Tim Adams ON BEING JOHN MCENROE

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Inhaltsangabe zu „ON BEING JOHN MCENROE“ von Tim Adams

Talking to John McEnroe, his friends and his rivals, and drawing on a range of references, Tim Adams presents a book that is both a fan's-eye portrait of one of the most vivid players to pick up a tennis racket and a study of the idea of sporting obsession.
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  • Rezension zu "ON BEING JOHN MCENROE" von Tim Adams

    ON BEING JOHN MCENROE
    laughing_buddha

    laughing_buddha

    20. July 2009 um 10:49

    Manchmal schaue ich mir auf Youtube alte Matches der Helden meiner Kindheit an. So eins ist auch das Wimbledon-Finale Borg - McEnroe im Juli 1980. Ich erinnere mich dabei an den alten Fernseher meiner Eltern - der mit den drei Programmen - und jede Menge Eis, das bei uns traditioneller Weise zu diesem Anlass verschlungen worden ist. Wenn ich die Bilder der beiden Recken sehe, fühle ich mich aber nicht nur in meine Kindheit zurückversetzt, es taucht die gleiche Frage von damals wieder auf: Wieso ist der eine, dieser McEnroe, so wütend und muß sich dermaßen aufregen? Jedem Tennis-Fan, der diesen Gott mit dem unglaublichsten Touch noch live gesehen hat, wird nun endlich Antwort gegeben. In diesem wunderbaren, kleinen (144 S.) Buch lernt man John Jr. besser kennen: Warum er so war, und wie er in seiner Zeit auf die traditionell zugeknöpften Engländer gewirkt hat. John, das Wunderkind, dessen Teufelchen im Kopf ihn (meist) zu Höchstleistungen animiert hat. Und das Staunen der Engländer, dass da jemand kommt, der alles in Frage stellt und sich kein bischen kultivieren liess - weshalb man ihm auch nach seinem ersten Sieg die Aufnahme als Mitglied im All England Tennis Club verweigert hatte. Auch heute noch lebt "Johnny Mac's intensity" auf der Seniors Tour fort und er freut sich über jeden Spieler, der hinzukommt. Besonders, wenn er schon Jahre auf ihn gewartet hat, kann er sich auch mit 50 Jahren noch zu Höchstleistungen anspornen.

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