Tim Curran Skin Medicine - Die letzte Grenze

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Inhaltsangabe zu „Skin Medicine - Die letzte Grenze“ von Tim Curran

Etwas unaussprechlich Böses wandelt durch die Utah-Territorien im Jahre 1882. Bürgerkriegsveteran und Kopfgeldjäger Tyler Cabe, der seinen Lebensunterhalt mit der gnadenlosen Verfolgung von Straftätern bestreitet, muss nun etwas jagen, das die Vorstellungskraft eines lebendigen Menschen bei weitem übersteigt.

Tim Curran - Der Choreograph des Grauens!

War leider nix :(

— MrsFoxx

Grandioser Italo-, Spätwestern und Horrormix

— Serkalow

Splatterfreunde werden mit diesem Buch ihre Freude haben, aber wer einen spannenden Horrorthriller sucht, ist hier falsch.

— Flaventus

Absolut lesenswerter gelungener Genre-Mix mit Horror-, Thriller-, Western- und Mystery-Elementen.

— chuma

Wer auf Western-Helden, Hexen, Ritualmagie und Übernatürliches steht, kommt mit diesem Buch auf jeden Fall auf seine Kosten.

— Gizmo_DO

Spannender Westernhorror

— kleinemaus2013

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    Skin Medicine - Die letzte Grenze

    MrsFoxx

    17. November 2017 um 20:26

    Klappentext:Inhalt: Etwas unaussprechlich Böses wandelt durch die Utah-Territorien im Jahre 1882. Bürgerkriegsveteran und Kopfgeldjäger Tyler Cabe, der seinen Lebensunterhalt mit der gnadenlosen Verfolgung von Straftätern bestreitet, muss nun etwas jagen, das die Vorstellungskraft eines lebendigen Menschen bei weitem übersteigt.Wolfsähnliche Gestalten, Särge die sich öffnen, eine zwielichtige Westernstadt… Eigentlich hat dieses Buch alles, was es braucht um ein mitreißender und gruseliger Horrorstreifen zu sein. Leider hat mich das wirre Spiel um Tyler Cabe und seine Jagd auf den Hurenmörder nicht wirklich packen können. Ständige Schauplatzwechsel und Rückblenden zu den einzelnen Handlungssträngen, die dann noch wieder nichts verraten haben machten dieses Buch zu einer eher zähen Lektüre. Das Ende, eigentlich ein toller Showdown, war dann so überhastet und sprunghaft erzählt, dass ich kaum mehr mitgekommen bin. Die knallharte Horrorstory habe ich vermisst, denn außer der Andeutungen von mysteriösen Vorgängen und viel Blut war nichts wirklich Gruseliges dabei. Da hatte ich mir vom Klappentext her mehr erwartet.Fazit: Mehr ein Kampf als ein packender Horror. Konnte meine Erwartungen leider absolut nicht erfüllen.

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  • Grandioser Italo-, Spätwestern und Horrormix

    Skin Medicine - Die letzte Grenze

    Serkalow

    08. November 2017 um 12:06

    Für mich war »Skin Medicine« der erste Western mit Horror-Elementen bzw. Geisterschocker im Westernsetting. Dabei find ich den Grundgedanken sehr naheliegend. Der Zusammenprall von einerseits Menschen, die auf ihre technischen Errungenschaften (Waffen, Maschinen, Datenübermittlung) gepaart mit Eroberungswillen vertrauen. Auf der anderen Seite die Natives in ihrer steinzeitlichen Gesellschaft mit all ihren Mythen, Dämonen, Geister und Schamanen.Die Grundlage von »Skin Medicine« ist nicht der patriotische Urwestern, in dem es übermenschlich strahlende Helden gibt, sondern eine Mischung aus den überzogen hässlich dargestellten Typen des Italowestern. Durchaus mit etlichen Klischees. Jeder hat Dreck am Stecken oder ein dunkles Geheimnis. Man sieht beim Lesen förmlich die von Sergio Leone lang inszenierten Gesichter, die mehr Fratzen und Freaks, denn strahlendes Antlitz eines Audie Murphy sind. Außerdem natürlich das märchenhafte Grundsujet eines »Once Upon a Time in America« .Gemischt mit den zerstörten Mythen des Spätwesterns (z. B. »Erbarmungslos«) Zerstörte Existenzen, mit schweren Traumata (besonders genial in den beiden Hauptfiguren des Kopfgeldjägers Cabe und des Sheriffs Dirker, die eine gemeinsame, nicht grad verbindende Bürgerkriegsvergangenheit haben).Whisper Lake erinnert an »Deadwood«, was auch am eher ungewöhnlichen Wettersetting liegt. Regen. Schlamm. Kälte und ein filmreifer Showdown in einem Blizzard, der sich um eine verlassene Kirche dreht. (Bis zu Tarantinos »Hateful Eight«, kannte ich das nur im legendären »Il Grande Silencio« von Corbucci)Gemixt wird das Ganze mit einer ordentlichen Prise Splatter-Horror, tief verwurzelt in indianischen Mythen.Die Sprache ist passend obszön und wird faszinierenderweise in den Beschreibungen der Brutalitäten, (Des Serienkillers und seiner Taten, und den Schlachtfesten der dämonenhaften Menschenjäger in ihren Staubmänteln.) sehr bildhaft. Ja poetisch.Gut fand ich, die normale Verwendung von indianischen Charakteren. Keine edlen Wilden, oder einfach nur die »Orks«, die mal zum Überfall der Postkutsche reingebracht werden. Charles Graybow, eine tragende Figur, ist ein integrierter Native, der im Suff Dinge tut, an die er sich nicht mehr erinnern kann. Die Mythen seines Volkes noch kennt und ansonsten jenen typisch indianischen Humor aufweist, den man lange Zeit nicht erkannt hat. Einfach, weil der Weiße ihn nicht kapiert. Diese Dialoge bringen ein Quäntchen Humor mit rein und so hat der Autor hier eine grundlegende aristotelische Regel befolgt.Ursprünglich wollte ich einen Stern für den Teil abziehen, in dem die Gesichte des Antagonisten erzählt wird, der mir dieser zuwenig dem Prinzip des »Show dont tell« folgte. Aber in der Gesamtbewertung wäre auch dies ungerecht, selbst wenn es mir nicht so gefallen hat.»Skin Medicine« ist ein extrem unterhaltsamer Genremix, dessen spannende Handlung, überzogenen Figuren, düsteren Horrorelemente und vor allem der filmreife Showdown vollauf überzeugen.

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  • Western. Horror. Comic. Splatter.

    Skin Medicine - Die letzte Grenze

    Flaventus

    03. March 2017 um 07:59

    Western. Wer einen Western sucht, ist hier genau richtig. Horror. Oh, ja, denn dieses Buch trieft nur so vor blutigen und teilweise stark überzeichneten Beschreibungen von Gewalt. Comic. Tatsächlich erinnert vieles an diesem Buch an ein Comic, obwohl kein einziges Bild enthalten ist. Thriller. Nein, das sicher nicht. Spannung wollte nicht so recht aufkommen. Ob die Welt 1882 in einer Goldgräbersiedlungen wirklich so trostlos war? Ich vermag es nicht zu sagen, aber Tim Curran beschreibt die Westernstädte in seinem Buch wie heruntergekommene Löcher, in denen die Menschen mehr Recht als Schlecht ihr Geld verdienen. Western. Über weite Strecken des Buchs liest es sich wie ein Western. Es finden sich zwar keine detailreichen Beschreibungen des damaligen Lebens wie in einem historischen Roman, aber sehr oft kommen Bilder von verregneten und verschlammten Westernstädte in des Lesers Kopf. Das hat auf der einen Seite einen gewissen Reiz, nimmt dem Buch aber die Spannung. Horror. Damit spart Tim Curran definitiv nicht. Zumindest, wenn man den Horror mit Splatter gleichsetzt. Er bedient sich nicht nur der Fäkalsprache, sondern beschreibt in dem Buch so manch blutiges Detail, dass man als Leser vielleicht sein Kopfkino besser abschaltet. Das Buch ist definitiv nichts für Zartbesaitete. Zuweilen übertreibt er seine Gewaltdarstellungen, so dass das Buch ins Surreale abdriftet und sich nicht nur deshalb manchmal liest wie ein Comic. Comic? Ja, Comic. Es gibt zwar keine Zeichnung, aber so manche Einführung in einen neuen Abschnitt des Buchs bzw. der Geschichte liest sich wie ein Comic oder eine Graphic Novel. Die Erläuterungen sind kurz und abgehackt, den Dialoge so kurz und knapp dass sie gut in eine Sprechblase passen wurden. Auf der einen Seite ist das ein interessantes Stilelement, auf der anderen Seite entsteht so die ein oder andere Länge im Buch, die sicherlich vermeidbar gewesen wäre und ihm zugleich die Spannung nimmt. Auf der anderen Seite  sorgen diese Beschreibungen dafür, dass so mancher dieses Werk als bildgewaltig ansieht. Dem kann ich mich anschließen, auch wenn die Bilder meist blutgetränkt sind. Thriller? In all den bildlichen Beschreibungen von Blut, Gewalt und Trostlosigkeit verliert sich die Spannung. Diese möchte nicht so recht aufkommen. Es gibt zwar mehrere Erzählsprünge und den ein oder anderen Zeitsprung, um den Spannungsbogen anzuheben, aber so recht gelingen möchte Curran das nicht. Ganz im Gegenteil ist die Handlung über weite Strecken vorhersehbar. Dafür werden die Charaktere gut beleuchtet und bekommen eine gewisse Tiefe. Das macht das Buch interessant, aber eben nicht spannend. Fazit Ich bezeichne dieses Buch als Splatter-Western, das sicherlich seine Zielgruppe haben wird. Leser, die es mögen im Blut zu waten und in das Angesicht des Teufels zu schauen, sind hier sicherlich genau richtig. Wer auf der Suche nach einem spannenden Horrorbuch ist, sollte hingegen das Buch meiden, denn er wird sicherlich enttäuscht werden.

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  • Yeah!

    Skin Medicine - Die letzte Grenze

    chuma

    20. August 2016 um 17:32

    Wir schreiben das Jahr 1882 - zwei Männer sind in einer unheilvollen Nacht auf dem Weg nach Whisper Lake. Ihr Auftrag ist es, die Leiche von James Lee Cobb, einem gesetzlosen und sadistischem Mann, in die Minenstadt im Utah-Territorium zu bringen. Doch die Kutschfahrt wird zur Zerreißprobe für die beiden Männer, denn seltsame Geräusche dringen aus dem Sarg ... Zur gleichen Zeit etwa trifft Tyler Cabe, seines Zeichens Kopfgeldjäger, ebenfalls in Whisper Lake ein. Er verfolgt einen brutalen Serienkiller, der schonungslos Frauen ermordet. Unverhofft trifft er hier auf seine alte Nemesis aus Bürgerkriegszeiten: Jackson Dirker, der als Sheriff von Beaver County Dienst tut. Und dann geschieht Unfassbares, das sowohl Cabe als auch Dirker zum Handeln zwingt. Das Böse hat Einzug gehalten in Whisper Lake und das Sterben beginnt. Leseeindruck "Skin Medicine - Die letzte Grenze" ist ein Horror-Thriller, der mich komplett überzeugen konnte. Bisher hatte ich noch keines von Tim Currans Werken gelesen und wurde mit diesem Buch mehr als überrascht. Ich machte mich unvoreingenommen und nichtsahnend den Inhalt betreffend an die Lektüre und war sofort im Bann der Story. Curran hat einen sehr bildhaften und flüssigen Schreibstil, der die Handlungsorte und Charaktere vor dem geistigen Auge lebendig werden lässt. Man riecht, schmeckt und fühlt den Staub auf der Straße, das Mondlicht, das durch die Bäume sickert. Mehr als einmal hatte ich Gänsehaut beim Lesen und das will etwas heißen, lese ich doch gern und oft Horrorromane. Besonders gelungen ist bei diesem Buch der Genre-Mix. Der Leser erlebt eine Mischung aus Western-, Horror- und Thrillerelementen gewürzt mit feinem Humor aber auch ernsten Untertönen die Themen Liebe, Freundschaft, Ehre, Verrat, Vergebung und Patriotismus betreffend. Diese Geschichte ist facettenreich und es gibt viel Tiefe zwischen den Zeilen. Dennoch verliert der Autor den roten Faden nicht und verbindet die einzelnen Handlungsstränge geschickt miteinander. Auch die Rückblicke in die Zeit des Sezessionskrieges (1861 - 1865) sind alles andere als langweilig und trocken. Indem wir mit Cabe einzelne Kriegserlebnisse teilen, werden diese Parts zur erlebten Geschichte. Mit dem "Sin City Strangler", dem Serienkiller, werden die Thrillermerkmale gekonnt in Szene gesetzt. Dessen Mordmethode ist nichts für schwache Gemüter. Curran lässt auch dem Themen Glaube und Aberglaube seinen Raum. Mormonentum, Schamanismus, Hexerei, Schwarze Magie, Dämonen, Riten und Geisterwelten bringen in ihrer Gesamtheit viel Mystik in den Roman ein. Eine Mischung, die funktioniert - trotz ihrer Komplexität. Das Setting Whisper Lake ist perfekt. Die Minenstadt, die geprägt ist von der Ausbeutung durch drei Minengesellschaften. In ihr tummeln sich Prostituierte, Glücksspieler, Revolverhelden, Gesetzlose und Kleinkriminelle. "Ein riesiger, menschlicher Bienenstock, in dem Fleisch und Blut so billig wie Wüstensand waren und die reichen Eigentümer und ihr schneeweißes Direktorium oben in ihren Spitzenämtern saßen, gebügelt und gestärkt und makellos. Die sich nie Gedanken darüber machten, wie viel Blut an ihren Händen klebte, denn das ließ sich immer abwaschen, und wenn es nur genug Geldscheine gab, sah man vor lauter Grün die Ozeane voller Rot nicht." Curran entwickelt seine Figuren mit viel Feingefühl, lässt sie wachsen, gibt ihnen Makel und Eigenarten, die sie glaubwürdig und authentisch werden lassen. Der Kopfgeldjäger Cabe, ein Freigeist, der eine raue Schale aber einen weichen Kern hat und dem seine Selbstachtung über alles geht. Sheriff Dirker, ein kalter und mutiger Mann, der stets versucht, allem und jedem gerecht zu werden. Charles Graybrow, ein alter Indianer, der trotz seiner Fehler ein aufrechter und stolzer Mann ist. Sie alle haben ihre Ecken und Kanten, sind aber gerade deshalb umso sympathischer. "Skin Medicine - Die letzte Grenze" sprüht nur so vor Ideenreichtum, Spannung, Action, Horror und Humor. Ja richtig gelesen: Humor. Curran lässt herrlich feine sarkastische Töne in seine Story einfließen. Immer wieder aber gerade so viel, dass es funktioniert ohne überzogen zu wirken. Pointiert und akzentuiert sind die richtigen Wörter hierfür. Das macht nicht nur Spaß, sondern auch süchtig - ich liebe es. "Die Hölle hatte angeklopft ... und irgendein Idiot hatte sie hereingelassen." Fazit WANTED: Ein gelungener Genre-Mix mit Spannung, Action, gut ausgebauten Charakteren und wohl dosiertem Humor. REWARD: Eine Atmosphärische Horrorstory mit vielen Facetten und einem hohen Unterhaltungswert. Absolut lesenswert.

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  • Schatz ich bin dann mal im wilden Westen!!!

    Skin Medicine - Die letzte Grenze

    Gizmo_DO

    11. August 2015 um 18:15

    Es war ein langer Weg, was wohl eher an mir lag, als am Buch, Western bzw. Bürgerkriegskram aller USA Patrioten-Idioten ist nicht so meines. Ich liebe Horror und als es dann richtig zur Sache ging, hatte Tim Curran mich voll im Griff. Griff sagt es ganz gut, der Luzifer Verlag hat mit "Skin Medicine" einen guten Roman in die deutsche Literaturwelt, Buchläden und Co. gebracht, macht weiter so. Ich bin aber auch kein Mann der langen Worte und das hat dieses Buch auch nicht nötig. Wer auf Western-Helden, Hexen, Ritualmagie und Übernatürliches steht, kommt mit diesem Buch auf jeden Fall auf seine Kosten. Sehr schön auch eine Anspielung die Curran in Bezug einer anderen literarischen Buchfigur macht, aber lest selbst, es lohnt sich! Ich gebe 5 von 5 Sterne

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  • Spannender Wild-West Horror!

    Skin Medicine - Die letzte Grenze

    Nenatie

    Inhalt Amerika im Jahre 1882. In den Utah-Territorien geht das Grauen um, etwas unaussprechlich Böses treibt dort sein Unwesen. Menschen verschwinden, Dörfer werden ausgelöscht indem die Einwohner grausam Verstümmelt werden. Tyler Cabe, Kopfgeldjäger kommt auf der Suche nach einem brutalen Mörder in genau dieser Gegend vorbei. Und nun muss er etwas Jagen das noch viel schlimmer ist und die Vorstellungskraft weit übersteigt! Meinung Ein historischer Western-Horror. Die Geschichte beginnt sehr spannend und schaurig, der Leser begleitet den Transport eines Sarges nach Whisper Lake, einer Mienenstadt. Doch in dem Sarg scheint keine gewöhnliche Leiche zu liegen! Der Einstieg war wirklich gelungen und auch schaurig, die Atmosphäre war klasse. Der zweite Teil war etwas langatmiger, da hier viele Charaktere vorgestellt werden. Zwischendurch passiert mal ein Mord oder ein ganzes Dorf wird niedergemetzelt, man braucht wirklich einen starken Magen und starke Nerven für das Buch! Teilweise war es mir schon fast zu viel, und ich bin einiges gewohnt! Der Autor hat die Zeit gut eingefangen und scheint sich in allem an die historischen Fakten gehalten zu haben. Gemischt mit der Geschichte um die Menschenjagenden Monster eine wirklich gute Geschichte. Die Geschichte besteht aus vielen Handlungssträngen die gut ineinander übergehen. Man lernt die damalige Zeit dabei gut kennen. Und gegen Ende führt alles zusammen. Durch die vielen kleinen Geschichten wirkte es auch hier für mich etwas überladen. Auch kam die ganze Sache mit dem Mörder, wegen dem der Protagonist eigentlich in die Stadt gereist ist für mich etwas zu kurz und wurde auch sehr schnell abgewickelt und wirkte nebensächlich. Es gibt viele Charaktere und von fast jeder Person die Auftaucht erhält man einen kleinen oder großen Einblick in die Lebensgeschichte. Der Autor schweift gerne mal in die Vergangenheit der Charaktere ab, damit wirken alle sehr greifbar. Durch die vielen Informationen wirkt es aber auch etwas überladen und man muss sich wirklich anstrengen um alles im Kopf zu behalten. Der Schreibstil ist sehr bildhaft und detailiert. Ab und an etwas ausschweifen und wie ich finde übertrieben, aber passt sehr zur Geschichte und zur Stimmung! Glatte 4 Sterne für dieses Buch. Wer gerne Horrorgeschichten mit viel Blut liest sollte auf jeden fall Skin Medicine lesen.

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    • 2

    lord-byron

    23. June 2015 um 14:32
  • Western mit Horror Kombiniert

    Skin Medicine - Die letzte Grenze

    kleinemaus2013

    17. May 2015 um 11:18

    Das Buch hat mir gut gefallen. Der Autor paart gut Horror mit wildem Westen. Die Kombination hätte ich vorher nicht vorstellen können aber es hat mich wirklich überzeugt. Die historischen Aspekte werden gut beschrieben und wer auf Blut und Horror steht kommt hier auf seine Kosten. Viele kleinere Handlungen laufen doch irgendwie alle zusammen. Verwirrend waren manchmal jedoch die vielen Namen. Oft hat man überlegt ob man jetzt die beschriebene Person schon kennt oder doch nicht.  Wer es blutig mag sollte diesen Krimi lesen.

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  • Leserunde zu "Skin Medicine - Die letzte Grenze" von Tim Curran

    Skin Medicine - Die letzte Grenze

    LUZIFER_Verlag

    Um seinem Namen alle Ehre zu geben, möchte der LUZIFER Verlag euch zu einer waschechten Horror-Lesung einladen. Der Name Tim Curran zählt ja als Garant für absoluten Nervenkitzel (so munkelt man) … Für die Leserunde vergeben wir 10 E-Books im EPUB oder MOBI-Format. SKIN MEDICINE ist nichts für schwache Nerven, deshalb möchten wir auch ausdrücklich darum bitten, von der Teilnahme abzusehen, wenn ihr etwas zarter besaitet seid ;) Inhalt: Etwas unaussprechlich Böses wandelt durch die Utah-Territorien im Jahre 1882. Bürgerkriegsveteran und Kopfgeldjäger Tyler Cabe, der seinen Lebensunterhalt mit der gnadenlosen Verfolgung von Straftätern bestreitet, muss nun etwas jagen, das die Vorstellungskraft eines lebendigen Menschen bei weitem übersteigt. Der Autor: Tim Curran lebt in Michigan und ist Autor der Romane SKIN MEDICINE, HIVE, DEAD SEA, SCULL MOON. Seine Kurzgeschichten sind in Zeitschriften wie City Slab, Flesh&Blood, Book of Dark Wisdom und Inhuman sowie Anthologien wie FLESH FEAST, SHIVERS IV, HIGH SEAS CTHULHU und VILE THINGS erschienen.  Tim Curran - Der Choreograph des Grauens! Wir freuen uns sehr auf eure Teilnahme und sind sehr gespannt, ob Tim euch das Gruseln lehren kann.

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    • 83

    LUZIFER_Verlag

    16. May 2015 um 07:26
  • Fantastischer Horror-Western, Tim Curran hats drauf!

    Skin Medicine - Die letzte Grenze

    Ka6uki

    15. May 2015 um 23:23

    Eine Rezension für dieses Werk zu verfassen, erscheint mir nicht so leicht. Dennoch versuche ich es jetzt mal und auch trotz meiner Kritik unten, will ich dieses Buch irgendwie immer noch ehren und vielleicht sogar auf einen kleinen Sockel stellen. :) Eine ausführliche Zusammenfassung spare ich mir, grob gesagt geht es um ... tja, ziemlich viel, aber ich denke einen Hauptcharakter gibt es eindeutig .... Tyler Cabe, einen rauen Kopfgeldjäger und Kriegsveteran im wilden Westen, der einen fiesen Bösewicht und Serienkiller jagt. Ja, richtig: Saloons, Indianer, rauchende Colts und natürlich stinkende, zahnlose Ganoven. Das ganze abgemischt mit dem übernatürlichen Horror und das dann meistens genial bis wahnsinnig bildhaft beschrieben. Als Topping auf dem Kuchen gibts auch mal saftige Splatterszenen. Tim Curran warf mir in den ersten drei (von 4) Teilen des Buches geradezu einen saftigen Schinken (für Vegetarier: einen lecker angebratenenTofu-Block!) nach dem anderen vor die Nase. Er schaffte es im ganzen Buch, mich mit seinen ausschweifenden, teils bilderbuchartig beschriebenen Szenarien zu begeistern und mich auch immer wieder mit seinen offenbar sehr ausführlich recherchierten Zeit-Epochen zu verblüffen und dabei seinen Figuren glaubhaft Leben einzuhauchen. Auch wenn Curran dann mal zwischendrin vom amerikanischen Nord- gegen Südstaatenkrieg erzählt oder eine weit zurückgreifende Rückblende wagt, man bekommt das Gefühl, er wäre mehr als einmal dort gewesen. Curran baut zum Finale zuspitzend, so unfassbar viele Handlungsmöglichkeiten auf, dass ich mit offenem Mund den finalen Teil des Buches verschlungen habe. Leider flaut aber da seine geniale Schreibe allerdings etwas ab. Der Schluss ist zwar nicht schlecht und ganz bestimmt nicht langweilig, nein, Curran lässt es nochmal krachen, aber seine Genialität verwandelt sich ausgerechnet dort in (gute) Hausmannskost. Mir erschien es dann fast so, als hätte er sich vorher vielleicht etwas übernommen oder wollte das Werk endlich beenden, aber konnte/wollte da keine Rücksicht mehr auf die vielen Details seiner Geschichte nehmen. Naja, aber das ist Motzen auf hohem Niveau, ich verrate nur soviel: für Hollywood wäre der Schluss perfekt. ;) Tja und da stehe ich nun abschließend nach diesem tollen Werk und frage mich, wie ich das mit 5 möglichen Sternen am Besten bewerten kann. Einerseits sollte Currans Werk mehr als 4 Sterne verdienen, aber perfekt rund ist es für meine Begriffe eben leider nicht.  ...Hmm, okay okay, ich gebe dennoch jetzt 5 Sternchen und runde damit sozusagen von viereinhalb Sternen einfach auf. - Ja, ich finde das Werk hat es verdient, auch wenn ich vom Schluss etwas enttäuscht war. - Aber von Langeweile kann eben keine Rede sein, 'Faszination' ist unterm Strich das passende Stichwort.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213

    kubine

    01. May 2015 um 16:01
  • skin medicine

    Skin Medicine - Die letzte Grenze

    werderaner

    21. April 2015 um 21:31

    Klappentext etwas unaussprechlich böses wandelt durch die Utah- Territorien im jahre 1882. Bürgerkriegsveteran und kopfgeldjaget Tyler Cabe , der seinen Lebensunterhalt mit der gnadenlosen Verfolgung von straftaetern bestreitet muss nun etwas jagen, das die Vorstellungskraft eines lebenden Menschen übersteigt.  Meinung sehr gelungener horror Western, bei dem man starke nerven beim lesen braucht. Nicht für zartbesaitete geeignet da einige szenen doch recht deftig beschrieben sind. Mir hat der schreibstill gut gefallen und ich kann es allen Horrrfans empfehlen. 

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  • Horror pur im Wilden Westen

    Skin Medicine - Die letzte Grenze

    Kerstin_KeJasBlog

    13. April 2015 um 19:01

    Der Luzifer Verlag hat mich mit Tim Currens Buch 'Skin Medicine' in den Wilden Westen entführt. Zu derben Männern, die Kautabak spucken, schnell ihre Colts ziehen, schmutzige Stiefel tragen und Whisky saufen. Zu Frauen die mindestens genauso derb sind und Indianern die mit ihren Weisheiten überzeugen. Zur Story: Whisper Lake, eine Minenstadt, verroht, verlottert, voller seltsamer Typen. Auf der Suche nach einem Serienkiller landet der Kopfgeldjäger Tyler Cabe in dieser Stadt und trifft dort auf einen Feind aus längst vergangenen Tagen. Doch auch etwas Anderes ist nach Whisper Lake gekommen und diese Etwas ist furchterregend, grausam und der Horror pur! Tim Curran hat einen eigenen Schreibstil, der Wechsel zwischen richtig guten literarischen Erzählungen und grausamen splatterhaften Darstellungen gelingt ihm gut. Seine Protagonisten sind zahlenmäßig stark vertreten und irgenwie spielt jeder eine Rolle. Mit den vielen Namen hatte ich stellenweise meine Probleme, zumal sie ähnlich waren (Cabe, Cobb, Clay,...), aber doch konnte ich die Wichtigen ausmachen. Allen voran der Kopfgeldjäger, ein harter Kerl, mit schlimmer Vergangenheit, der aber das Herz am rechten Fleck trägt. Besonders gefiel mir der Indianer Graybrow, ein betagter Mann, mit viel Wissen und Gespür und jeder Menge sarkastischer und ironischer Bemerkungen auf seiner Zunge. Die Story selbst ist anfänglich sehr gruselig, hat dann einen Durchhänger aufgrund der Beschreibungen von diversen Umständen um dann aber mit voller Fahrt und einem rasantem Tempo über sehr viele Seiten zu einem großen Showdown zu kommen. Der Autor beschreibt die Situationen sehr plastisch und detailliert, es fließt sehr viel Blut, Knochen brechen, ein Gemetzel folgt dem nächsten. Da wäre weniger mehr gewesen, denn gerade der anfängliche Thrill hatte mir um ein vielfaches besser gefallen. Doch insgesamt eine tolle Geschichte, nicht zuletzt wegen der Zeitreise in die Vergangenheit von Cowboy & Co und Details aus dem amerikanischen Bürgerkrieg, gewürzt mit Rituellen die wirklich unter die Haut gehen. Gerne vergeb ich 4 von 5 Sternen und empfehle dieses Buch ausschließlich an LeserInnen die keine Probleme damit haben, wenn es recht grausam zugeht, dieses Buch eher Horror als Grusel oder Thrill. K.B. 04/2015

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