Tim Curran Der Leichenkönig

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Inhaltsangabe zu „Der Leichenkönig“ von Tim Curran

Edinburgh zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Grabräuber Samuel Clow und Mickey Kierney schleichen Nacht für Nacht auf die Friedhöfe, um die faulenden Leiber der kürzlich Verstorbenen wieder aus der Erde zu zerren. Die verkaufen sie dann an Ärzte und Studenten der Medizin.
Die beiden glauben, dass sie ganz allein sind. Doch im trüben Licht des Mondes lauert der Leichenkönig auf sie …

Auf Tim Curran gibt es die Gänsehaut-Garantie!

Phantastik-Couch.de: »Ein großes Plus der Story sind aber auch die beiden Protagonisten, Clow und Kierney, die einem beinahe ans Herz wachsen. Ihre markigen Dialoge sind wirklich erwähnenswert. (…) In Currans Stimme schwingt darüber hinaus ein barocker Zynismus mit, der den ›Leichenkönig‹ als bitterböse Satire kennzeichnet.«

Als Bonus enthalten: Ein Autoreninterview und die Ur-Erzählung zum Thema: ›Die Leichenräuber‹ von Robert Louis Stevenson.

Horror und Humor in perfekter Ausführung!

— Serkalow

Sehr guter, makaberer Roman über zwei Grabräuber im 16. Jahrhundert

— AnnasbesondereWelt

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  • Horror und Humor in perfekter Ausführung!

    Der Leichenkönig

    Serkalow

    08. November 2017 um 11:51

    Bereits die beiden Horror-Western von Tim Curran hatten mich ziemlich begeistert. Umso mehr war ich gespannt, wie ihm die Umsetzung eines weiteren historischen Themas als Horror-Novelle gelingt, welches außerdem noch durch Tatsachen (West-Port-Morde) inspiriert ist.Meine Erwartungen hat Tim Curran wieder einmal erfüllt. Er ist ein Autor, der eine wunderbar poetische Sprache hat, die sich niemals in peinliche Metaphern ergießt. Gerade das historische Setting gibt ihm die Möglichkeit, diese Stärke voll auszuspielen. Und Tim Curran ist ein Meister der düsteren Atmosphäre.Die Slums von Edinburgh zu Beginn des 19. Jahrhunderts, der Schmutz, die Kälte. Die modrig feuchten Friedhöfe und der permanente Gestank der Leichen, all das steigt einem beim Lesen nicht nur vor dem inneren Auge auf, sondern vor allem in der Nase.Bereits bei der Lektüre der beiden Horror-Western fiel mir auf, dass Curran den Schauder, die Bedrohung, das Unheimliche, gerne über die Geruchssinne präsent macht.Ungewöhnlich für ein Buch? Nein. Denn es gelingt ihm.Nach der Lektüre von »Der Leichenkönig« wollte ich mich nur noch duschen, um den Gestank und das Elend, den Zynismus und den Moder wegzubekommen, der mich bei meinen Streifzügen mit den Grabräubern auf den nächtlichen Friedhöfen begleitet hatte.»Der Leichenkönig« ist aber nicht nur die perfekte Gothicnovel, die sich ohne weiteres in die Reihe von E. A. Poe Werken, Bram Stoker oder Marry Shelly einreiht. Es ist vor allem eine Horrorstory, die durch die Dialoge der beiden Protagonisten, soviel frischen Humor versprüht, dass sie mich sehr an die schwarzhumorige Verfilmung »Burke and Hare« mit u. A. Andy Serksis erinnerte.So geht der perfekte Genremix aus Grusel und Humor.Volle Punktzahl für den finsteren, ekelerregenden Leichenkönig unter dem Friedhof und die beiden wirklich witzigen Grabräuber!

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  • Der Leichenkönig treibt sein Unwesen

    Der Leichenkönig

    AnnasbesondereWelt

    11. March 2017 um 12:15

    In diesem Roman geht es um 2 Grabräuber Samuel Clow und Mickey Kierney. Die Geschichte spielt in Edinburgh im 19. Jahrhundert. Der Autor Tim Curran hat sehr viel über die Zeit damals und auch über das Leichenräubern recherchiert wodurch der Roman oder eher die Kurzgeschichte sehr gut und realitätsnah rüberkommt. Aber wir schauen den beiden nicht nur dabei zu wie sie Grabräubern sondern es geht natürlich auch um den Leichenkönig, aber vorne weg. Clow und Kierney machen ihre Arbeit für Ärzte und Anatome (Sprich Leute die sich für den Aufbau und Verhalten von Menschlichen Körpern interessieren) und verdienen damit ihr Geld. Im 19. Jahrhundert war sowas nicht gerne angesehen, schon garnicht wenn die Leichen von fremden aus ihren Gräbern gestohlen wurden, aber auch das untersuchen an Toten war nicht so toll. Sodass auch ein Grabräuber wenn er erwischt wurde gehängt bzw. in Käfige gehängt wurden sodass sie auch öffentlich begafft werden konnten. Clow und Kierney machen also ihre Arbeit und hören immer wieder davon das sie nicht auf dem Nordfriedhof gehen sollen da dort ein Wesen sein Unwesen treibt, welches Grabräuber verschleppt oder sie verrückt zurück lässt. Clow, den solche Märchen nicht interessieren geht garnicht erst darauf ein und Kierney der zwar Angst davor hat, aber seinen Freund nicht allein lassen möchte geht eben mit. Als sie dann ein Grab öffnen und Kierney hinab steigt um den Sarg zu öffnen fällt er in eine große Höhle und so finden sie doch mehr raus als sie wollen... ✷ ✷ ✷    Fazit   Ich fand den Roman sehr guter war für meinen Geschmack zwar etwas zu kurz und das Ende etwas abrupt aber Tim Curran schreibt nunmal nur Kurzgeschichten. Richtig Gruselig fand ich ihn leider nicht aber es kam sehr viel Spannung auf und das richtige Feeling war da. Er ist sehr realitätsnah geschrieben (abgesehen natürlich vom Leichenkönig) und man kann sich richtig in das 19. Jahrhundert hinein versetzen. Auch war er relativ brutal und manchmal auch sehr eklig geschrieben. Er lässt sich gut und leicht lesen.

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