Tim Akers

 3.5 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Das Herz von Veridon, Die Untoten von Veridon und weiteren Büchern.

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Die Banner von Tenebros - Zinder und Zwietracht
Erscheint am 26.10.2018 als Taschenbuch bei Bastei Lübbe.

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Tim AkersDas Herz von Veridon
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Das Herz von Veridon
Das Herz von Veridon
 (11)
Erschienen am 20.07.2012
Tim AkersDie Untoten von Veridon
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Die Untoten von Veridon
Die Untoten von Veridon
 (5)
Erschienen am 01.12.2012
Tim AkersHandbuch Völker des Flusses
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Handbuch Völker des Flusses
Handbuch Völker des Flusses
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Erschienen am 01.06.2016
Tim AkersDie Banner von Tenebros - Zinder und Zwietracht
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Die Banner von Tenebros - Zinder und Zwietracht
Tim AkersDie Untoten von Veridon: Roman: Fantasy
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Die Untoten von Veridon: Roman: Fantasy
Die Untoten von Veridon: Roman: Fantasy
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Erschienen am 21.01.2013
Tim AkersVermächtnis des Mondes
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Vermächtnis des Mondes
Vermächtnis des Mondes
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Erschienen am 01.09.2017
Tim AkersShadow Players Guide
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Shadow Players Guide
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Erschienen am 01.02.1997
Tim AkersDark Kingdom of Jade Adventures
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Dark Kingdom of Jade Adventures
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Erschienen am 01.03.1997

Neue Rezensionen zu Tim Akers

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Serkalows avatar

Rezension zu "Das Herz von Veridon" von Tim Akers

Das Sujet »Steampunk« wird endlich mal wieder voll ausreizt.
Serkalowvor 7 Monaten

Was verstehen Sie unter Steampunk?

Eine Geschichte, die in einem möglichst historisch korrektem viktorianischen London spielt? Wo ein paar Zeppeline am Himmel kreisen, ein paar dampfbetriebene Maschinen ihre Tätigkeiten verrichten, sonst aber eigentlich alles so ist, wie es Ihnen vertraut ist? Die Hauptfigur ist eine kurvenreiche, junge Frau, die neben engen Lederklamotten eine Fliegerbrille trägt? Vielleicht noch ein paar Zahnräder als Schmuck? Die gegen Zombies, Werwölfe und eine Geheimbundverschwörung mit ein paar Dampf-Killer-Robotern kämpft und sich dabei ein den schönen Vampir verliebt?

Dann lassen Sie bitte die Finger von »Das Herz von Veridon« und greifen zu den Büchern, die all das, was ich oben beschrieben habe, bereits auf dem Umschlagbild zeigen.

Sind Sie allerdings ab und zu mal auf der Suche nach einem Buch, das gekonnt alle Vorstellungen über den Haufen wirft, dass ein Szenario aufzeigt, dass so fremd, so schwer zu verstehen ist und das Genre »Steampunk« als eine Spielart der »Fantasy« voll ausreizt. Dann folgen Sie Tim Akers nach Veridon.

Einer Stadt, die auf/in/über einem riesigen Wasserfall errichtet wurde und deren Macht auf gefundenen und durch eine Kirche nach und nach veränderten mechanischen Artefakten beruht. Artefakten, die nicht nur Luftschiffe, sondern auch eine Art von Cyborgs erschaffen.

Folgen Sie Jacob Burn, der einst ein Adliger und Luftschiffpilot war, zu den Obersten von Veridon gehörte und durch irgendetwas zu Fall kam. Jetzt als Verbrecher arbeitet und durch Zufall an so ein Artefakt gelangt. Von da an ist er ein Gejagter. Er, und der Leser, weiß lange nicht, wer (na gut, eigentlich ALLE) ihn jagt und vor allem Warum.

Akers wirft seinen Protagonisten ebenso wie den Leser sofort in das Setting und die Handlung und das ist gut so. Es gibt keine langen Erklärungen, wie diese Welt funktioniert. Ja, sie trägt deutliche Züge des Steampunk und ist in ihrem radikalen Entwurf mit »Die Götter von Whitechappel« vergleichbar. Wartet mit mechanischen Engeln, sog. Fötalmetallen, Mechagenetik, mit im Wasser »lebenden« Leichen und mit humanoiden Arachnoiden auf. Einem Protagonisten, der von Anfang an ständig auf die Fresse bekommt, doch er ist, wie fast alle und alles in Veridon, mechanisch verändert, also überlebt er.

Der Spannung tut das keinen Abbruch, da Akers sein Handwerk des guten Drei-Akt-Plots mit allen Twists und Höhepunkten versteht. Darüber hinaus bietet der Einfallsreichtum des Autors einfach zuviel, an dem sich der (mit ein bisschen Fantasie und Vorstellungskraft begnadete) Leser erfreuen kann. Selbst ein kleiner Funken (ritterlicher) Romantik ist vorhanden und der lakonische Ich-Erzähler packt speziell in seinen Dialogen mit dem Anansi Wilson (das ist so ein humanoider Arachnoide) noch eine gehörige Portion Humor dazu.

»Das Herz von Veridon« ist eine rasant erzählte Räuberpistole, die das Sujet »Steampunk« endlich mal wieder voll und ganz ausreizt.
Fantasy, die eben nicht im Mittelalter, sondern in einem industriellen Retrofuturismus angesiedelt ist und mehr Züge von Science Fiction, denn von Tolkien trägt.

Die Geschichte ist in sich abgeschlossen. Es gibt einen weiteren Band (der zwei Jahre später handelt), auf den wird aber nicht mit einem fiesen Cliffhanger abgezielt.

4 solide Sterne

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Jaris avatar

Rezension zu "Das Herz von Veridon" von Tim Akers

Tim Akers - Das Herz von Veridon
Jarivor 2 Jahren

Dieses Buch war ein reiner Coverkauf. Naja, und ein "Es ist Steampunk!"-Kauf. Da es noch immer eine eher kleine Gattung auf dem deutschsprachigen Literaturmarkt ist, darf man nicht wählerisch sein. "Das Herz von Veridon" ist der Auftakt einer Reihe um die Stadt Veridon und Held Jacob Burn.
 
Dem Buch selber stehe ich zweigeteilt gegenüber. Genauer gesagt, hat mich bisher selten ein Buch so sehr gespalten. Einerseits gefällt mir die Stadt Veridon sehr gut, ich habe mich in ihr verloren und mich treiben lassen. Wie gerne würde ich sie mal mit eigenen Augen sehen! Auch die Ideen, die Akers in seine Geschichte einbindet, sind einzigartig und richtig schön steampunkig. Die Spinnenwesen der Anansi haben mir neben der Stadt am besten gefallen.

Andererseits konnte mich weder Handlung, noch Figuren überzeugen. Währen die schönen Einfälle, die Beschreibungen der Stadt und Wilson, der Anansi, nicht gewesen, hätte ich, wenn nicht abgebrochen, so doch das Buch aussortiert und keinen Gedanken mehr an die Reihe verschwendet.

Akers Sprachstil war mir zu simpel, so glitscht einfach so runter, ohne Spuren zu hinterlassen. Es kam für mich keine Spannung auf und obwohl immer irgendetwas passiert, wie in einem Action-Film, so hatte ich doch selten das Gefühl, dass es mich interessiert, wie es nun weitergeht.

Die Charaktere selbst sind alle ziemlich farblos und gehen in der Masse an Buchfiguren unter. Sie stechen durch nichts hinaus und mir war es auch relativ gleichgültig, was nun mit ihnen geschehen würde. Wenn ich gefragt würde, wie ich Jacob und dessen Freundin Emily beschreiben würde, ich könnte nicht antworten. Weil sie keinen Charakter haben.

Deshalb sitze ich nun hier und überlege, wie es weitergehen soll. Ja, ich möchte nach Veridon zurück. Nein, ich möchte Jacob nicht noch durch ein weiteres Abenteuer folgen müssen. Eine Alternative wäre, die Bücher auf Englisch zu lesen; wir wissen ja alle, dass durch eine schlechte Übersetzung sehr viel verloren gehen kann.

Das Cover zu Band zwei sieht auf jeden Fall sehr spannend auf und würde mich auch grundsätzlich interessieren (Zombies, yeah!). Aber dieses Buch beweist wieder einmal, wie schwer es ist, wirklich gute Steampunk-Bücher auf dem deutschen Markt zu finden.

Irgendwie macht mich das grad ziemlich traurig…

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burnedeyezs avatar

Rezension zu "Das Herz von Veridon" von Tim Akers

Nicht überragend, aber für Genrefans einen Blick wert
burnedeyezvor 5 Jahren

[...]Die Charaktere selbst sind dabei eine der größten Stärken des Buches, denn sie sind alle recht unverwechselbar und schön ausgestaltet. Jede von ihnen hat ihre eigenen Macken und Eigenarten und ich hatte zu keiner Stelle den Eindruck, auch nur eine einzige vollends durchschaut zu haben. “Das Herz von Veridon” lässt den Leser gekonnt im Unklaren darüber, wer nun was aus welcher Motivation tut, es gibt ein paar interessante und nachvollziehbare Wendungen, die eben in erster Linie über die Charaktere getragen werden. Ein Problem bringt diese Undurchsichtigkeit jedoch dennoch mit sich: es fehlt eine Figur, mit der man sich vollends identifizieren kann. Zwar weist Hauptcharakter Jacob schon einige sympathische Züge auf, dennoch ist es schwierig, ihn als echten Charmebolzen zu bezeichnen, zumal er (storybedingt) auch oftmals etwas übermächtig erscheint und man somit auch nicht so recht mit ihm zittern kann. Was sich natürlich ebenfalls negativ auf die Spannung schlug.[...]

Die komplette Rezi findet ihr wie immer auf Review-Corner.de

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