KOPFJÄGER: Horror-Thriller

von Tim Curran 
3,6 Sterne bei8 Bewertungen
KOPFJÄGER: Horror-Thriller
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chumas avatar

Eine skrupellose Horrornovelle, die mit Splatterelementen gespickt ist u. augenscheinlich eher roh wirkt, im Verlauf gewinnt sie stark.

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Inhaltsangabe zu "KOPFJÄGER: Horror-Thriller"

Vietnam 1970. Eine grüne Hölle, wo der Tod hinter jedem Baum, in jedem Schatten und jedem Nebel lauert. Sprengfallen und Munition, Landminen und Raketen. Mike McKinney ging dorthin, um über den Krieg zu schreiben, über den Terror und die Frustration, über Soldaten und Menschen und eine Landschaft, die durch den Krieg für immer verändert wurde … doch dann begegnet ihm noch etwas anderes: Ein urzeitlicher Horror, entsprungen dem dunkelsten vietnamesischen Aberglauben. Eine groteske Abscheulichkeit, die durch den Dschungel und über die Hochebenen schleicht, auf der Suche nach menschlichen Köpfen. Nun ist es auf der Jagd nach ihm. Und nichts kann es stoppen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783958350106
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:85 Seiten
Verlag:Luzifer-Verlag
Erscheinungsdatum:25.08.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    PeWas avatar
    PeWavor einem Monat
    Der Schrecken des Krieges...

    Tim Curran setzt dem grundhässlichen Töten, den andauernden Gemetzeln, dem tagtäglichen Grauen dort im dampfenden Dschungel Südost-Asiens noch einen bzw mehrere "angenehmen Überraschungen" drauf! Als ob die größtenteils blutjungen Soldaten och mehr davon nötig gehabt hätten! Da mich die Thematik interessierte und das Titelbild lockte, versuchte ich es mit diesem eBuch. Und wurde im Großen und Ganzen nicht enttäuscht.
    >>Vietnam 1970. Reporter Mike MacKinney ging dorthin, um über den Krieg zu schreiben, über den Terror und die Frustration, über Soldaten und Menschen und eine Landschaft, die durch den Krieg für immer verändert wurde … doch dann begegnet ihm noch etwas anderes: Ein urzeitlicher Horror, entsprungen dem dunkelsten vietnamesischen Aberglauben... << Auszug Buchbeschreibung.
    Und die asiatischen Völker haben es nun wirklich mit dem (Aber-)Glauben an Geister, die praktisch ÜBERALL lauern, gute wie böse. Hier handelt es sich allerdings um das personifizierte Böse - eine Kreatur, die der Hass und das Blut und das Grauen ernährt - und die KÖPFE! Denn hier haben wir einen Kopfjäger reinsten Wassers, der sich - wenn er sich einmal an die Fersen eines Opfers gehängt hat - von absolut NICHTS abschrecken lässt. Nicht einmal von Tausenden von Meilen der Distanz...

    Dies ist meine erste Erfahrung mit Horror-Autor Tim Curran, die ich mit etwas gemischten Gefühlen betrachte. Der Mann kann schreiben, DAS ist einmal ganz sicher! Nur... etwas zu viel des Splatters, auch wenn es echter Splatter ist. Und etwas zu wenig des subtilen Grauens, das eigentlich im Vordergrund stehen sollte. Denn einige, auch viele von uns aus der Nachkriegsgeneration sind durch all das, was wir von Vietnam gesehen, gehört und gelesen haben, schon ziemlich abgebrüht geworden. Wenn es dann immer nur um das nächste Gemetzel geht, ist das in diesem Zusammenhang nicht mehr der eigentliche Sinn der Sache. Eigentlich sollte uns das Grauen unter die Haut gehen, und uns nicht so beschmutzt zurück lassen. Beschmutzt von dem, das der Mensch anderen Menschen antun kann. 

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    chumas avatar
    chumavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine skrupellose Horrornovelle, die mit Splatterelementen gespickt ist u. augenscheinlich eher roh wirkt, im Verlauf gewinnt sie stark.
    Der Teufel, der Köpfe jagt

    Mike "Mac" McKinney ist als Kriegskorrespondent mit den Truppen der Airbone in Vietnam unterwegs. Er will die Story seines Lebens schreiben und erlebt täglich den Schrecken des Krieges hautnah mit, ist Teil dieser Hölle und kämpft schließlich damit, nicht den Verstand zu verlieren. Als er von der grauenhaften Legende des "Kopfjägers" (Ngui san ddau - der Teufel, der Köpfe jagt) erfährt, hält er dies zunächst nur für reinen und urtümlichen Aberglauben, doch die Hinweise auf einen wahren Kern verdichten sich. Das Grauen rückt immer näher, macht Jagd auf ihn und scheinbar Nichts kann es aufhalten ...


    Leseeindruck
    1970: Vietnam ist in dieser Kurzgeschichte nicht nur Handlungs-, sondern auch Kriegsschauplatz und so wird der Leser dieser Novelle nicht nur mit einer Art des Horrors konfrontiert, ja regelrecht penetriert. Im ersten Teil der Geschichte erleben wir den Krieg in all seiner Hässlichkeit und Grausamkeit mit. Für Zartbesaitete dürfte dies nur schwer zu ertragen sein. Von Granaten, Maschinengewehrfeuer und Landminen zerfetzte Soldaten; Blut, Verstümmelung und Folter - Curran ist schonungslos und zeigt eine abscheuliche Wahrheit, realen Horror. Der schnörkellose Schreibstil ist zu diesem Zeitpunkt perfekt dem Inhalt angepasst: Rotzig, pur, hart und voller Slang. Zwischendurch blitzt die von Curran gewohnte sprachliche Bildgewalt bereits durch und der erwartete Horror in Gestalt des "Kopfjägers" baut sich langsam aber kontinuierlich auf.

    "Der Krieg ist voller Horrorgeschichten und man muss sie alle im Zusammenhang sehen, sonst verliert man den Verstand."

    "Manche der Berets waren verrückt, und das mussten sie sein. Für sie war der Krieg eine Droge, die sie gefixt und geschnüffelt, geraucht und runtergeschluckt hatten wie Wein."


    Ohne zu viel auf den Inhalt einzugehen, sei gesagt, dass die Geschichte in ihrem Verlauf für mich mehr und mehr gewann. Der durch den Kopfjäger verkörperte Horror ist genau das, was mir an Currans Geschichten so gefällt. Die wachsende Angst, das Grauen und der Effekt auf die Figuren lösen bei mir eine Gänsehaut aus. Der Autor ist stark in seinen Beschreibungen des Seelenzustands seiner Charaktere und das kommt an beim Leser.

    "Ich lag da, mein Herz wie eine Trommel hämmernd, die Lippen fest zusammengepresst, meine Hände an die Matratze geklammert. (...)"


    Seine Figuren setzt Curran dem Grauen skrupellos aus, lässt sie leiden und hoffen, bereuen und verzweifeln ... und den Leser nimmt er huckepack mit.


    Fazit
    "Kopfjäger" ist eine wirklich skrupellose Horrornovelle, die zu Beginn mit Splatterelementen gespickt ist und augenscheinlich eher roh wirkt. Im Verlauf der Geschichte gewinnt sie jedoch an Subtilität und punktet mit feinem Horror und einem bitterbösen Ende.

    ~ 4,5 von 5 Sternen ~

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kopfjäger

    Ich hab ja schon einige harte Bücher gelesen , aber das sprengt echt alles (: Auf eine Rutsch durchgehabt. Richtig Richtig starkes Buch. !

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    JessiiZombiies avatar
    JessiiZombiievor 3 Jahren
    ReneH82s avatar
    ReneH82vor 3 Jahren
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    R
    Rammsteinvor 4 Jahren
    LUZIFER_Verlags avatar
    LUZIFER_Verlagvor 4 Jahren

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