Cliffhanger

von Tim Binding 
3,7 Sterne bei98 Bewertungen
Cliffhanger
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Positiv (59):
SandraFloreans avatar

Schöner schwarzer britischer Humor und eine tolle Geschichte mit vielen überraschenden Wendungen. Absoluter Lesegenuss!

Kritisch (15):
Himmelfarbs avatar

Nö, ist ganz und gar nicht mein Fall! Obwohl ich Bindings "Henry Seefahrer" zu meinen Lieblingsbüchern zähle.

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Inhaltsangabe zu "Cliffhanger"

Wie werde ich meine Frau (nicht) los?
Al Greenwood hat ein Haus am Meer, ein Auto und zwei Karpfen, die er liebt. Ganz im Gegensatz zu seiner Frau Audrey – die will er nämlich loswerden. Und so verpasst er ihr an einem regnerischen Septembertag einen Laufpass der besondern Art und schubst sie das Kliff hinunter. Doch als er zurück nach Haus kommt, räkelt sich Audrey genüsslich vor dem Kamin.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453434455
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:350 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:01.03.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 29.07.2009 bei Jumbo erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Callsos avatar
    Callsovor 6 Jahren
    Rezension zu "Cliffhanger" von Tim Binding

    Al Greenwood ist ein liebenswerter Scheißkerl. Ein fieses Ekelpaket, dem man irgendwie ganz viele Sympathien entgegen bringt. So drückt man bei seinen unglaublichen Machenschaften immer feste die Daumen. Egal, ob Al die junge Miranda hinterhältig von Klippe stößt. Wobei man über die Person, die nach dem Sturz sterben musste, sehr lange Zeit im Unklaren ist. Egal, ob er die alte Nachbarin Alice (Schnüffelnase) brutal die Treppe runter befördert. Egal, der Macho und Sprücheklopfer hat einen unglaublich hohen Unterhaltungswert.

    Das Werk sprüht vor Drehungen, Wendungen, Lügen und fiesen, makaberen Ideen. Rund um das englische Kliff, entwickeln sich um das Taxi, um die Fische, die Nachbarschaft und die örtliche Polizei ein Krimi, der zwischen Komödie, Bauerntheater und Drama ansiedelt. Das alles fabriziert in einer Lässigkeit und einem Tempo, das viel Spaß macht…

    Ich habe den Fehler, gemacht, dass ich die Fortsetzung „Fischnapping“ vor dem „Cliffhanger“ gelesen habe. Und ich bin der Meinung, dass mir die Fortsetzung noch besser gefallen hat. „Cliffhanger“ war ein sehr gutes Buch, „Fischnapping“ ein sehr, sehr gutes Buch.
    Tim Binding ist als enorm einfallsreicher Autor brillant. Der vielzitierte britische Humor und dieser eigenartige und witzige Schreibstll sind äußerst empfehlenswert. Auf geht es jetzt zu Band drei…

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    Residenz_Buchhandlungs avatar
    Residenz_Buchhandlungvor 6 Jahren
    Rezension zu "Cliffhanger" von Tim Binding

    Al Greenwood liebt sein Haus am Meer, sein Auto und seine beiden Karpfen. Allein seine Frau Audrey stört das Provinzidyll, und so fällt er den Entschluß, sich ihrer zu entledigen. Ihr Spaziergang an den Klippen an einem stürmischen Tag stellt den perfekten Augenblick für einem Laufpaß der besonderen Art dar.
    Doch als Al zufrieden mit sich und seiner gerade gewonnenen Freiheit nach Hause kommt, sitzt Audrey gesund und munter vor dem Kamin; und mit einem Schlag sieht sich Al mit einem Haufen Probleme konfrontiert – allen voran die Frage, wen er über die Klippe gestoßen hat, wenn nicht Audrey???
    Zu allem Überdruß lässt die penetrant neugierige Nachbarin immer wieder eindeutig zweideutige Bemerkungen fallen, und auch der Dorfpolizist interessiert sich außerordentlich für Al Greenwoods Belange…
    Einen Mord, bei dem man den Mörder, aber nicht das Opfer kennt, darf man wohl zu recht eine Seltenheit nennen, und eine so abgründig-skurrile und turbulente Krimikomödie findet man auch nicht alle Tage. Diesem Buch habe ich viele gespannte, boshaft-kichernde Lesestunden zu verdanken, in denen ich die düsteren Abgründe der englischen Cottage-Idylle kennenlernen durfte.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Cliffhanger" von Tim Binding

    Al Greenwood ist von seiner Frau genervt und beschließt, sie von der Klippe zu schubsen. Irgendjemand fällt an diesem Regentag tatsächlich vom Felsen, doch Audrey jedenfalls liegt nach Als Rückkehr von der Klippe putzmunter vor dem Kamin. Fassungslos stellt Al fest, dass er mitnichten ein Problem losgeworden ist, sondern vielmehr ein neues am Hals hat: Die Frage, wer statt Audrey von der Klippe flog!

    Tim Binding baut eine wüste Nachbarschaft in diesem kleinen Küstendorf auf und macht sich einen Heidenspaß draus, seinen Al Greenwood nach dem Mord von einem Adrenalin-Schock zum nächsten zu jagen. Al versucht, seinem Leben einen völlig normalen Anstrich zu geben, fährt seine Taxitouren, tut, als wäre nichts gewesen. Aber das nutzt wenig: Mit schöner Regelmäßigkeit machen ihm seine Lieben und die Nachbarn Striche durch die Rechnung.
    Audrey verbirgt etwas vor Al und freilich muss dieser fürchten, dass ihr Geheimnis irgendwie mit der Klippe zu tun haben könnte. Andere Nachbarn entpuppen sich als außergewöhnlich neugierig und der gelbe Regenmantel, an dem Al seine Frau auf der Klippe so sicher zu erkennen glaubte, wird vom halben Dorf ebenfalls getragen. Mit der Ruhe ist es für Al grundlegend vorbei, vor allem, nachdem sich herauskristallisiert, wer wirklich von der Klippe geflogen sein könnte.

    Eine ziemlich schräge Konstellation, wie ich finde, und das Ende setzt dem Ganzen noch dazu die Krone auf. Viel mehr kann man über das Buch nicht verraten, ohne künftigen Lesern den Spaß daran zu nehmen. Obwohl Al mit einer denkbar schlechten Aktion ins Buch startet, bekommt man laufend Mitleid mit ihm und hofft, wenigstens die eine oder andere Frage könnte sich für ihn aufklären. Statt Antworten bekommt der verzweifelte Taxifahrer teilweise sogar noch härteten Tobak um die Ohren gehauen.

    Die Geschichte um Al Greenwood scheint nach über 300 Seiten fertig zu sein ... ist sie aber nicht: Die Fortsetzung "Fishnapping" hält sicher noch mehr gute und (ich nehme an, vor allem) böse Überraschungen für Al bereit.

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    Asfaloths avatar
    Asfalothvor 8 Jahren
    Rezension zu "Cliffhanger" von Tim Binding

    Soeben hat Al seine Frau ermordet. Nur ein leichter Schubs war nötig, und sie stürzte von der Klippe. Beschwingt kommt er nach Hause und…, findet die Totgewähnte, wie sie sich vor dem Kamin räkelt, um ihn mit eindeutigen Absichten zu verführen. Tags darauf wird im Dorf eine junge Frau vermisst. War sie die Frau im gelben Regenmantel, die Al von der Klippe gestossen hat? Und wer hat ihn dabei beobachtet? Etwa die alte exzentrische Nachbarin, die von ihrem Fenster aus das ganze Quartier unter Kontrolle hat?
    Eigentlich ein guter Plot, und auch das Ende ist überraschend und gelungen. Aber die Geschichte ist völlig überdreht, Al ist ein Drecksack der übelsten Sorte, der ausser Sex, Drogen und seinen Fischen wenig im Kopf hat. Und der auf der Rückseite des Buches angekündigte schwarze Humor ist für meinen Geschmack eher plump und aus der unteren Schublade. Kurz und gut, mir hat dieses Buch nicht besonders gefallen.

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    B
    bookie2010vor 8 Jahren
    Rezension zu "Cliffhanger" von Tim Binding

    Al Greenwood hat ein Haus am Meer, ein Auto und zwei Karpfen, die er liebt. Und er möchte endlich seine Frau Audrey los werden. An einem stürmischen Sonntagnachmittg stößt er sie von der Klippe. Doch als er in bester Stimmung nach Hause kommt, rekelt sich Audrey sinnlich vor dem Kamin und fordert ehelichen Sex ein. Al erlebt die folgenden Tage in einer Mischung aus freudiger Überraschung und Verzweiflung. Wenn er nicht seine Frau umgebracht hat, wen dann? Alles deutet darauf hin, dass ausgerechnet seine eigene uneheliche Tochter Miranda, die seither verschwunden ist, das Opfer war. Während seine Beziehung zu Audrey überraschenderweise geradezu aufblüht, versucht Al das Verschwinden seiner Tochter aufzuklären. Dabei stößt er auf eine lange Reihe von Ungereimtheiten...
    "Cliffhanger" von Tim Binding ist eine wunderbar schwarzhumorige Krimikomödie. Es wimmelt von skurrilen Charakteren. Die Handlung schlägt Haken über Haken. Al glaubt seine Mitmenschen zu durchschauen und tappt doch völlig im Dunkeln.
    Autor Tim Binding versteht sein Handwerk. Das Ende des Romans ist furios - und selbst das scheinbar nebensächlichste Requisit erhält noch seine Bedeutung. Pures Lesevergnügen für Freunde britischen Humors.

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    miriss avatar
    mirisvor 8 Jahren
    Rezension zu "Cliffhanger" von Tim Binding

    Da freut sich einer endlich seine Frau loszusein (denn er hat sie ja von der Klippe gestoßen) und dann sitzt die munter und wohlauf vorm Kamin. Damit muss man erst mal klarkommen - und auch mit der Frage: Wen hab ich da blos umgebracht? Und wie vertusch ich das?
    Herrlich skuriller, schwarzer, britischer Humor - spannend geschrieben - absolut empfehlenswert

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Cliffhanger" von Tim Binding

    Meine Meinung:
    Al Greenwood ist von Beruf Taxifahrer. Sein liebstes Hobby: seine beiden Karpfen Torvill und Dean. Sein größtes Problem: seine Frau Audrey. Nach einem heftigen Streit läuft sie aus dem Haus. Al geht ihr hinterher. Es regnet. Audrey steht an der Klippe und weint. Al geht zu ihr und stößt sie die Klippe hinunter.
    Frohen Sinnes geht Al zurück zu seinem Haus. Doch Audrey liegt sich halbnackt räkelnd vor dem Kamin.

    Ein herrlicher, mit tiefschwarzem Humor versehener Roman. Al stolpert von einem Fettnäpfchen ins nächste, lernt seine Frau von einer neuen Seite kennen, verstrickt sich in Lügen und kommt Geheimnissen auf die Spur, die besser unentdeckt geblieben werden.

    Tim Binding's Schreibstil lädt einem ein, sich ganz der Geschichte zu widmen und mitzurätseln, wer denn jetzt die Klippe heruntergestoßen wurde und vor allem, warum plötzlich so viele Geheimnisse auftauchen.

    Das sich natürlich auch noch andere Personen in seine "Ermittlungen" einmischen, hilft ihm gar nicht. Allen voran seine Nachbarin Alice Blackstone, die als dauerkiffende Schnüffelnase öfters seinen Weg kreuzt.

    Fazit:
    Ich liebe schwarzen Humor und Tim Binding hat mich öfters schmunzeln lassen, als vielleicht beabsichtigt war.

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    Susanne-Henkes avatar
    Susanne-Henkevor 8 Jahren
    Rezension zu "Cliffhanger" von Tim Binding

    Wenn ein Stoß danebengeht …
    Mancher hat keine Waffe im Haus, “weil doch jeder mal seine Frau umbringen will.” Al Greenwood geht es nicht anders. 30 Jahre mit Audrey sind einfach genug. Aber schnell soll es gehen und möglichst schmerzfrei. Gut, dass es da diese Klippe direkt vor dem Haus gibt. Ein kleiner Stoß und schon stürzt sein in einen gelben Regenmantel gehülltes Weib in die Tiefe. Doch als Al nach Hause kommt, erwarten ihn dort nicht nur seine küssenden Koi-Karpfen. Vor dem Kamin räkelt sich liebeshungrig die totgeglaubte Gattin. Wer, wenn nicht sie, war die Frau auf der Klippe? Und wo ist Miranda? Beim Versuch, das herauszufinden, stellt Al sich nicht unbedingt geschickter an, als beim Klippenstoß. Erschwert wird sein Vorhaben durch beobachtungswütige Dorfbewohner, nervige Nachbarn, eine Französischlehrerin und nicht zuletzt durch den Kommissar auch wenn der Als Leidenschaft für die Karpfenzucht teilt.
    Tim Binding zaubert eine Überraschung nach der anderen aus seinem Hut, verblüfft auch routinierte Krimileser und zelebriert , was den britischen Humor so berühmt gemacht hat: treffsichere Pointen, die uns manchmal nur Nanometer vor dem Abgrund mit einem Lachen befreien, das fast im Halse stecken bleibt. Ein grandioser, garstiger Genuss!

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    AllesSchwarzs avatar
    AllesSchwarzvor 8 Jahren
    Rezension zu "Cliffhanger" von Tim Binding

    Entweder bin ich wirklich ein unlustiger Mensch, oder der Humor war so gut versteckt, dass ich ihn nicht finden konnte.
    Vielleicht verstehe ich den Humor auch einfach nicht, wie meine Kinder öfters behaupten :o)

    Ein vielgelobtes Buch, von Krimi-Komödie, über schwarzen Humor bis hin zu skurril und Provinz-Posse wird auf dem Rückencover und auf der Innenseite des vorderen Buchdeckels versprochen.

    Der Anfang klingt ja auch nicht schlecht.

    Al Greenwood will seine Frau um die Ecke bringen. Er will sie über die Klippen schubsen. Er hat alles gut überlegt, geplant und dann die Frau zu den Klippen gelockt. Er schubst sie runter, geht beschwingt nach Hause und da liegt sie, die totgeschubste Frau, höchst lebendig und ziemlich scharf vor dem Kamin.

    Aber damit erschöpft es sich für mich auch schon. Alles was dann kommt, liest sich sehr bemüht, ein bisschen wirr und ziemlich langweilig. Von Humor ist nicht mehr viel zu spüren!

    Ich habe es dann abgebrochen, weil ich keine Lust habe, mich da durch zu quälen.

    Das Buch gehört meinem Sohn und ich bin sehr gespannt, wie er es finden wird. Vllt liegt es ja wirklich daran, dass ich diese Art Humor einfach nicht verstehe!!

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    Merleperles avatar
    Merleperlevor 9 Jahren
    Rezension zu "Cliffhanger" von Tim Binding

    Al hat die Nase voll von seiner Frau und weiß auch schon genau, wie er sie los wird. Er muss sie einfach bei einem ihrer nächsten einsamen Spaziergänge über die Klippen stossen. Ein Unfall, aus dem ihm niemand einen Strick drehen kann. Gedacht - getan. Klappt auch alles wunderbar. Ein Stoss und Hoppla - weg ist sie, die quängelnde Last der letzten Jahre. Selten hat er sich so gut, so befreit gefühlt. Das Problem ist nur, dass er bei der Rückkehr in das gemeinsame Haus seine Frau wie Gott sie schuf vor dem Kamin vorfindet. Verdammt, wie kann das sein? Und wenn seine Frau hier quicklebendig und wolllüstig auf ihn wartet, wen hat er dann über die Klippen gestossen? Einen Tag später wird im Dorf eine junge Frau vermisst. Ist sie das wahre Opfer? Al muss unbedingt herausfinden wo die Junge Frau ist, die verschwunden ist und ob wohlmöglich er ihr Mörder war und natürlich hat er immer noch die Ehefrau an der Backe. Was tun?
    Ganz nett - aber nicht weltbewegend.

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