Tim Anderson

 4,4 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von JAPAN EASY VEGAN, TOKYO und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Tim Anderson

Tim Anderson ist Koch, Autor und MasterChef-Champion. Er ist in Wisconsin geboren und aufgewachsen, studierte japanische Esskultur und lebte zwei Jahre in Japan. Nach seinem Umzug nach London gewann er 2011 MasterChef, was ihn zu einer der bekanntesten Stimmen Großbritanniens für japanisches Essen machte. 2013 eröffnete er das japanische Pop-up-Restaurant Nanban und Ende 2015 das gleichnamige Restaurant im Herzen von Brixton, das laut Michelin eine gelungene Mischung aus Ramen-Bar und Izakaya darstellt.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Japaneasy (ISBN: 9783831042531)

Japaneasy

 (1)
Neu erschienen am 02.07.2021 als Hardcover bei DK Verlag Dorling Kindersley.

Alle Bücher von Tim Anderson

Cover des Buches JAPAN EASY VEGAN (ISBN: 9783517099712)

JAPAN EASY VEGAN

 (7)
Erschienen am 15.03.2021
Cover des Buches TOKYO (ISBN: 9783517098524)

TOKYO

 (6)
Erschienen am 09.03.2020
Cover des Buches Japaneasy (ISBN: 9783831042531)

Japaneasy

 (1)
Erschienen am 02.07.2021
Cover des Buches Der Schmutzige Krieg gegen Syrien (ISBN: 9783981270396)

Der Schmutzige Krieg gegen Syrien

 (0)
Erschienen am 24.06.2016

Neue Rezensionen zu Tim Anderson

Cover des Buches JAPAN EASY VEGAN (ISBN: 9783517099712)Sirenes avatar

Rezension zu "JAPAN EASY VEGAN" von Tim Anderson

Einfach und für alle!
Sirenevor einem Monat

Einmal im Jahr ernähre ich mich, zur Fastenzeit, vegan und habe da schon oft auf die japanische Küche zugegriffen. Auch versuche ich oft vegane Rezepte zu kochen, weil viele Freunde bei mir Vegetarier oder Vegan sind, ich meinen Fleischkonsum damit senke, mein Partner laktoseintolerant ist und es mir ein gutes Bauchgefühl (leicht verträglich) gibt nach dem Essen.

Bei der ostasiatischen Küche hat man oft das Gefühl, dass die Rezepte furchtbar kompliziert sind und nie so werden können, wie im Restaurant. Auch die Zutaten sagen einem zu Beginn gar nichts, da ging es mir vor einigen Jahren genauso, als ich anfing mich für die Küche zu interessieren. Aber mir der Zeit habe ich gemerkt, dass es eigentlich sehr einfach ist und sich viele Dinge (von Zutaten bis Zubereitung) immer wiederholen.

In dem Kochbuch von Tim Anderson wird die japanische Küche erstmal vorgestellt. Mit viel Humor und Witz erzählt der Autor von den veganen Möglichkeiten, von Umami und erklärt die Basic-Zutaten (z.B. Miso, Dashi etc.), wie auch viele andere Zutaten, die verwendet werden.
Im weiteren ist das Buch in folgende Kapitel eingeteilt: Gewürze, Saucen & Dressings; Snacks, kleine Gerichte & Beilagen; Hauptgericht; Große Reis- & Nudelgerichte; Nachspeisen & Drinks. Am Ende gibt es noch ein Register mit Begriffen und Lebensmitteln.
So habe ich oft nach einem Gemüse oder Zutat im Register gesucht, dass ich zu Hause habe und mir ein Gericht ausgesucht.
In den letzten Monaten habe ich mich so durch das Buch durchprobiert und einige Rezepte ausprobiert. Manchmal habe ich bei den Suppen etwas experimentiert und anderes Gemüse verwendet, bei der Nudelsorte aber bitte immer bleiben wie im Rezept!

Der Autor betitelt das Buch als “Easy” und so wie die Rezepte geschrieben sind, ist es wirklich sehr einfach zu verstehen und zu kochen. Am Ende der Rezeptseite steht ebenfalls ein Schwierigkeitsgrad da und er schafft es überall einen humorvollen Ton einzubauen (z.b.: “Schwierigkeitsgrad: So einfach, dass Sie sich ein neues Hobby suchen müssen, sollten diese Rezepte ihr Kochtalent übersteigen.”). Es macht auf jeden Fall Spaß mit dem Buch zu kochen und sehr gut gefallen hat mir das Rezept “Ordentliche Misosuppe”, weil ich ein Fan der Suppe bin und so eine gute schon lange nicht mehr gegessen hatte!

Das Buch hat vieles zu bieten und macht einen Rundumschlag durch die vegane japanische Küche – es wird bunt, als auch klassisch.
Für Anfänger gibt es einige hilfreiche Tipps, z.B.: wie Koche ich Reis, Gyoza basteln und zusammenbauen, und neben bekannten Rezepten, wie Ramen und Misosuppe gibt es sehr viel Neues zu entdecken. Nebenbei wird viel schnell und einfach erklärt (Was ist Ponzu? Was ist ein Katsu?).
Klar, ein Abstecher in einen asiatischen Supermarkt oder in die Abteilung ist ein Muss, aber viele Zutaten wiederholen sich ständig und ihr könnt sie schnell aufbrauchen.

Übrigens hat das Buch eine sehr coole Aufmachung (Lila Seitenschnitt, goldene Verzierungen) und ist definitiv ein Hingucker im Regal, bzw. in der Küche oder auf dem Couchtisch als Table Book, wenn Gäste kommen. 😉

Dieses humorvolle Kochbuch ist auf jeden Fall ein Muss für Fans der japanischen Küche, egal ob man sich vegan ernährt oder nicht. Die Rezepte sind vielfältig und einfach lecker! Und ein fester Bestandteil in meiner Küche.

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Cover des Buches JAPAN EASY VEGAN (ISBN: 9783517099712)miss_amanogawas avatar

Rezension zu "JAPAN EASY VEGAN" von Tim Anderson

Ganz nette Ergänzung zu ordinären Japan-Kochbüchern
miss_amanogawavor einem Monat

Ich habe bereits TOKYO STORIES von Anderson in meinem Regal zu stehen und ich kann mich erinnern, dass mir die geringe Auswahl an vegetarischen / veganen Gerichten nicht gefallen hat. Natürlich kann man das ein oder andere einfach weglassen, aber dann geht der typische Umami-Geschmack verloren...


Hierbei schafft dieses Buch Abhilfe!

Saucen und Basiszutaten werden ganz leicht selbst hergestellt. Alternativen zu herkömmlichen Ingredienzen sind somit reichlich vorhanden.

Zu Beginn des Buches bietet unser Spitzenkoch einen Überblick über die wichtigsten Zutaten der japanischen Küche und erklärt, welche Geschmacksträger besonders in der veganen Küche zum Einsatz kommen.

Dann folgen Rezepte, mit Bildern und lustigen Anekdoten.


Allerdings stört mich hier eine Sache: die Auswahl der Gerichte und Rezepte.

Revolutionär und ausgefallen würde ich das nicht bezeichnen. Eher fade und herkömmlich. Kochen für Doofe, denn schwer ist hier wirklich nichts. Weil die Gerichte so vollkommen banal sind.

Natürlich heißt das Buch JapanEASY, aber ich hatte mir mehr typisch japanische Gerichte erhofft. Nicht frittiertes oder geschmortes Gemüse.

Gyoza, Sushi und Ramen waren vorhanden, die Rezepte merke ich mir. Und die Kroketten! Alle Korokke-Fans heben bitte die Hände!


Ich würde das Buch als gelungene Ergänzung zu TOKYO STORIES empfehlen, denn als Stand-alone war es mir nicht vielfältig genug. Bruchschokolade als Dessert? Ich bitte euch 🙄

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Cover des Buches JAPAN EASY VEGAN (ISBN: 9783517099712)Lindenskydaviss avatar

Rezension zu "JAPAN EASY VEGAN" von Tim Anderson

Perfekt für alle Liebhaber der japanischen Küche
Lindenskydavisvor 2 Monaten

Tim Anderson durfte ich bereits im vergangenen Jahr durch sein Kochbuch “Tokyo” kennenlernen. Mir ist damals stark aufgefallen, dass die Rezepte oftmals Fisch oder Fleisch enthielten. Aus diesem Grund war ich auch sehr gespannt auf “Japan Easy Vegan”. Das Buch verspricht leckere japanische Küche ohne tierische Produkte. Das Cover hat mir persönlich sogar besser gefallen als das von seinem Buch “Tokyo”. “Japan Easy Vegan” lädt mit einem in warmen Farbtönen gehaltenen Cover direkt zum Loskochen ein. Das Buch besitzt außerdem einen wunderbar knalligen Farbschnitt.

Nach einer kurzen Einleitung, bei der sich der Autor und die Küche vorstellen, folgt eine Doppelseite über “Umami- Lieb & Teuer: Fleischaroma ohne Fleisch”. Danach kommt auch schon das Kapitel “Veganes in der Speisekammer”. Hier werden die sieben wichtigsten Bestandteile der japanischen Küche erläutert, sowie “elf weitere köstliche vegane japanische Leckereien”. Diese Übersicht hat mir persönlich sehr gut gefallen, da ich mich mit Sake, Mirin, Miso und co. nicht sehr gut auskenne.

Nachdem nun die wichtigsten Grundzutaten erklärt wurden, geht es auch schon mit dem Kapitel “Gewürze, Saucen & Dressings” richtig los. Hier werden beispielsweise vegane Alternativen zu Dashi erklärt, sowie andere Saucen, die bei manchen Rezepten benötigt werden.

Das nächste Kapitel behandelt “Snacks, Kleine Gerichte & Beilagen”. Hier findet man von “Süsskartoffeln mit getrüffeltem Ponzu” über “Mit Teriyaki-Sauce gegrillten Karotten” bis hin zu “Knuspriger Aubergine mit würziger Misosauce” alles.

Die einzelnen Rezepte sind immer ähnlich aufgebaut. Unter dem Rezeptnamen findet man eine Portionsangabe. Dann folgt eine kleine Einleitung und die Zutaten. Danach findet man die Instruktionen, die gut verständlich und relativ aus führig sind. Der Autor schreibt seine Rezepte immer mit einer Prise Humor, so kann man beim Lesen der Rezepte auch schon mal schmunzeln. Zum Schluss wird auch noch ein Schwierigkeitsgrad angegeben. Dieser ist in der Regel aber immer einfach oder so:


“Als ich diese Rezept verfasste, warf die Katze eine meiner Pflanzen um- feuchte Erde überall! Sie aufzuwischen war viel schwieriger, als diesen Eintopf zu kochen”

JAPAN EASY VEGAN, TIM ANDERSON, S.142 UNTEN


Diese Anmerkungen sind zwar humorvoll, jedoch fand ich es leider schade, dass es mir nicht gelungen ist, den wirklichen Schwierigkeitsgrad einzuschätzen, wenn jedes Rezept als leicht bezeichnet wird.

Nach den Beilagen und Snacks widmen wir uns den “Hauptgerichten”. In diesem Kapitel findet man zum Beispiel “Menchi Katsu” und das “Japanisches Selleriesteak”. Danach kommen noch die “Großen Reis- & Nudelgerichte”. Hier findet man, wie man anhand des Titel schon vermuten kann, verschiedenste Variationen an Reis- & Nudelgerichten. Beispielsweise eine “Portobello- Bowl” oder “Gebratener Reis alla Primavera”.

Den krönenden Abschluss liefert noch das letzte Kapitel mit “Nachspeisen & Drinks”. Von einem “einzigartige Pfirsichsorbet mit Sake”, bis hin zu “Schokoladenmousse mit betrunkenen Kirschen und in Miso gerösteten Pekannüssen” ist hier für jeden etwas dabei.

Insgesamt bietet “Japan Easy Vegan” eine Vielzahl an leckeren Rezepten, die einfach nach zu kochen sind. Das perfekte Buch für alle Liebhaber der japanischen Küche und die, die es noch werden wollen.

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