Tim Berners-Lee Weaving the Web

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Inhaltsangabe zu „Weaving the Web“ von Tim Berners-Lee

Ein Wort des "Erfinders" des Internets zur Entstehung, zu künftigen Entwicklungstendenzen und zu seinen sozialen Auswirkungen.

— Admiral

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  • Das Internet: Eine eine biographische und entsteherische Perspektive.

    Weaving the Web

    Admiral

    22. March 2015 um 15:03

    In seinem Buch "Weaving the Web" (1999) beschreibt Tim Berners-Lee die Entwicklung, Entstehung, die Anfänge und die evtl. weiteren Entwicklungen des Internets, das er massgeblich mitentwickelt (oder sogar "erfunden") hat. Zunächst einmal eine Randnotiz von mir: Berners-Lee verwendet "internet" und "web", was nicht das gleiche ist. "internet" bezeichnet wohl lokalé Verbindungen von Computern, zB in einem Konzernsgebäude. "web" bezeichnet die übergeordnete Verbindung mehrerer "internets". Falls ich das so richtig verstand, er erklärt es nämlich nicht, sondern setzt das Wissen darum voraus. Ich verwende "Internet" im Sinne von "internet". "web" werde ich nicht gebrauchen. Generell stammt diese Rezension von einer absoluten Internet-/Technik-/Software-/wasallesauchimmerdamitzutunhat-Laie, was eventuell im Hinterkopf behalten werden sollte. Die etwa erste Hälfte des Buches (S. 1-96 vllt.), die die Entstehung und anfängliche Entwicklung des Internets, das Berners-Lee als Mitarbeiter bei CERN programmiert. Das Buch ist, besonders hier in der ersten Hälfte, stark gespickt von biographischen Exkursen und Berichten. Seine Berichte sind ebenfalls durchspickt von zahllosen und intensiven Erklärungen seiner Programmierungstätigkeit, um eine allgemeine Computersprache zu entwickeln und alle möglichen Computervarianten miteinander kompatibel zu machen (er geht von einem NeXT aus). Die zweite Hälfte des Buches (S. 97-228 vllt.) setzt das Internet im Großen und Ganzen als gegeben voraus. Hier liegen die thematischen Schwerpunkte dann auch etwas anders. Zum Beispiel beschreibt er seine Bemühungen, dass das Internet allgemein ohne Abstriche zugänglich ist, keine Zwänge kennt und auf einen Konsenssystem beruht, was dadurch erreicht werden soll, dass ein "Consortium" gegründet wird (S. 97-132). Auch geht er hier (S. 133-190) auf die Auswirkungen auf und Bedeutung für Normalbürger ein (bisher war das Internet eher für Wissenschaftler oder sachkundige Laien): das Internet sei eine noch nie dagewesene Kommunikationsmöglichkeit, die alle möglichen Probleme lösen könnte. Bedürfe aber unbedingt der Souveränität (von Politik und Wirtschaft) und der Privatheit. Zum Schluss (S. 191-215) erklärt er noch Wünsche, wie das Internet angesehen werden soll und wie es sich entwickeln soll seiner Meinung nach. So solle es unbedingt als reines Medium betrachtet werden, das keinen Selbstzweck hat (?), sondern nur ein Fenster zu dem eigentlich wichtigen sei: Kontakte und Kommunikation. In diesem Kontext erklärt er auch noch (S. 216-228) die eventuellen Auswirkungen auf Politik und Gesellschaft. Alles in allem muss ich eingestehen, dass ich wegen der Fachterminologie, seiner abstrakten Beschriebung und dem vorausgesetzten Grundverständnis der Materie (das ich nicht habe) bestimmt oftmals nicht alles wirklich verstanden habe. Dennoch ist es mal ein interessanter Aspekt, das Internet aus der Sicht des Entwicklers und aus der Sicht der chronologischen Anfänge heraus präsentiert zu bekommen. Wissenschaftlich ist das Buch nicht und an Informationen quillt es jetzt auch nicht unbedingt über. Die Sprache und die Formulierungen sind manchmal etwas eigenartig, was daran liegen könnte, dass er kein englischer Muttersprachler ist. Ich meine, dass er erwähnte, er käme aus Südfrankreich in Nähe der Schweiz.

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