Tim Cope Auf den Spuren Dschingis Khans

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Inhaltsangabe zu „Auf den Spuren Dschingis Khans“ von Tim Cope

Eine Reise von außergewöhnlichen Dimensionen: Der australische Abenteurer Tim Cope durchreitet drei Jahre lang das einstige Reich des legendären Mongolenherrschers. Er durchquert glühend heiße Wüsten und hart gefrorene Steppen, überwindet schroffe Gebirgsketten und sturmgepeitschte Ebenen. Man stielt ihm die Pferde und entführt seinen Hund – den er mit Eiern und Wodka wiederbelebt. Doch vor allem nimmt man ihn auf in Jurten und Lehmhütten, als wäre er selbst ein mongolischer Nomade, dem die Gastfreundschaft seines Volkes gebührt. Ein großes Abenteuer-Epos, das uns eintauchen lässt ins jahrhundertealte Leben im Rhythmus der asiatischen Wildnis.

Außergewöhnlich & absolut bezaubernd - eine Geschichte, die man nie wieder vergisst

— Tasmetu

Ein wunderbarer, intensiver Bericht über eine außergewöhnliche Reise. Unglaublich offen und gut geschrieben, man denkt, man war dabei!

— Kompassqualle
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  • Außergewöhnlich & absolut bezaubernd - eine Geschichte, die man nie wieder vergisst

    Auf den Spuren Dschingis Khans

    Tasmetu

    07. September 2017 um 14:56

    Diese Rezension ist eine Kopie des Originals auf tasmetu.deBereits als ich die ersten Seiten dieses Buches las, war ich verzaubert und wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Zwar verhinderte das Format des Buches (eng beschrieben, anstrengende Schrift und für ein Taschenbuch recht schwer), dass ich schnell voran kam, doch ich genoss jede einzelne Zeile dieses Reiseberichts.Tim Cope ist nicht nur aus tiefstem Herzen ein Abenteurer und Reisender, sondern er hat auch Talent dafür, seine Erfahrungen mit den Lesern zu teilen. 3 Jahre als Nomade in fünf verschiedenen Ländern - in 4 von welchen das Nomadentum quasi ausgestorben oder ausgerottet ist - ist eine unglaubliche Reise. Und er erzählt sie mit unglaublichem Fingerspitzengefühl. Vor allem wenn es um die unterschiedlichen ethnischen Gruppen geht, denen er begegnet, achtet er stark auf Details, hat Hintergründe und historische Gegebenheiten recherchiert und packt all dieses Wissen in kleinen Happen in seine Geschichte.Es wird nie langweilig, über die Menschen, die er trifft, und den Hürden, die er überwinden muss, zu lesen. Und von denen gibt es einige.Neben all den Reiseerfahrungen, Begegnungen und Unglücken, die im Laufe der drei Jahre passieren, beschreibt Tim Cope aber auch, wie er sich selbst verändert hat. Es sind keine aktiven Beschreibungen, sondern hier und da kleine Andeutungen, die einen spüren lassen, wie sehr er an dieser Reise wächst, wie er aus Fehlern lernt, wie er von anderen geprägt wird und wie dieses Abenteuer immer mehr Teil seiner Identität wird. Er ist ein weltoffener Mensch, aber er ist in erster Linie ein Mensch und verzweifelt sehr häufig in bestimmten Situationen. Trotzdem gibt er nicht auf, reitet weiter, egal wie schwierig es wird oder wie salzig seine Tränen schmecken.Ich glaube dieses Buch ist eine Bereicherung für jeden, denn es erzählt uns nicht nur unglaublich viel über die Kulturen und Gesellschaften in Zentralasien und Osteuropa, sondern auch über Toleranz, Mut und das Leben an sich.Große Empfehlung!

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  • ‚wo nichts und niemandem [...] Grenzen gesetzt waren‘

    Auf den Spuren Dschingis Khans

    sabatayn76

    10. July 2016 um 23:28

    ‚wo nichts und niemandem - weder Gedanken noch Gefühlen, der Zeit, der Erde oder den Tieren - Grenzen gesetzt waren‘Inhalt: Der Australier Tim Cope möchte die Eurasische Steppe auf dem Rücken eines Pferdes durchqueren. Er startet im Juni 2004 in der Mongolei und erreicht mehr als 3 Jahre und 9600 Kilometer später Ungarn. In ‚Auf den Spuren Dschingis Khans‘ erzählt er von seinem großen Abenteuer, von seinen Plänen und Träumen, seinen Errungenschaften und Erfolgen, seinen Rückschlägen und Hürden sowie von der Geschichte der jeweiligen Länder und Regionen (Mongolei, Kasachstan, Russland, Krim, Ukraine, Ungarn) und von berühmten Persönlichkeiten, von der Kultur verschiedener Steppenvölker und dem Alltag der Nomaden, von Tieren und Landschaften. Am Ende des Buches finden sich ein Glossar und Informationen zu Persönlichkeiten der Steppengeschichte und zu Steppenvölkern sowie eine Bibliografie. Mein Eindruck: Ich war in noch keinem der von Cope bereisten Länder, interessiere mich aber für die beschriebenen Regionen und fand die Idee zur Reise spannend und lesenswert. Das Buch hat mir letztendlich gut gefallen, obwohl der Funke nicht ganz übergesprungen ist. Sehr gut gefallen haben mir die Mischung aus persönlichen Erlebnissen und historischen Begebenheiten, wodurch Cope sowohl unterhält als auch über die Länder und Regionen informiert. Dadurch, dass historische Ereignisse immer wieder in die Geschichte eingeflochten werden, trägt der Autor dazu bei, dass man spätere (auch aktuelle) Geschehnisse in der Geschichte der Regionen besser verstehen und in einen Gesamtkontext einbetten kann. Unterstrichen wird der Reisebericht von den gelungenen Farbfotos, die das Erzählte noch anschaulicher machen.Mein Resümee: Eine spannende Reise durch interessante Länder. Zwar konnte mich das Buch nicht vollends mitreißen, aber für alle, die auf die von Cope bereisten Länder und Regionen neugierig sind, kann ich das Buch empfehlen.

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