereitungen nehmen viel Raum in den Gedanken der Menschen ein.

    So stolpern Söt und Storm von einem Zufall zum anderen. Söt wird mehrfach des Mordes verdächtigt, zusammengschlagen und glaubt bald selbst nicht mehr an sich.

    Der Titel suggeriert eine Spukgeschichte, doch die kann ich nicht wirklich entdecken. Es sei denn, man zählt Söts Alkohol geschwängerte Träume dazu.

    Der Sidestep in das 17. Jahrhundert hätte einen Aufhänger bilden sollen oder können, tut es aber nicht wirklich. Das ist schade, denn die geheimnisvolle Sekte hätte dem Krimi mehr Pep verleihen können. 

    Die Personen bleiben wie zuvor blass. Einzig Peter Söt, aus dessen Perspektive erzählt wird, ist ein wenig griffiger.

    So bleibt der Krimi wie sein (schönes) Cover: düster und albtraumhaft düster.

    Kommentare: 5
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    lesebiene27s avatar
    lesebiene27vor 2 Jahren
    Ein Theodor-Storm-Krimi

    Inhalt:

    Husum, 1843: Nach einer trinkfreudigen Nacht findet Peter Söt, Schreiber und Freund von Theodor Storm im Schlick des Hafens einen goldenen Pokal. Als er diesen näher ansehen will, kann er den Pokal nicht mehr finden – entdeckt stattdessen jedoch eine Leiche. Da Söt als Finder schnell unter Mordverdacht steht, begeben sich dieser und Storm wiederwillig auf die Suche nach Antworten und kommen einer Sekte auf die Spur, deren Geheimnisse tief in der Vergangenheit liegen.


    Meine Meinung:

    „Nordseespuk“ ist der zweite Teil des Autors mit den Protagonisten Theodor Storm und seinem Freund Peter Söt. Da der Fall in sich abgeschlossen ist, werden keine Vorkenntnisse aus dem ersten Band benötigt, sodass das Buch eigenständig für sich zu lesen ist.

    Der Schreibstil wirkt beim Lesen leider unrund. Es lässt sich zwar spüren, dass der Autor die Hintergründe recherchiert hat, allerdings entsteht der Eindruck, dass er beim Schreiben das Bedürfnis bekam auf Teufel komm raus Historisches hinzuzufügen, sodass das Geschriebene an manchen Stellen abgehackt wirkt. Ansonsten fliegen die Seiten nur so dahin, sodass sich das Buch – mitunter auch wegen der kurzen Kapitel - schnell lesen lässt. 

    Interessant sind die Rückblicke ins 17. Jahrhundert, die von dem Leben der Antoinette Bourignon erzählen. Diese lassen sich einfach von dem restlichen Text unterscheiden, da sie in kursiv gedruckt sind.

    Dennoch muss gesagt werden, dass die Hintergründe zwar interessant sind und die düstere Atmosphäre gelungen beschrieben wird, wodurch ein beklemmendes Gefühl entsteht, jedoch alles in allem beim Lesen kaum Spannung aufkommt. Dieser Eindruck wird dadurch verstärkt, dass Storm und Söt so wirken, als wollten sie sich lieber nicht mit den Ermittlungen beschäftigen. Hinzu kommt, dass der Show-Down (zu dem ich nicht zu viel verraten möchte) leider viel zu abrupt endet und auf dem ersten Blick nicht nachvollziehbar beschrieben wird.


    Fazit:

    „Der Nordseespuk“ ist der zweite Theodor-Storm-Krimi von Tilman Spreckelsen und für mich der erste der Reihe. Auf der einen Seite habe ich mich beim Lesen nicht gelangweilt, auf der anderen Seite wurde ich aber auch nicht von der Story mitgerissen. Deswegen bin ich mir noch nicht sicher, ob ich auch die anderen Bände dieser Reihe lesen werde. Für diesen Teil kann ich jedoch leider nur 3 Sterne vergeben.

    Kommentare: 5
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    Corpuss avatar
    Corpusvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Krimi der anderen Art, der mich nur teilweise überzeugen konnte
    Ein Krimi der anderen Art

    Inhalt:
    Die Stimmen der Toten rufen übers Meer – der zweite Nordseekrimi mit Dichter und Anwalt Theodor Storm und seinem Schreiber Peter Söt.
    Husum, 1843: Nachts am Hafenbecken sieht Peter Söt, der Schreiber und Freund des jungen Anwalts Theodor Storm, im Schlick einen goldenen Pokal aufglänzen. Als er Werkzeug holt, um ihn zu bergen, findet er keinen Kelch mehr – statt dessen liegt nun eine Leiche im Schlick. Der erste von mehreren Toten, die Husum in Angst versetzen. Alle Ermordeten hatten Kontakt zu einer Sekte, die vor über hundert Jahren auf der Insel Nordstrand ein Paradies auf Erden, einen Gottesstaat errichten wollte. Storm entdeckt, dass die Gemeinschaft im Verborgenen bis heute besteht. Nimmt sie jetzt späte Rache?

    Meine Meinung:
    "Der Nordseespuk" von Tilman Sprechelsen ist ein Krimi der anderen Art, der mich nur teilweise überzeugen konnte.
    Das Buch schildert die Ereignisse aus zwei verschiedenen Zeiträumen. Einmal 1843 und dann um 1634. Die beiden Zeiträume kann man gut durch das Schriftbild unterscheiden, da die eine kursiv gedruckt ist.
    Der Schreibstil gefällt mir, es ist gut und zügig zu lesen. Ich habe das Buch schnell durchgehabt.
    Die Personen wurden sehr gut beschrieben, man konnte sich vorstellen, wie sie aussahen.
    Allerdings konte mich das Buch nicht ganz überzeugen, weil für meinen Geschmack zu wenig Spannendes passierte, auch wenn sich erst am Schluss das Rätsel löste.

    Fazit:
    Ein schnell zu lesender Krimi, der mehr Spannung vertragen könnte.


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    janakas avatar
    janakavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: historischer Regionalkrimi aus Husum, spannend und mit einer düsteren Atmosphäre
    historischer Regionalkrimi aus Husum

    *Inhalt*
    Husum 1843: Auf dem Rückweg von einem feuchtfröhlichen Abend entdeckt Peter Söt, seines Zeichens Schreiber des Anwalts und Dichters Theodor Storm, einen goldenen Pokal im Schlick des Hafens. Um beim Bergen dort nicht zu versacken, besorgt sich Peter eine Leiter. Bei seiner Rückkehr ist der Kelch verschwunden und an seiner Stelle liegt nun eine Leiche. Kurze Zeit später wird der Sohn des Toten vermisst und eine weitere Leiche taucht auf. Alle hatten Kontakt zu einer Sekte, die die Jungfrau Antoinette de Bourignon vor hunderten von Jahren gegründet hatte. Ihr schwebt vor, auf Nordstrand ein Paradies zu errichten. Was steckt hinter diesen Morden? Theodor Storm und Peter Söt nehmen ihre Ermittlungen auf.

    *Meine Meinung*
    "Der Nordseespuk" von Tilman Spreckelsen ist bereits der zweite Fall des sympathischen Ermittlerduos. Und auch wenn es mein erstes Buch des Autors ist, bin ich schnell und gut in die Geschichte gekommen. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, der Autor bringt die düstere Atmosphäre rund um Husum und den Morden gut rüber. Viele Szenen spielen am Nachmittag, in den Abendstunden oder in der Nacht, alles Tageszeiten die rund um Weihnachten ziemlich dunkel sind. Ich habe nicht viel Erfahrung mit historischen Krimis, aber diesen hier finde ich spannend und authentisch. Mir fehlte auch bei den Ermittlungen die moderne Technik nicht, sondern ich ließ mich einfach ins 19. Jahrhundert entführen.

    Die Beschreibungen von Husum und Umgebung ist sehr detailliert und anschaulich, mein Kopfkino lief gleich los. Dazu muss ich sagen, dass ich Krimis aus Husum und Umgebung echt liebe. Es ist nicht meine Heimatstadt, sondern sie liegt 60km westlich von mir, trotzdem strahlt sie eine gewisse Faszination für mich aus.

    Die Charaktere sind lebendig und werden regionaltypisch beschrieben. Besonders gut hat mit Constanze, Theodor Storms Cousine gefallen. Sie ist mir gleich an Herz gewachsen, sie glaubt an Peters Unschuld und bringt frischen Wind in die Ermittlungen. Peter Söt ist ein junger Mann, der dem Alkohol nicht ganz abgeneigt ist. Das macht ihn für mich am Anfang sehr unsympathisch. Im Laufe der Zeit wird sein Alkoholkonsum immer weniger, dadurch sammelt er ein paar Sympathiepunkte. Als Ich-Erzähler ist er nämlich sehr präsent.

    Die Rückblenden rund um die Sekte und der Begründerin Antoinette de Bourignon haben mir auch sehr gut gefallen und sie haben sich gut in die Geschichte eingefügt.

    Das Cover passt richtig gut zum Krimi, diese dunklen Wolken über ein Gehöft, welches typisch norddeutsch ist, spiegelt die düstere Atmosphäre wieder. Mir gefällt es richtig gut.

    *Fazit*
    Ein gut gelungener Regionalkrimi mit einer düsteren und geheimnisvollen Atmosphäre. Die geschichtlichen Geschehnisse sind gut recherchiert und beschrieben.
    Freue mich auf einen weiteren Fall des sympathischen Ermittlerteams.

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    Anis avatar
    Anivor 2 Jahren
    Konnte mich leider nicht überzeugen

    Husum, 1843: Der Schreiber Peter Söt ist nach einem Kneipenbesuch auf dem Heimweg, als er im Hafenbecken einen goldenen Kelch entdeckt. Da er ihn nicht so einfach bergen kann, holt er sich eine Leiter. Als Söt mit der Leiter zurückkehrt, fehlt vom Kelch allerdings jede Spur. Dafür liegt nun die Leiche eines Mannes im Schlick. Söt informiert sofort seinen Arbeitgeber Theodor Storm von seinem Fund und geht mit ihm gemeinsam den Toten melden. Söt hat das Gefühl, dass er selbst in Verdacht gerät, etwas mit dem Tod des Mannes zu tun zu haben. Plötzlich gibt es einen zweiten Toten. Söt und Storm versuchen eine Verbindung zu finden und kommen dabei einer geheimnisvollen Sekte auf die Spur.....


    Nach "Das Nordseegrab" ist "Der Nordseespuk" der zweite Fall, in dem der junge Anwalt Theodor Storm und sein Schreiber Peter Söt sich gemeinsam in Ermittlungen stürzen. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man die Fälle auch unabhängig voneinander lesen.

    Ohne große Eingewöhnungszeit, wird man gleich mitten ins düstere Geschehen geworfen. Denn man beobachtet, wie Peter Söt den Kelch bergen will und was dann daraus wird. Im Verlauf der Ereignisse trifft man dabei auf etliche Protagonisten, die leider über weite Teile der Handlung blass wirken, sodass es nicht ganz leicht ist, sie klar vor Augen zu haben und sich mit ihnen zu identifizieren. Das gilt leider auch für die beiden Hauptprotagonisten Söt und Storm. Söt wirkt zunächst sogar etwas unsympathisch und Storm agiert eher als Randfigur, sodass man ihn nur schlecht einschätzen kann. Deshalb fiebert man auch nicht so richtig mit den beiden mit und verfolgt ihre Bemühungen, die Todesfälle aufzuklären, eher distanziert. Die Handlung selbst plätschert auch eher gemächlich vor sich hin. Richtige Ermittlungen und spannende Momente gibt es leider kaum.

    Die Atmosphäre ist allerdings sehr gelungen. Sie wirkt düster und bedrohlich. Man ist sicher außerdem stets bewusst, zu welcher Zeit sich die Handlung zuträgt, sodass man die historische Atmosphäre genießen und die damaligen Gepflogenheiten auf sich wirken lassen kann.

    Krimis sind ja meine absoluten Favoriten und historische Romane lese ich ebenfalls mit großer Begeisterung. Deshalb freute ich mich bei diesem Band auf einen gelungenen Genre-Mix. Doch leider wurden meinen Erwartungen etwas enttäuscht, denn die Kriminalhandlung konnte mich nicht einen Moment in ihren Bann ziehen, da für mich keine wirkliche Spannung aufkam und auch die Protagonisten blieben für mich eher blass. Deshalb plätscherte die Handlung für mich zu sehr vor sich hin. Zum Ende hin gab es dann ja noch ein paar spannende Momente, doch die konnten mich dann auch nicht mehr überzeugen. Auf meiner persönlichen Leseskala erhält das Buch deshalb auch leider nur zwei von fünf Bewertungssternen.
     

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    Krimines avatar
    Kriminevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein historischer Regionalkrimi, der mit einer wunderbaren Atmosphäre daherkommt, in Sachen Spannung aber wenig zu bieten hat.
    Ein wunderbar atmosphärischer Regionalkrimi, der aber in Sachen Spannung wenig zu bieten hat

    Nach einer abendlichen Zechtour in der Schnapsbrennerei findet der Schreiber Peter Soet eine Männerleiche im Husumer Hafenbecken. Dabei hatte sich der Freund und Angestellte des jungen Anwalts Theodor Storm zunächst von einem glänzenden Pokal anlocken lassen, der aber viel zu schnell im Schlick verschwunden ist. Ein merkwürdiger Fall. Denn schon bald verschwindet der Sohn des Toten, während im grünen Haus eine weitere Leiche auftaucht, die, genau wie der Ermordete im Hafenbecken, Kontakt zu einer Sekte pflegte. Vor über einhundert Jahren von der Jungfrau Antoinette gegründet, verspricht sie auf der Insel Nordstrand ein Paradies zu errichten, was aber bisher noch nicht gelungen ist.

    „Der Nordseespuk“ ist der zweite Fall für den Husumer Anwalt Theodor Storm, der gemeinsam mit seinem Schreiber und Freund Peter Söt im Jahr 1843 auf die Jagd nach Verbrechern geht. Bereits schon einmal haben sie es geschafft, einen Mörder dingfest zu machen und auch dieses Mal scheinen sie auf der richtigen Fährte zu sein. Ein historisch gut recherchierter Krimi, der vor allem von den detaillierten Beschreibungen der nordfriesischen Stadt und seiner Bewohner lebt und die einst herrschende Atmosphäre im Kopf des Lesers aufleben lässt. Vom Schreiber Peter Söt er als Icherzähler geschildert, fehlt Theodor Storms unheimlichsten Fall aber leider eine durchgängige Spannung, um wirklich gut zu sein und auch die Aktivitäten des einst lebenden Anwalts sind diesmal viel zu rar.

    Fazit:
    Ein historischer Regionalkrimi, der mit einer wunderbaren Atmosphäre daherkommt und herrlich düster erscheint, in Sachen Spannung aber wenig zu bieten hat.

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    Bibsis avatar
    Bibsivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Hat mich leider so gar nicht überzeugt....
    Etwas fade...

    Leider hat mich dieses Buch nicht überzeugen können.
    Die Handlung wies zwar zwielichtige Charaktere auf und auch die Atmosphäre kam dunkel und ungemütlich rüber, aber leider nicht so, dass sich dabei Spannung aufbauen konnte. Es war mir einfach zu fad.

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    Taluzis avatar
    Taluzivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein historischer Regionalkrimi, dem es an Spannung fehlt.
    historischer Regionalkrimi

    Peter Söt ist auf dem Heimweg nach einer langen Nacht in der Kneipe. Als er im Hafenbecken einen goldenen Kelch sieht. Schnell holt er eine Leiter um den Kelch zu bergen. Als er wieder kommt,ist der Kelch verschwunden und an dessen Stelle liegt eine Leiche.

    Peter Söt erzählt alles Theodor Storm, bei dem er als Schreiber angestellt ist. Immer mehr gerät Söt in den Verdacht mit dem Mord etwas zu tun zu haben. Storm und seine Cousine Constanze versuchen mit Söt heraus zu finden was in der Nacht passierte. Sie kommen einer geheimen Sekte auf die Spur die in und um Husum agiert. Ihre Anhänger vertrauen der Lehre Jungfrau Antoinette und sind sich wohl uneinig über das Erbe der Insel Nordstrand.

    Während Theodor Storm, Söt und Constanze ermitteln, passieren weitere Morde.

    Das Trio Constanze, Theodor Storm und Söt gefiel mir ganz gut. Theodor und Constanze glauben an Peter Söts Unschuld und wollen diese Beweisen. Durch seine zurückhaltende Art und sein belesenes Wissen, wirkt Theodor Storm leicht herablassend. Er hat das Glück, dass er gar nicht viel ermitteln muss, sondern, dass Anhänger aus der Sekte auf ihn zu kommen und auch so manches andere zufällig vor seinen Füßen passiert, wie z. B. ein weiterer Mord. Der Ich-Erzähler in dieser Geschichte ist Söt. Peter Söt wirkt jung und ist der Handlanger von Storm, was er sagt, das tut er.

    Gut gefallen hat mir an seiner Figur, dass er das Trinken immer mehr sein lässt. Anfangs wohl aus Angst wieder über eine Leiche zu stolpern, später aus Überzeugung.

    Der Krimi spielt in Husum im Jahre 1843. Die historischen Gesichtspunkte fand ich Interessant und gut umgesetzt, auch der Regionalteil Husum und Umgebung ist gelungen. Gut konnte ich mich in die Zeit damals und die Region hineinversetzen.

    Was mir an dem Krimi von Tilman Spreckelsen allerdings gefehlt hat, war die düstere Spannung und die Geister. Da den 3 Hauptprotagonisten die Lösungen und Ideen nur so zu fielen, war da für mich kein Spannungsaufbau. Mit Geistern war wahrscheinlich die Geschichte der Jungfrau Antoinette gemeint und ihre Anhänger. Ich fand, die leider nicht sehr geisterhaft oder gruselig. Die Geschichte von Antoinette ist ein Nebenstrang in der Hauptgeschichte. Für mich blieb unklar, was Antoinettes Lebensweg mit dem Fall um Peter Söt zu tun hatte. Die einzige Verbindung, die ich sah, waren ihre Anhänger und der Streit um die Insel Nordstand. Irgendwie hatte ich da mehr erwartet.

    Fazit: ein historischer Regionalkrimi, dem es an Spannung fehlt.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Marina_Nordbrezes avatar

    Dichter, Anwalt, Ermittler – Theodor Storm auf Verbrecherjagd

    Theodor Storm ermittelt in Husum an einem geheimnisvollen Fall. Eine Leiche wird im Schlick gefunden, doch es bleibt nicht bei diesem einzelnen Fund. Alle Ermordeten haben eine Gemeinsamkeit – sie hatten Kontakt zu einer Sekte, die seit Hunderten von Jahren im Verborgenen agiert. Was hat es damit auf sich?
    Im zweiten Teil "Der Nordseespuk" lässt Tilman Spreckelsen den bekannten Schriftsteller an einer besonders mysteriösen Mordreihe arbeiten und verwebt dabei gekonnt die reale Anwaltstätigkeit Theodor Storm mit spannenden Kriminalfällen im Husum des 19. Jahrhunderts. Lasst euch diese besondere Lektüre nicht entgehen und bewerbt euch direkt für unsere Leserunde! 

    Mehr zum Buch:
    Husum, Winter 1843: Nachts am Hafenbecken entdeckt Peter Söt, der Schreiber und Freund des jungen Anwalts Theodor Storm, eine Leiche im Schlick. Der erste von mehreren Toten, die Husum in Angst versetzen. Alle Ermordeten hatten Kontakt zu einer Sekte, die vor über hundert Jahren auf der Insel Nordstrand einen Gottesstaat errichten wollte. Storm entdeckt, dass die Gemeinschaft im Verborgenen bis heute besteht. Nimmt sie jetzt späte Rache? 

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    Mehr zum Autor:
    Tilman Spreckelsen (Jahrgang 1967) studierte Germanistik und Geschichte in Freiburg und ist heute als Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Er hat verschiedene Anthologien ediert und ist Herausgeber der ›Bücher mit dem blauen Band‹ bei FISCHER. Für seinen ersten Kriminalroman ›Das Nordseegrab‹ wurde er mit dem Theodor-Storm-Preis der Stadt Husum 2014 ausgezeichnet.

    Gemeinsam mit FISCHER Taschenbuch verlosen wir insgesamt 25 Exemplare von "Der Nordseespuk" von Tilman Spreckelsen unter allen, die sich bis einschließlich 29.05. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bewerben* und uns verraten, warum sie gerne bei dieser Leserunde mitlesen möchten.

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    Pressestimmen

    Ein historischer Krimi in pittoresker Kulisse: Theodor Storm in aufklärerischer Mission.

    In seinem zweiten Storm-Krimi, ›Der Nordseespuk‹, zieht Storm-Preisträger Tilman Spreckelsen alle Register des Genres.

    ›Der Nordseespuk‹ ist ein abenteuerlicher historischer Kriminalroman mit viel Lokalkolorit und einem berühmten Autor als Hauptfigur.

    ein spannendes Buch mit vielen Wendungen und einem Täter, den sicherlich niemand auf der Liste der Verdächtigen hatte.

    Das Buch ist ein spannender und intelligenter Kriminalroman.

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