Tim Binding Sylvie und die verlorenen Stimmen

(15)

Lovelybooks Bewertung

  • 22 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 3 Leser
  • 6 Rezensionen
(4)
(5)
(2)
(3)
(1)

Inhaltsangabe zu „Sylvie und die verlorenen Stimmen“ von Tim Binding

Sylvie wäre gerne ein ganz normaler Teenager. Aber das ist nicht einfach, wenn man einen Vater hat, der Instrumente wie das Aquakkordeon erfindet, um die Musik des Meeres zu spielen. Und dann ist er eines Tages spurlos verschwunden. Auf der Suche nach ihrem Vater entdeckt Sylvie Erschreckendes: Zuerst kann ihr Hund nicht mehr bellen. Dann hören die Vögel auf zu singen. Und schließlich findet Sylvie heraus, wer dahintersteckt: Der Herr der Lieder will alle Tiere und Menschen verstummen lassen, damit nichts die Schönheit seiner Stimme stört. Dafür braucht er einen besonderen Klang – und Sylvie ist die Einzige, die ihn mit den Instrumenten ihres Vaters spielen kann. Um sich das Mädchen gefügig zu machen, versucht der Schurke, Sylvie mit einem gefährlichen Geschenk zu verführen: Er schenkt ihr ein besonderes Lied. Eins, das die Seele zum Schwingen bringt und alle Sehnsüchte erfüllt. Doch das Glück, das Sylvie bei diesem Lied empfindet, ist gefährlich wie Gift – da es jeden anderen Gedanken sterben lässt …

Die Idee finde ich klasse, auf jeden Fall etwas für Tierfreunde. Tolle Ideen und richtig schön geschrieben.

— LiaHaycraft
LiaHaycraft

Geniales Köpfchen!

— Tintenfee
Tintenfee

Das Buchcover spricht Leseratten deutlich an und auch der Klapptext liest sich gut. Aber es ist eher ein Buch für die Jüngeren Leser

— Katzyja
Katzyja

Sehr spannend und ganz schön heftige Szenen...

— Mondmaid
Mondmaid

Stöbern in Romane

QualityLand

Eine grandios humorvolle erzählte Geschichte, deren zugrunde liegende Dystopie eingängig und mit viel Hingabe zum Detail erklärt wird.

DrWarthrop

Wer hier schlief

Auf der Suche nach der verlorenen Frau ist Philipp, nachdem er für sie alles aufgegeben hat. Gut geschriebener Roman mit kleinen Schwächen.

TochterAlice

Die Schule der Nacht

Atmosphärisch, düster und spannend...

Nepomurks

Zeit der Schwalben

Ein Buch, bei dem einem das Herz aufgeht.

Suse33

Drei Tage und ein Leben

Gut!

wandablue

Sonntags in Trondheim

Fortsetzung der "Lügenhaus"-Trilogie: Gut geschriebene, unterhaltsame Familiengeschichte, mit wenig Highlights.

AnTheia

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Geniales Köpfchen.

    Sylvie und die verlorenen Stimmen
    Tintenfee

    Tintenfee

    18. April 2016 um 00:49

    Erst einmal muss ich auf das geniale Cover hindeuten, das mich dazu anregte, das Buch mitzunehmen. Es erinnerte mich ein bisschen an Steampunk, hat aber mit der Story absolut nichts zu tun! Fasziniert hat es mich auf jeden Fall. Die Story von Sylvie, ihrem Dad und der Lieder jedes einzelnen Lebewesen hat mich wirklich sehr überrascht. Die ausgefuchste Idee dahinter, die Liebe zur Kreativität und dem Einfallsreichtum hat mich schwer beeindruckt. Einige sagen, dass es kein All-Age-Buch ist, ich bin 31 und fand es hervorragend. Besonders genial fand ich die Bösewichte. Ein ausgetüfteltes, ekelerregendes und dennoch wirklich erstaunliches Pack, dass einem durch die Geschichte verfolgt und zugleich anwidert und begeistert. Kann ich nur weiterempfehlen :)

    Mehr
  • Sylvie und die verlorenen Stimmen

    Sylvie und die verlorenen Stimmen
    Katzyja

    Katzyja

    19. July 2015 um 16:39

    Titel: Sylvie und die verlorenen Stimmen Autor: Tim Binding Erschienen: 2008 ISBN: 978-3-426-66328-8 Seiten: 320 Buchdeckel:  "Es ist nicht einfach ein Teenager zu sein. Erst recht nicht, wenn man einen Vater hat, der so merkwürdige Instrumente erfindet wie das Aquakordeon um damit die Musik des Meeres zu spielen. Und dann passieren rund um Sylvie auch noch merkwürdige Dinge: Ihr Hund Mr. Jackson kann nicht mehr  bellen, und auch die Vögel im Garten scheinen Ihre Stimmen verloren zu haben. Der einzige der weiß, was dahintersteckt ist ein Fuchs.Aber Tiere können leider nicht sprechen-oder?" Meine Zusammenfassung:  Sylvie ist ein junges Mädchen das ihre Mutter verloren hat und mit ihrem etwas Musikverrücktem Vater zusammen wohnt. Als sie eines Tages mit ihrem Vater an eines seiner "Musikinstrumente" bastelt, geht etwas schief und es gibt eine Explosion. Das geschehene soll Sylvie geheim halten hat der Vater gesagt, aber warum? Sylvie bemerkt das die Tiere sehr ruhig sind. Zuerst kann ihr Hund nicht mehr bellen und dann singen die Vögel nicht mehr. Darauf verschwindet plötzlich ihr Vater. Er hat ihr eine Art Nachricht hinterlassen aber Sylvie  kann sie nicht recht deuten. As sie dann im Garten mit ihrem Freund George ein Metallteil findet, taucht plötzlich ein komischer Vogelähnlicher Mensch auf und verwüstet das ganze Haus auf der suche nach dem Ding. Es wird immer merkwürdiger....dann wird sie von einem Fuchs gebissen und  kann plötzlich die Tiere verstehen.Sie werden weiter von dem Vogelmann gejagt und versuchen der Sache auf den Grund zu gehen. Auf der suche nach Ihrem Vater stoßen die zwei Kinder auf  erstaunliche Dinge.  Bewertung: Das Buchcover spricht Leseratten deutlich an und auch der Klappentext liest sich gut. Aber es ist eher ein Buch für die Jüngeren Leser. Dennoch liest es sich ganz gut und es sehr gefühlvoll geschrieben. Sterne: ** Weitere Rezensionen: www.buchpost.blogspot.com

    Mehr
  • Rezension zu "Sylvie und die verlorenen Stimmen" von Tim Binding

    Sylvie und die verlorenen Stimmen
    schlummerschaf

    schlummerschaf

    06. July 2010 um 18:01

    Die Aufmachung und der Klappentext dieses Romans von Tim Binding sind einerseits die perfekte Verführung für Buchliebhaber, andererseits etwas irreführend. Denn das Buch ist keineswegs All Age geeignet, sondern eher auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten. Unter diesem Aspekt finde ich durchaus viel Positives. Es werden Emotionen geweckt, es wird eine starke Bindung zwischen Mensch, Tier und Musik aufgebaut und Sylvie ist ein Mädchen, das als role model heutiger Dreizehnjähriger sicher nicht schlecht ist. Aber, aber ... Die Geschichte hat für erwachsene Leser deutliche Schwächen. Die Handlung ist stellenweise extrem unglaubwürdig (da reiten zwei Kinder auf einem Tiger über achtzig Kilometer bis in die Londoner Innenstadt, ohne gestoppt zu werden), sodass man nur den Kopf schütteln kann. Urban Fantasy sollte schon dem Anspruch genügen, dass im Rahmen der phantastischen Ereignisse trotzdem die Realität unserer Welt nicht ad absurdum geführt wird. Außerdem ist da die enorme Vorhersehbarkeit. Man weiß eigentlich schon nach den ersten Kapiteln, wer der Bösewicht ist und wie sich am Ende alles auflösen wird. Für Kinder mag es da noch Überraschungen geben, aber ich fand es dadurch sehr langweilig. Zwar gibt es jede Menge phantastische, originelle Ideen, wie die Musikinstrumente von Sylvies Vater, die Allamanda oder die Lieder jedes Lebewesens, aber dafür glänzt die Handlungsführung durch die Abwesenheit interessanter Wendungen, sondern verläuft nach einer Art Prototyp des Jugendromans. Sylvie und George sind als Charaktere durchaus ansprechend, aber nicht so stark, dass sie diese Mängel aufwiegen und die Tiere sind, nachdem man sich an ihre Sprechweise gewöhnt hat, fast interessanter als die Menschen. Aber meine Kritik in diesem Zusammenhang: Wenn man das Buch klar der Altersgruppe 12-14 zuordnet, was ich tun würde, finde ich manche Dinge doch sehr brutal, vor allem das Thema Tod und Verlust ist streckenweise ziemlich heftig und hat sogar mir zugesetzt. Alles in allem habe ich schon gute Ansätze gesehen und würde den Roman nicht komplett schlecht beurteilen, allerdings ist er weit von All Age entfernt und hat gewaltige Mängel in der Handlungsführung aufzuweisen.

    Mehr
  • Rezension zu "Sylvie und die verlorenen Stimmen" von Tim Binding

    Sylvie und die verlorenen Stimmen
    Kathchen

    Kathchen

    02. August 2009 um 15:47

    Die dreizehnjährige Sylvie lebt mit ihrem Vater alleine, nachdem ihre Mutter im Meer spurlos verschwunden ist. Ihr Vater Daniel baut seltsame Musikinstrumente wie z.B. ein Aquakkordeon oder ein Terramonium, um die Musik der Natur spielen zu können. Eines Tages passiert ein kleiner Unfall mit den Geräten und am nächsten Tag ist Daniel verschwunden. Zusammen mit ihrem Hund Mr. Jackson, der nicht mehr bellen kann, und ihrem besten Freund George, macht sich Sylvie auf den Weg, ihren Vater zu retten. Unterwegs treffen sie auf die Drummer-Geschwister oder den Spechtmann, die beide hinter Sylvie her sind, bis sie schließlich ihr Ziel erreicht haben: Der Herr der Lieder, der einen bösen Plan verfolgt… Ehrlich gesagt bin ich nach dem Lesen dieses Buches einfach ratlos. Die Geschichte klingt so spannend und ich liebe (fantastische) Kinder- bzw. Jugendromane. Doch das hier war für mich ein totaler Flop. Die Geschichte fand ich insgesamt zu konstruiert und selbst die Charaktere konnten diesen Mängel nicht retten. Manche Erwachsene kamen mir nicht vor, wie Erwachsene, z.B. Sylvies Vater, der sie von ihren Hausaufgaben abhält, damit er ihr hilft oder eine Lehrerin, die unbedingt den selbstgebauten Drachen von George benutzen will und diesen fast kaputt macht. Aber auch Sylvie oder George waren nicht besser. Anfangs fand ich George ja noch lustig und ich konnte über seine Kommentare noch lachen, aber nach 100 Seiten hat mich seine besserwisserische Art einfach nur noch genervt. Aber das allerschlimmste war für mich, als Sylvie mit den Tieren sprechen konnte. Eigentlich habe ich mit sprechenden Tieren keine Probleme, aber wie die Tiere hier gesprochen haben, hat mich fast schreien lassen! Z.B. Wir Ihahs Wir klicketi klocketi Hicketi hocketi Galopp oder Trab Bergauf und bergab Als Sylvie und George später bei dem Herr der Lieder ankamen, hatte ich wieder Hoffnung, dass das Buch doch noch so etwas ähnliches wie Spannung aufbauen könnte, doch dem war leider nicht so. Besonders dieser Teil hat sich sehr in die Länge gezogen und man hätte dort das ein oder andere ruhig weglassen können. Allerdings gibt es auch etwas positives zu dem Buch zu sagen. Denn die Aufmachung des Buches gefällt mir wirklich sehr gut. Das Cover finde ich schön und wirkt auch gruselig, düster, wie vermutlich das gesamte Buch eigentlich sein sollte. Aber im Buch gibt es auch viele Illustrationen, die zum Inhalt passen und ich sehr schön fand.

    Mehr
  • Rezension zu "Sylvie und die verlorenen Stimmen" von Tim Binding

    Sylvie und die verlorenen Stimmen
    Perlenaugen

    Perlenaugen

    02. May 2009 um 19:22

    Es ist zu seicht, ganz ok für zwischendurch. Die Handlung plätschert so dahin. Hinter der Geschichte steckt viel Potenzial, dass leider nicht genutzt wurde.

  • Rezension zu "Sylvie und die verlorenen Stimmen" von Tim Binding

    Sylvie und die verlorenen Stimmen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. January 2009 um 20:11

    Gespannt schlägt man dieses schön gestaltete Buch auf, lässt sich bezaubern von den wunderhübschen Illustrationen der schon mehrfach preisgekrönten Zeichnerin Angela Barrett, um sich dann enttäuscht zurück zu lehnen. Hier haben wir leider wieder einmal den Fall, dass Cover und Klappentext mehr versprechen als der Inhalt halten kann. Was noch recht nett beginnt, entwickelt sich Seite um Seite zu einer langatmigen und zähen Geschichte, deren Protagonisten es einfach nicht schaffen, den Leser zu fesseln. Sylvie lebt nach dem Ertrinken ihrer Mutter mit ihrem Vater Daniel allein. Der Mann ist ein schrulliger Musiker, der ständig neue und seltsame Instrumente erfindet. Eines Tages kommt er nicht nach Hause und Sylvie macht sich große Sorgen, denn so etwas ist noch nie passiert. Im Bad findet sie schließlich eine mit Zahnpasta gezeichnete Botschaft von ihm und erkennt die schreckliche Wahrheit: Ihr Vater wurde entführt! Doch von wem und vor allem warum?! Zusammen mit ihrem besten Freund George und ihrem Hund Mr. Jackson versucht Sylvie, ihren Vater zu finden und stößt schon bald auf gefährliche Gegner wie den Spechtmann oder die Geschwister Drummer. Doch der eigentliche Drahtzieher ist der Herr der Lieder, der nicht nur allen Tieren ihre Stimmen raubt sondern auch Sylvie einfangen will. Wird Sylvie ihm das Handwerk legen und aufhalten können? Nicht einer der Protagonisten wurde über das Nötige hinaus entwickelt, sodass keinerlei Sympathien entstehen können, nur Verwunderung über das Handeln der Figuren und Irritation. Anfangs hofft man noch auf eine Steigerung, doch je länger man liest, desto schwieriger wird es durchzuhalten. Spätestens, wenn Sylvie beginnt, mit den Tieren zu "sprechen", wird so mancher dieses Buch beiseite legen. In seltsamer, ziemlich unterirdischer Babysprache "redet" Sylvies Hund Mr. Jackson mit ihr und wenn man das in Fuchs-, Hasen- und Eselsprache ebenfalls hinter sich gebracht hat, fragt man sich, für welche Zielgruppe diese Geschichte wohl geschrieben wurde. Neben der langatmigen Story, die es im ganzen Buch nicht ein einziges Mal schafft, spannend zu sein, mutet man dem Leser auch noch diese Baby-Sprache zu. Es handelt sich zwar um ein Jugendbuch, doch gerade für Teenies sollte es doch etwas mehr Substanz haben. Dem Autor ist es einfach nicht gelungen, aus seinen wirklich ausgefallenen und guten Ideen eine Geschichte zu entwickeln, die mit ihrem Charme fesselt und unterhält. Ohne Witz, ohne überraschende Ereignisse wird Sylvies Abenteuer erzählt, welches sich mehr und mehr zu einer nervtötenden Anreihung seltsamer Gespräche und Ereignisse entpuppt. Eine enttäuschende Story, die zwar hübsch verpackt wurde, aber nicht zu empfehlen ist.

    Mehr